Ans Eingemachte: Speckbohnen mit Drillingen aus dem Backofen und Schweineminutensteak

Ich habe mich mal wieder ans Eingemachte gewagt und ein Glas eingeweckte Gartenbohnen aus dem Vorrat geholt.

Ich hatte ein bisschen Angst, weil Bohnen als recht heikle Kandidaten gelten, die gerne mal umkippen und dann auch schon mal für übelsten Botulismus sorgen können.

Meine Bohnen bzw. die Einkochflüssigkeit sahen aber sehr gut aus, rochen und schmeckten völlig normal.

So stand dem Abendessen nichts im Wege.

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Schnelles Solomittagessen: Semmelknödelchen mit Pilzrahm

Vor Weihnachten hatte ich extra kleine Semmelknödel als mögliche Beilage zum Hirschgulasch gemacht und roh eingefroren. Dann wurden aber doch Spätzle bevorzugt.

Kein Problem! So kam ich zu einem blitzschnellen Solomittagessen.

Ich hatte aus Champignons, die mal wieder von einer Pizza übrig geblieben waren, Zwiebelwürfelchen, Schlagsahne und Gewürzen (Salz, Pfeffer, Wildgewürzmischung) eine schnelle Rahmsauce (diesmal ohne Schmelzkäse und Wein) gemacht.

Die vier TK-Knödel habe ich in leicht sprudelndem Salzwasser gekocht und aus Romanaherz, zwei rohen Champignons in Scheiben und einem einfachen Essig-Öl-Dressing noch schnell einen Salat geklöppelt. Köstlich war’s!

Nachgekocht: Rote-Linsen-Dal mit Fladenbrot und Raita

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Wieder einmal wurde ich bei Madam Rote Rübe fündig: Sigrid hatte dieses köstliche Linsengericht auf Facebook vorgestellt und das Rezept wanderte sofort auf meine To-Do-Liste.

Ich habe ihr Rezept etwas abgeändert bzw. angepasst (Anmerkungen dazu in Kursivschrift). Es lässt sich durch etwas Vorab-Schnippelarbeit und Mise-en-Place total schnell zubereiten.

Als Beilage hatte ich am Tag vorher das Pizzateigrezept mit Lievito Madre angesetzt. Daraus buk ich kleine mit Sesam bestreute Fladenbrote (30 Minuten bei 200 °C Ober-/Unterhitze) als Beilage.

Außerdem gab es noch eine schnell zusammen gerührte Raita (etwas scrollen) mit getrockneter Minze aus dem Garten.

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Töpfern: Verrückte Hühner

Die Hühner sollen im Sommer in den Garten, machen sich aber derweil als Deko auf dem Esstisch auch ganz gut. Eins ist momentan noch in Arbeit, aber sie sollen noch Zuwachs bekommen.

Sie sind als Hohlkörperformen mit grobem lederfarbenen Ton gefertigt, Schnäbel, Flügel, Kämme und Schwänze sind aus feinem roten Ton. Ähnlich wie bei dem Pflanztopf habe ich die Hühner nur mit blauem Redox abgerieben. Danach wurden sie glasiert.

Nachgekocht: Wildreis mit Mangold und Kirschen aus Jamies 5-Zutatenküche

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Das Buch hatten wir schon vor Weihnachten gekauft, aber erst jetzt bin ich dazu gekommen, auch mal etwas nachzukochen. Ich hatte mir Mangold mitgebracht, ohne konkrete Idee, was daraus machen. Beim ersten Durchblättern hatte ich ein Rezept mit Mangold entdeckt und habe es für mich als Solomittagessen nachgekocht – mit zwei kleinen Änderungen.

Zunächst aber noch mal zum Buch selber. Jedes Gericht besteht tatsächlich aus fünf Zutaten, wobei natürlich davon ausgegangen wird, dass sich gewisse Grundzutaten im Vorrat befinden.

Ganz süß finde ich die Doppelseite mit Jamies Lieblingszutaten: seinen Kindern.

