Archiv der Kategorie: Fleisch und Geflügel

Die kulinarische Weltreise: Hirschfilet sous vide (Deutschland)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Deutschland - die besten Rezepte und Gerichte der deutschen Küche.

Ich denke mal, in keiner Jahreszeit oder zu keinem Fest gibt es so viele Traditionen wie an Weihnachten und Silvester.

Für die eine Familie ist es die Gans oder die Ente, für die andere Omas Rinderbraten oder Wild.

Bei uns gibt es Weihnachten fast immer an einem Tag Entenbrust oder Gänsekeule und am anderen irgendwas mit Wild – sonst im Jahr gibt es diese Fleischsorten so gut wie nie.

Es gibt also schon folgende Weihnachtsgerichte, die sich immer mal wiederholen:

Unser Essen vom ersten Weihnachtstag passt also perfekt zur Kulinarischen Weltreise von und mit Volker mampft, die im Dezember in heimischen Gefilden, also Deutschland bleibt.

(c) Bea Badet – mit freundlicher Genehmigung

Da mir entfallen war, dass ich schon einmal Hirschfilet sousvide gegart hatte, stieß ich auf der Suche nach passender Garzeit und -temperatur auf dieses Rezept auf Langsam kocht besser.

Gegart habe ich den Hirschen dann zwar im Dampfgarer und die Sauce habe ich auch etwas anders gemacht als Gabi, aber die Sache mit Chili und Schokolade war der Geschmackskick.

Als Beilage gab es Rotkohl (dieses Mal habe ich noch eine halbe Zimtstange mit ins Gewürzei gegeben) und Spätzle. Als Getränk hatten wir einen Crianza von der Finca Enguera.

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Die kulinarische Weltreise: Dekonstruierter Labskaus (Deutschland)

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Labskaus ist ein norddeutsches Gericht aus Kartoffeln, Roter Bete und Rindfleisch, das so oder ähnlich auch in Schweden, Norwegen und Dänemark sowie in der Region um Liverpool unter dem Namen Scouse bekannt ist.

Das erstmals 1706 von dem englischen Autor Ned Ward erwähnte Gericht für Seefahrer und Matrosen entstand in der Zeit der Segelschifffahrt über lange Strecken und bestand wohl ursprünglich vor allem aus Pökelfleisch. Da auf Segelschiffen für jeden Matrosen Pökelfleisch zur vorgeschriebenen Ration gehörte, die Seeleute aber durch vom Skorbut geschädigte Zähne oft keine feste Nahrung zu sich nehmen konnten, wurde die Portion kleingehackt oder püriert. Da Rote Bete und Gurken wiederum viel Vitamin C enthalten und daher Skorbut vorbeugen, galten sie – ohne, dass man diesen Zusammenhang anfangs erklären konnte – früh als geeignete Zutat. Da zudem die Qualität der Nahrungsmittel mit zunehmender Länge der Reise litt, konnte durch ihre Zugabe durchaus auch minderwertiges Material kaschiert werden. [Quelle: Wikipedia]

Da ich dieses Gericht immer schon mal probieren wollte und im Vorrat noch eine Dose Corned Beef schlummerte, machte ich mich für die Deutschlandetappe von und mit Volker mampft im Rahmen der kulinarischen Weltreise ans Werk.

Das Rezept habe ich aus dem Buch Heimat, das ich hier vorstelle, von Tim Mälzer (Seite 76), habe die Zutaten aber einzeln angerichtet. Mein GöGa mag nicht so gerne Rote Bete und so hatte er die Möglichkeit diese wegzulassen.

Zutaten für 2 Portionen – dekonstruierten – Labskaus:

  • 175 g rote Bete
  • 400 g mehlig kochende Kartoffeln
  • Salz
  • 1 kleine Zwiebel
  • 25 g Butter
  • 100 g Corned Beef
  • 25 ml Gemüsebrühe
  • 1 – 2 EL Gewürzgurkensud
  • 2 Essiggurken
  • 2 Rollmöpse
  • 2 Eier

Zubereitung:

Rote Bete und Kartoffeln waschen und in der Schale im Dampfgarer 45 Minuten garen. Falls Ihr keinen Dampfgarer habt, könnt Ihr beides auch in köchelndem Wasser garen.

