Archiv der Kategorie: Asiatische Küche (manchmal mit deutschem Einschlag)

Die kulinarische Weltreise: Korean Popcorn Chicken (Singapur)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Singapur - die besten Rezepte und Gerichte

Im April führt uns die Kulinarische Weltreise mit unserem Reiseleiter Volker mampft mal wieder nach Asien – genau gesagt nach Singapur.

Wie hier schon beschrieben, ist der Stadtstaat Singapur ein wahrer „melting pot“ der verschiedenen Kochstile und so hat auch dieses köstliche Hähnchengericht aus Korea hier seine Berechtigung. Es ist aus dem Buch Shiok Singapur von Nicole Stich und hat uns wahnsinnig gut geschmeckt.

Wie immer, wenn es um „exotische“ Zutaten geht, hatte ich auch hier wieder Mut zur Lücke und habe verwendet, was ich bekommen konnte bzw. im Vorrat hatte.

Statt der im Rezept erwähnten koreanischen Gewürzpaste Gochujang habe ich meine rote Thai-Curry-Paste genommen, was zu einem überaus köstlichen Ergebnis geführt hat. Wie schon bei anderen Weltreisezielen erwähnt, habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten zum Original und deshalb war und bin ich mit dem Geschmack zufrieden.

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Die kulinarische Weltreise: Shiok Singapur

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Es geht im April mit der kulinarischen Weltreise mit Volker mampft nach Asien, genau gesagt nach Singapur.

Ich fand die Suche nach passenden Rezepten im Netz schwierig, worauf ich bei meinen Mitreisenden auf Facebook nach Tipps fragte.

Unter anderem wurde mir das Buch Shiok Singapur von Nicole Stich empfohlen. Während ich noch antwortete, ich könne mir doch nicht zu jedem etwas „exotischerem“ Reiseziel ein Buch kaufen, hatte der GöGa es schon bestellt.

Ja, ein schönes Buch mit einer Fülle von Erklärungen und einführenden Worten und Rezepten, die eins besser als das andere aussehen und klingen.

Da ich nicht in einer Großstadt mit zig Asiamärkten und Feinkostgeschäften wohne, bekomme ich leider viele Zutaten nicht. Das sehe ich inzwischen aber ganz pragmatisch und sage: Mut zur Lücke!

Ich google, worum es sich handelt und wie es in etwa schmecken müsste und dann ersetze ich es mit etwas von dem ich annehme, dass es passt.

So habe ich auch beim ersten Rezept aus obigem Buch gehalten:

Es gab ein Korean Popcorn Chicken. Koreanisch? Ja, denn in Singapur kommt alles aus Asien zusammen und auch Einflüsse aus dem Rest der Welt schlagen sich in der Küche nieder.

Auf der Seite Visit Singapur könnt Ihr noch mehr Informationen über Sehenswürdigkeiten, typisches lokales Essen sowie Restaurants bekommen.

Singapur ist ein Stadt- und Inselstaat und liegt an der Südspitze der Malaiischen Halbinsel. Er umfasst eine Hauptinselm drei größere und 58 kleinere Inseln. Die Bevölkerung setzt sich zum größten Teil aus Chinesen (knapp 77 %), Malaien (knapp 14 %), Indern (knapp 8 %) und etwas über 1 % anderen Ethnien zusammen.

Hieraus ergibt sich auch die Vielfalt an unterschiedlichen Küchenstilen, die sich aber auch untereinander vermischen und die für mich die Auswahl zunächst so schwierig machte, weil ich mir natürlich noch „Luft“ für Besuche der kulinarischen Weltreise in anderen asiatischen Ländern lassen möchte.

Inzwischen habe ich im vorgenannten Buch ein paar feine Rezepte gefunden, die ich im Laufe des Monats vorstellen werde.

Gespannt bin ich auch auf die Gerichte meiner Mitreisenden, die ebenfalls im Laufe des Monats hier vorgestellt werden.

Russischer Hackfleischtopf

Eine Anmerkung vorweg, bevor jetzt irgendwelche „komischen“ Kommentare kommen. Ich bin mir der derzeitigen politischen Lage durchaus bewusst, der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine ist mit nichts zu rechfertigen, aber dieses ist ein Food- und Rezeptblog und keiner, der sich in irgendeiner Weise mit Politik beschäftigt oder beschäftigen will.

Ich halte es mit Sting, der schon 1985 sang:

We share the same biology, regardless of ideology
Believe me when I say to you
I hope the Russians love their children too
.

So und nun zu dem leckeren Gericht, das ich schon so lange in meinem Kochrepertoire habe und tatsächlich nun erst den Weg auf den Blog findet.

Russischer Hackfleischtopf vegetarisch

Das Rezept ist übrigens aus einer Sammlung von Kochkarten, die ich vor Urzeiten mal gesammelt habe und die Jörg von Glatzkoch exakt hier beschreibt. Das Ganze nannte sich übrigens Heidis Kochclub. Als Startset bekam man eine Plastiksammelbox mit Reitern und den ersten paar Karten und dann monatlich einen Satz weiterer Kochkarten. Irgendwann wurde mir der Spaß zu teuer, und ich habe „de-abonniert“.

Dieses Rezept ist tatsächlich das einzige, das überlebt hat.

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Nachgekocht: Süßkartoffel-Hähnchen-Pot

Vor einiger Zeit veröffentlichte Harald von Cahama ein total lecker aussehendes, asiatisch angehauchtes Gericht auf Facebook.

Das musste ich nachkochen. Gesagt, getan!

Muss man bei den herrlich bunten Zutaten nicht einfach zugreifen? Ich habe mich ziemlich exakt an Haralds Vorgaben gehalten, habe lediglich das Hähnchenfleisch durch veganes Like Chicken ersetzt und musste die Menge der Süßkartoffel mit Möhre aufstocken, was gut gepasst hat.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 300 g Hühnerbrust (ich: 180 g Like Chicken)
  • 260 g Süßkartoffel (ich musste mit etwas Möhre bis zum Gesamtgewicht „aufstocken“)
  • 130 g Brokkoli
  • 50 g TK-Zuckerschoten, aufgetaut
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 – 3 Lauchzwiebeln
  • 1/2 rote Chilischote (ich: Chilipulver)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1,5 cm frischen Ingwer, fingerdick
  • 2 EL Olivenöl, mild (ich: Kokosöl)
  • 75 g Tomatenpüree (ich: 3 EL Tomatenmark)
  • 200 ml Kokosmilch
  • 40 g Cashewkerne (ich: Erdnüsse)
  • 1 EL Limettensaft
  • 1 – 2 EL Fischsauce
  • Salz

Zubereitung:

Süßkartoffeln schälen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Da ich nicht genug Süßkartoffel hatte, habe ich noch ein paar Möhrenwürfel zugegeben.

Brokkoli in Röschen teilen und 5 Minuten im Dampfgarer vorgaren, alternativ kurz in köchelndem Wasser blanchieren und sofort in Eiswasser tauchen, um die grüne Farbe zu erhalten.

Zwiebel nicht zu fein würfeln, Knoblauch und Ingwer fein würfeln bzw. mit einem großen Messer durchhacken.

Lauchzwiebel in feine Ringe schneiden.

Erdnüsse in einer trockenen Pfanne anrösten.

1 EL Kokosöl in eine Pfanne (Ich habe wieder den Wok von d.die Pfanne genommen.) Das Like Chicken darin rundum knusprig anbraten, herausnehmen und zunächst zur Seite stellen.

Im zweiten Esslöffel Kokosöl Zwiebel, Ingwer und Knoblauch glasig dünsten. Süßkartoffeln und Möhren zugeben und kurz anbraten. Mit Tomatenmark und Kokosmilch auffüllen und aufkochen. Etwa 5 Minuten köcheln lassen.

Brokkoli, Like Chicken, Zuckerschoten und Lauchzwiebelringe zugeben und erwärmen.

Mit Salz, Limettensaft und Chilipulver abschmecken.

Als Beilage gab es bei uns Reis, der zusammen mit dem Süßkartoffel-Chicken-Pot angerichtet wurde. Vor dem Servieren das Gericht mit den gerösteten Erdnüssen sowie etwas Koriandergrün bestreuen.

Ginger Chicken mit Fladenbrot

Weiter geht es mit Kochen und Essen aus der Bämbox von Tim Mälzer.

Es gab ein überaus leckeres, leicht scharfes Ingwerhähnchen. Die fertige Bio-Mischung im Glas befand sich ebenfall in der Box. Das Rezept steht im Kitchen Impossible Kochbuch, und ich werde es auf jeden Fall mal nachkochen.

Dieses Mal musste ich nur den Inhalt des Glases in eine Pfanne geben, das Glas it ca. 50 ml Wasser durchspülen und dazu geben und heiß werden lassen.

Ich habe den restlichen Mizunasalat und ein paar TK-Erbsen zugegeben. Das war eine tolle Idee!

Um die Schärfe für mich etwas abzumildern, habe ich einen Kleks Joghurt auf das Gericht gegeben und ein paar Korianderblätter darüber gestreut.

Dazu gab es Fladenbrot.

Blog-Event CLXXXII – Sheet Pan Dinner – Knusprige Nudeln mit glasiertem Tofu vom Blech

Blog-Event CLXXXII - Sheet Pan Dinner (Einsendeschluss 15. Februar 2022)

Susanne von Magentratzerl hostet bei Zorra im Kochtopf ein Event zum Thema Sheet-Pan-Dinner.

Ich habe bereits ein Rezept für Pizzaschnecken eingereicht.

Zu dem folgenden Rezept kam ich quasi wie die Jungfrau zum Kinde:

Susi stellt in ihrem Blog Turbohausfrau das Kochbuch From Asia with Love von Hetty McKinnon vor. Neugierig geworden ging ich auf die Webseite von Hetty McKinnon Athurstreetkitchen und wurde auf das hier vorgestellte Gericht aufmerksam. Um mir das Rezept anschauen zu können, hätte ich mich bei der New York Times registrieren müssen. Dazu hatte ich aber keine Lust, weshalb ich im Netz nach Alternativen suchte.

Die fand ich bei Steve Hacks, der genau Hetty McKinnons Rezept vorstellte.

Jetzt musste ich also nur noch übersetzen, die amerikanischen Maßeinheiten umrechnen, die Zutaten besorgen und kochen. Et voilà!

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Die kulinarische Weltreise: Ein paar Gedanken zu Japan

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Im September geht es mit der kulinarischen Weltreise von und mit Volker mampft wieder nach Asien, nach Japan, um genau zu sein.

Seit ich in den frühern Achtzigern des letzten Jahrhundert das Buch Shogūn von James Clavell gelesen und die gleichnamige Fernsehserie mit Richard Chamberlain gesehen habe, wollte ich mal nach Japan. Ich war fasziniert von allem, was in den beiden Medien gezeigt wurde.

Als ich später beruflich mit Japanern zu tun hatte, habe ich meine Meinung etwas revidiert. Mir kam dieser – in meinen Augen – übertrieben formelle Umgang miteinander etwas merkwürdig vor.

Außer mit Sushi (eine kleine Übersicht) habe ich bisher keine große Erfahrung mit der janapnischen Küche gemacht. Ich hole es mir manchmal an einer Frischetheke im örtlichen Edeka und mag es sehr.

Oben: Wakamesalat; auf dem Teller: vegane California Rolls, darunter Gyoza mit veganer Füllung

Als ich in die Übersicht der Reiseziele im Jahr 2021 sah, bestellte ich mir das Buch

Meine grüne japanische Küche von Stevan Paul und töpferte mir sogar eine Schale und einen Teller im Japan-Style mit zartem Bambus:

Ich hatte mir so viel vorgenommen: Ramen, Teppanyaki oder Tempura. Selbst an Sushi wollte ich mich gerne probieren.

