Blog-Event CLX – Zitrusfrüchte (Orangen-Stracciatella-Eis)

Blog-Event CLX - Zitrusfrüchte (Einsendeschluss 15. Februar 2020)

Im aktuellen Blog-Event wünscht sich Zorra von 1x umrühren bitte aka Kochtopf Rezepte mit Zitrusfrüchten.

Von mir gibt es ein ganz tolles, frisch schmeckendes Orangeneis mit Schokostreuseln.

Zutaten für ca. 10 Kugeln Eis:
  • 350 ml Orangensaft
  • 100 g Zucker
  • 200 ml Schlagsahne
  • 1 Eiweiß
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 30 – 50 g Zartbitterschokoladenstreusel
  • 1 Eismaschine (Bei mir kam der „Unhold“ wieder mal zu Ehren.)
Zubereitung:

Den Orangensaft auspressen und durch ein Sieb geben, um kein Fruchtfleisch im Eis zu haben.
Mit Zucker und Zitronensaft verrühren.

Eiweiß und Schlagsahne getrennt voneinander steif schlagen und nach und nach unter den Saft heben.

In die Eismaschine geben und nach ca. 10 Minuten die Schokostreusel dazu geben.

Nachgekocht: Kichererbsen-Grünkohl-Eintopf

Wie hier schon beschrieben, veröffentlichte Steph vom Kleinen Kuriositätenladen vor ein paar Wochen ihren Kichererbsen-Grünkohl-Eintopf auf Facebook.

Da wir beide Kichererbsen-, als auch Grünkohlliebhaber sind und auch immer gerne Alternativen zum klassischen Grünkohlgericht probieren, kam das Rezept auf die Nachkochliste.

Da man für den Eintopf auch Fregola sarda braucht und ich diese Nudelspezialität aus Sardinien sicher nicht im Wohnort bekäme, hatte ich ein paar Tage vorher die Fregola selber gemacht. Leider waren mir die Pastakügelchen teilweise etwas zu groß geraten, so dass diese großen Kugeln ziemlich „al dente“ blieben.

Nichtsdestotrotz hat uns der Eintopf gut geschmeckt.

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Fregola sarda

Vor ein paar Tagen postete Steph vom Kleinen Kuriositätenladen auf Facebook ein Rezept für Kichererbsen-Grünkohleintopf mit Fregola sarda.

Ich zeigte dem GöGa das Rezeptfoto, worauf er begeistert zustimmte, dass wir das Gericht ausprobieren sollten.

Dass es Fregola sarda im Kaff zu kaufen gäbe, bezweifelte ich ganz stark und so trug ich mich zunächst mit dem Gedanken, eine Packung online zu bestellen. Bei der Suche stieß ich auf diese Seite und das Rezept für selbstgemachte Fregola.

Das klang jetzt nicht so schrecklich kompliziert und so machte ich mich munter mit der halben Menge der Zutaten ans Werk:

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Die kulinarische Weltreise: Saitanragout mit Mataha und Sukuma wiki*) (Kenia)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Kenia

Ich hatte eine Farm in Afrika am Fuße der Ngong-Berge. Nach allen Seiten war die Aussicht weit und unendlich. Alles in dieser Natur strebte nach Größe und Freiheit…

Wer kennt es nicht, das berühmte Zitat aus Karen Blixens Buch Out of Africa. Wer kennt sie nicht, die wunderbare Verfilmung mit Meryl Streep, Robert Redford und Klaus Maria Brandauer in den Hauptrollen. Das Buch fand ich übrigens – bis auf die ersten Zeilen – sterbenslangweilig. Aber der Film! Die Szene, in der Denys Finch Hatton (Redford) Tania Blixen (Streep) in der Savanne die Haare wäscht. Hach! Gibt es etwas Romantischeres?

Als der Film 1985 in die Kinos kam, wurde meine Sehnsucht nach Kenia oder Ostafrika im Allgemeinen erneut befeuert. Diese Sehnsucht begann schon in der der Kindheit mit der Serie Daktari, die vermutlich nicht einmal in Kenia spielte und fast ausschließlich in Kaliforniern gedreht wurde oder den Tierfilmen von Bernhard Grzimek, allen voran Serengeti darf nicht sterben (Ich weiß, die Serengeti liegt in Tansania, aber als Kind war das für mich irgendwie alles eins.)

