Die kulinarische Weltreise: Tschanachi aus dem Slow Cooker (Georgien)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Georgien

Im April 2020 nimmt Volker mampft uns auf kulinarischer Weltreise mit nach Georgien. Eine ungefähre Vorstellung, wo dieses Land, das ehemals zur Sowjetunion gehörte, liegt, hatte ich. Irgendwo zwischen Kaukasus und Schwarzem Meer. Alles andere musste ich bei Wikipedia nachlesen.

Der berühmteste Sohn Georgiens ist übrigens Eduard Schewardnadse, der letzte sowjetische Außenminister unter Michael Gorbatschow und zweiter Präsident Georgiens nach dem Zerfall der Sowjetunion. Ihm und Michael Gorbatschow ist im Wesentlichen die Wiedervereinigung Deutschlands zu verdanken.

Über die georgische Küche weiß ich noch weniger als über das Land selber, auch hier fanden sich bei Wikipedia schon allerlei Informationen und Anregungen. So erfuhr ich zum Beispiel, dass die georgische Küche zur Haute Cuisine der ehemaligen Sowjetrepubliken zählt(e).

Rezepte fand ich unter anderem auf dem Blog My Georgia und in diesem Artikel in der Zeit. Für mich klangen die Gerichte alle sehr lecker, aber ich hatte so meine Zweifel, ob sie meinem GöGa behagen würden. Und so verdonnerte ich ihn, selber Rezepte zu suchen.

Bei dieser Suche kam unter anderem der heutige Lammschmorgericht namens Tschanachi heraus. Passend zu Ostern.

Tschanachi mit Lammkeule, Kartoffeln, Paprika und Tomaten aus dem Slow Cooker, einfach mit einer Scheibe Toast zum Auftunken des Kochsuds

Zum Osterkaffee hatte der GöGa uns einen tollen georgischen Apfelkuchen gebacken.

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Die kulinarische Weltreise: Georgischer Apfelkuchen

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Den zweiten Beitrag nach dem Lammschmortopf Tschanachi zur kulinarischen Weltreise mit Volker mampft nach Georgien kommt einmal mehr von meinem GöGa. Für die Reise nach Spanien hatte er schon wunderbare Magdalenas beigesteuert, heute, am Ostersonntag, hat er uns einen feinen Apfelkuchen gebacken.

Der GöGa präsentiert den georgischen Apfelkuchen

Dieses Rezept hatte ich gefunden und meinem GöGa unter die Nase gehalten. Eigentlich wollte er ihn schon am Wochenende vor Ostern backen, aber dann kam das schöne Wetter dazwischen und verpflichtete zur Gartenarbeit.

Für uns hat er die Rezeptmenge halbiert, so dass wir an beiden Ostertagen einen leckeren Kuchen zum Kaffee hatten. Man kann den georgischen Apfelkuchen aber genauso gut als Dessert essen.

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Dry-aged Porterhousesteak mit gemischtem Salat

Das war wirklich Genuss pur. Ein Metzger im Kaff bietet seit Ende letzten Jahres Dry aged Beef, also trocken gereiftes Rindfleisch an. Eigentlich sollte es schon zu Weihnachten 2019 so ein besonderes Stück Fleisch geben, aber dann gab es doch Hirsch.

Nun probierten wir es vor einigen Wochen mit Porterhousesteak. Eigentlich hatte ich vorgesehen, dass Fleischreste übrig blieben, die ich am Folgetag mit Champignons zu einer Art Geschnetzeltem verarbeiten wollten. Aber Pustekuchen. Das Fleisch verschwand ratzeputz in unseren Mägen!

Es gab lediglich noch einen feinen gemischten Salat als Beilage.

Eichblattsalat, Gurke, blanchierte Brokkolisprossen, Radieschen,
Paprikaschote rot/gelb, Champignons mit Vinaigrette

Das Fleisch wurde im Grilldeckel des Multi-Bräters von d. die Pfanne gebraten. Die Fettränder habe ich eingeschnitten, die Steaks hochkant auf die Fettseiten in die kalte Pfanne gestellt und bei hochgeschalteter Temperatur das Fett ausgebraten.

