Archiv der Kategorie: Mein Rezept

Kochen im März: Geburtstagskuchen im Glas

Der März wird mit dem Ritt des Jägerkens von Soest eingeläutet. Die junge Malerin des Schülerprojekts des Aldegrever-Gymnasiums Alde-Sign.de hat Phantasie walten lassen, aber viele Gebäude stehen auch heute noch genau so.

Der GöGa hatte Anfang des Monats – genau genommen am Zweiten – Geburtstag. Da er ein Süßschnabel ist, hatte ich mir überlegt, ihm kleine eingeweckte Kuchen zum Mitnehmen zu backen.

Eine Anleitung wie das funktioniert, habe ich in meinem WECK-Einkochbuch gefunden, nur keine passende Sorte.

Letztendlich habe ich mir für meinen erprobten Muffinteig entschieden und noch einen feingewürfelten Apfel und gehackte Walnüsse zugefügt. Inzwischen sind zwei Kuchen schon verputzt und wurden für sehr lecker und praktisch befunden.

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Gemüse aus dem Ofen

Ein Butternutkürbis, eine Süßkartoffel und ein Fenchel hatten den Weg in meine Einkaufstasche gefunden und lagen dann so dumm vor mir auf der Arbeitsplatte. Ich schnitt alles in längliche Stücke, packte alles in eine leicht mit Olivenöl ausgestrichene Auflaufform, würzte mit Salz, Pfeffer, einer ganzen Knoblauchzehe und  getrocknetem Rosmarin und ließ alles 30 Minuten bei 180 °C Umluft im Backofen.

In der Zwischenzeit rührte ich aus dem restlichen Ricotta (ca, 120 g) von den Mezzelune, Tomaten– und Gurkenwürfeln, Salz, Pfeffer einen Dip. Außerdem hatte ich noch ein bisschen Mangochutney, welches zu dem Gemüse weitaus besser als der Dip schmeckte.

Schnell gemacht und lecker.

Update zum Blog-Event CXXVI – Aus der Pfanne

Es sind wieder viele schöne Anregungen zusammen gekommen, und Rezepte sind dabei, die ich so automatisch gar nicht mit einer Pfanne in Verbindung gebracht hätte.

Meine Beiträge waren:

 

Blog-Event CXXVIII – Gefüllte Pasta

Blog-Event CXXVIII - Gefuellte Pasta (Einsendeschluss 15. Maerz 2017)

Es ist wieder einmal so weit: es gibt ein neues Blog-Event, das Elena von heute gibt es… bei 1 x umrühren aka Kochtopf ausrichtet. Sie hätte gerne gefüllte Pasta.

Da ich ja schon seit Ende Januar Nudeln selber machen kann, habe ich mich entschlossen, die Herausforderung anzunehmen und so gab es bei uns am Samstag

Mezzelune mit Spinat-Ricottafüllung auf Tomatensauce

Ich muss sagen, ich bin ein kleines bisschen stolz auf mich, dass sie so gut gelungen sind.

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Nennen wir es Balkanschnitzel

Ich hatte noch Currywurstsauce eingefroren, die ich mit einer gelben Paprikaschote in eine ZigeunerBalkansauce verwandelte.

Das Rezept habe ich hier schon einmal vorgestellt.

Dazu gab es eine der Traditionsbeilagen aus meiner Kindheit: Erbsen und Möhren – aber nicht, wie damals üblich, aus der Konserve, sondern selbst gemacht, nur die Erbsen kommen aus der Tiefkühle. Dazu Kartoffel-Haselnusskroketten, ein Nebenprodukt der Kartoffel-Haselnussplätzchen von Weihnachten 2016, die seitdem in der Tiefkühle schlummerten und die der GöGa ganz hervorragend in der KLARA zubereitet hat: auf dem Blech mit Backpapier sind sie ganz wunderbar geworden.

Fehlt nur noch das Rezept für das Gemüse – für 2 Portionen schneidet man zunächst 1 kleine Schalotte in kleine Würfel und schwitzt sie in etwas Fett (Butterschmalz oder neutrales  Pflanzenöl) an. Dazu gibt man 1 Esslöffel Zucker (Ahormsirup, Agavendicksaft) und lässt diesen leicht schmelzen. Dazu kommen 2 mittelgroße Möhren, geschält und in Scheiben geschnitten.

Mit einem kleinen Schuss Wasser aufgießen. Die Hälfte des Gewichts der Möhren an TK-Erbsen zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf kleiner Temperatur dünsten, bis die Möhren gar, aber noch leicht knackig sind.

Als Fleisch hatten wir 4 kleine Bio-Schweineschnitzelchen aus der Karbonade. Diese hatte ich noch etwas flacher geklopft, und kurz vor dem Servieren beidseitig mit Salz und Pfeffer gewürzt und in der mit Öl leicht ausgepinselten Grillpfanne „natur“ gebraten.

Es geht ans Eingemachte: Schnelle Graupensuppe

Samstag vor einer Woche haben wir es uns einfach gemacht mit dem Abendessen. Aus dem Keller holte ich zwei 250 ml-Gläser Graupensuppe, vom Einkauf braten wir 2 Mettendchen mit und schon war das Abendessen gerettet.

Die Mettendchen habe ich in etwas Wasser kurz vorgekocht,

noch gut eine Handvoll Graupen zugeben und die Gläser hinein geleert. Zusätzlich kamen noch ein paar TK-Erbsen dazu. Die Suppe habe ich dann noch mal etwas abgeschmeckt und fertig war das Abendessen.

Mit einer Scheibe selbst gebackenen Sauerteigbrots hat es  geschmeckt wie früher.

Was ich bei der eingekochten Suppe festgestellt habe, ist, dass die Kartoffeln wesentlich besser geschmeckt haben, als bei eingefrorener Suppe. Da waren sie oft nach dem Erwärmen so leicht pappig in Geschmack und Konsistenz, was hier jetzt gar nicht der Fall war.

Vegane Gemüsesuppe

Von der Herstellung der der Gemüsesauce zum Hirschbraten war noch Gemüse übrig. Daraus habe ich eine leckere Gemüsesuppe gekocht, wovon ich sogar noch 4 x 250 ml einkochen konnte.

Zutaten für ca. 1500 ml Suppe:

  • 1 Zwiebel
  • 1/2 Sellerieknolle
  • 1/2 Pastinake
  • 1/2 Lauchstange
  • 1 dicke Möhre
  • 1 Fenchelknolle,; das Grün zur Seite legen
  • 2 Salbeiblätter
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Zweig Rosmarin
  • schwarze Pfefferkörner
  • Salz
  • Pfeffer
  • 50 g Suppennudeln

Zubereitung:

Zunächst alle Zutaten putzen, waschen, schälen und in etwa gleich große Stücke schneiden. Die Kräuter sowie die Pfefferkörner in ein Gewürzei geben.

Das Gemüse in dem Olivenöl  anschmoren, mit Wasser aufgießen, das Gewürzei dazu geben und zum Kochen bringen. Auf kleiner Temperatur köcheln lassen, bis das Gemüse die gewünschte Konsistenz hat. Die Suppennudeln zugeben und weichkochen.

Mit Salz und Pfeffer pikant abschmecken.

Die Suppe in Tellern oder Schalen anrichten, mit dem Fenchelgrün bestreuen und nach Wunsch mit einer Scheibe Brot servieren.

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Küchenexperiment: „Kasseler“ aus Seitan

Da ich unter der Woche für mich alleine meistens vegetarisch koche, experimentiere ich höchstens mal mit leichter zu lagernden, weil trockenen Soja- oder Seitanprodukten. Ich hatte ein kleines Glas Sauerkraut im Vorrat, das ich ganz traditionell mit Kartoffelpüree und Kasseler machen wollte. Aber woher das Fleisch nehmen, wenn nicht stehlen?

Ich hatte noch ein Paket Seitan-Fix natur *) von Davert im Küchenschrank – davon nahm ich 50 g und bereitete ihn wie hier beschrieben und Zugabe von Räuchersalz zu.

Das Stück habe ich dann von beiden Seiten in etwas Öl angebraten. So übel war es jetzt nicht.

*) Leider wurde das Seitan-Fix zugunsten weiterer Fertigmischungen für Risotto, Quinoa „Sonstwas-Art“ und weiterem aus dem Produkt genommen.

Rote Bete-Tatar auf Pumpernickel

Da habe ich doch tatsächlich noch dieses schöne Foto gefunden und habe noch keinen Blogbeitrag geschrieben? Na, jetzt aber!

Dieser kleine Brotaufstrich ist aus einer übrig gebliebenen Rote Bete von diesem Rezept entstanden: die Bete mitsamt ihrer Ziegenfrischkäsefüllung durchhacken. Mit Salz, Pfeffer und etwas fein gehackter Zwiebel und auf Brot, z. B. Pumpernickel anrichten.

Natürlich kann man den Aufstrich nicht nur aus Resten machen, sondern mit voller Absicht für ein Buffet o. ö. herstellen.

Bratkartoffeln mit Rostbratwurst und Blattsalat

Bratkartoffeln mit Ei und Salat war ein typisches Freitagsessen aus meiner Kindheit. In einem katholischen Haushalt aufgewachsen war es klar, dass es freitags entweder Fisch oder Ei gab.

Bei uns gab es noch zwei in der Tiefkühle gefundene Rostbratwürste, diese wurden auf der Grillpfanne, die Bratkartoffeln nach diesem Rezept und der Salat mit der typisch süßlichen Salatsauce nach „Omma Toni“ zubereitet.

Das Erwachsenenleben hat gegenüber der Kindheit den Vorteil, dass man ein lecker Bierchen zum herzhaften Essen zischen darf.