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Pizza mit Champignons und Kochschinken

Am vergangenen Samstag gab es mal wieder eine leckere selbst gemachte Pizza.

Basis war einmal mehr der altbewährte Teig für Brötchen, Pizza und Fladenbrot, davon benötigte ich für das runde Pizzablech etwa ein Drittel.

Da es momentan keine wirklich aromatischen Tomaten gibt, habe ich den Sugo nicht selber gemacht, sondern auf stückige Tomaten aus dem Tetrapak zurück gegriffen. Den Inhalt habe ich mehre Stunden auf einem Sieb abtropfen lassen. Insgesamt hatte ich so von insgesamt 400 ml Inhalt 200 ml abgetropfte Tomaten. Mit Salz und getrockneten mediterranen Kräutern würzen und dünn auf den ausgezogenen Pizzaboden streichen. Darüber kommt dann eine Kugel Mozzarella in kleine Stücke gehackt. Der Belag besteht aus 4 Champignons in dünnen Scheiben, 4 Scheiben gekochtem Schinken in Streifen, dünne Streifen von einer halben roten Paprikaschote und einer halben roten Zwiebel sowie ein paar grüne Oliven auf meiner Pizzahälfte. Zum Schluss mit wenig geriebenem Gouda bestreuen und im auf 250 °C Ober-/Unterhitze etwa 10 – 20 Minuten backen. Hier kommt es absolut auf Euren Backofen und die Dicke des Teiges an. Am besten mit der kürzesten Zeit anfangen und dann langsam hochtasten.

Selbst gemachtes Gemüsebrühepulver

Vor einiger Zeit hatte ich mir im Internet einen Dörrautomaten gekauft, um Zutaten für Suppen zu trocknen. Ich mag zum Abendessen gerne mal eine „Heiße Tasse“, aber die Inhaltsstoffe in den fertigen Tütchen… Puh!

Hier (zum Ende scrollen)hatte ich schon mal eine Alternative für eine schnelle Suppenmahlzeit vorgestellt.

Das Pulver ist natürlich vielfältiger einsatzbar…

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Buletten mit Möhrengemüsen und Bratkartoffeln

moehrengemuese_frika_bratkartoffel

Die Buletten haben wir wieder aus selbst durchgedrehter Bio-Schweineschulter und -Rinderoberschale hergestellt. Die Würze war klassisch: körniger Senf, Salz und Pfeffer.

Das gesamte Rezept seht Ihr hier, nur dass die Möhren dieses Mal „solo“ auf den Teller kam.

Einkochen: Kürbis-Karottencrèmesuppe

kuerbis-karottencremesuppe04Ich bin im Einkochfieber, ich liebe Suppen, und ich mag orientalisch-indische Gewürze zu Kürbis und Karotten. Was liegt da näher als ein schönes Süppchen zu kochen und dann portionsweise haltbar zu machen?

Da sich beim Einkochvorgang ein Glas von 500 ml nicht verschlossen hatten, konnten wir gleich mal den Geschmack testen. Ich habe noch eine Handvoll Kürbiskerne und in Ermangelung von Kürbiskernöl (ist natürlich inzwischen gekauft) mit etwas Walnussöl drüber gegeben.

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Blogevent – Meine Lieblingssuppe

kochfokus.de Blogevent "Meine Lieblingssuppe"
Über Sina, die Giftige Blonde, bin ich auf dieses Event bei Kochfokus aufmerksam geworden.

Wie Gabi ganz richtig feststellt, hat jeder mindestens eine Lieblingssuppe und wie sie ebenfalls feststellt, kommt das Rezept sicher schon irgendwo in den Blog-Archiven vor, weshalb sie es auch Quatsch findet, die Lieblingssuppe neu zu erfinden. Es kann also aus den Archiven gekocht werden, einzige Bedingung: die Suppe darf noch an keinem anderen Blogevent teilgenommen haben.

graupensuppe01

Das hat meine Graupensuppe in der vegetarischen Form allerdings schon, weshalb ich sie noch einmal neu interpretiert und gekocht habe: nämlich auf Grundlage einer Rinderbrühe aus Beinscheiben und in so großen Mengen, dass ich insgesamt 2 Liter einkochen konnte. Weiterlesen →

Grundrezept: Bratkartoffeln

 

odeandiebratkartoffel

Bratkartoffelrezepte gibt es natürlich wie Sand am Meer. Oft werden sie seit Jahrzehnten in der Familie überliefert. Die einen machen sie aus Salzkartoffeln, andere aus Pellkartoffeln, ich schwöre auf Bratkartoffeln aus rohen Kartoffeln. Am besten nimmt man festkochende oder vorwiegend festkochende Sorten.

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Saure Gurken – selbst gemacht

Das Rezept ist aus dem Buch Deutschland vegetarisch von Stevan Paul/Katharina Seiser (Hg.) und hat mit immer schon angelacht.

Vor ein paar Wochen habe ich auf dem Markt kleine Einmachgurken erworben, dazu wunderschönen Dill mit Blüten und mich frisch ans Werk gemacht.

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Puten-Champignonrahmgeschnetzeltes mit Rösti

Unser gestriges Abendessen war mal wieder richtig gelungen, obwohl ich anfangs gar keine Lust zum Kochen hatte. Da das Putenschnitzel schon aufgetaut war, musste es auf jeden Fall gebraten werden. Als ich mich dann erst mal ans Werk begeben hatte, war es dann auch gut.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 – 2 Putenschnitzel, nach Geschmack und Hunger
  • 1 Zwiebel
  • 100 – 200 g Champignons, nach Geschmack und Hunger
  • 1 EL Speisestärke
  • 1 EL Paprika-Tomaten-Mark
  • 100 ml Weißwein
  • 200 ml Schlagsahne
  • 2 Ecken Schmelzkäse Pfeffer
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver
  • 1 TL Senf
  • 3 gestrichene EL Butterschmalz
  • 2 mittelgroße festkochende Kartoffeln
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 2 EL Butterschmalz

Zubereitung:

Die Kartoffeln grob raffeln, eine Weile stehen lassen und inzwischen das Geschnetzelte zubereiten und warm halten.

Dafür die Champignons in Scheiben, die geschälte Zwiebel in schmale Streifen und das Fleisch ebenfalls in Streifen schneiden. Das Fleisch mit der Speisestärke mischen.

Jeweils einen gestrichenen Esslöffel Butterschmalz erhitzen und nacheinander die Champignons auf hoher Temperatur braten, heraus nehmen und beiseite stellen. Dann bei kleiner Temperatur zunächst die Zwiebeln glasig dünsten, zu den Champignons geben und zum Schluss das Fleisch braten. Ebenfalls heraus nehmen und zu Champignons und Zwiebeln geben.

Das Paprika-Tomaten-Mark in die Pfanne geben und den Bratensatz mit dem Wein los kochen. Mit der Sahne auffüllen, die Schmelzkäseecken in der Sahne schmelzen lassen und die Sauce pikant mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Senf pikant abschmecken.

Die übrigen Zutaten in die Sauce geben und das Geschnetzelte auf kleiner Temperatur warm halten.

Für die Rösti eine tellergroße Pfanne mit Butterschmalz erhitzen, die gewürzten Kartoffelraspeln zugeben und fest drücken. Auf mittlerer Temperatur backen, bis sie sich leicht vom Pfannenboden lösen lässt. Mit Hilfe eine Tellers oder Topfdeckels wenden und auf der zweiten Seite knusprig backen.