Dann die Steaks auf beiden Seiten im eigenen Fett scharf anbraten. Auf kleiner Temperatur bis zu einer Kerntemperatur von knapp 60 °C garen.

Am Platz mit Salz und Pfeffer würzen und zusammen mit dem Salat genießen.

Blumenkohl aus dem Backofen mit Weiße-Bohnen-Püree

Ich mag Blumenkohl sehr gerne, aber irgendwie bereite ich ihn immer nach Schema F als Beilage zu Fleisch und Kartoffeln zu – typisch deutsche Hausmannskost eben. Die ist ja nicht zu verachten, aber etwas Abwechslung ist ja auch nicht das schlechteste.

Da gibt es zum Beispiel das indische Alooh gobi, ein Blumenkohl-Kartoffel-Curry im Blog oder auch der Blumenkohl mit Currycrème. Auch die Blumenkohlscheiben im Pfannkuchenteig so wie der Blumenkohlauflauf mit Käsesauce sorgen für Abwechslung.

Im März kam dann ein neues, überaus köstliches Blumenkohlrezept dazu, das mir auf Facebook von Eat smarter! angezeigt wurde. Das las sich sehr gut und so machte ich mich ans Werk:

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Vegetarisches Cordon bleu mit Kohlrabi und Brokkolisprossen, dazu Backofenkartoffeln

Das Cordon bleu ist nicht selbstgemacht. Wir haben es von der Rügenwalder Mühle gekauft.

Als Beilagen gab es Kohlrabi und Brokkolisprossen in einer leichten Petersilien-Sahnesauce sowie Rosmarin-Kartoffelspalten aus dem Backofen.

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Roggen-Weizen-Topfbrot mit Roggensauerteig

Ich habe mal wieder ein Sauerteigbrot im Gusseisentopf gebacken. Dabei habe ich dieses mit diesem Rezept kombiniert. Statt des Tütchens Trockenhefe aus dem ersten Rezept habe ich nur ein paar Krümel Frischhefe aus der Tiefkühle, dafür die doppelte Menge Roggensauerteig genommen.

Zur Zeit ist weit und breit keine Hefe – weder trocken, noch frisch – zu bekommen, weshalb ich vor einiger Zeit meine Sauerteige aufgepäppelt hatte.

Wobei mein GöGa letztens tatsächlich 100 g Frischhefe an der Käsetheke (Ja!) eines lokalen Supermarktes bekam.

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Nachgebacken: Salzburger Nockerln

Ich hatte ja schon geschrieben, dass mein GöGa im Jahr 2020 die Herstellung von süßem Gebäck übernehmen möchte. Nachdem er im Januar Schokowaffeln und im März wunderbare Magdalenas gebacken hatte, machte er sich ebenfalls im März an einen österreichischen Klassiker: Die Salzburger Nockerln.

Wir waren im Oktober 2019 eine Woche in Salzburg und sind leider nicht dazu gekommen, diese Spezialität zu probieren.

Vor einiger Zeit postete dann meine Facebook-Freundin Claudia Braunstein (mit der wir uns letztes Jahr auch zu einem wunderbaren Frühstück im Seven Senses, der Rooftop Bar im Hotel Stein trafen) diesen Artikel, in dem auch das heutige Rezept für die Salzburger Nockerln vorkam.

Dieses hat der GöGa dann nachgebacken:

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Gebratenes Kartoffelpüree mit kalter Tomatensalsa

Hier gab es mal wieder eine wunderbare Resteverwertung:

Den Anfang machte ein Chili sin carne – dieses Rezept halbiert und ohne Fleisch! – mit Kartoffelpüree. Mein GöGa hatte ordentlich Kartoffeln geschält und natürlich war dann Püree übrig.

Kartoffelsuppe war nicht so… Der GöGa ist eher nicht so der Suppentyp. Ich habe dann kurzerhand das Kartoffelpüree mit Gemüse aus dem Kühlschrankvorrat vermischt und in der Pfanne gebraten.

