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Nachgekocht: Asia-Pfannkuchen mit veganer Ente

Julia von German Abendbrot postete letztens ein Rezept für die Resteverwertung von Ente. Das Usprungsrezept war bei ihr Entenbrust mit Kastanienhonig und Kardamom-Kohlrabi. Daraus wurden ihre Asia-Pfannkuchen mit Hoisinsauce, das ich als Inspiration für ein Abendessen nahm.

Hoisinsauce kannte ich nur dem Namen nach, in der eigenen Küche hatte ich sie noch nicht verwendet. Was für ein Fehler! Ich bekam zwar „nur“ Hoisinpaste in Bioqualität, die ich mit etwas Wasser flüssiger machte, aber was für ein Geschmackserlebnis!

Haudünne Pfannekuchen mit einer Mischung aus veganer Ente und knackigem Gemüse

Zutaten für 4 Pfannkuchen:

  • 250 ml kohlesäurehaltiges Wasser
  • 125 g gesiebtes Mehl
  • 2 Eier
  • 1 kräftige Prise Salz
  • Öl zum Auspinseln der Pfanne

Zubereitung:

Das Mehl in das Wasser geben, kräftig mit einem Schneebesen verrühren. Die Eier nach und nach ebenfalls mit dem Salz unterrühren.

Den Backofen auf 100 °C Umluft vorheizen. In einer großen beschichteten Pfanne vier dünne Pfannkuchen ausbacken und im Backofen warm halten.

Zutaten für die Füllung:

  • 1 Paket vegane Entenbrust, z. B. von Vantastic Foods
  • 1/2 Paprikaschote, geschält in Streifen geschnitten
  • 1 gelbe Möhre, in Streifen geschnitten
  • 4 Blätter Pak Choi, grüne Blätter zur Seite, Strunk in Streifen geschnitten
  • 2 Frühlingszwiebeln, das Weiße in längliche Stücke, das Hellgrüne in feine Röllchen geschnitten
  • außerdem: Brokkolistrunk (vom Brokkoli-Nudeltopf) geschält, in Streifen geschnitten
  • 2 EL Öl
  • 2 TL Hoisinpaste mit etwas Wasser verdünnt
  • etwas Szechuanpfeffer

Zubereitung:

In der Pfanne, in der die Pfannkuchen gebackn wurden, die vegane Entenbrust in etwas Öl von beiden Seiten kräftig braten, dann in Streifen schneiden.

In einem Wok das restliche Öl erhitzen, die Gemüsestreifen unter Rühren knackig anbraten. Mit dem Szechuanpfeffer und der Hoisinsauce abschmecken.

Die Pfannkuchen wie folgt füllen:

Pfannkuchen auf einem großen Teller auslegen, ein Pak Choi-Blatt darauf geben und…

… Enten- und Gemüsestreifen darauf legen. Fest aufrollen und auf Tellern anrichten.

Mit dem kleingeschnittenen Frühlingszwiebelröllchen bestreuen.

Danke, liebe Julia, für dieses Geschmackserlebnis. Da wir noch viel vegane Ente übrig hatten, gab es am übernächten noch einmal eine Gemüse-Enten-Pfanne auf Reis.

Vegane Rouladen

Ja, Ihr lest richtig. Die gab es am vergangenen Wochenende bei uns. Mit einer klassichen Füllung wie bei Rindsrouladen. Dazu gab es eine selbstgemachte vegane dunkle Sauce, Rotkohl aus dem Vorratskeller und Kartoffelknödel – diese allerdings wie im Rezept beschrieben vegetarisch mit Ei und Butter. Bei Nadine von Möhreneck findet Ihr aber ein Rezept für vegane Kartoffelknödel.

Zutaten für 4 Rouladen:

  • 2 Pakete veganes Mühlen Steak Typ Rind
  • 4 Stücke Gemüsezwiebel
  • 8 hauchdünne Scheiben Räuchertofu
  • 4 Cornichons oder kleine Gewürzgurken
  • etwas Mehl und/oder Plastikfolie
  • Senf
  • Pfeffer
  • optional Salz, kommt auf die Würze des Räuchertofus an
  • etwa Pflanzenöl zum Anbraten

Zubereitung:

Da die vegane Roulade nicht lange geschmort wird wie die klassische Rindsroulade, werden Zwiebel und Räuchertofu für die Füllung kurz in der Pfanne angeschmort.

Die veganen Mühlen Steaks leicht von beiden Seiten mit Mehl bestäuben und zwischen zwei Lagen Plastikfolie länglich dünn ausrollen.

Wenn der Räuchertofu sehr würzig ist, die Rouladen von beiden Seiten nur pfeffern, ansonsten auch salzen. Die Scheiben mit Senf bestreichen, an einem Ende die Tofuscheiben, ein Stück Zwiebel und ein Cornichon auflegen und zur anderen Richtung hin eng aufrollen.

Öl in einer Pfanne erhitzen und die Rouladen zunächst auf der „Nahtseite“ scharf anbraten und dann langsam von allen Seiten braten.

Mit den vorbereiteten Beilagen servieren.

Grundrezept: Dunkle Sauce auf Gemüsebasis (vegan)

Ich bin ja recht experimentierfreudig in der Küche und probiere immer mal wieder auch vegane Rezepte aus.

Da es am Wochenende eine vegane Roulade gab, musste natürlich auch eine schöne dunkle „Bratensauce“ her, wie man sie von Schmorgerichten kennt.

An diese Version habe ich mich herangetastet, die der GöGa und ich sehr gelungen fanden.

Zutaten für ca. 500 ml Sauce:

  • 1/4 – 1/2 Gemüsezwiebel, je nach Größe
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1/2 Porrestange
  • 1 große Möhre, wenn möglich eine rote
  • 1 Stück Sellerie
  • 1 EL Pflanzenöl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 100 ml Rotwein
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 – 3 Pimentkörner
  • 2 – 3 Wacholderbeeren
  • 2 – 3 Nelken
  • Rauchsalz
  • Pfeffer, Paprikapulver

Zubereitung:

Gewaschenes und geputzre Zwiebeln, Knoblauch und Gemüse in feine Würfel schneiden bzw. hacken.

Lorbeerblatt, Piment, Wacholderbeeren und Nelken in ein Gewürzei geben.

Öl in einem Schmortopf erhitzen, das gesamte Gemüse darin unter Rühren anbraten. Es darf ruhig etwas dunkel werden, aber natürlich nicht anbrennen.

Tomatenmark einrühren, kurz anschwitzen und mit Rotwein ablöschen. Einmal aufkochen lassen, damit der Alkohol verdampft. Mit der Brühe aufgießen, das Gewürzei hineinhängen und alles auf kleiner Temperatur mindestens 2 Stunden köcheln lassen. Je länger desto mehr Aroma bekommt die Sauce. Nach ca. 1 – 2 Stunden das Gewürzei entfernen.

Das Gemüse gründlich pürieren, die Masse durch ein Sieb oder eine Flotte Lotte geben, nochmals aufkochen und pikant mit Rauchsalz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken.

Je nach Zweck kann man natürlich mit den Gewürzen spielen. Reste lassen sich portionsweise einfrieren.

Vegane Hausmannskost: Frikadellen, Kartoffelpüree, Vichy-Möhren

Dass sogenannte Hausmannskost auch komplett vegan funktioniert, möchte ich Euch heute zeigen:

Die Frikadellen sind aus dem veganen Mühlenhack von Rügenwalder gemacht und überzeugen in Geschmack und Konsistenz. Dazu gab es Kartoffelpüree mit Gemüsebrühe und etwas Olivenöl für die Cremigkeit und bunte Karotten, die mit etwas Rapsöl und wenig Wasser gedünstet wurden.

Zubereitung für 2 Portionen:

Für die Frikadellen:
  • 1 Paket veganes Mühlenhack à 250 g
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 TL Senf
  • Salz
  • Pfeffer
  • ca. 2 – 4 EL Paniermehl (Ich habe trockenes Brot selber gerieben.)
  • 1 Zwiebel, davon die Hälfte
  • 1 – 2 EL Pflanzenöl (Bio-Sonnenblumenöl zum Braten)
Zubereitung:

Die Zwiebel fein hacken und in wenig Pflanzenöl glasig dünsten, aus der Pfanne nehmen.

Das Mühlenhack mit Tomatenmark, Senf, den Gewürzen, Paniermehl und Zwiebelwürfeln gut verkneten. 4 – 6 Frikadellen formen.

In einer Pfanne das restliche Öl erhitzen, Frikadellen von beiden Seiten braten und im Backofen bei 100 °C Umluft warm halten.