Jedes Rezept wird auf einer Doppelseite präsentiert. Rechts sieht man ein Bild vom fertigen Gericht, links steht das Rezept mit Nährwertangaben am unteren Seitenrand. Die jeweiligen fünf Zutaten sind am linken Seitenrand dargestellt.

Und jetzt geht’s ans Kochen, mit zwei kleinen Änderungen in Klammern. Das Rezept im Buch ist für 2 Personen, ich hab’s für mich halbiert:

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Resteverwertung im doppelten Sinne

Da wir am vergangenen Sonntag bei meiner Schwiegermutter zum Kaffee waren – es gab superlecker Waffeln mit Kirschen! – haben wir uns abends mal wieder im Vorratsregal bedient:

Rotkohl, der im November 2016 eingemacht wurde und noch einwandfrei war, sowie Hirschgulasch von Weihnachten 2017. Ich brauchte nur ein paar Fussili zu kochen und schon hatten wir ein schnelles leckeres Abendessen.

Für den darauffolgenden Montag hatte ich noch reichlich Nudeln mit Gulasch, aber kein Gemüse mehr. Ohne Gemüse- oder Salatbeilage fehlt mir aber eindeutig etwas.

Ich hatte im Kühlschrank noch Romanaherzen, Kaiserschoten und Frühlingszwiebeln. Den Salat habe ich geviertelt und zusammen mit den geputzten Kaiserschoten und den in kleinfingerlangen Frühlingszwiebeln in etwas Butter gebraten, mit etwas Salz und Pfeffer gewürzt und zum aufgewärmten „Nudelgulasch“ gegessen.

Die Zusammenstellung war nicht ideal, aber das Gemüse kann ich mir super zu Rindfleisch mit Sesam vorstellen.

#fünffragenamfünften – März Edition

Fragen am Fünften gibt es auch im März wieder bei Luzia Pimpinella, und ich bin wieder dabei:

Fünf Fragen am Fünften – MÄRZ Edition

1. Wenn du ein Gericht zum Essen wärst, was wärst du dann?

Ach Du liebe Güte! Das ist eine echt philosophische Frage, über die ich mir noch nie Gedanken gemacht habe.

Auf jeden Fall wäre ich ein bodenständiges Gericht, herzhaft, aber nicht übertrieben. Ich denke, ich wäre am ehesten ein Eintopf: auf mich kann man mich verlassen, wer mich einmal mag und meine inneren Werte zu schätzen weiß, hat einen Freund fürs Leben. Die Zutaten ändern sich vielleicht mal, je nach Laune oder Befindlichkeit, aber letzten Endes weiß man einfach, was man hat.

2. Welches Buch oder welche Bücher liebst du so sehr, dass die es / sie mehr als einmal gelesen hast?

Den „Faust“ habe ich schon mehrfach gelesen, aber nur Der Tragödie erster Teil… die Fortsetzung hat Goethe bestimmt unter haluzinogenen Drogen geschrieben.

Ansonsten müßte ich echt überlegen. Es gibt viele tolle Bücher, die mich berührt haben, von denen ich denke, ich könnte oder müßte sie ein weiteres Mal lesen, aber wenn ich dann wirklich mal anfange, erinnere ich mich zu schnell wieder an Details. Ich könnte zwar nicht die komplette Handlung wiedergeben, aber es wird mir dann tatsächlich schnell langweilig.

3. Entschuldigst du dich zu oft?

Entschuldige bitte, aber was ist das denn für eine Frage? – Nee, im Ernst. Natürlich entschuldige ich mich, wann und wo es nötig ist, aber viel öfter benutze ich tatsächlich das Wort „Danke“, weil ich es wichtig finde, Menschen, die etwas für mich tun – und sei es nur eine simple, banale Kleinigkeit – eine kleine Anerkennung zu zollen.

4. Wann und über was hast du das letzte Mal laut gejubelt?

Ich jubele meistens bei internationalen Sportwettkämpfen, und dazu hatten wir in den beiden olympischen Wochen in PyeongChang wahrlich Grund.

5. Wenn Geld keine Rolle spielen würde, wo würde deine nächste Reise hingehen und wie würde sie aussehen?

Wenn Geld keine Rolle spielte, bereiste ich alle Traumziele, die ich noch habe, das würde eine Weltreise mit privaten Transportmitteln und äußerst komfortablen Unterkünften. Heimische Führer würden mir die schönsten Sehenswürdigkeiten des jeweiligen Zielorts näher bringen und möglichst dafür sorgen, dass ich diese Sehenswürdigkeiten in einem kleinen Kreis besuchen und für uns allein haben könnte.

Nachgebacken: Bauernstubentopfbrot von Madame Rote Rübe

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Frisches Bauernstubentopfbrot mit Butter und Salz, im Hintergrund Dinkelbrot mit Frischkäse und Snackpaprika

In letzter Zeit hat mein Roggensauerteig immer ein wenig vor sich hin gezickt. Ein paar Mal ist es passiert, dass der Vorteig für mein Roggenbrot nicht richtig aufgegangen ist und eine Weiterverarbeitung dann nichts mehr brachte, weil das Brot danach auch sehr platt und pappig blieb. Dieses Mal wollte ich aber nicht aufgeben und habe noch mal ordentlich nachgefüttert. Und siehe da: Es wurde ordentlich blubbernder Sauerteig.

Über Facebook war ich auf dieses toll aussehende Knuspriges Bauernstubentopfbrot von Sigrid, der Madame Rote Rübe aufmerksam geworden und machte ich mit dem aufgefrischten Sauerteig fröhlich ans Werk.

Man muss ca. 2 Tage einplanen, bis das Brot fertig ist, aber das war durch die langen Wartezeiten für mich besonders angenehm.

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BLOG-EVENT CXXXIX – ZU GUT FÜR DIE TONNE!

Blog-Event CXXXIX - Zu gut für die Tonne! (Einsendeschluss 15. März 2018)

Dieses Thema gegen die allgemeine Lebensmittelverschwendung kommt mir sehr entgegen, habe ich doch selber auch schon oft dagegen gewettert und auch gezeigt, was man aus nicht mehr ganz so guten Obst- oder Gemüsestücken oder auch aus vermeintlichen Resten für den Müll machen kann.

Auch Jette von Lanis Leckerecke hat definitiv etwas gegen Lebensmittelverschwendung, weshalb sie bei Zorra das Event Zu gut für die Tonne ausrichtet.

Ich möchte Euch zeigen, dass man selbst vermeintliche Abfälle nicht weg werfen muss und habe ca. über eine Woche Gemüsereste gesammelt:

Strünke von Brokkoli und Grünkohl, Zwiebelschalen, Schalen und Wurzelenden von Möhren und Lauch, das dunkelgrüne vom Lauch, ein paar nicht mehr ganz so knackfrische Möhren, ein paar leicht angewelkte Brokkoliröschen, ein leicht schlapper Staudensellerie. Einzige Abweichung vom „Abfall“ waren zwei frische Zwiebeln, zwei getrocknete Tomaten und natürlich die Gewürze.

Daraus habe ich eine sehr schmackhafte Gemüsebrühe gemacht, die ich in jeweils 500-ml-Portionen eingekocht habe.

Ich habe zwar schon Gemüsebrühe (hier und hier) selber gemacht, dort ist aber frisches Suppengemüse enthalten, während ich mich hier komplett – bis auf die genannten Ausnahmen – auf Abfälle beschränkt habe.

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Update: Blog-Event CXXXVIII – SlicedKitchen

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Die Zusammenfassung des durch die Firma GRAEF unterstütze Events ist online und die Gewinnerinnen der drei Allessschneider stehen fest. Herzlichen Glückwunsch dazu!

Meine beiden Beiträge waren: