Archiv der Kategorie: Brot, Brötchen und herzhaftes Gebäck

Blog-Event CXLIV – Altbacken

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Blog-Event CXLIV - altbacken {Resteküche für altes Brot} (Einsendeschluss 15. August 2018)

Nachdem ich das Juli-Event zum Thema Chäsplättli geschwänzt habe, bin ich im August gerne wieder dabei.

Christine von Anna Antonia sucht im aktuellen Blog-Event bei Zorra nach Möglichkeiten, altbackenes Brot vor der Tonne zu retten und etwas neues daraus zu kreieren.

Je nach Brotsorte kann man natürlich sein eigenes Paniermehl herstellen. Oder leckere Brotchips machen.

Dafür war mein Dinkelbrot eindeutig schon zu trocken; ich bekam es selber gar nicht mehr geschnitten und bat deshalb den GöGa das für mich zu erledigen.

Ursprünglich wollte ich herzhafte French Toasts machen, aber bei der Hitze war mir das schon zu viel des Guten.

Ein Salat musste her und da habe ich mir Inspiration beim berühmten toskanischen Brotsalat Panzanella geholt.

 

 

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Fladenbrot mit Mangold-Feta-Belag

Zutaten:

  • Pizzateig, über Nacht im Kühlschrank aufgegangen und davon ein Viertel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Schalotte
  • 1 EL Olivenöl
  • 4 Blätter Mangold
  • 1 EL Mandelblättchen
  • 1/2 Paket Feta
  • jeweils einige Blättchen Minze und Zitronenmelisse, sehr fein gehackt
  • Sumach
  • Baharat
  • Cumin
  • Schwarzkümmel

Zubereitung:

Den Mangold waschen und in fingerbreite Streifen schneiden. Die Stiele sowie die Knoblauchzehe und Schalotte sehr fein hacken.

Zunächst Knoblauch und Schalotte im Olivenöl glasig dünsten, Mangold zugeben und zusammenfallen lassen, Die Mandelblättchen unterrühren und kurz anrösten.

Alles in eine Schüssel umfüllen. Feta dazubröseln, alles mit Cumin, Baharat und Sumach abschmecken. Die Kräuter untermischen.

Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Teig auf dem Backblech (entweder mit Backpapier oder Dauerbackfolie) dünn ausziehen, dabei eine kleine Vertiefung bilden (siehe Foto).

Dahinein die Mangold-Feta-Mischung geben, die Teigränder mit dem Schwarzkümmel bestreuen.

Den Fladen ca. 30 Minuten backen, servieren und genießen.

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Synchronbacken #25: Kernige Dinkel-Roggenbrötchen aka Brittas Plattbrötchen

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Am Wochenende vom 14. und 15. April wurde bei Zorra und Sandra mal wieder synchrongebacken. Es sollte die Kernigen Dinkel-Roggenbrötchen von Sandras Blog geben und das Rezept las sich eigentlich recht einfach. Also beschloss ich, mal wieder mitzumachen.

Ich wäre aber nicht ich, wenn alles hundertprozentig geklappt hätte: Zuerst waren mir letzte Woche beide Sauerteige (Roggen und Lievito madre) verschieden und die Zeit hätte nicht gereicht, einen neuen Roggensauerteig anzusetzen.

Also griff ich auf einen flüssigen (!) Bio-vegan-Sauerteig aus der Tüte zurück. Mir blieb sogar noch ein Rest, um diesen weiterzufüttern.

Link zur Produktinfo

 

 

 

Produziert habe ich sogenannte Plattbrötchen, die zwar lecker geworden sind, aber einfach nicht richtig hochgehen wollten.

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Synchronbacken im März – La Miche

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#synchronbacken März 2018Am vergangenen Wochenende (10./11.März) war es wieder soweit: Zorra und Sandra luden zum Synchronbacken ein, und ich beschloss, mal wieder mitzumachen.

Gebacken wurde die Miche, ein ursprüngliches französisches Bauernbrot.

Es gab zwei Rezeptvarianten – einmal mit Sauerteig und einmal mit Hefe. Da mein Sauerteig in letzter Zeit etwas gezickt hatte, entschloss ich mich für die Hefeversion.

 

Ich habe mich buchstabengetreu an dieses Rezept (unten mit Hefe) gehalten. Einzige Änderung: ich hatte kein frisch gemahlenes Mehl verwendet. Trotzdem stand mein Synchronbacken unter dem Motto:

Hier kämpfte ich mit der Miche, sie siegte!

Es folgt ein Beitrag aus der Kategorie „Irrungen und Wirrungen“…

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Nachgebacken: Bauernstubentopfbrot von Madame Rote Rübe

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Frisches Bauernstubentopfbrot mit Butter und Salz, im Hintergrund Dinkelbrot mit Frischkäse und Snackpaprika

In letzter Zeit hat mein Roggensauerteig immer ein wenig vor sich hin gezickt. Ein paar Mal ist es passiert, dass der Vorteig für mein Roggenbrot nicht richtig aufgegangen ist und eine Weiterverarbeitung dann nichts mehr brachte, weil das Brot danach auch sehr platt und pappig blieb. Dieses Mal wollte ich aber nicht aufgeben und habe noch mal ordentlich nachgefüttert. Und siehe da: Es wurde ordentlich blubbernder Sauerteig.

Über Facebook war ich auf dieses toll aussehende Knuspriges Bauernstubentopfbrot von Sigrid, der Madame Rote Rübe aufmerksam geworden und machte ich mit dem aufgefrischten Sauerteig fröhlich ans Werk.

