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Blog-Event CXLV – Brötchen…

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… zum 14. Bloggeburtstag

Blog-Event CXLV - Brötchen zum 14. Blog-Geburtstag (Einsendeschluss 15. September 2018)

Seit vierzehn Jahren blogt Zorra von 1x umrühren bitte aka Kochtopf schon. Und die Ideen scheinen ihr nie auszugehen. Sie organisiert und betreut regelmäßig Blog-Events und Synchronbacken (zusammen mit Sandra von From Snugs Kitchen), bastelt jedes Jahr einen tollen Kulinarischen Adventskalender und hat interessante Berichte über neue Küchengerätschaften oder bestimmte ess- und trinkbare Produkte – oft im Zusammenhang mit einem kleinen Gewinnspiel.

Dieses Jahr möchte sie, dass wir zu ihrem Geburtstag kleine Brote aka Brötchen backen. Sie seien ihr Angstgegner schreibt sie, die die tollsten kompliziertesten Brote backt und mich damit immer wieder davon abhält, am Synchronbacken teilzunehmen. *zwinker*

Brötchen gelingen bei mir auch nicht immer so, wie ich es gerne haben wollte. Ich habe sogar schon mal narbige Pacmans gebacken, aber geschmeckt haben sie bisher immer.

Extra für Zorra habe ich mich nun an ein Gebäck gewagt, das momentan bei uns wie Pilze aus den Backstuben schießt: Laugenecken. Aufgeplusterte, blätterteigähnliche Schichtbrötchen, die zwischen 1,10 und 1,90 € feilgeboten werden.

Wäre doch toll, wenn ich die irgendwie selber hinbekomme. Nach einer kurzen Netzsuche stieß ich auf dieses Rezept bei Foodwithlove. Kurzes Augenverdrehen meinerseits: Ein Rezept für den Thermo***, aber dankenswerterweise gab es auch ein Rezept für die thermolose Hausfrau und das backte ich nach. Am Samstag habe ich den Teig vorbereitet und am Sonntag dann die Ecken zusammengeklöppelt. Das hat inklusive Backen etwa eine bis eineinhalb Stunden gedauert und so kamen wir zu einem recht späten Sonntagsfrühstück. Aber soooo gut sind die Ecken geworden, dass ich diese Woche noch Nachschub produzieren werde. Nach dem Laugenbad kann mann sie einfrieren und dann ganz frisch nach Bedarf aufbacken. Acht Brötchen waren und definitiv zu viel und am Montag waren sie trotz kurzen Aufbackens nicht mehr ganz so gut wie am Sonntag.

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Tortilla de Calabacín y Patata (Zucchini-Kartoffeltortilla)

Kartoffeln, Zucchini (dieses Mal hatte ich zwei Kleine rechtzeitig gefunden und geerntet), Rosmarin, Oregano, Thymian, Tomaten und Rucola aus dem Garten. Ich liebe es, direkt am Haus den Großteil des Essens einfach einzusammeln. Deshalb bauen wir für nächstes Jahr ein Foliengewächshaus auf, in dem wir nicht nur vorziehen, sondern Pflanzen wie Paprika oder Chili auch einfach geschützt wachsen lassen können. Ich freue mich drauf.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 kleine Zucchini
  • 3 mittelgroße Kartoffeln
  • 4 Eier
  • je 2 Zweige Thymian und Oregano
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 Knoblauchzehe
  • 4 Bio-Eier (M)
  • Salz, Pfeffer
  • Tomaten aus dem Garten
  • 1 kleine Schalotte
  • 1 EL Aceto Balsamico
  • 1 EL Olivenöl
  • Rucola
  • 1 TL Kapern
  • 2 EL Piripirisauce
  • 2 EL vom Piripiriöl

Zubereitung:

Die Kartoffeln in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden und kurz in köchelndem Salzwasser blanchieren; auf keinen Fall gar kochen. Abgießen und ausdampfen lassen.

Die Zucchini in etwa gleich dicke Scheiben schneiden.

Die Schalotte fein würfeln und im Aceto Balsamico weich – und damit verträglicher – werden lassen.

Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

Das Piripiriöl in einer Auflaufform verteilen. Kartoffel- und Zucchnischeiben gleichmäßig verteilen. Die Knoblauchzehe in nicht zu feine Stücke schneiden und zwischen den Gemüsescheiben verteilen. Ein paar Rosmarinnadeln mit einem scharfen Messer fein hacken oder mit der Küchenschere fein schneiden. Zusammen mit den Blättchen von jeweils einem Thymian- und Oreganozweig ebenfalls über das Gemüse geben.

Die vier Eier in einer Schüssel gründlich verschlagen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und gleichmäßig über dem Gemüse verteilen. Etwa 30 – 40 Minuten im Ofen backen, bis das Ei stockt.

In der Zwischenzeit die Tomaten je nach individueller Größe klein schneiden. Die Schalotten mit dem Aceto sowie dem Olivenöl zugeben. Falls die Tomaten nicht ganz so aromatisch sind, kann man noch einen Teelöffel Zucker oder Agavendicksaft unterrühren. Bei meinen sonnengereiften Tomaten war das nicht nötig. Die restlichen Kräuter – wie oben vorbereitet – zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Falls Eure Mitesser Kapern und Rucola mögen, diese direkt mit zum Tomatensalat geben. Mein GöGa ist von beidem nicht der Fan, so dass ich mir diese Zutaten sowie die Piripirisauce in kleinen Schälchen auf den Tisch gestellt habe.

Die Tortilla in Stücke schneiden, auf Tellern anrichten und bei Tisch den Tomatensalat dazu geben.

Spaghettisalat mit Rucola und Tomaten aus dem Garten

Dieses Gericht ist besonders bei hohen Sommertemperaturen sehr lecker!

Genaue Mengenangaben kann ich nicht machen, aber das könnt Ihr Euch ja sowieso zusammenstellen wie Ihr mögt.

Für eine Portion als Hauptgericht habe ich ca. 50 g Spaghetti wie gewohnt in siedendem Salzwasser gekocht.

Aus dem Garten hatte ich eine Handvoll Rucolablätter und ein paar gelbe Rucolablüten als Deko sowie ein paar Tomaten, die ich je nach Größe klein geschnitten habe.

In einer Pfanne mit etwas Olivenöl zum Braten (also nicht Extra Vergine) habe ich 1 gehackte Knoblauchzehe auf kleiner Mittelhitze confiert.

Die abgetropften Spaghetti habe ich dann in eine Schüssel gefüllt, Knoblauch samt Öl untergehoben, darüber die Tomaten und den Rucola sowie Oliven und Kapern nach Geschmack gegeben. Mit wenig Salz und Pfeffer würzen und zum Schluss mit geriebenem Parmesan und den Rucolablüten bestreuen.

 

#wirrettenwaszurettenist: Blechkuchen (Sahne-Mandel-Becherkuchen)

 

 

 

 

Im August wird wieder gerettet und zwar der Blechkuchen. In guten, traditionell arbeitenden Bäckereien kann sicher immer noch einen guten Zwetschenkuchen oder Bienenstich und ähnliches kaufen, aber was es im Supermarkt zu kaufen gibt, hat – wie so oft – fast mehr Zusatzstoffe auf der Zutatenliste als Mehl, Zucker, Eier und Butter. Und mir sind die fertigen Kuchen auch fast immer zu süß.

Und so schließe ich mich gerne wieder den fleißigen Rettern und Retterinnen gegen die Lebensmittelindustrie an und zeige, dass man vieles einfach genau so gut selber herstellen kann und immer weiß, was drin ist.

Normalerweise backe ich für uns zwei ja kein ganzes Blech Kuchen, aber da ich am Freitag früh gebacken habe, sollten wir bis Sonntag durch sein, zumal der Teig relativ dünn ist.

Ich habe mich für einen Becherkuchen mit Mandelguss entschieden und muss sagen: Es hat sich gelohnt!

Ich habe allerdings nur mit den Grammangaben gearbeitet, nicht mit dem Becker als solches. Änderungen stehen wie immer in Kursivschrift.

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Bratreissalat mit Mango, Gurke und Joghurtdressing

Von der gefüllten Zucchini war noch jede Menge gegarter Reis übrig geblieben, außerdem lagen noch eine Mango sowie eine Gurke im Kühlschrank.

Daraus bereitete ich mir ein leckeres Solomittagessen zu, dass besonders in der Hitze der vergangenen Wochen sehr erfrischend und leicht war.

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Pizzeria Rosso Peperoncino

Heute mache ich Werbung für ein nettes kleines Restaurant, auch wenn ich weder in Naturalien noch mit Geld für diese Werbung bezahlt wurde.

Am vergangenen Freitag war die Hitze mal wieder unerträglich. Draußen waren es weit über 30 Grad im Schatten und in der Wohnung war die 30-Grad-Marke fast erreicht.

Ich fühlte mich schlapp und viel so kaputt zum Kochen. Der GöGa schlug vor, etwas zu bestellen. Aber schon wieder Burger? Auch wenn unsere „Quelle“ wirklich gute Qualität hat.

Nee… essen gehen? Aber irgendwo außerhalb der Stadt, damit man nicht auch noch viel laufen muss. Chinese? Nee… irgendwie hätte ich mich wahnsinnig auf ein vietnamesisches oder thailändisches Restaurant im Kaff gefreut, aber da ist natürlich Fehlanzeige.

Weißte was, bevor wir noch lange Rumeiern, fahren wir jetzt zum griechischen Imbiss in der Nähe. Gesagt, gefahren. Tja, wie heiße nochmal „geschlossen“ auf griechisch? Das ganz Gebäude befindet sich im Umbau.

Am Kölner Ring gibt es doch einen „neuen“ Italiener. Lass uns da mal gucken.

Schließlich landeten wir tatsächlich in der Pizzeria/Ristorante Rosso Pepenoncino, das irgendwann letztes Jahr eröffnet hatte. In der Lokalität war übrigens mal eine Kneipe, an der „zu meiner Zeit“ die Führerscheinprüfungsfahrten starteten und endeten. Am 7. November 1989 hielt ich dort den ersehnten „Lappen“ in der Hand.

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Nachgekocht: Linguine mit Zucchini und Zitrone

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Es gibt ein weiteres Gericht aus Jamies 5-Zutaten-Küche.

Und was könnte ich zur Zeit wohl besser gebrauchen als ein Rezept mit Zucchini?

Gesucht – gefunden – für gut befunden, weil es bei den derzeitigen Temperaturen genau das Richtige ist.

Man steht nicht lange in der Küche, alles ist schön leicht und durch Zitrone und Minze herrlich erfrischend.

 

 

Zutaten für 2 Portionen:

  • 200 g Linguine
  • 2 Zucchini
  • einige Zweige Minze
  • 30 g Parmesan
  • 1 Bio-Zitrone
  • zusätzlich: 2 EL Olivenöl, Meersalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Als mise-en-place den Parmesan reiben, von der Zitrone etwas Schale abreiben und dann den Saft auspressen.

Die Pasta in kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung garen.

Die Zucchini mit einem Juliennschneider in lange dünne Streifen schneiden. In einer großen beschichteten Pfanne oder im Wok 1 EL Olivenöl bei mittlerer Temperatur erhitzen und die Zucchinistreifen darin 4 Minuten anschwitzen.

Nebenher die Minzeblätter in feine Streifen schneiden und nach und nach in die Pfanne geben.

Die Pasta mit etwas Kochwasser unter die Zucchini ziehen. Den größten Teil des Parmesans, die Zitronenschale und den Saft zugeben und alles gründlich unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Linguine und Zucchini auf 2 Teller füllen, den restlichen Parmesan sowie 1 EL Olivenöl darüber verteilen. Nach Wunsch mit frischen Minzeblättchen bestreuen.

Blog-Event CXLIV – Altbacken

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Blog-Event CXLIV - altbacken {Resteküche für altes Brot} (Einsendeschluss 15. August 2018)

Nachdem ich das Juli-Event zum Thema Chäsplättli geschwänzt habe, bin ich im August gerne wieder dabei.

Christine von Anna Antonia sucht im aktuellen Blog-Event bei Zorra nach Möglichkeiten, altbackenes Brot vor der Tonne zu retten und etwas neues daraus zu kreieren.

Je nach Brotsorte kann man natürlich sein eigenes Paniermehl herstellen. Oder leckere Brotchips machen.

Dafür war mein Dinkelbrot eindeutig schon zu trocken; ich bekam es selber gar nicht mehr geschnitten und bat deshalb den GöGa das für mich zu erledigen.

Ursprünglich wollte ich herzhafte French Toasts machen, aber bei der Hitze war mir das schon zu viel des Guten.

Ein Salat musste her und da habe ich mir Inspiration beim berühmten toskanischen Brotsalat Panzanella geholt.

 

 

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Clafoutis aux cérises (Gebackener Kirschpfannekuchen)

Es waren noch Kirschen übrig… wie ich uns kannte und kenne, würden die irgendwann nicht aufgegessen werden. Also fragte ich den GöGa, ob ich zum Kaffee Pfannekuchen machen solle. Ja, sehr gerne. In der Küche kam mir dann aber eine andere Idee. Ein Klassiker aus dem französischen Limousin ist das Kirsch-Clafoutis, eine Art im Ofen gebackener Pfannkuchen. So müsste ich nicht bei der Hitze am Herd stehen und jeden Pfannkuchen einzeln backen.

Gesagt, getan:

Für das Rezept kombinierte ich meinen gewohnten Pfannekuchenteig und das Rezept für herzhaftes Clafoutis.

Herausgekommen ist ein überaus köstliches Gebäck zum sonntäglichen Nachmittagskaffee:

Zutaten für eine Auflauf-/Backform von ca. 14 x 22 cm:

  • 2 Eier
  • 8 EL Buchweizenmehl
  • 2 EL gem. Mandeln
  • 200 ml Sahne
  • 2 EL Vanillezucker
  • ca. 30 Kirschen
  • 1 TL Butter
  • 2 EL Puderzucker

Zubereitung:

Die Auflaufform mit der Butter gut ausfetten, dabei die Ränder nicht vergessen.

Dann die Kirschen entkernen. Das habe ich auf der Terrasse erledigt, denn das war schon eine derbe Sauerei.

 

 

Die Kirschen auf dem Boden der Backform verteilen.

Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

 

 

 

Aus obigen Zutaten (außer dem Puderzucker) einen Teig herstellen und über die Kirschen gießen.

Ca. 30 Minuten (Stäbchenprobe) backen.

 

 

Aus dem Ofen holen und…

 

 

 

 

… dick mit Puderzucker bestreuen.

Ich freue mich sehr, dass diese spontane Backaktion so gut gelungen ist, und das Clafoutis auch richtig gut geschmeckt hat.

Bon Appetit!

Fladenbrot mit Mangold-Feta-Belag

Zutaten:

  • Pizzateig, über Nacht im Kühlschrank aufgegangen und davon ein Viertel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Schalotte
  • 1 EL Olivenöl
  • 4 Blätter Mangold
  • 1 EL Mandelblättchen
  • 1/2 Paket Feta
  • jeweils einige Blättchen Minze und Zitronenmelisse, sehr fein gehackt
  • Sumach
  • Baharat
  • Cumin
  • Schwarzkümmel

Zubereitung:

Den Mangold waschen und in fingerbreite Streifen schneiden. Die Stiele sowie die Knoblauchzehe und Schalotte sehr fein hacken.

Zunächst Knoblauch und Schalotte im Olivenöl glasig dünsten, Mangold zugeben und zusammenfallen lassen, Die Mandelblättchen unterrühren und kurz anrösten.

Alles in eine Schüssel umfüllen. Feta dazubröseln, alles mit Cumin, Baharat und Sumach abschmecken. Die Kräuter untermischen.

Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Teig auf dem Backblech (entweder mit Backpapier oder Dauerbackfolie) dünn ausziehen, dabei eine kleine Vertiefung bilden (siehe Foto).

Dahinein die Mangold-Feta-Mischung geben, die Teigränder mit dem Schwarzkümmel bestreuen.

Den Fladen ca. 30 Minuten backen, servieren und genießen.

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