Veganuary: Das heißt, einen Monat lang möglichst vegan zu leben. Das klappt bei uns nicht zu 100 Prozent, aber der gute Wille zählt ja schon mal.
Zum Beispiel mit einer leckeren Sauce zu Pasta, in der Rote Linsen die Rolle des Hackfleisches spielen. Rote Linsen sind wie andere Linsen auch reich an pflanzlichen Proteinen (46 g Protein auf 100 g Linsen), senken den Cholesterinspiegel und müssen nicht eingeweicht werden, wie das bei anderen Hülsenfrüchten der Fall ist.
Insofern sind sie neben Belugalinsen auch für die schnelle Küche geeignet.
Zutaten für 4 Portionen:
150 – 200 g Rote Linsen
1 kleine Stange Porree
1 Möhre
2 Stangen Sellerie
1 Knoblauchzehe
1 EL Tomatenmark
400 ml passierte Tomaten
1 kleine rote Chilischote
Salz, Pfeffer, Zucker
1 EL italienische Kräuter
Olivenöl zum Braten
zur Deko: Basilikumblättchen oder Selleriegrün, (veganer) Parmesan nach Wunsch
Zubereitung:
Linsen auf einem Sieb mit kaltem Wasser abspülen.
Gemüse, Chilischote und Knoblauchzehe fein würfeln und in etwas Olivenöl zum Braten glasig anschmoren. Tomatenmark zugeben, unter Rühren mitschmoren.
Mit Passata aufgießen, die Dose mit etwas Wasser ausspülen und ebenfalls zugeben.
Linsen zugeben und die Sauce köcheln lassen, bis die Linsen gar aber noch leicht bissfest sind.
Mit Salz, Pfeffer, Zucker und den italienischen Kräutern abschmecken und zu Pasta nach Wahl servieren.
Eigentlich gehören in diesen Salat noch Heringsstücke und hartgekochte Eier, aber den Aufwand wollte ich für mich alleine nicht betreiben. Er ist auch so lecker und sehr cremig geworden.
Ja, Simone von zimtkringel, die das aktuelle Blog-Event noch bis Mitte Januar bei Zorra im Kochtopf ausrichtet, hat sowas von Recht: Es ist ganz schön kalt draußen und mit den sinkenden Temperaturen wächst auch bei uns die Lust auf wärmenden Eintöpfe und – zumindest bei mir – auch auf fleischliche Genüsse.
Im Sommer bei über 30 Grad bin ich ja glücklich mit einem ordentlichen Pott Salat und einem Stück Brot, aber ich merke jedes Jahr aufs Neue, wie mit Beginn der kalten Jahreszeit die Lust auf Fleisch und Deftiges zunimmt.
Den Geschmack des folgenden Eintopfs hatte ich schon mehrere Tage virtuell auf der Zunge und vergangenes Wochendende habe ich meiner Phantasie freien Lauf gelassen.
Es wurden Kartoffeln, Möhren und eine Steckrübe sowie frische Bratwurst gekauft und in einen wärmenden Eintopf verwandelt, von dem wir zweimal gut satt wurden, denn aufgewärmt schmecken deftige Eintöpfe und gehaltvolle Suppen einfach nochmal so gut!
Merkt man eigentlich, dass zur Zeit die 13. Staffel von The Taste läuft? *lach* Davon ab: Das ist dann einfach mal ein Löffel voll Glück mit der süßlichen Möhre vorne, der leicht herben Steckrübe dahinter, der cremigen Kartoffel und dem würzigen Fleischbällchen zum Schluss.
Zutaten für 4 Portionen:
2 faustgroße Kartoffeln
1 kleine Steckrübe
2 dicke Möhren
1 kleine Zwiebel
4 frische Bratwürste
1/2 Bund krause Petersilie
1 Liter Gemüsebrühe (selbstgemacht mit ca. 2 EL Brühepulver)
Das Gemüse schälen und in nicht zu feine Würfel schneiden. Die Zwiebel grob hacken. Stiele der Petersilie fein hacken, die Blättchen zur Deko zur Seite legen.
Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebel und gehackte Petersilienstiele andünsten. Gemüse zugeben und mit der Brühe aufgießen. Einmal aufkochen und dann auf kleiner Temperatur (Stufe 4 von 9) köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist.
In der Zwischenzeit die Bratwürste aufschneiden und das Brät zu kleinen Bällchen formen, zur Suppe geben und gar ziehen lassen.
Suppe pikant abschmecken, in tiefe Teller oder Suppenschalen füllen und mit nicht zu fein gehackten (oder gezupften) Petersilienblättchen servieren.