Nach der Garzeit beides kalt abschrecken, schälen.

Kartoffeln mit Gemüsebrühe und Butter pürieren.

Zwiebel fein würfeln, in etwas Öl glasig dünsten. Corned Beef in Scheiben schneiden und von beiden Seiten kurz anbraten.

Eier als Spiegeleier braten.

Im Originalrezept werden nun Kartoffeln, Corned Beef und Rote Bete miteinander vermischt.

Ich habe die Rote Bete in Scheiben geschnitten und auf einem Teller angerichtet. Das Kartoffelpüree kam daneben, daneben das Corned Beef und weiter daneben je einen Rollmops und eine fächerig geschnittene Gewürzgurke.

Auf das Kartoffelpüree wird dann noch das Spiegelei gesetzt.

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Die kulinarische Weltreise: Nudeln mit Gehacktem (Deutschland)

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Dieses unspektakuläre Gericht ist Kindheit pur und passt hervorragend zu unserer Endstation des Jahres im Rahmen der kulinarischen Weltreise von und mit Volker mampft. Im Dezember bleiben wir in Deutschland und dieses Gericht gab es oft an einem Samstagmittag. An diesem Tag wurde viel im und ums Haus gewerkelt und so war mittags eine warme, unkomplizierte Mahlzeit sehr willkommen.

Damals wurde sie mit vor dem Kochen zerbrochenen Maccheroni serviert. Ich hatte noch jede Menge Penne, die ich verwendet habe.

Die Zubereitung ist denkbar einfach und benötigt im Grunde noch mal ein richtiges Rezept, es ginge auch einfach stichpunktartig.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 200 – 250 g Nudeln (Maccheroni, Penne oder jede andere Sorte)
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 250 – 300 g gemischtes Hackfleisch (Ich habe das vegane Mühlenhack genommen.)
  • 1 EL Öl oder Butterschmalz
  • 1/2 Tube Tomatenmark
  • eventuell etwas Wasser
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Nudeln wie gewohnt in Salzwasser kochen.

Zwiebel nicht zu fein würfeln. In Fett glasig dünsten, Hackfleisch zugeben und krümelig anbraten. Tomatenmark zugeben und alles gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und eventuell mit etwas Wasser verdünnen.

Mit den Nudeln mischen.

Ich weiß nicht mehr, ob es früher auch noch Salat als kleinen Frischekick dazu gemacht wurde. Ich habe jedenfalls ein paar Blätter mit Joghurtsauce nach Omma Tonis Art dazu serviert.

Der Rest Reibekäse vom Vortag musste weg und passte gut dazu, aber früher gab’s keinen Käse über das Gericht.

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Die kulinarische Weltreise: Linsen mit Spätzle und Saitenwürschtle (Deutschland)

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Die letzte Etappe des Jahres mit der kulinarischen Weltreise von und mit Volker mampft bleibt in heimatlichen Gefilden, nämlich Deutschland. Gut, ein paar „ausländische“ Mitreisende haben wir natürlich in der Reisegruppe dabei.

Die lernen bei der Suche nach deutschen Rezepten vielleicht, dass wir hier nicht nur Schweinebraten, Knödeln und Kraut essen – so ist ja ein gängiges Vorurteil, zumindest nach meinem Eindruck. Darüber, dass die deutsche Küche serh vielfältig ist, habe ich mir ein paar Gedanken gemacht und gleich ein paar Rezeptlinks aus meinem Blog eingefügt.

Heute geht es ins (Schwaben-)Ländle, denn es gibt Linsen mit Spätzle und Saitenwürstchen. Dieses Gericht habe ich tatsächlch erst ein einziges Mal vorher gegessen und das ist schon über 30 Jahre her.

Gestern wurde ich zur Wiederholungstäterin und habe das leckere Gericht vegan zubereitet. Mit diesem veganen Speck habe ich schon öfter gekocht, aber diese Tofuwiener waren nicht wirklich lecker. Da habe ich schon schmackhaftere Sorten gehabt. Davon ab war es aber ein sehr feines Essen.

