Für ein Sandwich brauchte ich Coleslaw und so habe ich ihn zubereitet:
Zutaten für 2 Portionen:
50 g rote Zwiebel
100 g Möhren
ca. 125 g Spitzkohl
Salz
1,5 EL Mayonnaise
2,5 EL Joghurt
1 Prise scharfes Currypulver
Zubereitung:
Zwiebel fein würfeln, in ein Sieb geben, mit kochendem Wasser überbrühen und abtropfen lassen.
Möhren putzen, schälen und grob raspeln.
Spitzkohl mit einem großen Kochmesser in feine Streifen schneiden oder mit dem Gemüsehobel hobeln. In einer Schüssel mit Salz mischen und mit den Händen ca. 2 Minuten kneten.
Möhren und Zwiebeln sowie Mayonnaise, Joghurt und Curry zugeben und gut vermischen. Ein paar Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.
Schon ist der erste Sonntag im Juni da und da wird wieder gemeinsam Leckeres für jeden Tag gekocht und gebacken. Es soll Tartes und Pies geben.
Im Mai 2021 waren sie schon einmal Thema bei #wirrettenwaszurettenist, weil man diese Gebäcke überall als Fertiggericht kaufen kann. Damals habe ich eine Spinattarte gebacken und auch erklärt, wo der Unterschied zwischen Tarte und Quiche liegt. Ein/e Pie hat in den meisten Fällen noch einen Teigdeckel, d. h. die Füllung ist komplett oder teilweise umhüllt, wie z. B. bei meinen Mince Pies.
Mein Pie entstand aus – eingeplanten – Resten eines Brathähnchens, die mit Erbsen und Champignons in einer nicht zu dünnflüssigen Béchamelsauce baden durften und in einen fertigen Bio-Quicheteig gepackt wurde.
Das Ergebnis, quasi Hühnerfrikassee in knuspriger Teighülle, war wirklich superlecker.
Zutaten für 2 – 4 Portionen:
100 – 120 g Fleisch eines Brathähnchens
100 g TK-Erbsen, aufgetaut
100 g Champignons
1 kleine Schalotte
40 g Butter
40 g Mehl
100 ml Weißwein
1/2 Liter Milch, eventuell mehr, wenn die Sauce zu dick wird
Salz, Pfeffer
1 paar Spritzer Worcestershiresauce
Zitronensaft und -zeste
1 Rolle Bio-Quiche- oder Blätterteig aus dem Kühlregal
1 – 2 EL Paniermehl
Zubereitung:
Fleisch in kleine Stücke zupfen oder schneiden.
Champignons fein hacken und in der trockenen Pfanne braun braten.
Schalotte sehr fein hacken und zu den Champignons geben und etwas andünsten.
Erbsen ebenfalls zugeben.
Butter in einem Topf zerlassen, Mehl zugeben und anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen, dabei gründlich mit dem Schneebesen verrühren. Milch zugeben und unter Rühren aufkochen. So lange köcheln lassen, bis die Sauce die gewünschte Konsistenz hat. Mit Zitronensaft und -zeste sowie Salz, Pfeffer und Worcestershiresauce abschmecken.
Hähnchenfleisch, Champignons und Erbsen zugeben und gut verrühen. Abkühlen lassen. Dabei dickt die Masse ein.
Den Quicheteig so in die vorbereitete Tarteform (gut mit Butter ausfetten) legen, dass nicht zu viel Verschnitt bleibt. Den übrigen Teig vorsichtig noch einmal ausrollen.
Zuerst Paniermehl und dann die Füllung auf den Teigboden geben. Das Paniermehl soll verhindern, dass der Boden durch die Füllung zu stark durchweicht.
Leider hatte ich nicht genug Teig, um die Füllung komplett abzudecken. Ich habe den ausgerollten Rest mit einem Teigrad in Streifen geschnitten und gitterförmig über den Pie gelegt.
Backofen auf 180 °C Umluft einstellen, den Pie auf der mittleren Schiene ca. 45 Minuten backen, bis er goldbraun ist.
Pie in vier Stücke schneiden. Wenn Ihr noch einen Salat dazu serviert, reicht er für vier Personen – anonsten werden zwei gut satt von ihm.
Weitere Tarte- oder Pierezepte der anderen Leckerschmecker:
Als es mal wieder um das allwöchentliche Thema „Was sollen wir wann essen und wieviel?“ ging, kam vom GöGa ein indifferentes „Irgendwas mit Nudeln, Lachs und Spinat“. Pasta gab es in letzter Zeit aber schon ziemlich häufig, worauf ich vorschlug, die genudelte Teigware mal durch eine leckere Teighülle zu ersetzen.
Super Idee! Der erste Gedanke war, Blätterteigtaschen zu machen, aber dann hatte ich die Vision von der Rolle. Auf den Blätterteig kam eine Schicht Spinat, darauf eine Crème-fraîche-Wasabi-Mischung, darauf wiederum Lachs und dann wurde das Ganze aufgerollt, gebacken, aufgeschnitten und mit einem kleinen Salat serviert.
Zutaten für 4 – 8 Portionen (je nachdem wie dick man die Portionen schneidet):
1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
500 g frischer oder TK-Spinat (aufgetaut und gut ausgedrückt)
1 kleine Schalotte
1 TL Erdnussöl
3 EL Sesam
1 – 2 EL Sojasauce nach Geschmack
Szenchuanpfeffer
2 EL Ponzusauce
1 Becher Crème fraîche
Limettenzeste
1 TL Wasabipaste
200 g TK-Wildlachsfilet, im Kühlschrank aufgetaut und noch ganz leicht angefroren
1 verquirltes Ei
Zubereitung:
Schalotte fein würfeln, im Erdnussöl glasig dünsten, frischen bzw. ausgedrückten TK-Spinat zugeben, zusammenfallen lassen. Mit Sojasauce, 1 EL Ponzusauce, Szechuanpfeffer und 2 EL Sesam abschmecken und abkühlen lassen. Der Spinat sollte relativ trocken sein.
Crème fraîche mit restlicher Ponzusauce glattrühren, mit Wasabipaste und Limettenzeste abschmecken.
Lachs in möchlist dünne Scheiben oder Streifen schneiden, dabei das graue Fett entfernen, da es nicht sehr schmackhaft ist.
Backofen auf 200 ° C Umluft vorheizen.
Blätterteig abrollen, mit dem Spinat belegen. Anschließend die Crème fraîche mit einem Messer oder einer Palette darüber verstreichen und abschließend den Lachs dicht auf die Crème legen.
Von der längeren Seite her aufrollen, die „Naht“ leicht andrücken und die Enden verschließen. Die Rolle auf ein mit Backpapier oder Dauerbackfolie ausgelegtes Blech legen und mit dem verquirlten Eigelb einstreichen. Den restichen Sesam darüber streuen und leicht andrücken.
Die Blätterteigrolle ca. 30 Minuten backen, bis sie goldbraun ist.
Entweder in mehrere dünne Scheiben schneiden oder einmal glatt in der Mitte teilen und die beiden Hälften noch einmal mit einem Schrägschnitt halbieren.
Shermin von Der magische Kessel sucht bei Zorra im Kochtopf kreative Ideen für die Vorbereitung von Mahlzeiten. Eine Meal-Prepperin im eigentlichen Sinne bin ich nicht, ich bin eher so die Resteköchin. Meistens plane ich meine Gerichte so, dass sie mindestens an zwei Tagen gegessen werden können. Eintöpfe und Schmorgerichte schmecken aufgewärmt sowieso am besten, aber auch aus anderen Mahlzeiten lässt sich oft im Handumdrehen eine weitere Mahlzeit zubereiten. Reis- oder Nudelnreste kann man braten und mit den verschiedensten Zutaten aufpeppen.
Aus Kartoffelpüreeresten mache ich gerne eine leckere Kartoffelsuppe oder ein Nudelgericht mit Sauce verwandelt sich in einen tollen Auflauf.
Mehr Vorschläge finden sich in meiner Kategorie Resteverwertung.
So geschehen auch mit den Penne mit Zucchini nach Carbonara-Art, die am Folgetag mit einer Mischung aus Vollkornpaniermehl, Parmesan und Kürbiskernen überbacken wurden.
Zutaten für 4 Portionen:
3 Knoblauchzehen
30 g Parmesankäse
2 Frühlingszwiebeln
500 g Zucchini
100 ml Weißwein
400 g (Vollkorn-)Penne
Salz
Pfeffer
1 EL Olivenöl zum Braten
4 frische Eigelbe
2 EL Crème fraîche
etwas Basilikum zur Deko
Zubereitung:
Knoblauch fein hacken, Frühlingszwiebeln in dünne Ringe, Zucchini in feine Scheiben schneiden.
Penne nach Packungsanweisung kochen.
In der Zwischenzeit Olivenöl in einer weiten Pfanne oder einem Wok auf mittlerer Temperatur erhitzen, Knoblauch, Frühlingszwiebeln und Zucchini darin dünsten. Mit Weißwein ablöschen.
Eigelbe in einer Schüssel mit Crèmefraîche und 3/4 des Parmesans vermischen. Mit kochendem Nudelwasser glatt rühren.
Zum Ende der Nudelkochzeit über die Zucchini geben, gut verrühren und auf kleiner Temperatur warm halten. Nach Wunsch kann man noch weiteres Nudelwasser zufügen, falls die Sauce zu dick erscheint.
Pasta abgießen, mit der Sauce mischen, auf Tellern anrichten und etwas Basilikum und dem restlichen Parmesan garnieren.
Wir haben Mai und reisen mit Volker mampft im Rahmen der kulinarischen Weltreise nach Finnland. Eigentlich ist ja Frühling, aber es ist noch ein bisschen frisch und die Zutaten für den Wintersalat sind auch noch zu bekommen. Am langen Wochenende vom letzten Aprilwochende und dem Maifeiertag am Montag gab es ein finnisches Poronkärystis, ein Rentiergeschnetzeltes mit Kartoffelbrei.
Mir fehlte da allerdings eine Gemüse- oder Salatbeilage, so dass ich mich für diesen Salat entschieden habe.
Nach Pizza Calzone – dem Koffer unter den Teigtaschen und den afghanischen Bolani bringe ich Euch heute noch leckere mit Frischkäse gefüllte Kartoffeltaschen mit, die ich am ehesten nach Deutschland und eventuell die Nachbarländer verorten würde.
Hin und wieder werden diese Teigtaschen in Bistros oder Restaurants „für den kleinen Hunger“ angeboten, der GöGa und ich haben sie früher öfter mal für das schnelle Abendessen bei einem TK-Lieferdienst gekauft.
So schwer sind sie aber gar nicht selbst herzustellen und mit einem kleinen Salat machen zwei Teigtaschen wirklich gut satt.
Momentan bin ich irgendwie total scharf auf Mangos. Ich liebe einfach diese süß-säuerliche Saftigkeit. Man kann die Mango natürlich einfach so essen, aber in einem leckeren Salat mit Möhren macht sie sich auch super.
Möhren-Mango-Salat, Falafel, Sellareis mit frittierter Petersilie
Zutaten für 4 Portionen:
1 Mango, geschält und vom Stein geschnitten
3 dicke Möhren
2 – 3 Frühlingszwiebeln
2 EL Himbeeressig (oder ein anderer fruchtiger Essig)
5 EL Olivenöl
5 EL Saft – am besten Möhre-Mango, es geht aber auch Orange o. ä.
1 – 2 TL Honig
Salz, Pfeffer, gemahlener Chili nach Wunsch
gehackte Petersilie oder gehackter Koriander nach Wunsch
gehackte Nüsse nach Wunsch
Zubereitung:
Frühlingszwiebel in dünne Ringe schneiden und in den Essig legen.
Mango und Möhren auf der groben Reibe runterreiben oder mit der Küchenmaschine grob raffeln.
In einer Schüssel mit Olivenöl, Saft, Honig und den Gewürzen mischen und durchziehen lassen. Vor dem Servieren den Essig mit den Frühlingszwiebeln zugeben, eventuell nachwürzen und mit den Kräutern und Nüssen bestreuen.
Als Beilage gab es bei uns Falafel (geht auch in der Pfanne oder dem Backofen) und Sella-Reis (ohne die Gewürze) mit ein wenig Butter.
In meinem ersten Beitrag – es gab Kartoffelsuppe aus Resten und Zutaten aus dem Vorrat – habe ich mir ja schon Gedanken zur Cucina Povera und dem Thema an sich gemacht.
Auch heute gibt es ein schnelles Gericht mit Resten aus dem Vorrat. So habe ich z. B. die restlichen Würstchen von der Kartoffelsuppe weiterverwendet, außerdem hatte ich noch ein paar Champignons und Paprikaschote im Kühlschrank gefunden. Ich weiß, Paprikaschoten sind zur Zeit alles andere als günstig, aber manchmal sehen Rezepte sie nun mal vor und da ist es allemal besser, das teure Stück eben nicht vergammeln zu lassen!
Zutaten für 2 Portionen:
3 Wiener Würstchen
2 festkochende Kartoffeln
2 Champignons (oder mehr – bei mir waren sie von der letzten Pizza im Kühlschrank liegengeblieben)
1 kleine oder 1/2 große rote Paprikaschote
1/2 große rote Zwiebeln oder 1 normal große
1/2 Dose gestückelte Tomaten
1 EL Tomaten-Paprikamark
2 EL Tomatenmark
Salz, Pfeffer
Paprika edelsüß
italienische Kräuter
2 EL Schmand
gehackte Schnittlauch oder andere Kräuter nach Wunsch
1 EL Pflanzenöl
Zubereitung:
Kartoffeln würfeln, Würstchen in Scheiben schneiden. Zwiebel, Paprikaschote (nach Wunsch geschält) und Champignons in grobe Stücke schneiden.
Kartoffelwürfel im Öl anbraten, Wurstscheiben zugeben, etwas Farbe nehmen lassen. Das restliche Gemüse und Tomaten-Paprikamark zugeben und leicht anschmoren. Mit den Dosentomaten und etwas Wasser aufgießen und mit geschlossenem Deckel köcheln bis die Kartoffelwürfel gar sind.
Mit Gewürzen und Kräutern abschmecken.
Auf Teller geben, jeweils einen Esslöffel Schmand obenauf setzen und mit dem Schnittlauch bzw. Kräutern nach Wahl bestreut servieren.
Chile zieht sich auf dem südamerikanischen Kontinent zwischen Pazifikküste und Andenkordillere auf einer Länge von rund 4200 Kilometer Nord-Südausdehnung aber nur knapp 200 Kilometer in der Breite. Die Hauptstadt ist Santiago de Chile, zum Land gehören u. a. auch die Osterinsel (Rapa Nui) sowie diverse andere im Pazifik gelegene Inselgruppen. Durch die ebenfalls zu Chile gehörende Magellanstraße ist der direkte Zugang zum Atlantik gewährleistet. Das Land grenzt im Norden an Peru, im Nordosten an Bolivien und im Osten an Argentinien. Es gehört zu den wohlhabendsten Ländern Südamerikas.
Die Essgewohnheiten in Chile sind vielfältig und unterliegen manigfaltigen Einflüssen, u. a. auch durch deutsche Einwanderer. [mehr lesen auf Wikipedia]
Wenn ich nun gerade keinen eigentlich deutschen Kuchen backen wollte, fand ich es trotzdem schwierig, ein nachkochbares und schmackhaft klingendes Gericht zum Nachkochen zu finden.
Schließlich fand ich nach einiger Recherche das Rezept für Tomaticán, bei dem es sich um einen Schmortopf aus Mais, Tomaten und Rindfleisch handelt, auf der Seite Chilean Food and Garden von Pilar Hernandez.
Es ist eigentlich ein typisches Sommergericht, aber trotzdem gut mit Zutaten, die auch bei uns leicht zu bekommen sind, nachzukochen. Statt des frischen Maiskolbens habe ich TK-Mais verwendet und statt frischer Tomaten Dosenware, habe uns allerdings ein paar frische Kirschtomaten als Deko gegönnt.