Die kulinarische Weltreise: Pollo con naranja y menta (Spanien)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Spanien

Die kulinarische Weltreise von und mit Volker mampft geht im März 2020 nach Spanien. Da ich schon sehr viele spanische Rezepte im Blog habe, wird die Suche nach neuen Ideen fast genau so schwierig, wie Rezept aus so exotischen Ländern wie Kenia, dem Ziel im vergangenen Monat zu finden.

Den Anfang macht bei mir ein Gericht, das ich vor Jahren mal in einem spanischen Restaurant in Lippstadt gegessen habe. Ich weiß noch, dass ich mich damals dumm und dämlich nach dem Rezept für das Hähnchen mit Orangen und Minze – so die Übersetzung – gesucht habe. Ich hatte es aber tatsächlich gefunden und schon einmal gekocht, als ich noch keinen Blog hatte. Damals hatte ich das Rezept in mienem Flickr-Fotostream gepostet und es nun wieder ausgegraben.

Zutaten für 2 Portionen:
  • 2 Hähnchenbrüste, ich habe den Rest vom sonntäglichen Brathähnchen ohne Haut verwendet
  • 2 Bio-Orangen
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 8 EL Sherry
  • 150 ml Gemüse- oder Hühnerbrühe
  • 1/2 Bund frische Minze
  • optional: etwas Honig
Zubereitung:

Von der Orange die Schale dünn abschneiden, in feine Streifen (Julienne) schneiden, die Orange auspressen. Eine halbe Orange in Scheiben schneiden.

Öl in einer Pfanne erhitzen, die Hühnerbrüstchen salzen und pfeffern und von beiden Seiten ca. 3 Minuten bei großer Hitze scharf anbraten. Entfällt hier, da das Hähnchenfleisch schon gewürzt und gegart ist.

Ich habe statt des Olivenöls die Hühnerhaut in der Pfanne knusprig ausgebraten und das gegarte Hähnchenfleisch nur kurz rundum angebraten. Aus der Pfanne nehmen.

Sherry mit Orangensaft und -schale sowie der Brühe mischen und vorsichtig in die Pfanne gießen. Bei starker Hitze die Sauce um ca. ein Drittel einkochen.

10 Minzblätter beiseite legen. Den Rest der Minze klein hacken und in die Sauce geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, die Hähnchenstücke in der Sauce warm werden lassen.

Die Hähnchenstücke auf Tapasschälchen verteilen. Mit der Sauce übergießen und mit Minzeblättern, Orangenscheiben und krosser Hühnerhaut garnieren.

Dazu gab es Espinacas con Garbanzos (Spinat mit Kichererbsen) oder bei uns eher Garbanzos con Espinacas, weil ich nicht mehr genug Spinat im Vorrat hatte.

Eine Auswahl weiterer spanischer Gerichte im Blog:

Brathähnchen aus der Heißluftfritteuse

Unsere Heißluftfritteuse VitAir Turbo von Klarstein fristete lange ein Schattendasein. Gekauft hatten wir sie 2016 als Alternative für eine „echte“ Fritteuse, um Pommes selber zu machen. Die haben wir auch schon gemacht, wie hier beschrieben.

Dann gab es Anfang 2017 mal Hirschbraten vom Drehspieß und danach hatte „Klara“ ganz lange Pause. Sie ist aber auch ein Trumm und nimmt nicht wenig Platz weg. Sie steht in der „Vorratsraum“ genannten ehemaligen Küche der unteren Wohnung. Bei den Renovierungsmaßnahmen wurde die eigentliche Küche ja ins ehemalige Schlafzimmer verlegt. Sie dort, im Vorratsraum, in Gebrauch zu haben, war umständlich und in der Küche war bis letztes Jahr nicht viel Extraplatz. Dann bekamen wir aber eine „Küchenhalbinsel“ und damit weiteren Stauraum in Form von Schubladen und eine riesengroße zusätzliche Arbeitsfläche.

Im Januar dieses Jahres feierte die Klara dann also ihr Revival, als wir darin die Lángos im Rahmen der kulinarischen Weltreise nach Ungarn machten und echt begeistert vom Ergebnis waren.