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Die kulinarische Weltreise: DDR-Jägerschnitzel mit Nudeln und Tomatensauce (Deutschland)

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Im Dezember überwintert die kulinarische Weltreise von und mit Volker mampft in Deutschland, was für die meisten Mitreisenden ein Heimspiel bedeutet.

Ist das jetzt gut oder schlecht? Deutsche Küche habe ich natürlich zu Hauf im Blog – hier habe ich Euch mal eine kleine Übersicht zusammengestellt – da wird die Suche nach neuen Inspirationen und Rezepten nicht ganz leicht.

Den Anfang macht das – für Westdeutsche – etwas andere Jägerschnitzel.

Wenn in Rezeptgruppen auf Facebook Fotos wie das obige mit dem Kommentar „Es gab Jägerschnitzel“ auftauchen, gibt es regelmäßig Kommentare wie „Wo sind die Pilze? Wie bekommst Du das Schnitzel so rund? DAS ist doch kein Jägerschnitzel.“

Doch, ich habe mir sagen lassen, dass dieses Jägerschnitzel eines der beliebtesten Gerichte in der ehemaligen DDR war und auch heute immer noch gerne gegessen wird.

Und ich muss sagen: Uns als „Wessis“ hat die panierte Jagdwurstscheibe mit Nudeln und Ketchup ebenfalls sehr gut geschmeckt.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 4 – 6 Scheiben Jagdwurst, je nach Durchmesser, fingerdick geschnitten
  • 1 Ei
  • Paniermehl/Semmelbrösel
  • Pflanzenöl oder Butterschmalz
  • 200 – 250 g Spirellinudeln
  • 1 EL Butter
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 EL Tomatenmark
  • etwas Mehl
  • Wasser
  • 100 ml Tomatenketchup
  • Salz
  • Paprikapulver
  • 1 Prise Zucker

Zubereitung:

Zwiebel würfeln, in etwas Butter glasig schwitzen, Tomatenmark zubeben und etwas andünsten. MIt Mehl bestäuben, kurz unter anschwitzen. Mit Wasser aufgießen, aufkochen und dabei kräftig mit dem Schneebesen rühren. Ketchup, Salz, Paprika und Zucker dazugeben und auf kleiner Temperatur warm halten.

Die Nudeln wie gewohnt kochen.

Jagdwurstscheiben in verschlagenem Ei und Paniermehl wenden und im heißen Fett von allen Seiten knusprig braten.

Wir mögen es gerne, übri gebliebenes Ei mit Paniermehl zu mischen und ebenfalls in der Pfanne bröselig zu braten.

Nudeln mit Tomatensauce und den Jagdwurstscheiben daneben anrichten.

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Secreto vom Ibéricoschwein mit Minzbuttererbsen und gebackenen Quetschkartoffeln

Wie hier geschrieben, hat sich ein lang gehegter Wunsch erfüllt: Wir haben endlich das „versteckte Filet“ vom iberischen schwarzen Schwein erworben.

Zubereitet habe ich es mit mit Minze aromatisierten Buttererbsen und gebackenen Quetschkartoffeln, auch unter dem Namen Smashed Potatoes bekannt. Über das Rezept für die Kartoffeln bin ich einmal mehr durch eine Facebook-Werbeanzeige gestolpert, habe die Zutaten aber etwas abgewandelt.

Zutaten für 2 Portionen:

Für die Kartoffeln:

  • 800 g kleine bis mittlere Bio-Kartoffeln, vorwiegend festkochend
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 fein gehackte Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL zerlassene Butter
  • 1 EL fein gehackte mediterrane Kräuter (Rosmarin, Oregano, Thymian)
  • grobes Meersalz zum Bestreuen
  • außerdem: 1 Backblech mit Backpapier oder Dauerbackfolie oder eine große Auflaufform

Für die Erbsen:

  • 150 – 200 g TK-Erbsen
  • 1 feingehackte Schalotte
  • 1 TL Butter
  • 1 Handvoll fein gehackte Minze
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Prise Zucker
  • etwas Wasser nach Bedarf

Für das Fleisch:

  • ca. 300 g Secreto
  • 1 Grillpfanne

Zubereitung:

Mit den Kartoffeln beginnen: Hierfür diese gründlich waschen und in der Schale 20 – 30 Minuten in Salzwasser kochen. Abgießen und etwas audampfen lassen.

Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Das Backblech bzw. die Auflaufform mit etwas Olivenöl beträufeln. Kartoffeln gleichmäßig darauf/darin verteilen und mit einem Kartoffelstampfer oder einer Gabel andrücken. Dabei darauf achten, dass die Kartoffeln nur leicht auseinander gedrückt werden, ohne dabei zu zerfallen.

Jede Kartoffeln mit etwas Olivenöl bepinseln, mit Salz und Pfeffer würzen. Im vorgeheizten Backofen ca. 15 Minuten backen.

In der Zwischenzeit die gehackte(n) Knoblauchzehe und Kräuter zur zerlassenen Butter geben. Nach der ersten Backzeit die Kartoffeln mit der Buttermischung bepinseln und weitere 10 – 15 Minuten backen bis die Kartoffeln goldbraun und knusprig aussehen.

Während die Kartoffeln im Ofen sind, die Erbsen zubreiten: Schalotte fein würfeln, Minze – bis auf ein paar schöne Blätter als Deko – fein hacken. Butter in einem Topf zerlassen, Schalottenwürfel glasig andünsten, Erbsen und Minze zugeben und erwärmen. Eventuell einen Schuss Wasser angießen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken.

Das Fleisch mindestens 30 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen. In der zweiten Backzeit der Kartoffeln die Grillpfanne erhitzen und das Fleisch je Seite ca. 3 – 4 Minuten braten. Dabei schmilzt das Fett und gibt ihm den unvergleichlichen Geschmack und die Zartheit. Gewürzt wird erst bei Tisch mit etwas Meersalz und Pfeffer nach Wunsch.

Produkttest: Fleisch und Geflügel vom Genusshandwerker

Enthält Werbung aus Überzeugung ohne jedwede Gegenleistung

Seit ich vor acht Jahren in Portugal war und dort das faszinierend leckere Secreto do Porco preto probieren durfte, „verzehre“ ich mich quasi danach. Es war einfach in örtlichen Geschäften nicht zu bekommen. Nachdem mir Tommy Hart ein paar Mal die Seite der Genusshandwerker aus Düsseldorf hingewiesen hatte, habe ich inzwischen auch den GöGa überzeugt: Wir haben Secreto und noch einige andere Leckerchen bestellt, damit die relativ hohen Versandkosten entfallen.

Der GöGa war zögerlich wegen der Kühlkette und so weiter, aber da hat er sich wirklich umsonst Sorgen gemacht. Die Verpackung ist aus gepresstem Stroh und kann nachhaltig zum Mulchen von Beeten genutzt werden. Statt Kühlakus lagen der Ware drei Flaschen gefrorenes Mineralwasser in Pfandflaschen bei, die man zurückgeben kann. Die sind zwar auch aus PET, aber durch das Pfandsystem werden sie einem mehr oder weniger nachhaltigen Kreislauf zugeführt und recycelt. Allemal besser als den zwanzigsten Kühlaku wegzuwerfen.

Hier gibt es einen lesenswerten Bericht von Stevan Paul im Taste France-Maganzin über Genusshandwerker Hans Georg Pestka. Zudem ist dem Versandkarton ein Heftchen über Pestkas Partner und deren Art, die Waren zu produzieren, beigelegt (diese Infos findet man auch auf der Webseite).

Ich würde mal sagen, hier kann man mit gutem Gewissen gute tierische Produkte kaufen.

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Produkttest: Die Kartoffeldönerbratwurst

Im September gab es auf Vox eine Sendung mit dem Namen Die leckerste Idee Deutschlands. Ähnlich wie bei dem auf demselben Sender laufende Format Die Höhe der Löwen haben dort Startups ihre Food-Ideen vorgestellt. Aus jeweils zwei „Duellanten“ in vier Kategorien steht am Ende ein Sieger fest, dessen Idee bei den REWE-Märkten in Deutschland in die Regale kommt.

