
Immer am 3. November findet der Sandwich Day statt. Einige Food-Blogger haben sich nun zusammengefunden, um dem reichlich belegten Butterbrot zu huldigen.
Wie das Sandwich angeblich zu seinem Namen kam, habe ich Euch hier schon erzählt.
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Immer am 3. November findet der Sandwich Day statt. Einige Food-Blogger haben sich nun zusammengefunden, um dem reichlich belegten Butterbrot zu huldigen.
Wie das Sandwich angeblich zu seinem Namen kam, habe ich Euch hier schon erzählt.
WeiterlesenIm Rahmen der großen Food-Blogger-Aktion „Koch mein Rezept“, initiiert von Volker mampft, wurde mir Carolins Blog Caros Küche zugelost.
Ich bin mir nicht sicher, ob wir uns beim ein oder anderen Blog-Event schon einmal begegnet sind, aber das ist ja das Schöne an „Koch mein Rezept“: Man lernt auch neue Blogs und deren Autoren kennen.
Caro stammt aus dem Ruhrpott, lebte dann im Münsterland und ist nun in Berlin sesshaft. Ihren Kochstil beschreibt sie selbst als bodenständig und leicht nachzumachen – das haben wir schon mal gemeinsam. Und auch im Bereich Ernährungsart sind wir uns ähnlich. Bei ihr, wie bei mir geht alles von vegan bis fleischig und fischig, doch lest selbst.
Als „Tauschrezept“ haben der GöGa und ich uns ihre Kirsch-Streusel-Taler ausgesucht, die Zutaten allerdings an seinen Geschmack angepasst. Will heißen, „normales“ Weizenmehl, Milch und Butter.

Diese Taler sind rundum gelungen und kommen bestimmt auf die Wiederholungsliste.
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Hier kommt ein weiteres leckeres und schnell gemachtes Rezept aus dem Essen & Trinken-Newsletter, das der GöGa sich ausgesucht hat.
Eier in Senfsauce habe ich ja schon im Blog (hier und hier), diese Variante mit (Madras)Curry und Erbsen und Kaiserschoten in der Sauce sowie Reis als Beilage war eine neue Erfahrung – und eine leckere noch dazu.
Während der Reis im Dampfgarer gart, die Eier in 8 Minuten kochen und abschrecken. Zum Warmhalten in ein Küchenhandtuch einwickeln.
Für die Sauce Butter zerlassen, Mehl und 1 TL Currypulver zugeben und unter Rühren anschwitzen. Milch und Brühe nach und nach mit dem Schneebesen einrühren, kurz aufkochen lassen, dann bei milder Hitze köcheln lassen.
Die Sauce mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken, Erbsen und Zuckerschoten zugeben und in der Sauce erwärmen.
Den Reis mit der Sauce anrichten, die Eier längs halbieren und auf der Sauce anrichten. Mit dem restlichen Currypulver und Kräutern nach Wunsch bestreut servieren.

It’s time again for another World Bread Day on October, 16th.
For the 15th time already Zorra of 1 x umrühren aka kochtopf sent out her invitation to participate.
I did not take part very often in the past, but this year I had a bread recipe hanging in my to-do-list for quite a while.
I baked a spelt buttermilk bread that was indroduced on the facebook page of my local oranic grocery. It was published during the early day of the corona crisis when all shops and supermarkets run short of yeast and all kinds of flour.

Mix flour, salt, bread spice, oil and baking soda in a bowl.
Warm up buttermilk until it reaches room temperature, add to the other ingredients in the bowl.
Knead thouroughly with dogh hook of your hand mixer or food processorfor at least 10 minutes. Then add sunflower seeds and flaxseed.
Grease a baking tin and dust with some flour. Fill in the dough, cover and let rise for at least 30 minutes at room temperature.
Pre-heat oven at 180 °C circulating air. Put a bowl with water on the ground of your oven. Bake bread for about 50 minutes – depends on your oven. The bread should sound hollow when knocking on the bottom.
Now let cool the bread under a moist tea towel.
*) Tip for vegans: You can make vegan buttermild by adding two tablespoons apple vinegar to 500 ml plant milk. Let sit for 15 minutes, after that you can use the result like the buttermilk in the recipe.


Meanwhile Zorra posted the
Es ist wieder so weit. Am 16. Oktober ist World Bread Day und Zorra von 1 x umrühren aka Kochtopf lädt bereits zum 15. Mal ein, mitzubacken.
Oft habe ich noch nicht teilgenommen, aber dieses Jahr hatte ich noch ein Brotrezept, das ich nachbacken wollte, auf der To-Do-Liste.
Und zwar habe ich ein Dinkelbuttermilchbrot nach einem Rezept vom Lebensgarten, meinem Bioladen, nachgebacken. Es wurde in einer Zeit vorgestellt, als es coronabedingt keine Hefe mehr zu kaufen gab. Glücklicherweise backe ich normalerweise mit Sauerteig, und ich hatte auch ein Hefewasser selber gezüchtet, weshalb mich diese Verknappung weniger tangierte als der gleichzeitige Fastausverkauf von Mehl.