Im November gibt es im Rahmen der kulinarischen Weltreise von und mit volkermampft wieder ein Sonderthema. Es geht um Fisch und Meeresfrüchte aus aller Welt. Ein spannendes Thema!
Da unsere Bananenpflanze zur Vorbereitung auf den deutschen Winter ihrer Blätter beraubt wurden, habe ich nun also Bananenblätter aus eigener Ernte.
Was liegt da näher, als ein leckeres Stück Fisch in einem Bananenblatt zu garen.
Aus Kokosmilch, Currypaste, Fischsauce, Kokosblütenzucker und Limettensaft eine Sauce anrühren und den Fisch 15 Minuten darin einlegen.
Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.
Möhren und Lauch fein in Juliennes schneiden.
Auflaufform mit einem Bananenblatt auslegen, dabei über die Auflaufform gucken lassen.
Die Hälfte des Gemüses auf das Bananenblatt legen, darauf den Fisch legen (Bild 1). Das restliche Gemüse auf den Fisch geben und alles mit der Sauce übergießen (Bild 2).
Das Bananenblatt über dem Fisch zusammenschlagen, eventuell mit einem Zahnstocher feststecken und 25 – 35 Minuten im Ofen garen, je nach Dicke des Fisches (Bild 3).
Bild 1Bild 2Bild 3
Mit Jasmin- oder Basmatireis servieren.
Im Rahmen der kulinarischen Weltreise habe ich schon eine Reihe Gerichte mit Fisch und Meeresfrüchten zubereitet:
Anfang Oktober widmen wir uns bei #wirrettenwaszurettenist den Früchten des Herbstes und feiern Erntedank.
Unser Apfelbaum trägt auch dieses Jahr wieder reichlich, so dass auf die süße Pizza, die eigentlich ein Zufallsprodukt war, neben süßen gekauften Pflaumen auch Äpfel aus eigener Ernte kamen.
Der Herbst beschenkt uns noch einmal mit einer Fülle an Feldfrüchten, aber auch Obst und Pilze kommen jetzt in die Geschäfte. Früher begann nun auch die Zeit des Haltbarmachens für den kommenden Winter und es wurde eingekocht, getrocknet und sauer eingelegt. All diese Dinge sind mittlerweile in den Supermärkten fast das ganze Jahr erhältlich und noch vieles mehr, wie z. B. Flamm- und Zwiebelkuchen, Fix für Pilzpfanne, Kürbissuppe aus der Dose und andere Dinge, die man eigentlich leicht selber machen kann.
Meine süße Pizza zählt wohl eher nicht zur allseits erhältlichen Supermarktware, aber Kuchen mit Äpfeln und Pflaumen gibt es in unterschiedlichen Qualitäten überall.
Wie bereits erwähnt, ist meine süße Pizza, man könnt sie auch süßen Flammkuchen nennen, ein Zufallsprodukt:
Ich hatte Teig für Brötchen zubereitet, der eigentlich für das Samstags- und Sonntagsfrühstück dienen sollte. Samstagnachmittag gelüstete dem GöGa und mir aber irgendwie nach Kuchen und nachdem wir die gekauften Pflaumen in den Niederungen des Kühlschranks wiedergefunden hatte, dachte ich mir, der Brötchenteig ließe sich wohl auch als Basis für Kuchen verwenden.
Zutaten für den Teig (ergibt ca. 4 Kuchenstücke):
250 g Weizenmehl 550
40 g aufgefrischte Lievito Madre
140 ml Wasser
1 TL Salz
Zubereitung:
Alle Zutaten gründlich in der Küchenmaschine ca. 10 Minuten verkneten, anschließend 30 – 40 Minuten bei 30 °C gehen lassen.
Teig ein paarmal dehnen und falten, anschließend in einer Schüssel über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.
Auf der bemehlten Arbeitsfläche noch einmal durchkneten und auf einem mit Backpapier oder Dauerbackfolie belegtem Blech möglichst rechteckig ausrollen. Abgedeckt zur Seite stellen und den Belag vorbereiten:
Zutaten für den Belag:
4 Pflaumen (oder Zwetschgen)
1/2 – 1 Apfel (je nach Größe)
Zucker zum Bestreuen des Teiges
40 g kalte Butter
40 g Mehl
Zucker und Zimt nach Geschmack
Zubereitung:
Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.
Pflaumen halbieren, die Steine entfernen und die Hälften noch einmal vierteln, so dass schmale Spalten entstehen.
Den Apfel nach Wunsch schälen (habe ich nicht, da er absolut ungespritzt ist), halbieren und ebenfalls in schmale Spalten schneiden.