Gewonnen hat Hani Alhay mit seiner Kartoffeldönerbratwurst, die beim nächsten Wocheneinkauf unbdingt in den Einkaufswagen wollte.

  • Im Bild links ist die Verpackung zu sehen. Vier Bratwürste kosten 4,99 €.
  • Die Innenansicht im Rohzustand (2. v. l.) ist zumindest „interessant“ anzuschauen. Man sieht deutlich die Kartoffelstücke und Kräuter. Der Geschmack ist schön würzig.
  • Serviert habe ich die Bratwurst mit Krautsalat und Tzatziki.
  • Im fertig gebratenen Zustand ist die Wurst dann schön knusprig und geschmacklich auch sehr lecker. Allerdings müssen wir die Kartoffeldönerbratwurst jetzt nicht jede Woche auf dem Teller haben.

Die kulinarische Weltreise: Hotdogs (Dänemark)

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Nachdem ich – meinem derzeitigen Gesundheitszustand entsprechend – als erstes Hotdog-Brötchen gebacken und eingefroren hatte, später dann den typischen eingelegten Gurkensalat und am Vortag die dänische Remoulade gemacht habe, gab es am Wochenende endlich die geplanten Hotdogs.

Als ich las, dass es im Rahmen der kulinarischen Weltreise mit Volker mampft nach Dänemark gehen würde, war der (dänische) Hotdog tatsächlich sofort präsent, obwohl ich noch nie in unserem nördlichen Nachbarland war. Die Rød Pølse ist in Dänemark die Wurst der Wahl. Es handelt sich dabei um eine Brühwurst, die mit Karmin leuchtend rot gefärbt wird.

Ich habe mich für ganz gewöhnliche Wiener Würstchen entschieden und den Hotdog wie folgt zusammengestellt:

  • Brötchen aufbacken, längs nicht ganz aufschneiden
  • Brötchenhälften mit Senf bestreichen
  • reichlich Remoulade hineingeben
  • die Würste hineinsetzen
  • Röstzwiebeln darüber streuen
  • mit dem Gurkensalat abschließen

Leider waren die Brötchen nach dem Aufbacken etwas hart, so dass das Ganze eine etwas „sauige“ Angelegenheit wurde, aber auch saulecker geschmeckt hat.

Die zweite Portion gab es dann als dekonstruiertes Hotdog:

Ich habe die Würste einfach in Scheiben geschnitten, in der Pommesschale mit den anderen Zutaten vermischt und die Brötchenhälften mit Senf separat dazu gelegt.

Dabei stellte ich fest, dass die Brötchen inzwischen etwas weicher geworden waren.

Fazit: Beim nächsten Mal die Brötchen nach dem Aufbacken einfach etwas länger liegen lassen!

Dekonstruierter Hotdog – einfacher zu essen, aber immer noch superlecker!
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Die kulinarische Weltreise: Bistec de res ecuatoriano – Ecuadorianisches Rindersteak

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Hier kommt mein drittes Gericht aus Ecuador, wohin es im Juli mit der kulinarischen Weltreise von Volker mampft geht.

Gericht Numero Uno war der Pescado encocado – Fisch in Kokossauce. Hier findet Ihr auch ein paar einführende Worte zu unserem Reiseziel.

Wie in ganz Südamerika spiel auch in Ecuador Rindfleisch eine große Rolle. Bei uns geht es nicht so fleischlastig zu, weshalb wir uns zu zweit ein Rumpsteak von etwa 300 g geteilt haben. Mit der gemüsigen Sauce und Reis als Beilage war es nach der Vorspeise mehr als genug.

Das Rezept habe ich auf der Seite Recetas de Ecuador gefunden. So ganz eingeschlafen ist mein Spanisch zum Glück noch nicht, und es gibt ja auch noch den Google Translator. Wenn ich damit auch nicht weiterkomme, versuche ich mich über die spanischsprachige Seite von Wikipedia durchzuhangeln. Entweder findet man die gesuchte Information dann auf der entsprechenden deutschen oder englischen Seite.

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