Mit Küchenkrepp vor dem Servieren etwas entfetten und dann entweder halbieren oder vierteln oder wie ich mit einem Metallring runde kleine Rösti ausstechen und mit dem Geschnetzelten anrichten. Dazu gab es bei uns einen gemischten Salat.

geschnetzeltes_roesti

Gemüseeintopf „quer durch den Wintergarten“

Gestern war das Wetter so richtig zum Abgewöhnen: schmuddelig und nasskalt. Darum musste abends eine richtig schöne Suppe mit allerlei winterlichen Gemüsen her. Dazu kamen noch Graupen und pro Person ein veganes Wiener Würstchen von Wheaty.

wintergemueseeintopf_zutaten

Zutaten für meinen winterlichen Eintopf: vorne von links Zwiebel, Grünkohl – hinten von links Kartoffel, Porree (Lauch), Möhren, Sellerie, Pastinake, Steckrübe – dahinter Gerstengraupen

Zutaten für ca. 4 Portionen:

  • 1 große Haushaltszwiebel
  • ca. 100 g Grünkohl
  • 2 mittelgroße Kartoffeln
  • 1/2 Stange Porree (Lauch)
  • 2 Möhren
  • 1/4 Knollensellerie
  • 1/4 Steckrübe
  • 1 Pastinake
  • 3 gute Handvoll Gerstengraupen
  • 1 Lorbeerblatt
  • 3 – 4 Wacholderbeeren
  • 3 – 4 Nelken
  • 1/4 TL Senfkörner
  • Salz, Pfeffer,
  • etwas Zucker
  • 1 EL Pflanzenöl, z. B. Distelöl
  • nach Wunsch: Würstchen (Wiener, Mettwürstchen, vegan oder aus Fleisch – ganz nach Gusto)

Zubereitung:

Alle Gemüse putzen, wenn nötig schälen und in nicht zu kleine Stücke schneiden. Den Grünkohl grob zupfen.

In einem großen Topf das Pflanzenöl erhitzen und die Zwiebel mit etwas Zucker glasig schmoren. Restliche Gemüse sowie die Graupen dazu geben, gut umrühren und so viel Wasser angießen, dass das Gemüse gerade bedeckt ist. Lorbeerblatt, Wacholderbeeren, Nelken und Senfkörner in ein Tee-Ei oder ein Gewürzbeutelchen geben und gut in der Flüssigkeit „versenken“. Salzen und Pfeffern und ca. 20 Minuten ganz leicht köcheln lassen, bis die Gemüse weich sind. Ich orientiere mich immer an den Kartoffeln, weil ich alle anderen Gemüsesorten auch noch gerne „mit Biss“ mag.

Wenn man „fleischliche“ Würstchen nimmt, diese von vorne herein mit in die Suppe geben, dabei gerade bei Mettwürstchen mit dem Salzen aufpassen, weil diese oft schon sehr salzig sind.

Bei den veganen Würstchen reicht es, diese in Scheiben zu schneiden, in die Suppenteller zu legen und den heißen Eintopf darauf zu schöpfen.

Nach Wunsch mit etwas gehacktem (rohem) Grünkohl bestreuen.

wintergemueseeintopf_serviert

Update: Mit dieser Suppe habe ich gestern, am 5. März 2016 an Ingrids Blogparty #Samstagssuppe teilgenommen.

Der Jahreswechsel 2015/2016

neujahr2016

Als erstes möchte ich allen Besuchern ein gutes, erfolgreiches, glückliches und vor allem gesundes Jahr 2016 wünschen. Ich hoffe, Ihr seid alle gut „rüber gerutscht“.

Der GöGa und ich waren – wie so oft – alleine zu Hause, aber das hat mich natürlich nicht daran gehindert, uns etwas schönes für den Silvesterabend vorzubereiten.

Dieses Jahr sollte es etwas einfaches geben: Kartoffel- und Nudelsalat sowie verschieden gewürzte Frikadellen und Schnitzel.

Den Kartoffelsalat habe ich nach diesem Rezept gemacht.