Butter und Mehl zusammen mit Zucker und Zimt zu Streuseln verkneten.
Den ausgerollten Teig mit Zucker bestreuen, Apfel- und Pflaumen abwechselnd in Reihen oder nebeneinander – ganz nach Lust und Laune – darauflegen. Mit den Streuseln bestreuen und ca. 30 – 40 Minuten backen.
Tastet Euch langsam an die Backzeit heran, da Backöfen ziemlich zickig sein können.
Der Boden ist – wie bei einer Pizza – ziemlich knusprig.
Die süße Pizza in Stücke schneiden und entweder warm mit einer Kugel Vanilleeis oder kalt mit einem Klecks Sahne servieren.
Hier geht es zu den Rezepten des restlichen Rettungstrupps:
PS: An dieser Stelle geht ein ganz großer Dank an Sylvia von Brotwein, die sich bereit erklärt hat, die Rettung von Gerichten der Lebensmittelindustrie, die ganz einfach zu Hause selber zubereitet werden können, fortzuführen!
Dieses Mal kommen sie als kalte Röllchen, z. B. für ein Brunchbuffet o. ä. daher. Auch die Gewürzmischung ist ein bisschen anders und die Omelettes wurden auf dem Crêpes-Maker statt in der Pfanne gebacken.
Zutaten für 4 Omelettes:
130 g rote Linsen
3 Lauchzwiebeln
200 g Champignons oder andere Pilze
2 EL Öl (Olivenöl zum Braten)
1 TL Merguezgewürz (selbst gemacht aus dem Rezept für Blumenkohlsteaks)
Salz
1 Bund Dill
1/2 Chilischote
6 Eier
100 ml Milch (ich: Mineralwasser m. Kohlensäure)
Zubereitung:
Linsen abspülen und in Wasser in ca. 10 Minuten al dente garen. Abtropfen lassen. Lauchzwiebeln putzen, waschen und in feine Ringe schneiden. Die grünen Lauchzwiebelringe beiseite stellen. Pilze putzen und in Scheiben schneiden und in der trockenen Pfanne anbraten. 2 EL Öl in die Pfanne geben und die weißen Lauchzwiebelringe kurz mitbraten. Linsen zugeben und die Füllung mit Merguezgewürz und Salz würzen.
Dill hacken und eventuell einige Spitzen zum Garnieren zur Seite legen. Chilischote entkernen und hacken. Dill, Chili und das Lauchzwiebelgrüns mit Eiern und Mineralwasser schaumig verquirlen und mit Salz abschmecken.
Den Crêpes-Maker auf mittlerer Temperatur aufheizen, je nach Angaben des Herstellers die Platte leicht fetten und 4 flache Omelettes braten.
Alternativ die Omelettes in einer Pfanne zubereiten.
Mit der Füllung belegen, möglichst eng aufrollen und entweder warm genießen oder im Kühlschrank aufbewahren und kurz vor dem Servieren in Scheiben schneiden.
Zorras Blog 1x umrühren bitte aka Kochtopf wird dieses Jahr tatsächlich 20 Jahre alt. Als Geburtstagsgeschenk wünscht sie sich von ihren Bloggerkolleginnen und -kollegen neu aufgelegte Rezepte, die aus den Anfangsjahren des eigenen Blogs sein sollten.
Risotti gibt es schon viele im Blog. Wir lieben sie als relativ schnell gekochte Mahlzeit und als Notnagel, wenn wir mal wieder nicht wissen, was wir kochen sollen. Die Mutter aller Risotti ist das Risotto alla milanese, aber man kann den „schlotzigen“ Reis mit vielen anderen Komponenten kombinieren.
Mein ältestes Risottorezept hier in Brittas Kochbuch ist wohl das Erbsenrisotto mit Wolfsbarsch aus dem September 2013, aber ich glaube, ich habe mich zum ersten Mal in Vor-Blog-Zeiten an diesem Rezept versucht, also vor 2013.
Dieses Mal stelle ich Euch einen fruchtigen Tomatenrisotto vor, den ich mit gebratenem Kabeljau und krossen Serranoschinkenbröseln serviert habe.