Mehl, Salz, Brotgewürz, Öl und Natron in eine Schüssel geben.
Buttermilch aufwärmen, bis sie Zimmertemperatur erreicht. Ebenfalls in die Schüssel geben.
Alles mindestens 10 Minuten mit dem Knethaken des Handrührers oder der Küchenmaschine verkneten.
Zum Schluss die Sonneblumenkerne und Leinsamen nach und nach zugeben.
Kastenform fetten und mit etwas Mehl ausstreuen. Teig hineinfüllen und zugedeckt mindestens 30 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen.
Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Eine Schüssel mit Wasser unten in den Ofen stellen. Das Brot etwa 50 Minuten backen – das hängt auch von Eurem Backofen ab. Das Brot sollte hohl klingen, wenn man mit der Faus auf den Boden klopft.
Das Brot nun unter einem feuchten Geschirrhandtuch auskühlen lassen.
*) Tipp für die Veganer: Vegane Buttermilch stellt ihr her, indem ihr 500 Milliliter pflanzliche Milch mit zwei großen Esslöffeln Apfelessig vermengt. Dann lasst ihr sie 15 Minuten stehen und schon könnt ihr die vegane Variante wie normale Buttermilch verwenden.


Inzwischen hat Zorra eine Zusammenfassung der Teilnehmer*nnen gepostet:
Seit Ende Februar ist der GöGa wegen Corona schon zu Hause im Heimbüro. Seit der Zeit koche/n ich/wir fast jeden Tag und nach und nach gehen uns die Ideen aus.
Inzwischen schauen wir vermehrt nach einfachen, schnellen Alltagsrezepten, die abends schnell auf den Tisch kommen.
Inspiration bieten da die täglichen Newsletter von Essen & Trinken, aus denen sich der GöGa die Schnelle Paella gewünscht hatte.
Da eine Paella Zeit braucht, wie hier und hier nachzulesen ist, habe ich das Rezept umbenannt.
Statt Paellareis (ein Rundkornreis ähnlich dem Risottoreis) habe ich einen 10-Minuten-Reis (ideal für „One-Pot“-Reisgerichte) verwendet. Dadurch wurde das Gericht weniger „schlotzig“, aber trotzdem sehr lecker und schnell gemacht.

Zwiebel und Paprikaschote putzen und in Streifen schneiden.
Mit dem Öl in einer heißen Pfanne (Servierpfanne von d.die Pfanne) 2 Minuten anbraten. Reis, Erbsen, Fischfond und Safran mit dem Einweichwasser zugeben. Mit Salz, Pfeffer und Pimentón würzen und durchrühren.
Die leicht angetaute Sepiatube in Streifen, den Kabeljau in große Würfel schneiden. Zusammen mit den Garnelen und den Muscheln obenauf legen und den Reis 8 Minuten zugedeckt garen.
In der Servierpfanne an den Tisch bringen. Limettenviertel dazu reichen.

Ihr habt Kartoffelpüree übrig? Vielleicht noch ein bisschen Gemüse, das verarbeitet werden möchte?
Dann macht doch eine cremige Kartoffelsuppe mit bunter Einlage. Ich hatte Kartoffelpüree vom Vortag übrig, bunte Möhren waren auch noch übrig und im Kühli stand Sahne, die bald weg musste.

Zunächst die Kartoffeln schälen, fein würfeln. Die Möhren(abschnitte) in gleich große Würfel schneiden.
Die Petersilie waschen, trockentupfen und grob hacken oder zupfen.
Das Kartoffelpüree mit der Sahne aufgießen, eventuell noch einmal nachwürzen, auf kleiner Hitze erwärmen.
Gleichzeitig die Kartoffeln mit einer Prise Salz in einer beschichteten Pfanne mit wenig Öl rundum knusprig braten. Herausnehmen und auf etwas Küchenkrepp entfetten.
In derselben Pfanne die Möhrenwürfelchen knackig garen.
In einer zweiten Pfanne die Petersilie kurz frittieren, die übriggebliebenen Röstzwiebel kurz aufknuspern.
Die Suppe kurz aufkochen, in Suppenteller oder -schalen schöpfen, die Kartoffel- und Möhrenwürfeln vorsichtig hineingeben, so dass sie möglichst nicht untergehen. Mit Petersilie und Röstzwiebeln dekorieren.


