Gut, bei Susanne von Magentratzerl, deren Rezept ich mal wieder als Inspirationsquelle genommen habe, heißt dieser Salat Bircher-Wurzelgemüse. Da mir der Sellerieanteil dort zu gering war, und ich die Menge verdoppelt habe, habe ich den Namen entsprechend angepasst. Wie immer habe ich auch ein bisschen mit den Zutaten gespielt.
Update Kulinarische Weltreise: Italien
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Die erste kulinarische Station unserer Weltreise ist Geschichte. Es ging nach Italien und es sind viele interessante Rezepte zusammengekommen, wie Ihr bei Volkers Zusammenfassung auf Volker mampft sehen könnt.
Ich hatte Penne rigate mit Borlottibohnen und Spaghetti alla Carbonara dabei.
Im April geht die Reise weiter zu den Philippinen.
Neuentdeckung: Agretti
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Kennt Ihr dieses „grasartige“ Gemüse? Nicht? Ich bis vor einer Woche auch nicht. Es wurde im Lebensgarten, unserem Bioladen, angeboten. Es handelt sich, wie in der Überschrift erwähnt, um Agretti, die in Italien auch unter dem Namen Barba di Frate, bei uns auch unter dem Namen Mönchsbart bekannt ist. Es gehört zu den Salzkräutern und hat geschmacklich etwas von Queller, den ich ja Heiligabend 2017 zu meinen Jakobsmuscheln serviert habe. Der Geschmack ist leicht salzig-säuerlich, aber nicht aufdringlich.
Da man den Mönchsbart laut Infoblatt sowohl als Rohkost als auch gegart genießen kann, schnippelte ich zunächst etwas über meine samstäglichen Eier in Senfsauce.
Mein Vorratsregal unter der Kellertreppe
Hat was von Harry Potter, oder? *lach*
Vor ein paar Wochen habe ich mal im Vorratsregal aufgeräumt, die älteren Sachen nach vorne, die frischeren nach hinten geräumt, notiert, wieviel Gläser noch von den verschiedenen Sorten da sind und natürlich gleiches zu gleichem gesellt.
Die Ecke könnte insgesamt etwas ordentlicher sein, vor allem, weil dort auch die Gartenmöbel und der Rasenmäher untergebracht sind, die ich jedesmal aus der Ecke räumen muss, aber trotzdem ist da schon einiges zusammengekommen.
Meistens koche ich nicht im Voraus ein, sondern Reste; oft auch absichtlich produzierte Reste.
Ich koche dann statt für zwei für vier oder fünf Personen und koche den Rest ein.
Ganz unten im Regal sind meine eingekochten Gartenbohnen, ein Teil wurde auch eingefroren, und Gemüsebrühe.
In der Etage darüber stehen vorne Bolognese, Kirchererbenseintopf, dahinter Kürbis-Karottensuppe, weiter links stehen noch mehrere Gläser Hühnerbrühe, mit und ohne Fleisch.
Oben haben wir noch Spargelsud, Gulasch, Rotkohl, Kürbispüree, Winterminestrone, Graupensuppe, Gemüsesuppe mit Nudeln, sowie Reis-Gemüsesuppe, außerdem Currywurstsauce.
Nachgekocht: Knuspriges Erdnusshähnchen aus Jamies 5-Zutatenküche
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Schon das zweite Gericht aus Jamie Olivers 5-Zutatenküche fand seinen Weg auf unsere Teller und von dort über unserer Gaumen in unsere Mägen.
Die fünf Zutaten beziehen sich hier rein auf die Hähnchenbrust (wiederum von der Kikok-Maispoularde), als Beilage hatte ich uns noch roten Reis und Sesamspinat gemacht.
Die marinierte Hähnchenbrust und die Erdnusskruste, die kurz übergrillt wurde, waren ein wahres Geschmackserlebnis.