Zutaten für 2 Portionen:
Für den Risotto:
150 g Risotto-Reis
1 kleine Schalotte, fein gewürfelt
1 kleine Knoblauchzehe, fein gewürfelt
2 EL Tomatenmark
50 ml Weißwein
500 ml köchelnde Gemüsebrühe
2 EL Olivenöl
20 g kalte Butter
2 EL geriebener Parmesan
Salz, Pfeffer, Zitronensaft
Für den Kabeljau:
1 EL Pflanzenöl
ca. 200 g Kabeljauloins (grätenfreies dickes Rückenstück des Fischs)
Salz, Pfeffer
2 große Scheiben Serranoschinken, gewürfelt
Für die confierten Tomaten:
10 – 14 Kirschtomaten (gerne verschiedene Farben)
Olivenöl zum Braten, so viel, dass etwa 1 Finger breit Öl in der Pfanne ist
Arbeitsgeräte: Topf für die Brühe, Wok oder breiter Topf für das Risotto, Pfanne für Fisch, Schinken und Tomaten, Auflaufform, Brett, Messer, Kochlöffel
Zubereitung:
Für den Risotto alle Zutaten bereitstellen. Im Wok oder Topf das Olivenöl auf Mittelhitze erhitzen, Zwiebel und Knoblauch glasig dünsten, Risottoreis und Tomatenmark zugeben und anschwitzen. Mit Wein ablöschen und dann unter ständigem Rühren nach und nach die Brühe auffüllen, bis der Reis cremig, aber noch mit leicht knackigem Kern ist. Kalte Butter und Parmesan einrühren und nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen.
In der Zwischenzeit den Backofen auf 150 °C vorheizen.
Kabeljau halbieren, salzen und pfeffern. In wenig Pflanzenöl von allen Seiten scharf anbraten, in die Auflaufform legen und im Ofen zu Ende garen.
In derselben Pfanne den Schinken kross braten, herausnehmen und auf Küchenpapier entfetten.
Olivenöl zum Braten etwa fingerhoch in die Pfanne geben, die Tomaten bei geriner Mittelhitze darin garen.
Zum Anrichten den Risotto auf Teller geben, die Fischstücke darauf geben, mit Schinkenbröseln garnieren und die Tomaten um den Risotto drappieren.
Schon während die Teilnahmephase lief, habe ich dieses Rezept von Sabine von Einfach kochen und mehr mit kleinen Anpassungen nachgemacht, denn erstens war es heiß und uns gelüstete einfach nach leichten Speisen und zweitens hatte ich unfassbare Mengen an Belugalinsen von den gefüllten Paprikaschoten aus dem Ofen übrig, die ich sogar zwischenzeitlich eingefroren hatte.
Nun wurden sie aus dem Kälteschlaf geweckt und mit knackiger Paprika und Gurke sowie fruchtiger Nektarine zu einem Salat vereint. Da ich (rohe Lauch)zwiebeln nicht gut vertrage, habe ich Rucola dazu genommen, was sehr gut gepasst hat.
Rezept für 2 – 3 Portionen:
250 g gekochte Belugalinsen (entspricht etwa 125 g getrocknete Ware)
Saft von ½ Zitrone
1 EL Honig
1 TL Kräutersalz (ich: Kretisches Gewürzsalz)
Pfeffer, frisch gemahlen
2 EL Olivenöl extra vergine
1 reife Nektarine, gewürfelt
je 1/2 rote und gelbe Paprikaschote, geschält, gewürfelt
1 kleine Landgurke, geviertelt, entkernt und gewürfelt
1 Handvoll Rucola
2 EL frische Minze, gehackt
100 g Feta, grob zerbröselt
Zubereitung:
In der Salatschüssel Zitronensaft, Honig Salz, Pfeffer und Olivenöl zu einer Vinaigrette verschlagen.
Linsen und die restlichen Zutaten unterheben und genießen.
Wir haben diesen köstlichen Salat mit einem selbst gebackenen Fladenbrot und etwas kretischem Olivenöl mit Kräutern zum Dippen genossen.
Ach, wie freue ich mich, dass mir in der 20. Runde von Koch mein Rezept, dem großen, von volkermampft initiierten Foodblogwichtelns der Blog Magentratzerl zugelost wurde.
Susanne ist wirklich eine „alte“ Bekannte aus Foodbloggerkreisen. Sie hat mich schon des öfteren mit einem Rezept inspieriert, was auch daran liegt, dass wir uns immer wieder bei den verschiedenen Blog-Events über den Weg laufen, sei es Die kulinarische Weltreise oder auch die verschiedenen Events bei Zorra im Kochtopf.
Susanne lebt in München, aber in ihrem Blog findet, wie sie selber schreibt, eher selten die traditionelle Hausmannskost statt. Die Liebe zum Kochen hat auch bei ihr schon in ihrer Kindheit angefangen, als sie u. a. ihrer Oma beim Kochen im Holzofen zuschauen durfte. Später lernte sie als Studentin, immer weiter über den eigenen Tellerrand zu schauen und so entwickelte sich die Neugierde auf fremde Aromen und Genüsse, die sie natürlich auch gerne in der eigenen Küche nachempfindet.
