Auf in ein neues Jahr

Hallo im neuen Jahr. Inzwischen besteht mein Blog schon im vierten Jahr, und ich möchte Euch im Jahr 2017 begrüßen. Das Bild ist aus dem wunderschön gestalteten Soest-Kalender des Schülerprojekts des Aldegrever-Gymnasiums Alde-Sign.de

Der Januar ist fast immer der Monat der Rück- und Vorblicke, der Vorsätze, der geistigen und realen Entrümpelung. Werde ich an meinem Blog etwas ändern? Vermutlich nicht, aber mal schauen, was die Zeit so bringt. Die Resonanz ist nach wie vor überschaubar. Eigentlich bekomme ich nur Kommentare, wenn ich mit einem Beitrag an einem Blog-Event teilnehme. Das ist einerseits schade, denn ich hätte gerne ein paar mehr tägliche Besucher, andererseits dient dieser Blog auch in erster Linie dazu, dass ich mir ein Rezept, das ich irgendwann mal nachgekocht oder mir selber ausgedacht habe, leichter wieder reproduzieren kann.

Statt zu überlegen, wo in meinen tausend Kochbüchern und -zeitschriften oder auch auf welcher Webseite ich das Rezept gefunden hatte, gebe ich entweder den Titel, so er mir noch präsent ist oder die Hauptzutat hier in der Suche ein und finde es.

Ansonsten lasse ich alles ruhig angehen. Vielleicht poste ich in der Kategorie Selbst machen, mal etwas, was nur mittelbar mit Kochen zu tun hat, wie z. B. diese kleinen Serviettentechnik-Keksdosen, oder ich stelle ein paar andere Hobbys vor… ich weiß es noch nicht. Der Hauptaugenmerk dieses Blogs bleibt aber sicher das Bloggen rund ums Thema Essen, Trinken und Genießen.

In diesem Sinne… Alles Gute für 2017.

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Selbstgekaufte Fischplatte zu Silvester 2016


Silvester gab es schon oft Raclette, Fondue oder Sandwiches, aber eigentlich lohnt sich der ganze Aufwand für zwei Personen nicht. Entweder hat man kaum Vielfalt oder man isst mehrere Tage an Resten. Letztes Jahr (2015/16) hatten wir verschiedene Frikadellchen und Schnitzelchen mit Salaten, was auch sehr lecker war, aber da wir dieses Jahr Heiligabend schon Fleisch (Wildschweinbratwürstchen und Nudelsalat) hatten, war mir nach Fisch. Nach einigem Hin und Her hatten wir beschlossen, ein fach ein paar verschiedene Leckereien im Fischhaus zu kaufen. Weiterlesen

Weihnachtsplätzchen und Mürbteigcookies

Am Tag nach meinem Geburtstag hatte sich meine Freundin Sabine zum Kaffee angesagt. Da wir von den Weihnachtskeksen nur noch ein paar Reste hatten, habe ich noch schnell zweierlei Mürbteig-Cookies gebacken.

Zu Weihnachten hatte ich Lebkuchen (auf dem Teller auf „12 und 15 Uhr“), Marzipanspekulatius (zwischen den beiden Lebkuchen), Fensterkekse (in der Mitte mit der bunten „Bonbonscheibe“) sowie Berliner Brot gebacken.

Aus Angst, dass meine Plätzchenvorräte nicht mehr reichen könnten, habe ich morgens noch schnell ein paar Mürbteigcookies gebacken – die hellen sind mit Cranberrys und die braunen mit Kakao und Walnüssen. Schnell und lecker!

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Smoothie – der erste Versuch

Am Tag nach meinem Geburtstag musste natürlich mein Geschenk ausprobiert werden. Da der Standmixer von KitchenAid ein großes und ein kleines Mixgefäß hat, haben wir den kleinen Becher für einen Frühstücks-Smoothie-Brei ausprobiert. Sehr lecker, aber fast eine kleine Mahlzeit. Der muss kleiner und flüssiger werden.

Wir hatten 2 sehr überreife Bananen, 2 kleine Äpfel, 1 halbe Mango (von Heiligabend), sowie Saft von 2 Orangen (separat ausgepresst). Ich habe alles etwas kleiner geschnippelt und dann Hagen von Tronje *) seine Arbeit machen lassen.

Power hat er, der kleine Nibelunge, gar keine Frage. Allerdings hatten wir zunächst nur Obstpampe im Mixgefäß.

 

 

 

 

Nachdem ich noch etwas kaltes Wasser zugegeben hatte, wurde das ganze tatsächlich „smooth“.

 

 

 

 

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Geburtstagsessen und ein tolles Geschenk

Natürlich war es auch dieses Jahr wieder so wie jedes Jahr. Ich hatte einen Tag nach Weihnachten Geburtstag – der einundfünfzigste bereits. Ja, tempus fugit… *seufz*

Von dem GöGa bekam ich einen Standmixer von KitchenAid mit zwei Aufsätzen und mal so richtig Power. Wir haben am folgenden Tag Obstreste zu Smoothies verkackstückt – super!

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Weihnachten 2016: 2. Feiertag

Am zweiten Feiertag hatte ich zwei der vier Zutaten schon fertig, so dass alles ganz schnell ging. Den Rotkohl zu unserem Weihnachtsessen hatte ich im November bereits eingekocht, so dass ich ihn abends nur noch kurz erwärmen musste. Dazu gab es putzig kleine Semmelknödelchen, die ich vor Weihnachten nach diesem Rezept gemacht und eingefroren hatte. Man wirft sie nur gefroren für ca. 20 – 30 Minuten in siedendes (nicht kochendes!) Wasser.

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Weihnachten 2016: 1. Feiertag

Am ersten Weihnachtstag haben wir erst mal ausgiebig im Esszimmer gefrühstückt. Meistens findet die erste Mahlzeit des Tages ganz unprätentiös in der Küche statt, aber an Weihnachten darf alles schon etwas eleganter ausfallen. Die Servierplatte wurde auch nur an diesem Tag ausgepackt, an den folgenden Tagen wurde wieder der Plastikkorb, in dem ich Brotbeläge aufbewahre, auf den Tisch gestellt.

So gab es neben Kaffee, Frühstücksei (ja, bei uns unbedingt mit Maggi!), verschiedenen Wurst- und Käsesorten auch frisch gebackene Brötchen (dieses Mal mit 300 g Weizen 550/200 g Dinkel 630) – den Teig hatte ich am Abend vorher schnell gemacht – auch noch Winterliche Orangenmarmelade, die auch nach über einem Jahr noch tiptop ist und ein bisschen Tomate und Gurke.

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Weihnachten 2016: Heiligabend

Ich hoffe, Ihr hattet alles ein schönes Weihnachtsfest, mit Euren Lieblingsmenschen, ohne Stress, Unglücke oder gar Todesfällen. Dafür mit feinem Essen und viel Genuss.

Hier kommt meine Weihnachtsnachlese, natürlich beginnend mit dem Heiligen Abend:

Dieses Jahr haben wir nach vielen, vielen Jahren mit der Tradition gebrochen, und es gab mal keine Reibekuchen mit Lachs.

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Grundrezept: Mürbteig

Mürbteig wird so gut wie immer nach der 3:2:1-Formel gebacken, dass heißt das Mehl stellt die größte Menge, die Hälfte davon ist Fett und davon die Hälfte wiederum ist Zucker. Je nach Menge des Teiges, den man benötigt, kommen entsprechend Eier oder auch nur Eigelbe dazu.

Die Weihnachtsplätzchen auf dem Foto sind aus Mürbteig hergestellt im Verhältnis

  • 500 g Mehl
  • 250 g Butter
  • 125 g Zucker inkl. ca. 10 g selbstgemachten Vanillezucker
  • 1 Ei

Der Teig eignet sich als Tortenboden, z. B. für Tarte oder für Kekse und Plätzchen. Sie werden in der Regel nur hell gebacken, wie auf dem Foto. Dann sind sie schön mürbe und schmelzen fast im Mund.

Diese Plätzchen wurden bei 175 °C Umluft für 15 – 20 Minuten gebacken.

Erdnussdosen werden zu Geschenkdosen für Cookies

Dieses Thema hat zwar nur mittelbar etwas mit Kochen und Backen zu tun, aber ich habe zufällig festgestellt, dass die mit dem Cookies-Tray gebackene Kekse vom Durchmesser genau in die Ültje-Erdnussdosen passen, je nach Höhe der Plätzchen so vier bis fünf Stück.

Die Dosen werden in der Spülmaschine gereinigt, dann mit weißer Acrylfarbe grundiert – man muss schon zwei Mal dick darüber gehen, damit die Farbe nicht mehr durchschimmert. Anschließend werden Dose und Deckel mit hübschen Servietten verziert. (Serviettentechnik)

Diese Dose mit Weihnachtskätzchen wurde mit Lebkuchen, die ich im Tray gebacken hatte, um eine einheitliche Form für alle Lebkuchen zu bekommen, gefüllt und zu Weihnachten verschenkt.