Langer Rede kurzer Sinn: Der GöGa wünschte sich mal wieder ein schönes Brathähnchen, das normalerweise im Backofen zubereitet wird. Ich schlug vor, es doch mal in der Heißluftfritteuse am Drehspieß zu versuchen, damit die Haut rundum schön knusprig wird.

Er war zunächst skeptisch, aber ich setzte mich durch, nachdem ich nach kurzer Web-Recherche auf Chris-Tas Blog eine Anleitung gefunden hatte. Leider gibt es von Klarstein keine Rezeptseiten und auch keine Bedienungsanleitungen im Netz, oder ich habe zumindest noch keine gefunden.

Das Ergebnis konnte sich absolut sehen lassen:

Als Beilage gab es Baguette, das bei mir zum „Fladenbaguette“ geworden, aber trotzdem gut durchgebacken und lecker war sowie einen gemischten Salat mit einem feinen Bio-Salatsauce Sylter Art aus dem Lebensgarten. So gut kann ich das gar nicht selber machen!

Weiterlesen

Spaghetti-Omelette

Manchmal muss es einfach auch mal einfach sein. So wie mit diesem schnell gemachten Spaghetti-Omelette aus der Servierpfanne von d. die Pfanne.

Das Gericht eignet sich hervorragend, um mal wieder ein paar Reste wegzubekommen. So kann man es mit Nudeln vom Vortag prima machen, weil diese sowieso vorgekocht und am besten kalt sein sollten.

Eier, Käse und TK-Mais und -Erbsen fanden bei mir Verwendung. Eurer Fantasie, das Gemüse betreffend, sind da keine Grenzen gesetzt. Auch hier könnt Ihr prima Reste vom Vortag verwenden.

Weiterlesen

Update: Die kulinarische Weltreise in Kenia

Wir sind zurück aus Kenia. Ein scheinbar schwieriges Thema wie die „nur“ 14 Beiträge beweisen. Die meisten Mitreisenden haben sich auf die indischen Einflüsse verlassen und Curries und ähnliches gekocht. Ich wollte genau das vermeiden, wurde aber leider mit meinem Rezept geschmacklich doch etwas enttäuscht.

Hier könnt Ihr Volkers Zusammenfassung lesen und unten seht Ihr alle Rezeptlinks inklusive meinem im „Schnelldurchlauf“.

Im März geht es dann nach Spanien.

Shepherd’s Pie vegetarisch

Diesen leckeren schottischen Hackfleischauflauf mit Kartoffelpüreehaube hatte ich hier schon einmal vorgestellt.

Auch dieses Mal habe ich das vegetarische Mühlenhack genommen, aber dem Mais noch Möhren- und Staudenselleriewürfelchen zugefügt.

Auch die Püreehaube habe ich dieses Mal ein wenig anders zubereitet.

Deshalb darf der Shepherd’s Pie auch noch mal im neuen Gewand in den Blog:

Weiterlesen

Blog-Event CLXI – Wintersalate (Radicchiosalat mit Kumquats, Bergkäse und „Gedöns“)

Blog-Event CLXI - Wintersalate (Einsendeschluss 15. März 2020)

Katha von katha-kocht! wünscht sich bei Zorra im Kochtopf bis Mitte März von den BloggerInnen leckere Wintersalate.

Mein Beitrag hätte sogar in das vorherige Event zum Thema Zitrusfrüchte gepasst, aber nun bin ich froh, dass ich den leckeren Radicchiosalat mit Kumquats erst jetzt zubereitet habe.

Inspiriert wurde ich durch einen Beitrag von Tommy Hart auf Facebook. Inzwischen ist sein Rezept auch im Blog veröffentlicht.

Wie immer habe ich natürlich „meine“ Zutaten verwendet.

Weiterlesen

Nachgekocht: Vegenes Thai-Curry mit Brokkoli und Pak Choi

In der aktuellen Ausgabe (1. Quartal 2020) der Zeitschrift Slowly Veggie dreht sich mit 68 Rezepten alles um Asien Pur.

Am vergangenen Wochenende haben der GöGa und ich gleich das erste Rezept nachgekocht. Es gab ein leckeres Thai-Curry mit Pak Choi und Brokkoli in Kokosmilch mit roter Currypaste.