Man muss ca. 2 Tage einplanen, bis das Brot fertig ist, aber das war durch die langen Wartezeiten für mich besonders angenehm.

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Nachgekocht: Herzhaftes Clafoutis

Einmal mehr hatte mich Susanne von Magentratzerl zu einem weiteren überaus schmackhaften Rezept inspiriert. Selbst der GöGa, der normalerweise Buttermilch meidet wie der Teufel das Weihwasser, war begeistert.

Clafoutis ist normalerweise ein süßes Gebäck aus Frankreich, genauer aus dem Limousin. Es besteht aus einer Art Pfannkuchenteig, der in einer Auflauf- oder Backform mit Obst, in der Regel Kirschen, im Ofen gebacken wird.

Bei dieser herzhaften Variante wird der Teig mit Buchweizenmehl gemacht. Davon hatte ich seit der Pfannkuchenrettung im Februar 2017 noch eine Packung im Vorrat, weil ich eigentlich Peters – Aus meinem Kochtopf –  Blini nachbacken wollte. Hmm… Ja…

Ich habe Susannes Rezept halbiert und auch etwas abgeändert. Die Änderungen stehen wie immer in Klammern.

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Endlich der perfekte Pizzaboden!

Am Samstag vor einer Woche gab es mal wieder Champignonpizza nach diesem Rezept. Der Teig hat mich ja vorher schon begeistert, aber irgendwie war der Boden nie so richtig wirklich zufriedenstellend.

Dieses Mal ist er allerdings – ich möchte sagen – perfekt geworden. Knusprig vom Rand bis in die Mitte und nicht leicht durchgeweicht und teigig.

Gebacken wurde die Pizza nun 12 Minuten auf dem gelochten Blech bei 250 °C Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Ofen. Ecco!

Und da dieses Mal nicht nur wie üblich Teig sondern auch etwas Belag in Form von Champignons und Zwiebeln übrig war, gab es sonntags gefülltes Ciabatta.

Champignons und Zwiebeln habe ich fein gehackt, in etwas Olivenöl weich gedünstet. Den Teig zu einem mehr oder weniger exakten Rechteck auseinander gezogen, die Füllung mittig hinauf gegeben und eingeklappt.

Backzeit im Ofen: 20 – 30 Minuten auf 200 °C Ober-/Unterhitze

 

Semmelknödelchen

Das Rezept für Semmelknödel in „Normalgröße“ habe ich Euch ja schon vorgestellt.

Nun habe ich noch einmal eine „Fuhr“ kleinerer Knödel, insgesamt 24, gemacht und eingefroren. So habe ich für das Hirschgulasch (scrollen) am zweiten Feiertag die Beilage schon erledigt. Wahlweise gibt es Nudeln.

Gewürfelte altbackene Brötchen, vermischt mit Milch, gedünsteten Zwiebeln, feingehackter Petersilie, Eiern, Salz und Pfeffer.

Da der Teig ganz schön „matschepampig“ war, kam noch Paniermehl dazu, bis die richtige Konsistenz erreicht war.

 

 

 

 

Der Probeknödel wurde schon mal sehr vielversprechend, so dass ich…

 

 

 

 

… 24 Knödel abdrehen und auf einer Schneidmatte einfrieren konnte.

Inzwischen sind sie in einen Gefrierbeutel umgezogen.

Nachgebacken: Dinkelvollkornbrot

Ich wollte mein Brotrepertoire mal wieder um eine etwas einfache Variante erweitern und mir stand der Sinn nach einem Dinkelbrot.

Auf der Seite von Alnatura wurde ich fündig. Da ich alle Zutaten im Haus hatte, machte ich mich gleich ans Werk.

Zutaten:

  • 500g Dinkelvollkornmehl
  • 1 Pck. Backhefe
  • 3 TL Meersalz
  • 4 EL Sonnenblumenkerne
  • 4 EL Kürbiskerne
  • 4 EL Leinsamen
  • 4 EL Sesam
  • 1 EL Waldhonig/Agavendicksaft
  • 500ml lauwarmes Wasser

Zubereitung:

Mehl, Hefe, Salz und Saaten mischen.

Agavendicksaft im lauwarmen Wasser auflösen und über das Mehl gießen.

Alle Zutaten gut vermengen und in etwa 10 min zu einem glatten Teig kneten.

Als ich den relativ flüssigen Teig sah, war ich schon sehr skeptisch, ob das Brot wohl was wird.

In letzter Zeit hatte ich immer mal wieder ein paar Brotback-Fails.

Trotzdem bin ich mutig weiter gemäß Rezept vorgegangen:

Den Teig in eine gefettete Kastenform (ich: meine Silikonbackform – die gibt den Broten immer so lustige Formen) geben und in den 70°C warmen Backofen stellen.

Teig 45 min lang gehen lassen, dann die Temperatur auf 220°C erhöhen und das Brot in 60 min fertig backen.

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Nachgebacken: Herzhaftes Kürbisbrot

Das Foto in Stephs Kleinem Kuriositätenladen vom herzhaften Kürbisbrot hat mir extremst den Mund wässrig gemacht, so dass ich ihn unbedingt nachbacken musste.

Und was soll ich sagen? Das Brot war gelungen – wo ich doch in den letzten Wochen beim Brotbacken nicht nur mit Erfolgserlebnissen gesegnet war – und absolut köstlich. Die Kruste war schön knusprig – und ich mag es ja, wenn sie so schön aufspringt.

Und die Farbe durch das Hokkaidopüree war sowieso klasse:

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