Gestern bei mir gab es ein Gericht, dass ich schon ewig nicht mehr gekocht bzw. gegessen habe:
Chicorée mit gekochtem Schinken und Käse überbacken – soooo lecker!
Als ich noch als Kind und Jugendliche zu Hause war, gab es dieses Gericht sehr oft.
Gestern bei mir gab es ein Gericht, dass ich schon ewig nicht mehr gekocht bzw. gegessen habe:
Als ich noch als Kind und Jugendliche zu Hause war, gab es dieses Gericht sehr oft.
Da wir uns gegenseitig zu Weihnachten nichts schenken, hatten wir Karten für ein besonderes Event am 6. Januar 2017 bestellt. Am vergangenen Freitag war es soweit, und was soll ich sagen: Es hat unglaublich viel Spaß gemacht. So viel, dass das Essen fast in den Hintergrund geraten ist.
Viele haben bestimmt schon vom Krimidinner gehört, wo meist ein „Mord“ geschieht und die Gäste bei der Suche nach dem Mörder helfen. Bei dem KrimiQUIZdinner steht tatsächlich das Rätseln im Vordergrund – und zwar im Team; bestenfalls mit völlig unbekannten Mitstreitern.
Erfunden haben das ganze Markus von Hagen und Christoph Gilsbach und zwar im Zusammenhang mit der Biennale Mord am Hellweg, Europas größtem internationalen Krimi-Festival. Das Krimiquizdinner gibt es inzwischen in sechs verschiedenen Varianten, z. B. Mord und Totschlag in der Bibel, … im Märchen, Gangsterfilme der 50er.
Das obige Essen durfte ich an meinem Geburtstag im Pilgrimhaus genießen. Die Idee mit den gefüllten roten Beten hat mir ausnehmend gut gefallen.
Da ich noch vorgekochte vakuumierte Rote Bete im Kühlschrank hatte, die schon etwas überm MHD waren, hatte ich mir vom Einkauf Ziegenfrischkäse und eine Süßkartoffel mitgebracht.
Statt des Rosenkohls gab es bei mir einen knackigen Blattsalat mit Senfvinaigrette und Granatapfelkernen dazu.
Am Tag nach meinem Geburtstag musste natürlich mein Geschenk ausprobiert werden. Da der Standmixer von KitchenAid ein großes und ein kleines Mixgefäß hat, haben wir den kleinen Becher für einen Frühstücks-Smoothie-Brei ausprobiert. Sehr lecker, aber fast eine kleine Mahlzeit. Der muss kleiner und flüssiger werden.
Wir hatten 2 sehr überreife Bananen, 2 kleine Äpfel, 1 halbe Mango (von Heiligabend), sowie Saft von 2 Orangen (separat ausgepresst). Ich habe alles etwas kleiner geschnippelt und dann Hagen von Tronje *) seine Arbeit machen lassen.
Power hat er, der kleine Nibelunge, gar keine Frage. Allerdings hatten wir zunächst nur Obstpampe im Mixgefäß.
Nachdem ich noch etwas kaltes Wasser zugegeben hatte, wurde das ganze tatsächlich „smooth“.
Natürlich war es auch dieses Jahr wieder so wie jedes Jahr. Ich hatte einen Tag nach Weihnachten Geburtstag – der einundfünfzigste bereits. Ja, tempus fugit… *seufz*
Von dem GöGa bekam ich einen Standmixer von KitchenAid mit zwei Aufsätzen und mal so richtig Power. Wir haben am folgenden Tag Obstreste zu Smoothies verkackstückt – super!
Am zweiten Feiertag hatte ich zwei der vier Zutaten schon fertig, so dass alles ganz schnell ging. Den Rotkohl zu unserem Weihnachtsessen hatte ich im November bereits eingekocht, so dass ich ihn abends nur noch kurz erwärmen musste. Dazu gab es putzig kleine Semmelknödelchen, die ich vor Weihnachten nach diesem Rezept gemacht und eingefroren hatte. Man wirft sie nur gefroren für ca. 20 – 30 Minuten in siedendes (nicht kochendes!) Wasser.
Am ersten Weihnachtstag haben wir erst mal ausgiebig im Esszimmer gefrühstückt. Meistens findet die erste Mahlzeit des Tages ganz unprätentiös in der Küche statt, aber an Weihnachten darf alles schon etwas eleganter ausfallen. Die Servierplatte wurde auch nur an diesem Tag ausgepackt, an den folgenden Tagen wurde wieder der Plastikkorb, in dem ich Brotbeläge aufbewahre, auf den Tisch gestellt.
So gab es neben Kaffee, Frühstücksei (ja, bei uns unbedingt mit Maggi!), verschiedenen Wurst- und Käsesorten auch frisch gebackene Brötchen (dieses Mal mit 300 g Weizen 550/200 g Dinkel 630) – den Teig hatte ich am Abend vorher schnell gemacht – auch noch Winterliche Orangenmarmelade, die auch nach über einem Jahr noch tiptop ist und ein bisschen Tomate und Gurke.
Ich hoffe, Ihr hattet alles ein schönes Weihnachtsfest, mit Euren Lieblingsmenschen, ohne Stress, Unglücke oder gar Todesfällen. Dafür mit feinem Essen und viel Genuss.
Hier kommt meine Weihnachtsnachlese, natürlich beginnend mit dem Heiligen Abend:
Dieses Jahr haben wir nach vielen, vielen Jahren mit der Tradition gebrochen, und es gab mal keine Reibekuchen mit Lachs.
Mitte Dezember hatte ich ja mal aus einem Rest Kartoffelpüree im Dörrtomat Kartoffelflocken hergestellt (siehe oben). Nachdem die Flocken ein paar Tage standen, habe ich dann versucht, daraus eine Kartoffelsuppe à la Heiße Tasse zu machen.
Das Experiment ist eher so halbwegs gelungen, weil die Flocken sich nicht wirklich aufgelöst haben, als ich sie mit kochendem Wasser übergossen hatte.
Hätte ich sie tatsächlich auf dem Herd länger ausquellen lassen, wäre das Ergebnis vermutlich besser geworden. Daraus schließe ich, dass das nächste mal, das getrocknete Püree dann doch eher zu pulverisierten ist.
Nachdem ich etwas übrig gebliebenen Schinkenspeck knusprig gebraten hatte und mit etwas Petersilie zur Suppe gegeben habe, war der Geschmack durchaus gelungen.
Fazit: mit pulverisiertem getrockneten Kartoffelpüree sollte einer schnellen Tasse Suppe nichts mehr im Wege stehen.
Wenn ich Fisch und gerade Thunfisch kaufe, achte ich extrem auf zertifizierte (Bio-)Ware. Wegen der extremen Überfischung gerade mit Schleppnetzen darf man bei Licht betrachtet eigentlich gar keinen Fisch mehr essen. Aber weil er ja so lecker und auch gesund ist, muss zumindest die Herkunft und Fangmethode stimmen.
Thunfisch hat für mich per sé eine asiatische Anmutung, weshalb ich mich auch an diese Richtung hielt und ihn mit einer feinen Pfefferkruste sowie Glasnudeln und Gemüsestreifen servierte, dazu gab es noch eingelegten Ingwer, wie man ihn vom Sushi kennt, sowie Frischkäse mit Meerrettich und Wasabi angerührt. Chön charf!