Im Heft ist auch noch beschrieben, wie man die Rote Currypaste selber macht. Da ich gesundheitlich momentan angeschlagen bin, habe ich auf fertige Currypaste aus dem Bioladen zurückgegriffen.

Weiterlesen

Nachgekocht: Houby Paprikás – Ungarische Paprikapilze

Im Rahmen der Kulinarischen Weltreise nach Ungarn im Januar hatte Susanne von Magentratzerl dieses Pilzgericht vorgestellt. Es klang so lecker, dass ich es unbedingt im Rahmen eines Solomittagessens nachkochen musste.

Bei ihr gab es Spätzle als Beilage, ich hatte extra zum Palak Halloumi am Vortag etwas mehr Reis gemacht, den ich – während ich die Pilze zubereitete – einfach bei ca. 80 °C im Dampfgarer aufwärmte. Dazu gab es noch einen leckeren Kopfsalat mit Omma Tonis Salatsauce.

Leider hatte ich vergessen, Sauerrahm (Saure Sahne) zu kaufen, so dass ich Joghurt nehmen musste. Der ist dann, obwohl ich ihn ganz zum Schluss untergerührt habe, etwas grisselig geworden. Das sieht zwar nicht so schön aus, tat dem guten Geschmack aber keinen Abbruch.

Was mich zunächst etwas skeptisch gemacht hatte, war die Zugabe von Dill zu den Pilzen. Darauf wäre ich von alleine nicht gekommen, hat aber erstaunlich gut geschmeckt

Weiterlesen

Nachgekocht: Palak Halloumi – East meets West

Palak Paneer ist ein vegetarisches Gericht aus der indischen Küche, bestehend aus cremigem Spinat (Palak) mit Frischkäsewürfeln (eingedeutscht: Panir).

Das Rezept, das ich nachgekocht habe, habe ich bei Julia von German Abendbrot gefunden, wo auch zu lesen ist, wie man Paneer selber macht. Da ich aber noch ein Stück Halloumi im Kühlschrank hatte, vereinte ich einfach die zypriotische mit der indischen Küche für ein feines Solomittagessen.

Zutaten für 1 Portion:
  • 300 g frischer Blattspinat oder 250 g TK-Spinat, aufgetaut und gut abgetropft
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 Stück Ingwer
  • je 1/2 TL Koriandersamen, Kurkuma, Kreuzkümmel, Chilipulver
  • 2 EL Kokosöl
  • Salz
  • 100 g Joghurt (mindestens 3,5 %)
  • 2 TL Gemüsebrühepulver
  • 50 – 100 ml Wasser
  • 1 Paket Halloumi naturbelassen
Zubereitung:

Den Halloumi nach Bedarf unter fließendem Wasser abspülen, wenn er recht salzig, wie meiner, ist. Trocken tupfen, in Würfel schneiden und in einem Esslöffel Kokosöl in einem Wok oder einer großen Pfanne rundherum knusprig braten. Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen.

In der Zwischenzeit den Blattspinat von den Stielen zupfen und gründlich waschen. Nach Bedarf in Streifen schneiden oder fein hacken. Ich habe den Spinat nur etwas grob gezupft. Knoblauch, Zwiebel und Ingwer schälen und fein hacken. Dabei immer ein Auge auf den Halloumi haben und wenden.

Den zweiten Esslöffel Kokosöl erhitzen, Zwiebel, Knoblauch und Ingwer mit den Gewürzen vermischen und erhitzen, bis die Gewürze anfangen zu duften.

Den Spinat zugeben und unter Rühren dünsten, bis er zusammenfällt. Mit dem Gemüsebrühepulver bestreuen, etwas Wasser angießen und mit geschlossenem Deckel bei geringer Hitze garen.

Den fertigen Spinat von der Platte nehmen, den Joghurt unterrühren und mit Salz und Zucker abschmecken.

Ich hatte mir im Dampfgarer Basmatireis zubereitet. Diesen in eine Schüssel oder einen tiefen Teller füllen, den Spinat darauf füllen und mit den Halloumiwürfeln garnieren.