Dass sogenannte Hausmannskost auch komplett vegan funktioniert, möchte ich Euch heute zeigen:
Die Frikadellen sind aus dem veganen Mühlenhack von Rügenwalder gemacht und überzeugen in Geschmack und Konsistenz. Dazu gab es Kartoffelpüree mit Gemüsebrühe und etwas Olivenöl für die Cremigkeit und bunte Karotten, die mit etwas Rapsöl und wenig Wasser gedünstet wurden.
Die Zwiebel fein hacken und in wenig Pflanzenöl glasig dünsten, aus der Pfanne nehmen.
Das Mühlenhack mit Tomatenmark, Senf, den Gewürzen, Paniermehl und Zwiebelwürfeln gut verkneten. 4 – 6 Frikadellen formen.
In einer Pfanne das restliche Öl erhitzen, Frikadellen von beiden Seiten braten und im Backofen bei 100 °C Umluft warm halten.
Kartoffeln waschen, schälen, gegebenenfalls nochmals waschen. In kleine Würfel schneiden und in leicht gesalzenem Wasser weich kochen.
Abgießen und etwas ausdampfen lassen. Mit der Gemüsebrühe stampfen, die Erbsen zugeben, abschmecken und mit wenig Olivenöl cremig rühren.
Die Möhren nach Bedarf dünn schälen, je nach Größe und Dicke der Möhren, diese quer halbieren, dann längs halbieren oder vierteln.
Die Zwiebeln fein würfeln.
Das Rapsöl in einer weiten Pfanne erhitzen, die Zwiebelwürfelchen darin anschwitzen. Die Möhren darin kurz schwenken, mit Ahornsirup und wenig Wasser angießen und bissfest garen. Mit Zitronen-/Limettensaft sowie Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Frikadellen sehen nicht anders aus als solche aus (Rind-)Fleisch und schmecken genauso gut.
Wie Ihr seht, gab es auch noch ein paar Röstzwiebeln zum Kartoffelpüree. Die sind fix gemacht: Zwiebel in (Halb-)Ringe schneiden. In Mehl wälzen. In einer kleinen Pfanne genügend Öl erhitzen, die Ringe darin knusprig braten, auf Küchenpapier entfetten und zum Kartoffelpüree geben.
Da noch reichlich Kartoffelpüree übrig war, gab es am nächsten Tag eine cremige Kartoffelsuppe mit Einlage.

Zum aktuellen Blog-Event Alles aus der Fritteuse, das Volker bei Zorra im Kochtopf ausrichtet, habe ich noch ein weiteres Rezept in petto. Am Vortag gab es Fish ’n Chips aus dem Wok, in dem man super frittieren kann.
Als zweites Gericht kommt etwas Süßes, das saisonal und regional ist:

Unser Apfelbaum ist nun abgeerntet und hat mich zum Schluss doch noch halbwegs ausgesöhnt.
Er hat wieder famos getragen, aber so ab Ende August fielen die ersten Äpfel einfach angefault vom Baum. Aus dem letzten Rest konnten wir aber schon einmal Polnischen Apfelkuchen backen und nun gibt es Apfelküchlein in Backteig frittiert.
Hinter der Sahne „mal anders“ verbergen sich kleine Panna-Cotta-Würfel, die ich morgens vorbereitet habe.

Alle Zutaten gut verrühren, zum Kochen bringen und 5 Minuten unter ständigem Rühren auf kleiner Temperatur köcheln lassen.
In die kalt ausgespülte Form geben und in den Kühlschrank stellen.
Die Zutaten für den Teig klumpenfrei verrühren. Etwas quellen lassen.
In der Zwischenzeit das Kerngehäuse aus den Äpfeln stechen, schälen und in ca. 0,5 cm dicke Scheiben bzw. Ringe schneiden. Mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun anlaufen.
Das Sonnenblumenöl im Wok erhitzen, bis an einem Holzlöffelstiel Blasen aufsteigen.
Die Apfelringe nach und nach durch den Teig ziehen, golbraun frittieren und auf Küchenkrepp abtropfen lassen.
Falls Ihr mehr als 2 Portionen macht, empfeihlt es sich, die fertigen Ringe im Backofen bei 100 °C warm zu halten, bis alle Apfelringe gebacken sind.
Nach Wunsch mit Puderzucker bestäuben und zusammen mit den Panna-Cotta-Würfeln und etwas Preiselbeeren anrichten.



Volker von Volker mampft hostet das aktuelle Blog-Event in Zorras Kochtopf: Er wünscht sich Alles aus der Fritteuse. Frittieren ist bei uns kein großes Thema. Wir haben zwar eine Heißluftfritteuse, aber gerade Pommes schmecken dem GöGa daraus nicht.
Deshalb benutzen wir in letzter Zeit gerne den Wok von d.die Pfanne, wenn es mal ans Frittieren geht. Das verbrauchte Öl wird hinterher durch einen Kaffeefilter gegeben und kann so zum Braten (und Frittieren) weiterbenutzt werden, wie hier am Ende des Artikels beschrieben.
Bei uns gibt es ein typisch britisches Rezept, nämlich Fisch im Backteig mit dicken Pommes Frites, in Großbritannien Chips genannt. Was bei uns unter Chips, nämlich dünne frittierte Kartoffel- oder Gemüsescheiben in Umlauf ist, heißt auf der Insel Crisps.