Für das Kartoffelpüree:
  • 4 mittelgroße Kartoffeln (mehlig oder vorwiegend festkochend)
  • ein paar TK-Erbsen
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuss (frisch gerieben)
  • etwas Gemüsebrühe aus meinem selbst gemachten Pulver
  • etwas Olivenöl
Zubereitung:

Kartoffeln waschen, schälen, gegebenenfalls nochmals waschen. In kleine Würfel schneiden und in leicht gesalzenem Wasser weich kochen.

Abgießen und etwas ausdampfen lassen. Mit der Gemüsebrühe stampfen, die Erbsen zugeben, abschmecken und mit wenig Olivenöl cremig rühren.

Für die Vichy-Möhren :
  • 4 – 6 möglichst bunte Möhren (je nach Größe)
  • 1/2 Zwiebel (die Hälfte der „Frikadellenzwiebel“)
  • 1 Spritzer Zitronen- oder Limettensaft
  • etwas Ahornsirup
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 „Schluck“ Wasser
  • Rapsöl
Zubereitung:

Die Möhren nach Bedarf dünn schälen, je nach Größe und Dicke der Möhren, diese quer halbieren, dann längs halbieren oder vierteln.

Die Zwiebeln fein würfeln.

Das Rapsöl in einer weiten Pfanne erhitzen, die Zwiebelwürfelchen darin anschwitzen. Die Möhren darin kurz schwenken, mit Ahornsirup und wenig Wasser angießen und bissfest garen. Mit Zitronen-/Limettensaft sowie Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Frikadellen sehen nicht anders aus als solche aus (Rind-)Fleisch und schmecken genauso gut.

Wie Ihr seht, gab es auch noch ein paar Röstzwiebeln zum Kartoffelpüree. Die sind fix gemacht: Zwiebel in (Halb-)Ringe schneiden. In Mehl wälzen. In einer kleinen Pfanne genügend Öl erhitzen, die Ringe darin knusprig braten, auf Küchenpapier entfetten und zum Kartoffelpüree geben.

Da noch reichlich Kartoffelpüree übrig war, gab es am nächsten Tag eine cremige Kartoffelsuppe mit Einlage.

Die kulinarische Weltreise – Roggensauerteigbrot mit Kürbiskernen (Polen)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Polen

Zunächst war ich ja gar nicht glücklich mit unserem Reiseziel im September. Es geht nach Polen und außer Bigos – einem äußerst fleischlastigem Sauerkrauteintopf – ist unser östlicher Nachbar kulinarisch eher ein weißer Fleck auf meiner Landkarte. Lediglich Babka, die wir im Mai des Jahres synchrongebacken hatten, kommt ebenfalls aus Polen.

Da ich aber seit Anfang an – Italien im März 2018 – bei Volkers kulinarischer Weltreise dabei bin und schon einige schwierige Reiseziele hinter mich gebracht habe, ist Aufgeben und Aussetzen natürlich keine Option.

So kaufte ich mir das Buch Polska – New Polish Cooking von Zuza Zak als e-Book (nur noch auf Englisch erhältlich) und habe nach erstmaligem Durchblättern schon zwölf Lesezeichen gesetzt.

Zuza Zak lebt schon länger in Großbritannien, kehrt aber immer wieder nach Polen zurück, wo sie die Rezepte ihrer beiden Großmütter und ihrer Mutter kennenlernte und schließlich in einem Buch zu Papier brachte. Dabei erzählt im Buch viel über das historische als auch das regionale Polen.

Mein erstes Lesezeichen setzte ich beim Sauerteigbrot, denn diese Brote mag ich einfach am liebsten.

Zutaten für ein Brot von ca. 900 g:

  • 300 g Roggenmehl, frisch gemahlen
  • 100 g Weizenmehl, 550
  • 2 TL Salz
  • 3 EL Weizenkeime (ich habe Weizen mittelfein gemahlen)
  • 2 – 3 EL Kürbiskerne
  • 1 EL Haferflocken
  • 2 EL Sauerteig-AS
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • 1 EL Kürbiskernöl

Zubereitung:

Das Anstellgut habe ich am Abend vorher aufgefrischt und im Warmen stehen lassen. Am Backtag hatten sich schön Bläschen gebildet.

Eine Kastenform für ca. 900 g fetten und mit Mehl ausstäuben.

Beide Mehlsorten mit Salz, Kürbiskernen und Haferflocken in der Schüssel der Küchenmaschine gut vermischen.

Das AS mit dem lauwarmen Wasser mischen. Den mittelfein gemahlenen Weizen zum Quellen dazugeben.

Diese Mischung zu den trockenen Teigzutaten geben und so lange kneten lassen, bis der Teig die Konsistenz von Erdnussbutter hat. Kürbiskernöl zugeben und alles nochmals 5 Minuten kneten, um Luft in den Teig zu bekommen.

Den Teig in die vorbereitete Brotform geben, mit einem Küchenhandtuch abdecken und 10 Stunden an einem warmen Platz aufgehen lassen.

Wirklich hoch gegangen ist der Teig nicht, so dass ich es 30 Minuten bei 50 °C in den Backofen noch mal habe nachgehen lassen. Danach hatte er sich etwas „aufgebläht“, und ich habe ihn gebacken:

Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen, das Brot ungefähr 1 – 1,5 Stunde(n) backen. Das hängt vom Ofen ab. Das Brot sollte dunkelbraun sein und hohl klingen, wenn man unten auf den Laib klopft.

Das Brot ist relativ kompakt, aber sehr lecker geworden.

Und hier findet Ihr die Rezepte des Polen-Reisetrupps:

Geburtstags-Blog-Event CLXVII – Aus der Saftbar! (Kirschsirup)

Geburtstags-Blog-Event CLXVII - Aus der Saftbar! (Einsendeschluss 15. September 2020)

Zorra eröffnet anläßlich des 16. Geburtstags ihres Blogs 1x umrühren bitten aka Kochtopf einen Saftladen. Soll heißen, sie sucht nach Rezepten mit Saft.

Ich habe lange überlegt, denn Saft findet bei mir eher selten statt. Ich bin Wassertrinkerin, dazu kommen Kaffee und gelegentlich Tee.

Nun hatte ich ja noch ein paar Kirschen im Tiefkühler, die mir eine Nachbarin letztes Jahr vorbei gebracht hatte. Einen Teil habe ich bei Zorras und Christians Blog-Event für ein Eis verbraucht, die verbliebenen paar Kirschen habe ich im Einbau-Dampfgarer und mit Hilfe meiner neuen „Elektrolotte“ entsaftet und aus dem entstandenen Saft Kirschsirup gekocht.

Kirschsirup mit Sprudelwasser aufgegossen

Zutaten für (leider nur) ca. 100 ml Kirschsirup:

  • ca. 200 g Kirschen
  • 90 g Zucker
  • etwas Limettensaft
Geräte:
  • Einbaudampfgarer
  • gelochtes + ungelochtes Blech
  • Litermaß
  • Sieb
  • Pürieraufsatz der KitchenAid
  • 1 kleine Flasche mit Deckel
  • 1 Trichter

Zubereitung:

Das Entkernen der Kirschen habe ich mir gespart. Ich habe nur die Stiele entfern und die Kirschen auf dem gelochten Blech des Dampfgarer platziert, darunter kommt dann das ungelochte Blech, um den Saft auzufangen.

Die Kirschen ca. 40 Minuten bei 100 °C dampfentsaften.
Die Flasche habe ich gleich mit dazu gestellt, um sie zu sterilisieren.

Da die Kirschen nach dem Vorgang noch ziemlich prall waren, habe ich die Kerne aus der Masse gesammelt und diese durch die „Elektrolotte“ (Zusatzgerät zum Fleischwolf der KitchenAid) geschickt. Insgesamt bekam ich ca. 150 ml Saft heraus.

Diesen habe ich mit dem Zucker und dem Limettensaft in einem kleinen Topf kräftig eingekocht und anschließend mit Hilfe des Trichters in die vorbereitete Flasche abgefüllt.

Natürlich lohnt sich das Ganze eher mit einer größeren Menge an Früchten, aber so sind die letzten Kirschen gut verarbeitet, und ich habe einen Beitrag für Zorras Geburtstagsevent.

Die kulinarische Weltreise – Zeytinyağlı Yaprak Dolması (Gefüllte Weinblätter; Türkei)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in der Türkei

Wer wie wir eine Weinpflanze zu Hause hat, kommt mal auf die Idee, Weinblätter selber zu füllen.

Zunächst werden die geernteten Weinblätter eingelegt, was ich vor zwei Jahren mal nach Sigrids Rezept auf Madam Rote Rübe gemacht hatte. Da dümpelten die Blätter also in ihren Einmachgläsern vor sich hin – bis heute.

Heute kam ich nämlich auf die tolle Idee, auf die Schnelle noch gefüllte Weinblätter für die kulinarische Weltreise mit Volker mampft zu machen, die im August in der Türkei Halt macht.

Die Weinblätter waren noch tipptopp in Ordnung, also machte ich mich mit einem halben Rezept aus diesem Kochbuch, das schon seit Jahrzehnten in meinem Bücherschrank steht, ans Werk. Während der Zubereitung stellte sich heraus, dass ich selbst für die halbe Menge nicht genug Blätter hatte und diese auch noch zu klein waren, aber ein paar ansehnliche Röllchen habe ich doch fabrizieren können. Die restliche Füllung schmeckt kalt als Salat auch sehr lecker.

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Die kulinarische Weltreise – İmam bayıldı (Türkei)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in der Türkei

Nach meinem ersten eher „türkdeutschen“ Beitrag mit dem gefüllten Fladenbrot – oder nennen wir das Kind beim Namen: Hähnchendöner! bringe ich Euch mit meinem zweiten Beitrag für den Stopover in der Türkei im Rahmen der kulinarischen Weltreise von Volker mampft ein originales Rezept mit.

Entnommen ist es dem Buch Türkei vegetarisch von Orkide & Orhan Tançgil, das im Brandstätter Verlag erschienen ist.

Die beiden sind sehr umtriebig, was die Verbreitung der „echten“ türkischen Küche betrifft. Das kann man auch an der Webseite Koch Dich türkisch verfolgen, wo es jede Menge Rezepte, einen Blog und auch einen Shop gibt.

Auch eine Reihe von Büchern gibt es schon.

So, nun aber zum Imam, der (vor Entzücken) in Ohnmacht fiel, denn so in etwa lautet die Übersetzung des Rezeptnamens. Es handelt sich dabei um ofengebackene Auberginen mit einer Füllung aus (Spitz-)Paprika und Tomaten. Wie schön, dass der Backofen bei dem heißen Wetter den Hauptteil der Arbeit alleine macht, während man schön draußen darauf wartet, endlich essen zu können.

Als Beilagen hatten wir noch ein Hummus (es war noch ein angebrochenes Glas Kichererbsen im Kühlschrank) mit grünen TK-Erbsen und ein Cacık, nicht ganz authentisch mit Zitronenmelisse und Minze und obenauf drapierten Gurkenstücken.

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Improvisationsküche: Saté Gai vegan

Das vegane „Hühnerfleisch“ kam einmal mehr von Like Meat, das sich geschmacklich wirklich bewährt hat. Ich hatte es auf Spieße gesteckt und mit Marinade in den Kühlschrank gestellt. Jetzt wollte ich mich der Erdnuss-Kokossauce widmen, als ich feststellen musste, dass keine Kokosmilch mehr im Vorrat ist.

Jetzt hieß es improvisieren! Die Sauce bereitete ich aus Kokosöl, Kokosflocken, gerösteten Erdnüssen, etwas Wasser und Gewürzen zu, was wirklich eine sehr leckere Sauce ergab.

Als Beilage gabe es Jasminreis aus dem Dampfgarer und ein bisschen knackig gewoktes Gemüse.

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Die Kulinarische Weltreise – Knäckebröd (Schweden)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Schweden

Bei Schweden kulinarisch denke ich fast als erstes an Knäckebrot. Das wohl bekannteste ist jenes der Marke Wasa, die 1919 in der schwedischen Stadt Skellefteå von Karl Edvard Lundström unter dem Namen AB Skellefteå Spisbrödsfabrik gegründet wurde. Bereits seit 1999 gehört Wasa zum italienischen Barillakonzern [Quelle: Wikipedia].

Dass man Knäckebrot im Nullkommanix selber und nach eigenem Gusto selber backen kann, habe ich heute festgestellt. Irgendwie stand das harte Schwedenbrot schon lange auf meiner To-do-Liste und wann, wenn nicht im Rahmen des Zwischenstopps in Schweden mit Volkers kulinarischer Weltreise, sollte ich es endlich mal in Angriff nehmen?!

Das Rezept habe ich bei Anna-Lena und Siggi vom Blog Einfach backen gefunden und einfach ging es tatsächlich!

Für’s Erste habe ich mich ziemlich strikt ans Originalrezept gehalten, werde aber bestimmt in Zukunft mal mit den Zutaten „spielen“.

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