Archiv der Kategorie: Asiatische Küche (manchmal mit deutschem Einschlag)

Saté gai mit Erdnussdip

Anfang Juli heißt es bei Leckeres für jeden Tag „Alles fürs Grillen“. Bei diesem Thema sind den Ideen ja keine Grenzen gesetzt.

Bei #wirrettenwaszurettenist war im Juni ebenfalls „Alles rund ums Grillen“ das Thema. Mein Beitrag war ein tolles mediterranes Brot mit getrockneten Tomaten und schwarzen Oliven.

Heute bringe ich ein leckeres Gericht aus Thailand mit, das dort als Streetfood beliebt ist: Saté oder Satay gai, Hähnchenspieße in einer schmackhaften Marinade, die warm und kalt wunderbar schmecken. Man kann sie mit einem kalten Erdnussdip genießen.

Bei uns gab es Jasminreis (aus dem Dampfgarer) und Smacked (auch Smashed) Cucumber Salad dazu. Der Salat passt auch prima auf ein Grillbuffet, den Reis würde ich einfach durch ein Stück Brot ersetzen.

Zutaten für ca. 30 kleine Spießchen:

Für die Spieße:
  • 1 kg Hähnchenbrust
  • 150 ml Kokosmilch (von einer 200-ml-Dose 50 ml für den Erdnussdip nehmen)
  • 2 EL Palm- oder Kokosblütenzucker
  • je 2 TL Kurkuma, Currypulver, Kreuzkümmel, gemahlener Koriander
  • Salz
  • Bambusspieße
Für den Erdnussdip:
  • 4 EL Erdnussmus bzw. -butter mit Stückchen
  • 50 ml Kokosmilch (der Rest der 200-ml-Dose für die Marinade)
  • Limettensaft nach Geschmack
  • Tamarindenpaste nach Geschmack
  • Salz, Chilipulver

Zubereitung:

Hähnchenbrust in ca. 1 cm große Würfel schneiden.

Alle Zutaten für die Marinade gut verrühren, die Fleischwürfel hineingeben und gut durchmischen.

Fleisch auf Spieße stecken, in ein Behältnis mit Deckel legen, mit der übriggebliebenen Marinade bedecken und mehrere Stunden (oder über Nacht) marinieren.

Alle Zutaten für den Erdnussdip gut verrühren und nach Geschmack abschmecken.

Die Hähnchenspieße grillen, mit dem Dip und Beilagen servieren.

Hier geht es zu den Rezepten der anderen Leckeres-für-jeden-Tag-Blogger:innen:

Smacked Cucumber Salad

Dieser superleckere asiatische Gurkensalat firmiert im Netz auch unter Smashed Cucumber Salad. Er zeichnet sich dadurch aus, dass die Gurke kräftig einen übergebraten bekommt und somit die Salatsauce maximal gut aufnehmen.

Gefunden habe ich das Rezept auf der englischsprachigen Seite The Plant-Based Wok. Ein paar Zutaten musste ich austauschen, aber in seiner Gesamtheit war der Salat sehr schmackhaft und mal etwas anderes als unser deutscher Gurkensalat mit Dill.

Zutaten für 2 – 4 Portionen:

  • 1 Salatgurke oder 3 kleine Gartengurken mit möglichst dünner Schale und wenig Kernen
  • ½ TL grobes Salz
  • 2 gehackte Knoblauchzehen
  • ½ TL Zucker
  • 2 TL schwarzen Reisessig (ich: Weißweinessig)
  • 1 TL geröstetes Sesamöl
  • 1 EL Sichuan Chiliöl (ich: 1 geh. TL Spice up-Gewürzpaste von Tada Ramen)
  • ¼ TL Chiliflocken (Pul biber) oder 1 TL fein gehackte rote Chilischote

Zubereitung:

Die Enden der Gurke abschneiden. Gurke auf ein Schneidbrett legen und ein paar Mal mit einer Messerklinge oder einer Teigrolle schlagen, bis sie in große Stücke bricht. (Das ist nicht einmal meinem Mann gelungen, der sich wirklich mit ganzer Kraft auf die Gurke gestürzt hat. Immerhin war die Gurke etwas platter und die innere Struktur aufgelockert.)

Die „verkloppte Gurke“ diagonal in ca. 1 cm große Stücke schneiden, in eine genügend große Schüssel geben und mit dem Salz bestreuen. Abgedeckt 15 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Ausgetretenes Wasser vorsichtig abgießen, ohne das Salz abzuwaschen. Gurkenstücke mit den übrigen Zutaten mischen und abschmecken, falls nötig. Ich hatte noch ein wenig mehr Essig zugegeben, kann aber sein, dass der Weißweinessig milder als der schwarze Reisessig ist.

Vor dem Servieren mindestens 30 Minuten im Kühlschrank durchziehen lassen, nach Wunsch mit etwas Sesam bestreuen.

Der Salat hält sich theoretisch bis zu einer Woche im Kühlschrank. 😉

Blog-Event CCXVIII – Currys der Welt – eine kulinarische Reise voller Aromen!

Kaeng Kiau Wan – Grünes Thaicurry mit Fisch und Garnelen

Blog-Event CCXVIII - Currys der Welt (Einsendeschluss 15. Mai 2025)

Es gibt nach dem Massamancurry noch einen zweiten Beitrag von mir für das aktuelle Blog-Event, das Cornelia von SilverTravellers bei Zorra im Kochtopf ausrichtet. Sie wünscht sich Currygerichte aus aller Welt.

Während der Pandemie entdeckten wir die „Kochboxen“ von KONKRUA, die alle nötigen Gewürze und Kräuter für leckere thailändische Gerichte wie Pad Thai, Tom Ka Gai oder auch rotes Thai-Curry enthalten. Es ist alles genau aufeinander abgestimmt und perfekt für all diejenigen, die keine großen Asialäden in der Nähe haben, um die Zutaten zu kaufen.

Dieses Mal gab es also ein grünes Thai-Curry mit grünem Spargel, Champignons, Skrei und Garnelen aus dem Tiefkühlschlaf. Wusstet Ihr eigentlich, dass die grüne Thaipaste, obwohl sie so harmlos aussieht, die schärfste Variante ist und nicht die rote, wie man anhand der „Warnfarbe“ vermuten könnte? Die rote Currypaste ist etwas milder und am mildesten ist die gelbe Currypaste.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 200 g Fischfilet (ich: Skrei)
  • 3 TK-Garnelen pro Portion, also 12 Stück
  • 10 Stangen grüner Spargel, möglichst dünn (alternativ: Thaispargel)
  • 6 Champignons, je nach Größe
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 400 ml Kokosmilch
  • 1 EL grüne Currypaste
  • 1 EL Fischsauce
  • 1 – 2 EL Kokosblütenzucker
  • Kaffirlimettenblätter
  • Thai-Basilikumblätter
  • 1 EL Kokosöl
  • optional: Koriander zum Servieren

Zubereitung:

Falls nötig, das Fischfilet häuten und in nicht zu kleine Stücke schneiden.

Spargel in ca. 2 cm lange Stücke schneiden, Champignons vierteln, Frühlingszwiebel in kleine Röllchen schneiden.

In einem Wok oder einer breiten Pfanne das Kokosfett erhitzen, das Gemüse kurz darin anbraten. Kokosmilch zufügen, die Currypaste einrühen und die Kräuter (nach Wunsch in einem Gewürzei) zugeben. Mit Kokosblütenzucker und Fischsauce abschmecken.

Das Gericht ca. 30 Minuten köcheln lassen, kurz vor Ende Fisch und Garnelen in der Sauce gar ziehen lassen.

Das grüne Thaicurry mit Jasmin- oder Basmatireis servieren und nach Wunsch mit Koriander servieren.

Update: 19 abwechslungsreiche Curry-Rezepte sind zusammengekommen.

Koch mein Rezept (Frühlingsgemüse mit gebratenem Tofu von Barbaras Spielwiese)

Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

Es ist wieder so weit: Koch mein Rezept, das große Foodblogwichteln, iniziiert von volkermampft geht bereits in die 23. Runde.

Dieses Mal wurde mir mit Barbaras Spielwiese eine „alte“ Bekannte zugelost. Wir begegnen uns bei zahlreichen Blog-Events immer wieder. Lustigerweise darf sich Barbara auch bei mir im Blog bedienen. Sie hat sich für den Rote-Linsenauflauf mit Cheddar entschieden, den ich durchaus auch mal wieder machen könnte.

Barbara blogt seit 2007 eher aus einem Zufall heraus. Sie wollte sich mit Websites im Allgemeinen und Blogs im Besonderen beschäftigen und da es im Blog ja auch was zu entdecken geben sollte, wählte sie das Thema „Kulinarik“ als Inhalt.

Inzwischen sind über 1.500 Beiträge und etwa 1.400 Rezepte zusammengekommen, was eine beachtliche Leistung ist. Parallel betreibt Barbara auch noch einen Reiseblog.

Die Rezeptauswahl ist umfangreich und international. Von A wie Aargauer Rüblitorte bis Z wie Zwiebelsirup mit Honig sollte wirklich für jeden Geschmack etwas dabei sein. Einen guten Querschnitt bietet hier die Kategorie Lieblingsrezepte mit Barbaras völlig subjektiver Auswahl.

Ich habe mich für ein relativ neues Gericht entschieden, nämlich das Frühlingsgemüse mit knusprigem Tofu.

Langsam steigen die Temperaturen (nur um nächste Woche noch mal auf knapp über 10 °C zu fallen) und da wächst die Lust auf leichte, vielleicht auch vegetarische oder vegane Kost. Da kommen frühlingsgrüne Gemüse, die nur schnell in Pfanne oder Wok gegart werden, gerade recht.

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Blog-Event CCXVIII – Currys der Welt – eine kulinarische Reise voller Aromen!

Massamancurry mit Süßkartoffeln

Blog-Event CCXVIII - Currys der Welt (Einsendeschluss 15. Mai 2025)

Nach längerer Zeit bin ich jetzt auch mal wiedere bei einem Blog-Event bei Zorra im Kochtopf dabei. Das Thema Currys sagt mir aber auch sehr zu.

Gastgeberin ist zum ersten Mal Cornelia vom Blog SilverTravellers, die sich Currygerichte aus aller Welt wünscht.

Ich bringe Euch ein Kaeng Masaman aus Thailand mit. Wärmende Gewürze und Aromen machen es zu einem idealen Essen bei aprilligem Schmuddelwetter.

Der Name heißt wörtlich übersetzt Muslim-Suppe, und ich frage mich gerade, ob der deutsche Ausdruck „Muselman(n)“ wohl eine Verballhornung des thailändischen Wortes ist.

Im Gegensatz zu indischen Currys, die mit gemahlenen und in Fett abgebratenen Gewürzen hergestellt werden, werden die thailändischen Kaeng-Gerichte mit einer Currypaste angesetzt, die oft in Kokosmilch gekocht wird.

Auch die Hauptkomponente wie Fleisch oder Tofu oder in diesem Fall das Like Chicken werden normalerweise mitgekocht, aber ich mag ein bisschen Brataromen, weshalb ich unser Like Chicken kurz angebraten und bis zur weiteren Verwendung aus dem Topf genommen habe. Statt der „normalen“ Kartoffeln habe ich zur Abwechslung mal Süßkartoffeln verwendet.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 2 Pakete (= 360 g) Like Chicken von Like Meat (Meiner Meinung nach der beste vegane Hähnchenersatz!)
  • 300 g Möhren
  • 300 g Zwiebeln
  • 300 g (Süß-)Kartoffeln
  • 75 g geröstete Erdnüsse
  • 50 g (vegane) Massaman-Currypaste
  • 400 ml Kokosmilch
  • 20 ml (veganeI) Fischsauce
  • 30 g Kokosblütenzucker
  • 200 – 240 ml Wasser
  • 240 g Basmati- oder Jasminreis (im Dampfgarer zubereitet)
  • 1 EL Kokosöl

Zubereitung:

Süßkartoffeln, Möhren und Zwiebeln in nicht zu kleine Stücke schneiden.

Reis nach Garmethode nach Wahl zubereiten. Ich nutze den Dampfgarer.

Like Chicken im Kokosöl kurz rundum anbraten, aus dem Topf nehmen und im Fett kurz die Massamancurrypaste anbraten. Mit Kokosöl aufgießen, gut verrühren und aufkochen.

Gemüse und Erdnüsse zugeben und falls nötig mit Wasser aufgießen. Zehn Minuten garen.

Zum Schluss Like Chicken zugeben, mit Fischsauce und Kokosblütenzucker abschmecken, gut durchrühren und weitere 5 Minuten köcheln lassen.

Das fertige Curry mit Reis anrichten und genießen.

Meine liebsten Curry-Gerichte hier im Blog:

Update: 19 abwechslungsreiche Curry-Rezepte sind zusammengekommen.

Türkische Pasta mit Joghurtsauce

Dieses leckere Gericht geht momentan in den Sozialen Medien um und das zu Recht! Ursprünglich wird es mit Mantı, den mit Hackfleisch gefüllten türkischen Teigtaschen zubereitet. Diese Teigtaschen sind in ganz Zentralasien bekannt, wie hier nachzulesen ist.

Um das Ganze etwas zu vereinfachen, wird das Gericht nun einfach mit dicken Nudeln wie Rigatoni o. ä. zubereitet und das Hackfleisch separat in der Pfanne gebraten.

Unser Rezept ist aus dem Rezeptfundus des Cookit (geführtes Rezept aus der HCA), ich schreibe es Euch aber für handelsübliche Töpfe und Herde auf, was meinem Empfinden nach schneller oder zumindest genauso schnell gewesen wäre. Zudem war im Cookit-Rezept das Verhältnis der Zutaten ein wenig unausgewogen, deshalb habe ich die Rezeptierung etwas angepasst.

Zutaten für 4 reichliche Portionen:

  • 250 g griechischer Joghurt, (10 % Fett)
  • 2 Knoblauchzehen, geschält, gepresst
  • 1 Zwiebel, (à ca. 50 g), gewürfelt
  • 2 EL Olivenöl zum Braten
  • 250 g Rigatoni mezzi (dicke kurze Rigatoni)
  • 500 g Rinderhackfleisch
  • Salz
  • Schwarzer Pfeffer, aus der Mühle
  • 1 TL Zwiebelpulver
  • 0,25 TL Currypulver
  • 75 g Butter, in Stücken
  • 5 TL edelsüßes Paprikapulver
  • frische glatte Petersilie, gehackt, zum Garnieren
  • Kirschtomaten, geviertelt, zum Garnieren

Zubereitung:

Joghurt mit Knoblauch und Salz mischen und bis zum Servieren zur Seite stellen.

In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und das Hackfleisch krümelig anbraten. Zwiebelwürfel, 1 TL Paprikapulver, Pfeffer, Zwiebelpulver, eine großzügige Prise Salz und Currypulver zugeben und auf kleiner Temperatur braten, bis die Zwiebelwürfel glasig sind.

In der Zwischenzeit Pasta wie gewohnt kochen und in einem kleinen Topf, z. B. einer Stielkasserole die Butter schmelzen und das restliche Paprikapulver darin anrösten. Dabei aufpassen, dass die Butter nicht verbrennt.

Petersilie hacken und Tomaten vierteln.

Pasta auf Tellern verteilen, Hackfleisch und Joghurtsaue darauf geben, mit der Buttersauce beträufeln und mit Petersilie und Tomatenservieren.

Afiyet olsun – Guten Appetit.

Die kulinarische Weltreise: Gemüse nach Chef Tak (China)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Hier ist ein weiteres Rezept aus Tim Raues Repertoire, das er von seiner Reise nach Hongkong mitgebracht hat. Mit wenigen Zutaten entsteht in kurzer Zeit ein köstliches Geschmackserlebnis.

Im Febraur 2025 führt uns die kulinarische Weltreise zum zweiten Mal nach Dezember 2019 nach China. Nach den Dim Sum Siu Mai kommt eine knackige Gemüsebeilage, die eigentlich mit grünem Spargel zubereitet wird.

Außerhalb der Saison habe ich tatsächlich nach etwas Suchen Bimi-Brokkoli, also Brokkolisprossen gefunden, die den Spargel gut ersetzen.

Das Rezept ist von Chan Yan-tak, Chefkoch des Lung King Heen, einem 2-Sterne-Restaurant im Hotel Four Seasons.

Zutaten für 2 – 3 Portionen:

  • 10 Stk. Grüner Spargel (ich: Sprossenbrokkkoli, Handelsname Bimi)
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 2 EL Ingweröl (ganz einfach selbst gemacht)
  • 1 Grüne Chilischote
  • 2 EL Wasser
  • 1 EL Reiswein
  • 1 EL Orangensaft
  • 1 TL Maisstärke, in Wasser angerührt
  • Salz, brauner Rohrzucker (ich: Kokosblütenzucker)

Zubereitung:

Grünen Spargel (oder Sprossenbrokkoli) am Ende schälen und in Stücke schneiden. Mit der Knoblauchzehe und der Chili in Ingweröl anbraten. Salzen, zuckern und mit Wasser, Orangensaft und Reiswein ablöschen. Etwas köcheln lassen und mit der angerührten Maisstärke leicht abbinden.

Das Gemüse war Teil eines kleinen chinesischen Abendessens bestehend aus Dim Sum (Mitte) und frittiertem Tofu (rechts).

Hier sammele ich im Laufe des Monats die Rezepte der Mitreisenden:

Die kulinarische Weltreise: Dim Sum Siu Mai (China)

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Im Februar 2025 geht es mit der Reisegruppe der kulinarischen Weltreise unter Federführung von Volker von volkermapft zum zweiten Mal nach Dezember 2019 nach China. Damals gab es von mir die „legendäre“ sauer-scharfe Suppe, auch unter dem Namen Pekingsuppe bekannt und ein vegan abgewandeltes Kung Pao Huhn.

Jetzt bin ich auf den Spuren von Tim Raue in Hongkong gelandet, wo er im Rahmen der Sendung „Herr Raue reist!“ unterwegs war. Ein paar der köstlich anmutenden Rezepte habe ich nachgekocht, u. a. die leckeren mit Schweinehack und Garnelen gefüllten Teigtaschen.

Tim Raue verwendet für seine Siu Mai Dumplings TK-Wantan-Blätter, die ich leider nicht bekommen habe.

Ich hatte allerdings noch Reispapier im Vorrat liegen, das sich vor langer Zeit mal in vietnamesische Sommerrollen verwandeln sollten. Auch wenn es vielleicht nicht der hundertprozentig authentische Teig ist, habe ich sie genommen und das Ergebnis war wirklich gut!

Ich habe die Dim Sum als Bestandteil eines chinesischen Abendessens zusammen mit Brokkolisprossen (links) und frittiertem Tofu (rechts) serviert.

Zutaten für die Füllung für 10 Teigtaschen:

  • 250 g Schweinehack
  • 150 g Garnelen, fein gehackt
  • 1 kleine rote Pepperoni, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 EL Koriander, gehackt
  • 1 EL Ingwer, fein gewürfelt
  • 1 EL Sriracha Sauce
  • 2 EL Fischsauce Nouc Mam

Zubereitung:

Alle Zutaten sehr gewissenhaft miteinander verrühren und dann je einen Teelöffel der Masse auf jeweils ein angefeuchtete Reispapier geben. Den Teig nach oben drücken, in einen Dampfkorb geben und ca. 7 – 10 Minuten, je nach Größe der Dumplings, dämpfen.

Ich habe die Dim Sum auf dem gelochten, leicht geölten Blech im Dampfgarer zubereitet.

Die Mischung war herrlich aromatisch und wer meint, dass Schweinehack und Garnelen nicht zusammen passen, sollte sich einmal dieses Rezept, das ich letztes Jahr nachgekocht habe, genauer anschauen.

Hier sammele ich im Laufe des Monats die Rezepte der Mitreisenden:

Die kulinarische Weltreise: Fried Tofu (China)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Hier kommt mein drittes Gericht, das ich im Rahmen eines kleinen Abendessens für Die kulinarische Weltreise nach China zubereitet habe.

Auch dieses Gericht ist aus Hongkong und wurde von Tim Raue im Rahmen von Herr Raue reist vorgestellt.

Ich habe diesen superleckeren, superschnell zubereiteten Tofu zusammen mit Brokkolisprossen (links) und Dim Sum (Mitte serviert).

Bei seiner Reise nach Hongkong hat Tim Raue unter anderem eine Tofumanufaktur, die Kung Wo Beancurd Factory, besucht. Er war sehr von dem (vor-)frittierten Tofu begeistert und damit das folgende Rezept zubereitet.

Ich habe den Tofu von der Marke Yamato online bestellt. Dieser Tofu kommt in dünnen Schichten und hat einen süßlichen Geschmack. Ich habe ihn etwas kleiner gewürfelt, damit man ihn auch gut mit Stäbchen essen kann.

Zutaten für 2 – 3 Portionen:

  • 4 EL Zwiebel, gewürfelt
  • 2 EL Knoblauch, gehackt (ich deutlich weniger)
  • 2 EL Ingweröl
  • 1 türkische Peperoni, grün (habe ich leider nicht bekommen)
  • 1 grüne Chilischote, in feinen Ringen
  • 1 rote Chilischote, in feinen Ringen
  • 400 g frittierter Tofu
  • 2 TL Ankerkraut x Tim Raue „Salty Szechuan Pepper“ *)
  • 20 Eisbergsalatblätterringe *)

*) Ich habe den Tofu normal gesalzen und zum Schluss etwas Szechuanpfeffer zum Servieren darüber gestreut. Auf den Salat habe ich verzichtet, weil ich ja Gemüse zum Essen hatte.

Zubereitung:

Zwiebelwürfel und Knoblauch im Ingweröl im heißen Wok anschwitzen.

Peperoni und Chilis sowie den Tofu dazugeben. Mit etwas Salz abschmecken und durchschwenken.

Mit den beiden anderen Komponenten anrichten und mit etwas Szechuanpfeffer bestreuen.

Hier sammele ich im Laufe des Monats die Rezepte der Mitreisenden:

Ingweröl

Ein selbst gemachtes Ingweröl ist ideal zum Aromatisieren von asiatischen Speisen.

Ich brauchte es für zwei chinesische Gerichte, die ich für Die kulinarischen Weltreise zubereitet habe: Fried Tofu und Gemüse nach Chef Tak.

Im Cookit ist es ganz einfach gemacht, ohne dass man daneben stehen und ständig die Temperatur im Auge haben muss.

Ihr braucht nur 75 g Ingwer, grob geschält, 250 ml Rapsöl und eine entsprechend große Flasche zum Aufbewahren.

Manuelles kochen mit Messer wählen, den Ingwer in den Topf geben und 15 Sekunden auf Stufe 15 hacken. Messer entnehmen, Waage einschalten und 250 ml Öl einwiegen.

Manuelles kochen ohne Gerät wählen, 75 °C einstellen und alles 40 Minuten ziehen lassen.

Etwas abkühlen lassen und durch ein Sieb in eine (Smoothie-)Flasche umfüllen.

Ihr könnt das Ganze auch in einem Topf auf dem Herd zubereiten: Dafür den Ingwer schälen und durchhacken. Mit dem Öl in einen Topf geben, das Öl mit Hilfe eines Thermometers auf 75 °C erhitzen und ebenfalls 40 Minuten ziehen lassen. Gegebenenfalls die Herdtemperatur während der Zeit anpassen.