Letzten Endes haben meine Kräfte für ein Rezept (Champignon-Tofu-Spieße mit Edamame-Pesto) aus dem Buch gereicht.

Es wurde leider eine massive Herzschwäche festgestellt, wodurch ich dauernd so müde und erschöpft bin. Ich hoffe, dass es mir nach der Behandlung besser gehen wird und ich dann wieder so viel kochen kann, wie ich immer gerne möchte.

Die kulinarische Weltreise: Champignon-Tofu-Spieße mit Edamame-Pesto (Japan)

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Leider geht es mir momentan gesundheitlich gar nicht gut, weshalb es zum September-Reiseziel Japan im Rahmen der kulinarischen Weltreise unter Federführung von Volker mampft nur für ein Rezept sowie eine kleine Gedankenreise gereicht hat.

Das Rezept ist aus dem Buch Meine grüne japanische Küche von Stevan Paul, bei dessen Zubereitung ich auch noch etwas improvisieren musste, weil ich nicht alle Zutaten bekommen habe. Da ich keinen Vergleich zu einem Original hatte, hat uns das Essen sehr gut geschmeckt… naja, zumindest mir. Den Göga kann man mit japanischer Küche nicht wirklich begeistern.

Zunächst musste ich ein paar „Geschmacksverstärker“ wie Dashi, Tare und Gomas(h)io herstellen.

v. l. n. r.: Tare, Gomasio, Dashi vegetarisch

Ich musste bei Tare und Dashi wieder etwas improvisieren, weil mir – wie oben erwähnt – Zutaten fehlten. Wie immer schreibe ich Euch das Originalrezept auf; meine Änderungen stehen kursiv in Klammern.

Tare Paul-san (Britta-san):

  • 80 g dunkle Miso-Pasta (entfiel bei mir leider komplett)
  • 2 EL Sesampaste – Neri Goma oder Tahin
  • 5 EL Sojasauce
  • 1 EL Pflaumenmus (Mirabellenmarmelade aus dem Vorrat)
  • 1 – 2 TL Reisessig
  • 1 TL Chili-Öl (habe ich wohl überlesen)

Zubereitung:

Alle Zutaten gut verrühren.


Gomasio, klassisch

70 g helle, geschälte Sesamsamen trocken und mit 10 g Meersalz mischen und mörsern.


Veggie-Dashi Paul-san (Britta-san)

  • 15 g getrocknete Pilze, Shiitake oder Steinpilze (Mu-err UND Steinpilze)
  • 2 EL Sojasauce
  • 15 g frischer Ingwer
  • 2 Scheiben (altes) Grau- oder Schwarzbrot (Pumpernickel)

Zubereitung:

Bei diesem Dashi braucht man weder Fisch noch Algen, denn Brot und Pilze bringen Umami ohne Ende. Pilze grob zerteilen, mit 1 Liter Wasser und der Sojasauce sowie dem in Scheiben geschnittenen Ingwer in einen Topf geben und aufkochen.

Das Brot in Stücken zugeben und nochmals aufkochen. Vom Herd nehmen und 10 Minuten ziehen lassen; anschließend die Brühe durch ein feines, mit Küchenpapier ausgelegtes Sieb passieren.

Weil ich mich ungern von dem tollen Aroma trennen konnte, habe ich die abgefilterten Zutaten in den Dörrautomaten geben, getrocknet und fein gemahlen.

Nachdem diese Vorbereitungen getroffen sind, geht es nun ans eigentliche Rezept:

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Nachgekocht: Veganes rotes Thai-Curry

Mein GöGa hat uns mir eine Überraschung aus dem Internet bestellt:

Eine Kochbox, obwohl die Bezeichnung Kochkörbchen es wohl eher trifft, für ein veganes Rotes Thai-Curry der Firma Konkrua, die verschiedene Körbchen für verschiedene Gerichte im Sortiment hat.

Enthalten sind Jasminreis und alle Saucen, Gewürze und Kräuter, die man braucht, dazu gibt es eine Rezeptkarte.

In der Box sind enthalten:

  • 25 g vegane rote Curry-Paste
  • 400 ml Kokosmilch
  • 6 g getrocknete Kräutermischung (Thaibasilikum, Kaffirlimettenblätter)
  • 36 ml Sojasauce
  • 60 g Palmzucker

Wie in guter alter Fix-Manier aus dem deutschen Supermarktregal muss man die Hauptzutaten wie Gemüse und Tofu noch zufügen.

Ich bin vom Rezept etwas abgewichen. So wird eigentlich der Tofu wie er ist zugegeben, das mag ich aber nicht so. Ich habe den Tofu in Sojasauce (aus eigenen Beständen) eingelegt und scharf ohne Fett angebraten.

Auch das Gemüse habe ich kurz im Wok angebraten.

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Nachgekocht: Eichblattsalat mit Edamame und Kabeljau

Wie ich schon des öfteren erwähnt habe, habe ich den täglichen Newsletter von Essen & Trinken abonniert. Ich habe schon einige Vorschläge nachgekocht bzw. als Inspiration genutzt. So auch letzte Woche wieder.

So langsam wird es wärmer und da habe ich keine Lust auf lange Kochorigen und keinen Appetit auf schwere Gerichte wie Eintöpfe oder viel Fleisch o. ä.

Das Rezept sprach mich an und nachdem die Zutaten besorgt waren, machte ich mich ans Werk.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 75 g Edamame (tiefgekühlt, in der Schote; ich: die ausgelösten Kerne in Bioqualität)
  • 2 EL Zitronensaft
  • 160 g Kabeljaufilet (küchenfertig; ohne Haut)
  • 50 g Eichblattsalat (ich: etwas mehr, so ca. 80 g)
  • ½ TL geschälte helle Sesamsaat (ich: ca. 2 EL, weil ich gerösteten Sesam auch gerne zum Joghurt o. ä. mag)
  • Salz
  • 4 Stiele Koriandergrün (ich: Rucolasprossen)
  • 70 g Seidentofu
  • ½ EL Sesamöl
  • ½ EL Sojasauce (salzarm)
  • 1½ TL Limettensaft (ich: Zitronensaft, weil ich ja sowieso schon eine im Anschnitt hatte)
  • ½ reife Avocado (ich: 1 kleine)
  • ½ TL neutrales Öl

Zubereitung:

Edamame auftauen lassen. Zitronensaft in eine Vorratsdose mit Deckel pressen. Kabeljau in zwei gleichgroße Stücke schneiden, in den Zitronensaft legen, mit dem Deckel verschließen und vorsichtig ein-, zweimal wenden. Eine Stunde kaltstellen.

Salat putzen, waschen, trocken schleudern und in mundgerechte Stücke zupfen.

Sesamsaat in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und zur Seite stellen.

Edamame (aus den Schoten drücken und) in kochendem Salzwasser eine Minute garen, in ein Sieb gießen, abschrecken und abtropfen lassen.

Koriander- bzw. Rucolablätter abzupfen, nötigenfalls waschen und in frischem kalten Wasser bis zum Servieren liegen lassen.

Für das Dressing Seidentofu in einem Sieb abtropfen lassen und dann in einem hohen Rührgefäß mit Sesamöl, Sojasauce und Limetten- bzw. Zitronensaft fein pürieren. Mit Salz abschmecken.

Avocado halbieren, entkernen, die beiden Hälften mit einem Löffel aus der Schale heben und in Spalten schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln.

Kabeljau aus dem Zitronensaft nehmen und abtupfen. Grillpfanne mit neutralem Öl einpinseln und stark erhitzen. Kabeljau auf einer Seite braten, bis sich ein Grillmuster bildet. Leicht salzen; Pfanne zur Seite ziehen und Kabeljau in der Resthitze glasig garen.

Eichblattsalat mit dem Seidentofudressing mischen und auf Tellern verteilen.

Mit Kabeljau, Edamame, Avocado und Rucolasprossen anrichten, mit Sesam bestreuen und servieren.

Ein feines leichtes Sommeressen.