Weihnachtsbäckerei 2016: Fensterkekse oder Keks with a View

Die Idee habe ich in der Vormittagssendung Volle Kanne im ZDF gesehen. Dort wurden simpler Mürbteig sowie ungefüllte Fruchtbonbons verwendet.

Den Mürbeteig habe ich aus

  • 300 g Mehl
  • 250 g Butter
  • 125 g Zucker (inklusive ca. 10 g Vanillezucker)
  • 1 Ei

hergestellt und 1 Stunde kühl gestellt.

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Was ist eigentlich aus dem Kartoffelflockenexperiment geworden?

Mitte Dezember hatte ich ja mal aus einem Rest Kartoffelpüree im Dörrtomat Kartoffelflocken hergestellt (siehe oben). Nachdem die Flocken ein paar Tage standen, habe ich dann versucht, daraus eine Kartoffelsuppe à la Heiße Tasse zu machen.

Das Experiment ist eher so halbwegs gelungen, weil die Flocken sich nicht wirklich aufgelöst haben, als ich sie mit kochendem Wasser übergossen hatte.

Hätte ich sie tatsächlich auf dem Herd länger ausquellen lassen, wäre das Ergebnis vermutlich besser geworden. Daraus schließe ich, dass das nächste mal, das getrocknete Püree dann doch eher zu pulverisierten ist.

Nachdem ich etwas übrig gebliebenen Schinkenspeck knusprig gebraten hatte und mit etwas Petersilie zur Suppe gegeben habe, war der Geschmack durchaus gelungen.

Fazit: mit pulverisiertem getrockneten Kartoffelpüree sollte einer schnellen Tasse Suppe nichts mehr im Wege stehen.

Thunfischsteak mit Vermicelli und Gemüsestreifen

Wenn ich Fisch und gerade Thunfisch kaufe, achte ich extrem auf zertifizierte (Bio-)Ware. Wegen der extremen Überfischung gerade mit Schleppnetzen darf man bei Licht betrachtet eigentlich gar keinen Fisch mehr essen. Aber weil er ja so lecker und auch gesund ist, muss zumindest die Herkunft und Fangmethode stimmen.

Thunfisch hat für mich per sé eine asiatische Anmutung, weshalb ich mich auch an diese Richtung hielt und ihn mit einer feinen Pfefferkruste sowie Glasnudeln und Gemüsestreifen servierte, dazu gab es noch eingelegten Ingwer, wie man ihn vom Sushi kennt, sowie Frischkäse mit Meerrettich und Wasabi angerührt. Chön charf!

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Altes Gemüse: Schwarzwurzeln

So langsam nehmen sie wieder Einzug in die Geschäfte, überwiegend auf dem Wochenmarkt oder dem Bio-Laden. Alte Gemüsesorten wie Steckrübe, Schwarzwurzeln, u. ä.

Beim vorletzten Einkauf im Bio-Laden konnte ich ein paar Stangen Schwarzwurzeln ergattern. Die Biester kleben zwar bei Schälen und Schneiden wie Affenextrement, aber diese Unannehmlichkeit hat sich gelohnt und es gab ein feines Solo-Essen für mich.

Wie Ihr seht, hatte ich 5 Wurzeln ergattert. Diese habe ich mit Küchenhandschuhen geschält, gründlich gewaschen und dann in Wasser mit etwas Zitronensaft zur Seite gestellt.

Danach habe ich erst mal gründlich den Sparschäler geschrubbt. Gleichzeitig habe ich ein paar mehlig kochende Kartoffeln geschält und zu Kartoffelpüree (1/2 Rezept) verarbeitet.
Eigentlich wollte ich die Schwarzwurzeln „klassisch“ in Heller Mehlschwitze machen, aber dann habe ich es mir doch noch anders überlegt.

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Leckere Reste: Kartoffelecken mit Feldsalat

Vom Vortag waren noch ein paar Kartoffelecken, ein Rest Feldsalat sowie Tomaten-Kapernsauce und Knoblauch-Chili-Mayonnaise übrig.

Die Kartoffelecken habe ich in der Pfanne ohne Fett knusprig gebraten, und die Tomatensauce, die auch kalt super schmeckt, und die Mayo dazu serviert. Zum Feldsalat habe ein leckeres Granatapfeldressing gemacht. Ein feines schnelles Solo-Mittagessen.

Granatapfeldressing

Dieses süßliche Dressing passt meiner Meinung nach am besten zu leicht bitteren Salatsorten, wie z. B. Feldsalat, Radicchio, Chicoree oder Endivie.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 halber Granatapfel, davon Saft und Kerne
  • 1 TL neutrales Pflanzenöl
  • 1 TL Walnuss- oder Kürbiskernöl
  • 1 EL gehackte, geröstete Walnusskerne
  • 1 fein gewürfelte Schalotte
  • 1 Espressolöffel Granatapfelessig
  • Salz, Pfeffer
  • evtl. etwas Zucker

Zubereitung:

Bis auf Granatapfel- und Walnusskerne alle Zutaten verquirlen. Kurz vor dem Servieren über den Salat nach Wunsch geben und mit Granatapfel- und Walnusskernen bestreuen.

Falls der Granatapfelsaft nicht süß genug ist, kann man noch etwas Zucker zum Dressing geben.


Übrig gebliebene Granatapfelkerne kann man prima in einem Eiswürfelbehälter einfrieren:

Kotelett vom Ibériconacken mit Tomaten-Kapernsauce…

… dazu Kartoffelecken mit Knoblauch-Chili-Mayonnaise sowie Feldsalat mit Kartoffeldressing; begleitet von einem feinen Cabernet Sauvignon

Wann immer ich Fleisch vom Ibéricoschwein ergattern kann, kaufe ich etwas mehr und friere es ein. Der natürliche Fettanteil gibt ihm einen so unverwechselbaren Geschmack, dass ich weder Salz noch Pfeffer dazu brauche.

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Kartoffel-Speck-Dressing zu Feldsalat

Das Rezept habe ich von Cornelia Dehn aus der FB-Gruppe Kochen mit Katja. Ich habe es noch ein bisschen nach unserem Geschmack abgewandelt… Dazu gab es ein Ibéricokotelett mit Tomaten-Kapernsauce sowie Kartoffelecken mit einer Knoblauch-Chilimayonnaise.

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Kartoffelflocken für Püree oder Suppe

Nachdem das Gemüsetrocknen und Brühepulverherstellen so super geklappt hat, habe ich beschlossen, mal mein Glück mit selbst gemachten Kartoffelflocken zu versuchen.

Ich mag Kartoffelpüree total gerne und wenn es schnell gehen soll, kommt auch mal eine Fertigtüte zum Einsatz. Aber die Zutatenliste! Hier z. B. von der Pf*nni-Umverpackung:

85% Kartoffeln, Palmöl, 4.3% MAGERMILCHPULVER, Speisesalz, MILCHZUCKER, MILCHEIWEISS, Emulgator Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren, Aromen. Kann Spuren von Gluten, Ei und Sellerie enthalten.

Und was ist im selbst gemachten Püree?
Kartoffeln, Flüssigkeit und sonstige Zutaten nach Wunsch und Geschmack.

Deshalb habe ich letzte Woche mal Kartoffelflocken gemacht, natürlich erst mal nur mit einer Kartoffel.

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Selbst gemachtes Gemüsebrühepulver

Vor einiger Zeit hatte ich mir im Internet einen Dörrautomaten gekauft, um Zutaten für Suppen zu trocknen. Ich mag zum Abendessen gerne mal eine „Heiße Tasse“, aber die Inhaltsstoffe in den fertigen Tütchen… Puh!

Hier (zum Ende scrollen)hatte ich schon mal eine Alternative für eine schnelle Suppenmahlzeit vorgestellt.

Das Pulver ist natürlich vielfältiger einsatzbar…

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