Irgendwann wollte ich immer mal nach Ostafrika.

Hingekommen bin ich bis heute nicht und inzwischen wäre mir die politische und hygienisch-gesundheitliche Situation dort auch viel zu heikel, aber immerhin ermöglicht mir und den Mitreisenden Volker von Volker mampft eine virtuelle Reise ins Land meiner Kindheits- und Jugendträume.

Denn im Februar 2020 geht es im Rahmen der Kulinarischen Weltreise nach Kenia. Ich bin wirklich total gespannt auf die Rezepte der restlichen Reisetruppe und vielleicht ist ja auch der eine oder andere Reisebericht dabei.

Unser Abendessen habe ich aus drei Rezepten dem Buch So kocht Afrika von Dora Sitole entnommen und sie natürlich wieder etwas angepasst.

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Mini-Brotburger mit Jackfruitpattie

Hier hatte ich Euch ja schon von meinem Experiment, aus Jackfruit vegane Frikadellen herzustellen berichtet. Ich finde, sie sind nicht nur geschmacklich, sondern auch vom Mundgefühl gelungen.

Da ich aus dem 200-g-Paket acht Frikadellen bekam, konnte ich am nächsten Tag noch diesen leckeren kleinen Burger basteln, der prima als Vorspeise in einem veganen oder vegetarischen Menü passt.

Die Herstellung war denkbar einfach:

Aus 1 halben Zwiebel feine Halbringe schneiden, in etwas Stärke wälzen und in heißem Pflanzenöl knusprig braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Den Backofen auf 150 °C Umluft schalten und die Jackfruit-Patties darin aufwärmen.

Aus 1 Avocado, 4 getrockneten Tomaten (in warmem Wasser eingeweicht und in Streifen geschnitten), etwas Limettensaft, Salz, Chilipulver und geröstetem Sesam (optional, ich hatte noch eine Rest vom Sesammangold) ein Püree wie Guacamole zubereiten.

Ein Salatblatt waschen und gut trockentupfen. 2 Gurken– und 2 Möhrenscheiben sehr dünn abschneiden. Bio-Tomatenketchup bereitstellen.

2 Scheiben Brot leicht toasten und Ringe in der Größe der Patties ausstechen. Das restliche Brot selbstverständlich weiterverwenden!

Dünn mit Ketchup bestreichen und dann hochstapeln:

  • Brotscheibe (mit Ketchup)
  • Salatblatt
  • Pattie
  • Gurken-/Möhrenscheibe
  • Guacamole
  • Röstzwieben
  • Brotscheibe (mit Ketchup)

Tomatensuppe mit Borlottibohnen und Fenchel

Vom Lescó, das ich für Die kulinarische Weltreise nach Ungarn gekocht habe, hatte ich noch ca. 150 g Dosentomaten übrig. Dass die weiter verwendet wurden, ist Ehrensache.

Ebenfalls im Vorrat befinden sich getrocknete Borlottibohnen und im Kühlschrank schlummerte ein Fenchel.

Daraus wurde ein leckeres Solomittagessen.

Zutaten für eine Schale Suppe:
  • 150 – 200 g Dosentomaten
  • 100 g Borlottibohnen, entweder aus der Dose oder getrocknet, über Nacht, mindestens 12 Stunden in kaltem Wasser eingeweicht
  • 1 EL Gemüsebrühepulver
  • 100 ml Wasser (vom Ausspülen der Dose)
  • 1 Fenchelknolle
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer
  • Chilipulver
  • Fenchelsaat
  • etwas Pflanzenöl
  • optional: etwas Balsamicocrème
Zubereitung:

Die getrockneten Borlottibohnen am Vortag in der doppelten Menge Wasser einweichen. Abgießen, mit neuem Wasser aufgießen, zum Kochen bringen und 40 – 45 Minuten gar kochen.

In der Zwischenzeit die Zwiebel und die Knoblauchzehe fein hacken. Den Fenchel putzen, halbieren und in schmale Streifen schneiden.

Das Öl im Topf erhitzen, Zwiebel- und Knoblauchwürfel anschwitzen. Fenchel zugeben, mit den Dosentomaten und etwas Wasser vom Ausspülen der Dose aufgießen. Die gegarten Borlottibohnen zugeben, pikant abschmecken und in Suppenschalen oder Tellern anrichten.

Ich habe etwas Crema Balsamico auf die Suppe geben und ein Scheibchen Körnerbrot dazu gegessen.

Mehrkornbrot mit Körnern und Saaten

Mein „Alltagsbrot“, wenn es relativ schnell gegen muss, ist eigentlich das Dinkelvollkornbrot von Alnatura.

In der letzten Zeit habe ich es allerdings etwas abgewandelt, indem ich eine Mischung aus verschiedenen Getreiden wie Roggen, Dinkel, Weizen, Hafer, Gerste, Einkorn oder Hirse verwendet.

Diese kaufe ich als ganzes Korn und mahle selber. Dabei mahle ich ca. 100 g auf grober Stufe und gebe sie ins warme Wasser zum Quellen. Die restlichen 400 g werden fein gemahlen und dann – wie im Originalrezept – mit verschiedenen Körnern oder Saaten gemischt. Dabei nehme ich, was gerade im Vorrat ist. Auf dem Foto ist das Brot mit Sonnenblumen– und Kürbiskernen sowie Sesam und Mohn gebacken.

Update: Die kulinarische Weltreise war in Ungarn

Der Januar 2020 ist fast vorbei und somit endet auch unser Zwischenstopp in Ungarn im Rahmen der von Volker mampft organisierten Kulinarische Weltreise.

Hier seht Ihr alle Rezepte der Mitreisenden:

Jackfruitfrikadellen auf Sesammangold

Im Januar 2020 stehen die Zeichen unter dem Stichwort #vegunary auf fleisch- im allerbesten Falle tierfreie Ernährung. Der GöGa und ich essen sowieso sehr viel vegetarisch, auch vegan. Falls es Fleisch oder Fisch gibt, dann Qualitätsware.

Im Vorratsschrank entdeckte ich noch ein Paket Jackfruit natur, das Ende des Monats ans MHD schrammt.

So startete ich heute den Versuch, daraus Frikadellen oder Burgerpatties zu machen.

Das Ergebnis des Probeburgers konnte sich schon mal sehen und auch schmecken lassen. Nachdem ich noch mal etwas an der Würze gedreht habe, gab es die Jackfruitburger als Solomittagessen auf Sesammangold.

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#wirrettenwaszurettenist: Die Asia-Fertigmahlzeit (Gebackenes Schweinefleisch süß-sauer)

Auch 2020 geht es weiter mit der Rettung der Fertigmahlzeit. Im Januar verschlägt es uns nach Südostasien, um die in europäischen Supermärkten in allen möglichen Zuständen feilgebotenen Asiamahlzeiten zu retten.

Da gibt es wirklich alles vom qualitativ noch halbwegs annehmbaren TK-Fertiggericht angefangen über Saucen im Glas bis hin zu Fix- und Fertig-Pülverchen oder dem Tütenprodukt, das nur noch mit Wasser aufgegossen werden muss.

Dass übrigens Ende Januar das chinesische Neujahrsfest stattfindet, das uns ins Jahr der Ratte bringt, ist ein netter Zufall. Wilma von Pane e Bistecca hat hierzu das schöne Banner, das Ihr oben seht entworfen. Vielen Dank dafür!

Ich habe mich des knusprigen Schweinefleischs süß-sauer angenommen, dessen Rezept ich aus verschiedenen Netzfunden für unseren Geschmack zusammengestellt habe. Da der GöGa keine Ananas mag, habe ich für uns Mango genommen. Dazu kamen 300 g Ibérico-Nacken, ein TK-Fund.

Gibt man bei der Google-Shoppingsuche „Schweinefleisch süß sauer Fertiggericht“ ein, bekommt man einiges an Treffern, sei es für das komplette Gericht (hier allerdings mit Hähnchen) von verschiedenen Herstellern oder für die fertige Sauce im Glas.

Zu meiner Überraschung wurde mir sogar ein Babygläschen mit Hühnchen süß-sauer angezeigt.

Was die Nahrungsmittelindustrie kann, können wir schon lange und das auch noch besser und ohne überflüssige Zusatzstoffe!

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