Zutaten für den Nudelsalat:

  • 250 g gekochte Gabelspaghetti
  • 2 – 3 hart gekochte Eier
  • 1/2 Rezept vegane Mayonaise, mit zusätzlich
  • 2 EL Joghurt verrührt
  • 1 EL Sojasauce
  • 1/2 rote Paprikaschote, geschält und in Würfel geschnitten
  • 50 g Erbsen (TK oder Dose)
  • 50 g Mais (TK oder Dose)
  • ca. 160 g Fleischwurst (mit Knoblauch)
  • 5 – 6 Gewürzgurken, je nach Größe
  • etwas Gurkenwasser

Zubreitung:

Alles gut vermischen und kühl stellen. Vorm Servieren eventuell noch mal abschmecken.


Dazu gab es zweierlei Frikadellen: mexikanisch und asiatisch gewürzt.

Zutaten für ca. 14 Frikadellen mexikanische Art:

  • 250 g Bio-Hackfleisch
  • 1/2 rote Paprikaschote, fein gehackt
  • 50 g Mais (TK oder Dose)
  • 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt und in 1 EL Öl glasig gedünstet
  • 3 – 4 EL Paniermehl
  • 1 kleine Ei
  • Saz
  • 1 EL scharfes Tomatenmark
  • Chilipulver
  • Cumin

Zubereitung:

Alle Zutaten vermischen und kleine Bällchen formen, die idealerweise mit einem Happs im Mund landen können. Auf ein mit Backpapier oder Cross & Frit-Papier (z. B. Toppits) belegtes Blech legen.


Zutaten für ca. 14 Frikadellen asiatische Art:

  • 250 g Bio-Hackfleisch
  • 1 – 2 Frühlingszwiebeln in dünnen Ringen
  • 2 EL fertige Currysauce (als Ei-Ersatz)
  • 2 Scheiben Sesamknäckebrot (im Mörser grob zerbröselt)
  • 2 EL Sesamsaat
  • Currypulver
  • Kurkuma
  • Salz oder ein Schuss Sojasauce

Zubereitung:

Wie bei den mexikanischen Bällchen.

frikadellen_x_2

obere Hälfte: mexikanische Fleischbällchen untere Hälfte: asiatische Fleischbällchen

Im auf 180 °C Umluft vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten backen, je nach Backofen und Größe der Bällchen.


Dann habe ich noch zwei Schweineschnitzel in mundgerechte Stücke geschnitten und verschieden gewürzt und paniert. Eigentlich hatte ich auch noch zwei Putenschnitzel, aber die habe ich eingefroren, weil wir reichlich Fleisch und Salat hatten. So reichlich, dass wir heute prima von den Resten satt werden.

Die Stücke vom ersten Schnitzel wurden mit Gyrosgewürz und Salz gewürzt, dann in Mehl, Ei und Pankopaniermehl gewälzt und in reichlich heißem Butterschmalz ausgebraten. Bevor die Schnitzelchen im Paniermehl gewendet wurden, habe ich auf eine Seite noch Oreganozweige gelegt, die somit mit gebacken wurden.

Die Stücke vom zweiten Schnitzel wurden mit Paprika de la vera und Salz gewürzt und in Mehl, Ei und Haselnussblättchen, die noch vom ersten Weihnachtstag übrig waren, gewälzt und unter die Haselnussschicht kamen getrocknete Tomatenstückchen. Dann ebenfalls in Butterschmalz ausbraten, beide Schnitzelsorten auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

Auf die Art und Weise konnte sich jeder nach Lust und Laune immer wieder im Laufe des Abends etwas holen.

schnitzel_frikadellen

Linker Teller, oben: Schnitzel mit Paprika de la vera, getrockneten Tomaten, Haselnusspanade Linker Teller, unten: Schnitzel mit Gyrosgewürz, Oreganozweig und Panko-Panade Rechter Teller: Frikadellen mexikanische und asiatische Art gemischt

silvesteressen2015

Zweierlei Schnitzel und Frikadellen mit Nudel- und Gurkensalat