#wirrettenwaszurettenist: Das Ei
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Wie? Wir müssen das Ei retten? Eier als Convenience? Da habe ich mich auch erst mal gewundert, weil mir tatsächlich nur das vom saisonalen Osterei zum ganzjährigen Party- oder Picknickei mutierte hartgekochte Ei und Eiersalat in verschiedensten Varianten einfiel.
Nun fallen aber der vierte Rettungsgeburtstag und Ostern nahezu zusammen und da lag das Ei als Objekt der Rettung natürlich nah.
Mit kalten Eiern und Eiersalat kann man mich jagen und das warme hartgekochte Ei mit Senfsauce habe ich schon im Blog – kommt also zum Retten für mich nicht in Frage.
Ich überlegte schon, diese Runde auszusetzen, bis mir durch meinen Newsletter von Essen & Trinken das Rezept für Mexican Eggs, also Huevos Rancheros in die Hände fiel. Ja, dieses Gericht gibt es tatsächlich als Convenienceprodukt, eventuell tatsächlich auch in Großmärkten in Deutschland.
Und so stand mein Entschluss fest – und was soll ich sagen: mein GöGa war schwer begeistert und verlangte baldige Wiederholung!
Synchronbacken im März – La Miche
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Am vergangenen Wochenende (10./11.März) war es wieder soweit: Zorra und Sandra luden zum Synchronbacken ein, und ich beschloss, mal wieder mitzumachen.
Gebacken wurde die Miche, ein ursprüngliches französisches Bauernbrot.
Es gab zwei Rezeptvarianten – einmal mit Sauerteig und einmal mit Hefe. Da mein Sauerteig in letzter Zeit etwas gezickt hatte, entschloss ich mich für die Hefeversion.
Ich habe mich buchstabengetreu an dieses Rezept (unten mit Hefe) gehalten. Einzige Änderung: ich hatte kein frisch gemahlenes Mehl verwendet. Trotzdem stand mein Synchronbacken unter dem Motto:
Hier kämpfte ich mit der Miche, sie siegte!
Es folgt ein Beitrag aus der Kategorie „Irrungen und Wirrungen“…
Die kulinarische Weltreise: Spaghetti Carbonara (Italien)
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Wer erinnert sich nicht an dieses Lied von Spliff, der NDW-Band?
Io voglio viaggiare in Italia, in paese di limone…
und dann folgte der Refrain:
(Spaghetti) Carbonara e una Coca Cola
Dieses Gericht, das korrekt Spaghetti alla carbonara heißt und ursprünglich aus dem Latium stammt, habe ich als zweiten Vorschlag für die Kulinarische Weltreise, die in diesem Monat in Italien startet, mitgebracht.
Es besteht aus nicht mehr als selbst gemachten Spaghetti mit gebratenem Speck, Parmesan und Eiern.
Der Garten im ersten Quartal 2018
Da ich die monatlichen Kalenderblätter dieses Jahr für die #Fünffragenamfünften-Aktion verwende, werde ich ab jetzt dieses Bildchen für meine Gartenberichte verwenden.
Viel gibt es natürlich noch nicht zu erzählen, aber so langsam erwacht die Natur dann doch.
Zum Glück hat das Sturmtief Friederike am 18. Juanuar in unserem Garten nicht allzuviel Schaden angerichtet. Die volle Papiertonne war umgekippt und der Inhalt wurde malerisch im gesamten Garten verteilt. Ich war ganz perplex, weil ich erst dachte, jemand habe die Post aus unserem Briefkasten gefischt und herum geworfen.
Ein paar First- und Dachpfanne hat der Sturm, der übrigens auf den Tag genau 11 Jahre nach Kyrill übers Land fegte, auch noch runtergeholt, aber ansonsten haben wir ein Riesenglück gehabt. Das sah andernorts ganz anders aus. Bei unserer Nachbarin hat es drei Nadelbäume umgelegt, wobei einer punktgenau zwischen ihrem und dem nächsten Haus gelandet ist. Der hätte auch in ihrem Dach landen können.
