Archiv der Kategorie: Brot, Brötchen und herzhaftes Gebäck

World Bread Day 2018: Rosinenstuten

World Bread Day, October 16, 2018

Skip to English version

Der World Bread Day findet diese Jahr zum 12. Mal statt. Mehr Informationen hierzu findet Ihr bei Zorra von Kochtopf aka 1x umrühren bitte.

 

 

 

Der Rosinenstuten war in meiner Kindheit eigentlich vom sams- und sonntäglichen Kaffeetisch nicht weg zu denken. Damals schlossen die Geschäfte samstags um 13 Uhr, sonntags hatten keine Bäckereien auf. Eine Konditorei gab es, wo man auch sonntags Kuchen außer Haus kaufen konnte, aber der war natürlich entsprechend teuer und so gab es an normalen Wochenenden eben sehr oft frischen Rosinenstuten. Das Rezept habe ich tatsächlich mit handschriftlichen Notizen in einem alten Backbuch meiner Oma gefunden.

Der Name Stuten kommt aus dem Mittelhochdeutschen und bedeutet in etwa Oberschenkel, vermutlich wegen der Form. Stuten muss nicht notwendigerweise süß sein. Der Münsterländer Bauernstuten ist ein Weizenmischbrot.

Jetzt aber mal zum Rezept.

Weiterlesen

Die kulinarische Weltreise: Tandoori Paratha (Indien)

Enthält wahrscheinlich Werbung, aber immer ohne Gegenleistung für mich!

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Die Reise mit Volker von Volker mampft als Organisator geht weiter… und zwar nach Indien.

Wer denkt da nicht sofort an die Gegensätze von Pracht der Maharadschas und unglaublicher Armut der Kaste der Unberührbaren, an die Düfte der Gewürze und Speisen und den sicherlich vorhandenen Gerüchen nach Abfall, Müll, Verwesung. Ich selber war noch nie in Indien, aber eine Freundin war vor drei Jahren dort und fand diese Gegensätze schwer zu fassen.

Mit Menschen aus Indien hatte ich schon früh Kontakt, arbeiteten doch zur Zeit meiner Mutter drei indische Krankenschwestern im selben Krankenhaus. Eine wohnte später tatsächlich mit Mann und Kindern bei uns zur Miete. Und genau wie von Frau Morales von den Philippinen profitierten wir auch von Amini aus Indien. Oft brachte sie uns kleine Kostproben dieser uns in den frühen 80ern in einer Kleinstadt wie Soest gänzlich unbekannten Küche.

Mein besonderer Favorit war dabei ihr Rotkohl, der natürlich so ganz anders schmeckte als unser traditioneller Apfelrotkohl. Jahre nach ihrem Auszug konnte ich ihr das Rezept in Stichworten entlocken und koche es seitdem immer gerne, auch mit Weiß- oder Spitzkohl statt der roten Verwandtschaft.

Meine allererste Bekanntschaft mit der indischen Küche machte ich allerdings 1984 in unserer Partnerstadt Bangor in Wales, wo wir im Rahmen unserer Abi-Abschlussfahrt 10 Tage verbrachten. Hier habe ich im Rahmen einer anderen kulinarischen Weltreise schon einmal davon berichtet.

Mein erstes Gericht, dass ich nun zu unserem Abstecher nach Indien mitbringe, ist ein Beilagenbrot im weiteren Sinne, namens Paratha. Jamie Oliver hatte es in einem seiner Kochsendungen mal zubereitet: Es sah köstlich aus!

Weiterlesen

Irrungen und Wirrungen: Kno-knead Dinkelvollkornbrot mit Sonnenblumenkernen

Enthält Werbung

Das niederschmetternde Ergebnis des nachgebackenen Brotes von Madam Rote Rübe sah so aus.Brot

Es klebte im Topf und ließ sich nur auf relativ brutale Art und Weise herausbefördern.

Da ich sofort wusste, wo der Fehler lag – Ich hatte vergessen, den Topf zu mehlen! – und das Brot supergut geschmeckt hat, habe ich eine Woche später noch einmal ein Brot gebacken, den Topf gemehlt und ein superschönes Ergebnis bekommen.

Zunächst mal zum Rezept…

 

 

 

Weiterlesen

Blog-Event CXLV – Brötchen…

Kann Werbung über weiterführende Links enthalten

… zum 14. Bloggeburtstag

Blog-Event CXLV - Brötchen zum 14. Blog-Geburtstag (Einsendeschluss 15. September 2018)

Seit vierzehn Jahren blogt Zorra von 1x umrühren bitte aka Kochtopf schon. Und die Ideen scheinen ihr nie auszugehen. Sie organisiert und betreut regelmäßig Blog-Events und Synchronbacken (zusammen mit Sandra von From Snugs Kitchen), bastelt jedes Jahr einen tollen Kulinarischen Adventskalender und hat interessante Berichte über neue Küchengerätschaften oder bestimmte ess- und trinkbare Produkte – oft im Zusammenhang mit einem kleinen Gewinnspiel.

Dieses Jahr möchte sie, dass wir zu ihrem Geburtstag kleine Brote aka Brötchen backen. Sie seien ihr Angstgegner schreibt sie, die die tollsten kompliziertesten Brote backt und mich damit immer wieder davon abhält, am Synchronbacken teilzunehmen. *zwinker*

Brötchen gelingen bei mir auch nicht immer so, wie ich es gerne haben wollte. Ich habe sogar schon mal narbige Pacmans gebacken, aber geschmeckt haben sie bisher immer.

Extra für Zorra habe ich mich nun an ein Gebäck gewagt, das momentan bei uns wie Pilze aus den Backstuben schießt: Laugenecken. Aufgeplusterte, blätterteigähnliche Schichtbrötchen, die zwischen 1,10 und 1,90 € feilgeboten werden.

Wäre doch toll, wenn ich die irgendwie selber hinbekomme. Nach einer kurzen Netzsuche stieß ich auf dieses Rezept bei Foodwithlove. Kurzes Augenverdrehen meinerseits: Ein Rezept für den Thermo***, aber dankenswerterweise gab es auch ein Rezept für die thermolose Hausfrau und das backte ich nach. Am Samstag habe ich den Teig vorbereitet und am Sonntag dann die Ecken zusammengeklöppelt. Das hat inklusive Backen etwa eine bis eineinhalb Stunden gedauert und so kamen wir zu einem recht späten Sonntagsfrühstück. Aber soooo gut sind die Ecken geworden, dass ich diese Woche noch Nachschub produzieren werde. Nach dem Laugenbad kann mann sie einfrieren und dann ganz frisch nach Bedarf aufbacken. Acht Brötchen waren und definitiv zu viel und am Montag waren sie trotz kurzen Aufbackens nicht mehr ganz so gut wie am Sonntag.

Weiterlesen

Wildbratwurst mit Brot und eingelegten Curry-Zucchini

Eigentlich sollte es die Bratwürste sonntags mit Bratkartoffeln und Gemüsebeilage geben und samstags das Choco frito, aber nach einem langen Tag unterwegs und im Garten disponierten wir um.

Und da es sowieso viel zu heiß für heißes Essen war, habe ich einfach auf vorhandene Vorräte zurückgegriffen.

Jeder bekam eineinhalb Bratwürste, dazu das tolle Zucchinibrot mit Sonnenblumenkernen sowie die vor einiger Zeit eingelegten Curry-Zucchini.

Nachgebacken: Nussiges Zucchini-Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen

Kann Werbung durch weiterführende Links enthalten

Auf der Suche nach Verwendungsmöglichkeiten für meine Zucchini stieß ich auf dieses Rezept von Sigrid aka Madam Rote Rübe.

Ich hatte alle Zutaten zu Hause, sogar eingefrorene Frischhefe, die ich zum Auftauen in den Kühlschrank legte, so dass ich frisch zu Werke ging gehen wollte.

Dass Hefe beim Auftauen den Aggregatzustand „flüssig“ annimmt, war mir nicht bewusst und so war das Papier quasi leer und die verflüssigte Hefe klebte auf dem Joghurtdeckel. Aber nicht nur das: die komplette Glasplatte war mit Hefeschmier verklebt.

Also war erst einmal putzen angesagt.

Als Alternative griff ich zu Lievito Madre (LM) und Trockenhefe, was zum Glück wunderbar funktioniert hat.

 

 

Weiterlesen

Pizzeria Rosso Peperoncino

Heute mache ich Werbung für ein nettes kleines Restaurant, auch wenn ich weder in Naturalien noch mit Geld für diese Werbung bezahlt wurde.

Am vergangenen Freitag war die Hitze mal wieder unerträglich. Draußen waren es weit über 30 Grad im Schatten und in der Wohnung war die 30-Grad-Marke fast erreicht.

Ich fühlte mich schlapp und viel so kaputt zum Kochen. Der GöGa schlug vor, etwas zu bestellen. Aber schon wieder Burger? Auch wenn unsere „Quelle“ wirklich gute Qualität hat.

Nee… essen gehen? Aber irgendwo außerhalb der Stadt, damit man nicht auch noch viel laufen muss. Chinese? Nee… irgendwie hätte ich mich wahnsinnig auf ein vietnamesisches oder thailändisches Restaurant im Kaff gefreut, aber da ist natürlich Fehlanzeige.

Weißte was, bevor wir noch lange Rumeiern, fahren wir jetzt zum griechischen Imbiss in der Nähe. Gesagt, gefahren. Tja, wie heiße nochmal „geschlossen“ auf griechisch? Das ganz Gebäude befindet sich im Umbau.

Am Kölner Ring gibt es doch einen „neuen“ Italiener. Lass uns da mal gucken.

Schließlich landeten wir tatsächlich in der Pizzeria/Ristorante Rosso Pepenoncino, das irgendwann letztes Jahr eröffnet hatte. In der Lokalität war übrigens mal eine Kneipe, an der „zu meiner Zeit“ die Führerscheinprüfungsfahrten starteten und endeten. Am 7. November 1989 hielt ich dort den ersehnten „Lappen“ in der Hand.

Weiterlesen

Blog-Event CXLIV – Altbacken

Werbung durch weiterführende Links

Blog-Event CXLIV - altbacken {Resteküche für altes Brot} (Einsendeschluss 15. August 2018)

Nachdem ich das Juli-Event zum Thema Chäsplättli geschwänzt habe, bin ich im August gerne wieder dabei.

Christine von Anna Antonia sucht im aktuellen Blog-Event bei Zorra nach Möglichkeiten, altbackenes Brot vor der Tonne zu retten und etwas neues daraus zu kreieren.

Je nach Brotsorte kann man natürlich sein eigenes Paniermehl herstellen. Oder leckere Brotchips machen.

Dafür war mein Dinkelbrot eindeutig schon zu trocken; ich bekam es selber gar nicht mehr geschnitten und bat deshalb den GöGa das für mich zu erledigen.

Ursprünglich wollte ich herzhafte French Toasts machen, aber bei der Hitze war mir das schon zu viel des Guten.

Ein Salat musste her und da habe ich mir Inspiration beim berühmten toskanischen Brotsalat Panzanella geholt.

 

 

Weiterlesen

Fladenbrot mit Mangold-Feta-Belag

Zutaten:

  • Pizzateig, über Nacht im Kühlschrank aufgegangen und davon ein Viertel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Schalotte
  • 1 EL Olivenöl
  • 4 Blätter Mangold
  • 1 EL Mandelblättchen
  • 1/2 Paket Feta
  • jeweils einige Blättchen Minze und Zitronenmelisse, sehr fein gehackt
  • Sumach
  • Baharat
  • Cumin
  • Schwarzkümmel

Zubereitung:

Den Mangold waschen und in fingerbreite Streifen schneiden. Die Stiele sowie die Knoblauchzehe und Schalotte sehr fein hacken.

Zunächst Knoblauch und Schalotte im Olivenöl glasig dünsten, Mangold zugeben und zusammenfallen lassen, Die Mandelblättchen unterrühren und kurz anrösten.

Alles in eine Schüssel umfüllen. Feta dazubröseln, alles mit Cumin, Baharat und Sumach abschmecken. Die Kräuter untermischen.

Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Teig auf dem Backblech (entweder mit Backpapier oder Dauerbackfolie) dünn ausziehen, dabei eine kleine Vertiefung bilden (siehe Foto).

Dahinein die Mangold-Feta-Mischung geben, die Teigränder mit dem Schwarzkümmel bestreuen.

Den Fladen ca. 30 Minuten backen, servieren und genießen.

Weiterlesen

Synchronbacken #25: Kernige Dinkel-Roggenbrötchen aka Brittas Plattbrötchen

Kann Werbung durch weiterführende Links enthalten.

Am Wochenende vom 14. und 15. April wurde bei Zorra und Sandra mal wieder synchrongebacken. Es sollte die Kernigen Dinkel-Roggenbrötchen von Sandras Blog geben und das Rezept las sich eigentlich recht einfach. Also beschloss ich, mal wieder mitzumachen.

Ich wäre aber nicht ich, wenn alles hundertprozentig geklappt hätte: Zuerst waren mir letzte Woche beide Sauerteige (Roggen und Lievito madre) verschieden und die Zeit hätte nicht gereicht, einen neuen Roggensauerteig anzusetzen.

Also griff ich auf einen flüssigen (!) Bio-vegan-Sauerteig aus der Tüte zurück. Mir blieb sogar noch ein Rest, um diesen weiterzufüttern.

Link zur Produktinfo

 

 

 

Produziert habe ich sogenannte Plattbrötchen, die zwar lecker geworden sind, aber einfach nicht richtig hochgehen wollten.

Weiterlesen