Das heutige Gericht habe ich bei Laylita gefunden, allerdings habe ich das eigentlich für 8 Portionen gedachte Rezept für uns pi mal Daumen herunter gebrochen. Ich habe mich an die Zutaten und Gewürze gehalten, allerdings die Mengen nach eigenem Gutdünken gewählt. Statt des ganzen Hähnchens habe ich das vegane Like Chicken von Like Meat genommen. Irgendwie hatte ich in letzter Zeit gefühlt viel zu viel Fleisch, so dass ich mal wieder vegan kochen wollte.
Der Reis mit Like Chicken ist super lecker geworden.
Wie in ganz Südamerika spiel auch in Ecuador Rindfleisch eine große Rolle. Bei uns geht es nicht so fleischlastig zu, weshalb wir uns zu zweit ein Rumpsteak von etwa 300 g geteilt haben. Mit der gemüsigen Sauce und Reis als Beilage war es nach der Vorspeise mehr als genug.
Das Rezept habe ich auf der Seite Recetas de Ecuador gefunden. So ganz eingeschlafen ist mein Spanisch zum Glück noch nicht, und es gibt ja auch noch den Google Translator. Wenn ich damit auch nicht weiterkomme, versuche ich mich über die spanischsprachige Seite von Wikipedia durchzuhangeln. Entweder findet man die gesuchte Information dann auf der entsprechenden deutschen oder englischen Seite.
Mit Volker mampft geht es im Juli mit der Kulinarischen Weltreise auf den südamerikanischen Kontinent, genau gesagt nach Ecuador. Das Land liegt auf der westlichen Seite des Kontinents am Pazifik. Es wird durch die Äquatorlinie durchzogen und ist geographisch, topographisch, klimatisch und ethnisch eines der vielfältigsten Länder der Erde.
Ecuador lässt sich in vier geographische Zonen aufteilen, nämlich:
der westliche Küstenbereich (Costa) besteht aus Schwemmland und einem niedrigen Küstengebirge und wird durch den Río Guayas dominiert
die zentrale Andenregion (Sierra) umfasst zwei von starkem Vulkanismus geprägte Gebirgsketten und das Hochtal dazwischen
das östliche Amazonas-Tiefland (Oriente) beginnt an den Osthängen der Anden und umfasst das dünn besiedelte Amazonasbecken
die Galapagosinseln liegen 1000 km vor der Küste im Pazifik [weiterlesen]
Ich fand es relativ schwierig, Rezepte zu finden. Nun gab es im Mai 2019 bei Zorra im Kochtopf ein Blog-Event zum Thema Südamerika und dort fand ich auch mein heutiges Gericht. Gabi von Slowcooker hatte es in selbigem zubereitet und da ich auch so einen Langsamkocher habe, machte ich mich an einem Tag, an dem ich bis kurz vorm (Abend-)Essen unterwegs sein würde, ans Werk. Morgens wurde das Gemüse geschnippelt und die Sauce im Slowcooker vorgekocht. Abends wurde dann der Reis gekocht und das Essen finalisiert.
Eines der wohl einfachsten und am schnellsten zubereitete Gericht der griechischen Küche ist der Bauernsalat.
Das Grundrezept beinhaltet Tomate, Gurke, (grüne) Paprikaschote, Zwiebeln, Feta, Oliven, Salz, Pfeffer und Kräuter wie Oregano, Dill oder Majoran und natürlich Olivenöl.
Ich habe den Salat etwas abgewandelt: Die Zwiebel habe ich weggelassen, weil ich sie roh nicht vertrage. Wegen der Verträglichkeit habe ich eine geschälte rote Paprikaschote genommen und der Käse ist vegan.
Zutaten für 1 Portion:
1/2 Strauchtomate
1/4 Schlagengurke
1/4 Paprikaschote, eigentlich grün, bei mir rot und geschält
1/2 Feta, bei mir vegan
Zwiebelringe – bei mir nicht!
10 Oliven oder mehr nach Wunsch
Oregano, Thymian
Salz, Pfeffer
ein Spritzer Zitronensaft
ein ordentlicher Schluck Olivenöl, vorzugsweise aus Griechenland
Zubereitung:
Die Salatzutaten waschen, abtrocknen.
Tomaten und Gurke eher grob würfeln. Paprikaschote schälen und in Streifen schneiden und auf einem Teller oder in einer Schüssel anrichten.
Kräuter von den Stielen abstreifen, zusammen mit Salz und Pfeffer über das Gemüse streuen.
Zitronensaft und Olivenöl darüber geben und alles leicht durchmischen.
Zum Schluss mit dem in Würfel geschnittene Feta und den Oliven dekorieren.
Ganz authentisch wäre vermutlich noch ein Ouzo und etwas Pita dazu, aber es ging auch ohne.
Hier geht es zu den weiteren Rezepten aus Griechenland:
Vom Dinkelbuttertoast zweige ich gerne Teig für Burgerbuns ab. Jeder wiegt 100 g, wird mitgebacken, nach dem Abkühlen eingefroren und später aufgetaut und ganz leicht aufgebacken.
Roter Sauerkrautsalat, Burger, Kartoffelwürfel
Für unseren Sonntagsburger wollte ich die Patties eigentlich selber machen, dann war mir aber so schwindelig, dass wir auf den „Back-up Pattie“, den wir vorsichtshalber mitgebracht hatten, falls der selbst gemachte schief gehen sollte, zurückgegriffen haben.
Wir hatten uns für den Sensational Burger von Garden Gourmet entschieden und waren beide von Geschmack und Konistenz bzw. Mundgefühl begeistert.
Zum Burger habe ich etwas rotes Sauerkraut mit Salz, Pfeffer, Agavendicksaft und Öl angemacht und als Salat serviert. Außerdem habe ich die traditionellen Pommes durch knusprige Bratkartoffelwürfel ersetzt.
Die Burgerbuns gegebenenfalls auftauen, waagerecht durchschneiden, mit den Schnittflächen auf das Rost des Backofens legen und die Buns 10 Minuten bei ca. 100 – 120 °C Umluft aufknuspern.
Die Bunhälften mit etwas Senf bestreichen, dann „stapeln“:
Im Rahmen der kulinarischen Weltreise nach Georgien habe ich noch ein ganz typisches Gebäck gemacht, das es in verschiedenen Varianten gibt. Unser Chatschapuri hat der GöGa ausgesucht. Leider war das Rezept nicht ganz konsistent, da es Fertigpizzateig mit Tomatensauce verlangte, später aber die Tomatensauce nicht wieder in der Zubereitung auftauchte. Da ich den Pizzateig natürlich selber gemacht habe, habe ich dann das Rezept nach meinem Dafürhalten zubereitet.
Zwiebel und Knoblauch fein hacken, in etwas Olivenöl glasig dünsten. Das Veggie-Hack zusammen mit dem Tomatenmark zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zur Seite stellen.
Mozzarella in Scheiben schneiden, dann in schmale Streifen schneiden.
Pizzateig auf zwei Portionen aufteilen und auf einem mit Mehl bestreuten Backblech (mit Silikonbackmatte) oval ausziehen.
Mozzarellastreifen und die getrockneten Tomaten links und rechts am Rand verteilen und anschließend in den Rand einrollen.
Oben und unten zusammenfalten, so dass eine Bootform entsteht.
Die Veggie-Hackmischung in die Mitte des Teiges füllen, mit Cheddarkäse bedecken. Jeweils ein rohes Ei in eine Tasse schlagen. Eine kleine Vertiefung in den Cheddar drücken und das Ei in die Mitte setzen.
25 Minuten bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) in den backen. Vor dem Servieren mit Schnittlauch bestreuen.
Eigentlich handelt es sich beim Frit mallorquí um ein Schmorgericht aus Gemüse und Innereien. Da ich ja schon Kaninchen als Fleischgericht hatte, habe ich mich bei der Zubereitung auf die Gemüsesorten beschränkt. Auch dieses Rezept ist dem Buch Culinaria España entnommen.
Ich schreibe Euch das vollständige Rezept inklusive der Innereien auf:
Zutaten für 2 – 3 Portionen:
2 – 3 Kartoffeln
2 Möhren
je 1/2 halbe rote und grüne Paprikaschote (ich habe nur eine leicht grün angehauchte gelbe Paprikaschote bekommen)
50 ml Olivenöl
1 kleine Gemüsezwiebel, gehackt
2 Knoblauchzehen gehackt
2 Tomaten, enthäutet und in Würfel geschnitten
(300 Innereien vom Lamm oder Schwein, in schmale Streifen geschnitten)
Salz
1 Messerspitze Zimt
Zubereitung:
Kartoffeln, Möhren, Paprikaschoten waschen und putzen (schälen, vom Kerngehäuse befreien) und in gleich große Stifte oder Stücke schneiden.
Olivenöl in einer tiefen Pfanne erhitzen. Zwiebel und Knoblauch glasig dünsten, Kartoffeln zugeben und anbraten. Möhren, Paprika und Tomaten untermischen und fertig garen. Das fertige Gemüse aus der Pfanne nehmen und warm stellen. Entfällt bei mir, ansonsten weiter mit den Innereien:
Innereien im Bratfond anbraten. Etwa 100 ml Wasser zugießen. Salzen und etwas einkochen lassen. Zum Schluss das Gemüse untermischen und einige Minuten unter Rühren einkochen lassen.
Ich habe das Gemüse in der Pfanne belassen, zum Schluss mit Salz und Zimt abgeschmeckt und zum Kaninchen gereicht.
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Als es wieder um die Planung des Wochenendessens ging, äußerte der GöGa den Wunsch nach gefüllten, überbackenen Tortillas, also Enchiladas suizas *) mit vegetarischer Füllung.
*) Tortilla, Taco, Enchilada, Burrito, Quesadilla – wo liegen eigentlich die Unterschiede?
Die mexikanischen Tortilla, um die es heute geht, ein dünner, weicher Fladen aus Mais- oder Weizenmehl plus Wasser oder einer Mischung beider Mehlsorten. Aus dieser werden die folgenden Gerichte hergestellt:
Der Taco (spanisch: Pfropfen, Knäuel) ist ein typisches „Auf-die-Hand-Gericht“ in Mexiko. Es ist ein klassisches Straßenfastfood, bei dem eine Mais- oder Weizentortilla mit verschiedensten Zutaten gefüllt zusammengerollt und mit der Hand gegessen wird.
Eine Quesadilla (Zusammensetzung von spanisch queso = Käse und tortilla = Törtchen) ist ein Taco, der zusätzlich mit Käse gefüllt und gegrillt oder gebacken wird.
Die Enchilada (von spanisch enchilar = mit Chilisauce versehen) wird normalerweise mit einem Chili (con carne) gefüllt, ist sie mit Käse überbacken, was typisch für Mexikos Hauptstadt ist, heißt sie Enchilada suiza (spanisch: schweizerisch).
Der Burrito (spanisch: Eselchen) ist eher der US-amerikanischen TexMex-Küche zuzuordnen und ist eine mit Sour Cream, (Hack-)Fleisch, Bohnen, Salatstreifen, Avocadostücken oder Guacamole und geriebenem Käse gefüllte weiche Weizentortilla. Eine Variante hiervon ist
Die Fajita (spanisch: Gürtelchen; Diminutiv von la faja, dem Zwerchfell, was sich auf das Fleisch bezieht, mit dem die Fajita ursprünglich gefüllt war, nämlich dem Kronfleisch vom Ochsen) bei der alle Zutaten einzeln serviert werden und der Gast sich die Tortilla selber füllt. Diese Anrichteweise hat nichts mehr mit der ursprünglichen Art zu tun, wie die Cowboys rund um den Rio Grande die Fajita zubereiteten und verzehrten.
De facto ist unser Gericht also eigentlich eine Mischung aus Taco und Enchilada Suiza.
Doch jetzt frei nach Goethes Faust: Der Worte sind genug geschrieben, lasst uns nun endlich das Rezepte seh’n.
Z-OODLE ist eine Wortschöpfung aus Zucchini und Noodle (englisch für Nudel) und ein beliebter Ersatz von echter Pasta in der Low-Carb-Küche, von der ich gemeinhin nicht viel halte.
Aber wegen der anhaltenden Zucchinischwemme hatte ich mal eine Ausnahme gemacht und von einem besonders dicken Exemplar mit einem Julienneschneider rundherum dünne Streifen bis zum Kerngehäuse abgeschält.
Außerdem habe ich mich mal wieder an meine Salzzitronen gedacht, die dann mit den Zoodles spielen durften.
Wie hier, hier und hier erwähnt, fangen die Gartenzucchini auch dieses Jahr wieder an zu eskalieren.
Klar, dass ein frisch geerntetes Früchtchen auch bei einem meiner Solomittagessen mitmischen musste.
Eine mittelgroße Kartoffel als Pellkartoffel kochen. Ausdampfen und in Scheiben schneiden.
Inzwischen etwas Blattsalat (aus dem Garten) putzen, waschen und trockenschleudern. Verschiedene Tomaten in mundgerechte Stücke schneiden.
Je nach Größe eine halbe bis eine ganze Zucchini grob raspeln, mit einem Becher Joghurt mischen und mit Salz, Pfeffer, etwas Limettensaft und gehacktem Basilikum mischen.
Einen Teller zur Hälfte mit den Salatblättern auslegen, die Tomatenwürfel darauf anrichten. Den Joghurt – bis auf 1 – 2 Esslöffel – in den Teller geben, die Kartoffelscheiben darauf legen, mit dem restlichen Joghurt übergießen und mit einem Basilikumblatt dekorieren.