Nach dem Sturm und den recht milden Temperaturen kam der Frost. Der Schnee blieb nicht lange liegen, aber die eisige Kälte mit bis zu zweistelligen Minusgraden hielt sich bis Anfang März.
Da hatte der Grünkohl tatsächlich seinen Frost abbekommen, und ich habe den Rest für ein herrliches Rote-Bete-Risotto mit Grünkohltopping geerntet. Der Rest wird für die neue Gartensaison im Hochbeet als Gründünger untergegraben werden.
Seit ein paar Tagen werden die Temperaturen deutlich milder, auch wenn anfangs noch ein fieser kalter Wind wehte. Aber windgeschützt und in der Sonne ist es schon angenehm warm; heute bereits 14 °C.
Gestern habe ich noch mal ein paar Garteneindrücke eingefangen:
An der Giebelwand zeigen sich die ersten Schneeglöckchen, während die Hortensien in ihrem Winterkleid noch ziemlich trostlos herum stehen.
Mein schönes mediterranes Kräuterbeet sieht leider auch etwas mitgenommen aus. Der Salbei (vorne rechts) hat es scheinbar allen Unkenrufen zum Trotz („Der Salbei ist nicht winterhart“) am besten überlebt. Klar hätte ich bei den angekündigten derben Frösten ein Vlies überwerfen sollen, aber hinterher ist man ja bekanntlich immer schlauer. Ich warte jetzt erst mal ab, ob frisches Grün nachwächst. Ich bin erstmal positiv gestimmt.
Hinter der Garage tummeln sich jedenfalls schon mal jede Menge Schneeglöckchen und auch die ersten gelbe Krokusse zeigen sich. Hier soll übrigens eine Erweiterung des Gemüsegartens entstehen. Ich bin mal gespannt, ob und wie der GöGa und ich die Umsetzung schaffen werden. So langsam müsste man schon mal anfangen.
Last, but not least: Die Pampasgräser und der Bambus (hinten) zwischen Terrasse (rechts) und Kellertreppe (links) sehen recht vielversprechend aus. Da kommt bestimmt wieder jede Menge Grün nach.
Das nächste Mal melde ich mich Anfang April aus dem Garten. Ich hoffe, dann wird es schon etwas bunter aussehen.
Die kulinarische Weltreise: Penne rigate mit Borlottibohnen und Pancetta (Italien)
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Volker von Volker mampft hat sich ein tolles Dauer-Blogevent ausgedacht:
Wie der Name schon sagt, begeben sich die teilnehmenden Blogger rund um die Welt und meiden dabei auch exotischere Länder nicht. So sind schon im April die Philippinen das kulinarische Reiseziel.
Zum Anfang ist das Thema relativ einfach. Es geht ins Land, wo die Zitronen blühen, nach Italien.
Ich war leider erst einmal in Italien und das auch nur einen Tag während einer Kreuzfahrt auf der AidaAura. Irgendwann möchte ich vielleicht noch mal in die Toscana oder nach Sizilien. Schauen wir mal.

Einfahrt mit der AidaAura auf dem Weg zum Hafen.
Der berühmte Campanile (Glockenturm) an der Piazza San Marco.
Der Dogenpalast im Vordergrund, dahinter die Kuppeln der Markusbasilika.
Campanile, die Kuppel der Basilika und der Dogenpalast auf dem Weg zum Hafen.
Was wäre Venedig ohne Gondeln?
Der Canal Grande – irgendwo dort wohnt die Protagonistin meines heutigen Gerichts, das vermutlich auf der Dachterrasse mit Blick auf den Kanal genossen wurde.
Märkte wie diesen liebe ich einfach.
Sie ziehen mich magisch mit ihrer Reichhaltigkeit an Gemüsen an, egal ob in Spanien, Griechenland oder Tunesien. Vielleicht hat die ursprüngliche Köchin des heutigen Gerichts genau hier die Zutaten für das Essen gekauft.