Da auch noch ca. eine halbe Portion Dosentomaten vom Chili übrig, aus der ich nebenbei noch eine einfache kalte Tomatensalsa machte. Dazu gab es noch einen Blattsalat mit Vinaigrette.

Es war wirklich superlecker!

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Hühnerfrikassee aus dem Vorrat

Wohl dem, der einen Vorrat an eingekochten Speisen, Brühen und Suppen hat. Bei uns im Vorrat befand sich noch gekochtes Hühnerfleisch in Brühe und so reifte der Gedanke, mal wieder ein leckeres Hühnerfrikassee zu kochen.

Normalerweise bereite ich dieses Gericht traditionell mit Champignons und Spargel zu und dem GöGa und mir schmeckt es tatsächlich am besten mit Dosenware. Schande!

Nun habe ich aber vor ein paar Jahren durchaus ein sehr leckeres Hühnerfrikassee mit anderen Gemüsesorten gekocht und so musste auch dieses Mal der Vorrat herhalten.

Es kamen neben – frischen – Champignons auch noch Staudensellerie, Möhre und Kohlrabi dazu. Das ganze wurde auf Reis serviert.

Ein bisschen Spielerei à la "The Taste"
Ein bisschen Spielerei à la The Taste
Zutaten für 2 Portionen:
  • 2 Gläser à 250 ml Hühnerfleisch in Brühe
  • 1 EL Butterschmalz
  • 1 Kohlrabi
  • 1 Möhre
  • 2 Stücke vom Stangensellerie
  • 4 große Champignons
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Mehl
  • 50 ml Weißwein
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss
  • 2 Portionen Langkornreis (aus dem Dampfgarer)
Zubereitung:

Das eingekochte Hühnerfleisch auf einem Sieb abtropfen lassen und dabei die Brühe auffangen.

Möhre und Staudensellerie in feine Würfel (Brunoises) schneiden. Die Kohlrabi schälen und in ca. 1 cm große Würfel, die Champignons in Scheiben schneiden.

Das Butterschmalz in einer weiten Pfanne zerlassen, das Gemüse anschwitzen, mit etwas Hühnerbrühe angießen und gar dünsten.

In einem Saucentopf die Butter schmelzen, das Mehl zugeben. Mit Weißwein und Hühnerbrühe eine helle Mehlschwitze kochen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Zusammen mit dem Hühnerfleisch zum Gemüse geben.

Den Reis auf einem Teller anrichten, ein Loch in der Mitte formen und das Frikassee hinein löffeln.

„Teigfladen“ mit Paprikaschoten und Champignons

Es war noch Teig vom Fladenbrot übrig, es waren gelbe und rote Paprikaschoten sowie Champignons im Kühlschrank. Was nicht da war, waren Tomaten für den Sugo und Mozzarella, also musste ich improvisieren.

Heraus kam ein Zwischending aus Pizza und Flammkuchen, der uns sehr gut geschmeckt hat.

Zutaten für 2 Personen:
  • 1/2 Pizzateig mit Lievito Madre (Rest vom Fladenbrot zum Gyros)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 TL getrocknete italienische Kräuter
  • Salz
  • je 1/2 rote und gelbe Paprikaschote
  • 4 – 6 Champignons, je nach Größe
  • 100 – 150 g geriebener Käse, z. B. Gouda mit Tomate und Basilikum
  • Basilikumblätter zum Garnieren
Zubereitung:

Den Backofen auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den gegangenen Teig zu einem ovalen Fladen ausziehen, mit dem Tomatenmark bestreichen, salzen und mit den Kräutern bestreuen.

Paprikaschoten schälen und in Streifen schneiden. Champignons in Streifen schneiden.

Auf den Fladen legen und mit dem geriebenen Käse bestreuen.

10 – 15 Minute backen. Auf einem rustikalen Holzbrett servieren. Nach Wunsch mit Basilikumblättern garnieren.