Darüber hinaus hat Susanne ein Faible für Teigtaschen aller Art und Herkunft, was sich auch oft in ihrern Rezepten spiegelt.
Ich habe mich aber nicht für ein Teigtaschenrezept entschieden, sondern habe mir ihr ofengeröstetes Blumenkohlsteak vorgenommen. Aus der Mitte des Blumenkohls werden zwei Scheiben geschnitten und mit Merguez-Gewürz pikant abgeschmeckt und dann im Ofen gegart. Der restliche Blumenkohl wird eigentlich dann zu einem Püree als Beilage verwendet, aber hier kam nach dem Einkauf ein relativ kleiner Blumenkohl an, so dass ich noch Kartoffeln unters Püree geschummelt habe. Und auch sonst musste ich ein paar minimale Änderungen vornehmen.
Aus meinem Blog darf sich Manuela von Vive la Réduction! etwas aussuchen, worauf ich natürlich – wie immer – sehr gespannt bin. Sie hat Paprikaschoten mit Belugalinsenfüllung nach Griechenland gebeamt, was mir sehr gefällt und so superliebe Worte über meinen Blog und mich gefunden. Ganz lieben Dank dafür!
Im August zieht die Truppe der kulinarischen Weltreise rund um volkermampft weiter in den Iran. Über die aktuelle Zustände möchte ich mich an dieser Stelle eigentlich gar nicht äußern. Man muss sich nur die aktuelle Nachrichten anschauen.
Das alte Perserreich hingegen war eine Wiege der Kultur und der Wissenschaft. Es herrschte ein reger Austausch mit der westlichen Welt aber auch dem fernen Osten. Dieser Austausch verlief teilweise auch über die alte Seidenstraße.
Die kulinarische Kultur Irans hat historisch mit den Küchen der Nachbarregionen interagiert, einschließlich der kaukasischen, türkischen, levantinischen, griechischen, zentralasiatischen und russischen Küche. Durch die verschiedenen persischisierten muslimischen Sultanate und die zentralasiatische Mogul-Dynastie wurden Aspekte der iranischen Küche auch in die indische und pakistanische Küche übernommen.
Typische iranische Hauptgerichte sind Kombinationen aus Reis mit Fleisch, Gemüse und Nüssen. Kräuter werden häufig zusammen mit Früchten wie Pflaumen, Granatäpfeln, Quitten, Aprikosen und Rosinen verwendet. Charakteristische iranische Aromen wie Safran, getrocknete Limette und andere Quellen von sauren Aromastoffen, Zimt, Kurkuma und Petersilie werden gemischt und in verschiedenen Gerichten verwendet. [Quelle: Wikipedia]
Mein erstes Gericht ist eine wirklich köstliche Suppe mit Spinat, Möhren, Kichererbsen und Joghurt, die wir als sogenanntes „manuelles Kochen“ in unserem neuen Cookit zubereitet haben. Das Rezept für die Zubereitung findet Ihr über die Home Connect App. Dieser Link lässt sich allerdings nur über ein Smartphone öffnen. Cookit-User wissen da aber Bescheid.
Möhre schälen, grob raspeln und zunächst zur Seite legen.
Spinat waschen, trocken schleudern, etwas kleiner schneiden (Ich habe die Bläter einfach mit den Fingern klein gezupft.) und ebenfalls zur Seite stellen.
Kichererbsen auf einem Sieb abgießen, gründlich mit Wasser spülen und abtropfen lassen.
Zwiebel fein würfeln bzw. hacken. In einem großen Topf in Olivenöl andünsten und Farbe nehmen lassen. Spinat und Möhrenraspel zugeben und etwa 2 Minuten unter Rühren ebenfalls dünsten.
Das Wasser zusammen mit etwas Salz und Reis zugeben. Einmal aufkochen, anschließend ca. 25 Minuten köcheln lassen. Sollte zu viel Flüssigkeit verkochen, noch etwas Wasser zugeben.
Ei in einer Schüssel gut vermischen und gründlich mit dem Joghurt verrühren. Anschließend ein paar Löffeln heißer Suppe unterrühren und diese Mischung ebenfalls unter Rühren in die Suppe laufen lassen. Kichererbse zugeben und weitere 10 Minuten köcheln lassen.
Die Suppe mit Salz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer abschmecken und mit frisch gehackter Petersilie servieren.
Hier sammele ich im laufe des Monats die Rezepte meiner Mitreisenden: