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Blog-Event CLIX – Verrückt nach Waffeln (Schokowaffeln)

Blog-Event CLIX - Verrückt nach Waffeln (Einsendeschluss 15. Januar 2020)

Bei Zorra von 1x umrühren bitte aka Kochtopf findet aktuell ein Blog-Event zum Thema Waffeln statt, das Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum ausrichtet.

Mein Beitrag ist eigentlich ein Gastbeitrag meines GöGas bzw. er hat das Rezept für die Waffeln heraus gesucht und diese gebacken. Ich durfte nur noch genießen und einen Blog-Artikel verfassen. Es gab Belgische Waffeln mit Backpulver. Meines Wissens sind das dann Lütticher Waffeln, denn meine Brüsseler Waffeln, die ich letztes Jahr im Rahmen der kulinarischen Weltreise nach Belgien gemacht hatte, waren mit Hefe.

Die fertigen Waffeln haben wir mit einem ordentlichen Schuss Baileys zum Sonntagskaffee genossen.

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Graupenrisotto mit geschmortem Radicchio

Seit der zweiten Januarwoche bin ich wieder Strohwitwe und kann mal Sachen kochen, die der GöGa nicht mag. So gab es z. B. ein Graupenrisotto mit Blue Stiltun statt Parmesan und geschmortem Radicchio dazu. Ich mag ja die Bitternoten.

Zutaten für 1 Portion:
  • 1/2 Tasse Graupen
  • 2 Tassen Gemüsebrühe
  • 50 g Blue Stilton
  • 1 kleine Zwiebel
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Pflanzenöl
  • 1 kleiner Radicchio
  • 1 EL Ahornsirup
  • 2 El Aceto Balsamico
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Olivenöl zum Braten
Zubereitung:

Die Zwiebel fein hacken, in etwas Pflanzenöl anschwitzen. Graupen zugeben, nach und nach mit Brühe aufgießen, bis die Graupen gar sind. Den Stilton einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In der Zwischenzeit den Radiccio putzen und in Streifen schneiden. Im Olivenöl anbraten, mit Ahornsirup und Aceto Balsamico ablöschen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Graupenrisotto in die Mitte eines Tellers schöpfen, den Radicchio rundherum drapieren und genießen.

Möhren mit Kichererbsen und Kibbeh

Nach den Feiertagen kneift die Hose? Ja, bei mir auch. Und ich habe auch das Gefühl, ich hätte Fleisch für das nächste halbe Jahr auf Vorrat gegessen. Warum also nicht mal vegetarisch und leicht?

Wir hatten noch Kibbeh eingefroren, die ich einfach bei 180 °C im Backofen für ca. 30 Minuten aufgebacken habe. Dazu gab es ein Möhren-Kichererbsengemüse, einen Joghurt-Dip und gepickelte Rote Bete.

Zutaten für 2 Portionen:
  • 1 Dose Kichererbsen, ca. 280 g Nettoeinwage
  • 2 Möhren
  • 2 Lauchzwiebeln
  • 1 kleine Zwiebel
  • Kardamom
  • Kreuzkümmel
  • Harissa
  • Macis
  • 1 Bio-Orange, davon Saft und Abrieb
  • Salz
  • Honig
  • 1 EL Olivenöl zum Braten
  • 4 EL Naturjohghurt
  • 1/2 Gurke
  • getrocknete Minze aus dem Garten; in der Saison frische Minze
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 gekochte rote Bete
  • 2 EL Aceto Balsamico
  • 1 EL Wasser
  • Zucker
  • Kreuzkümmel
Zubereitung:

Während die Kibbeh im Ofen aufbacken, die Kichererbsen auf ein Sieb geben und mit kaltem Wasser abspülen, abtropfen lassen.

Die Zwiebel fein hacken, Möhren in dünne schräge Scheiben schneiden. Frühlingszwiebel in ca. 1 cm lange Stücke schneiden. Zum Schluss mit den Kichererbsen zu den Möhren geben.

Das Olivenöl in einer weiten Pfanne erhitzen, gehackte Zwiebel mit Kardamom und Kreuzkrümmel andünsten. Möhren zugeben und mit dem O-Saft knackig dünsten. Mit den restlichen Gewürzen pikant abschmecken.

Für den Joghurt-Dip die Gurke in feine Scheiben schneiden oder hobeln. Mit Joghurt und zerbröselter getrockneter bzw. fein gehackter frischer Minze mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Rote Bete würfeln, mit den übrigen Zutaten vermischen und durchziehen lassen.

Ein Jahr in meiner Küche – 2019

Am Ende des Jahres 2015 hatte ich mal damit angefangen, einen kleinen bebilderten Rückblick in meine besten Rezepte der vegangenen zwölf Monate zu erstellen und bin dann irgendwie komplett davon abgekommen. Dieses Jahr habe ich wieder einmal daran gedacht und das – für – mich jeweils gelungenste Gericht herauszusuchen.

Zu diesem Rückblick passt auch die Foodblogbilanz 2019.

Update: Die kulinarische Weltreise nach China

Wir sind zurück aus China, der letzten Station der kulinarischen Weltreise im Jahr 2019. Auch für 2020 hat Volker von Volker mampft schon wieder tolle neue Reiseziele ausgesucht. Im Januar geht es nach Ungarn. Eine Idee habe ich schon.

Hier geht es zu den tollen Gerichten der Mitreisenden nach China:

Weihnachtsrückblick 2019

Heiligabend: Reibekuchen mit Graved Lachs

Hier kommt mein kleiner Weihnachtsrückblick… Heiligabend gingen wir zurück zu unserer alten Tradition. Es gab selbst gemachte Reibekuchen nach dem bewährten Rezept eines Soester Schaustellers, der diese Köstlichkeiten bei Stadtfesten wie unserer Allerheiligenkirmes oder dem Bördetag anbietet. Manchmal steht auch samstags ein Stand auf dem Wochenmarkt. Wenn der kleine Hunger zuschlägt, teilen der GöGa und ich uns gerne eine Portion von drei Reibekuchen. Lachs gibt es am Marktstand natürlich nicht, aber wir lieben Räucher- oder Graved Lachs zum Reibekuchen.

Nachdem das Selberbeizen letztes Jahr so toll geklappt hat, habe ich uns am Samstag vor Weihnachten wieder eine schöne Lachsseite mit Gin, Zucker, Salz, Pfeffer und Wacholderbeeren vorbereitet. Diese Beize habe ich mit Frischkäse und etwas Sprudelwasser wieder zu einem leckeren Dip verarbeitet.

So mochte ich meinen Reibekuchen mit Lachs am liebsten: ein Reibekuchen, eine Scheibe Lachs, ein Klecks Dip und eine Scheibe Gurke ganz oben.

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Ravioli mit Champignonfüllung

Für unser Weihnachtsmenü 2019 hatte ich mir in den Kopf gesetzt, Ravioli mit Champignonfüllung zu machen. Diese „Beilage“ kostete mich dann allerdings tatsächlich die meiste Zeit. Alleine das Hacken der Pilze hat ewig gedauert und dann das Nudeln der Platten, das Ausstechen und Füllen, das neue Nudeln. Puh! Aber es hat sich definitiv gelohnt. Die Dinger haben absolut toll geschmeckt.

Zutaten für 20 Ravioli – je nach Größe der Form
  • 1 Rezept für Pasta ohne Ei
  • 800 – 1000 g Champignons (ich hab nicht genau gewogen)
  • 1 kleine Zwiebel
  • je 2 getrocknete Thymian- und Majoranzweige
  • 2 getrocknete Salbeiblätter
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
Zubereitung:

Den Pastateig nach Rezept zubereiten. Während er im Kühlschrank entspannt die Füllung zubereiten:

Die Champignons mit dem Kochmesser fein durchhacken. Die Zwiebel zunächst fein würfeln und mit dem Messer noch feiner hacken. Die Kräuter ebenfalls fein durchhacken.

Eine weite Pfanne auf hohe Temperatur bringen, die Champignons ohne Fett braten bis die enthaltene Flüssigkeit verdampft ist. Zwiebeln und Kräuter zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auskühlen lassen.

Den Teig mit dem Pastaaufsatz der KitchenAid bis zur kleinsten Einstellung (hier 8, macht die dünnsten Teigplatten) durchlassen.

Mit einem Ausstecher für Ravioli Kreise formen, in den Ausstecher legen, zwei Teelöffel Füllung in die Mitte setzen, zusammenklappen und gut festdrücken.

Die überstehenden Reste der Teigplatten wieder durch die Nudelmaschine geben, füllen, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist. Dergestalt habe ich zwanzig Ravioli zustande gebraucht, von denen ich zehn Stück eingefroren habe.

Zum Essen die Ravioli kurz in kochendes Wasser geben und anrichten.

Hirschfilet souvide gegart

Für unser Weihnachtsmenü haben wir in unserem Bioladen Lebensgarten ein Bio-Hirschfilet von ca. einem Kilo vorbestellt. Die Hälfte haben wir eingefroren, den Rest habe ich wiederum halbiert, so dass wir für jeden Weihnachtstag ein schönes Stück Fleisch hatten.

Die nicht eingefrorene Hälfte habe ich mit gestoßenen Wacholderbeeren, weißen Pfefferkörnern, Pimentkörner und Rotwein zunächst über Nacht gebeizt.

Zutaten für 2 – 4 Portionen:
  • 500 g Hirschfilet
  • 2 – 3 Pimentkörner
  • 6 Wacholderbeeren
  • 6 weiße Pfefferkörner
  • 6 Cranberries
  • ca. 200 ml kräftigen Rotwein
Zubereitung:

Das Hirschfilet halbieren und in einen genügend Ziploc-Beutel geben, die Gewürzkörner grob mörsern und mit Cranberries und Wein zum Hirschen geben. Mindestens über Nacht beizen.

Am Tag des Essens den Beutel in den Dampfgarer geben und bei 60 °C über 4 – 5 Stunden sanft garen.

Zum Essen das Hirschfilet aus dem Beutel nehmen, von den Körnern befreiten und etwas trocken tupfen. Von allen Seiten salzen und pfeffern, in heißem Butterschmalz rundum knusprig braten und aufschneiden.

Die Rotweinschalottenreduktion habe ich nach diesem Rezept (etwas scrollen) gemacht, aber noch ein paar Cranberries dazu gegeben.

Foodblogbilanz 2019

Es ist mal wieder so weit: Es geht zur jährlichen Foodblogbilanz, die dieses Jahr von Steffen von Feed me up before you go-go gesammelt wird.

Nach 2018, 2017 und 2015 (Wo war ich denn 2016?) bin ich auch dieses Jahr wieder gerne dabei.

1. Was war 2019 dein erfolgreichster Blogartikel?

Die meisten Reaktionen gab es tatsächlich auf Pizza Pasta, einem Artikel im Rahmen der Aktion #wirrettenwaszurettenist, in der wir zeigen, wie einfach mal Fertig- und Convenienceprodukte in der heimischen Küche herstellen kann.

2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?

Diese Frage ist wirklich schwer zu beantworten. Ich würde ja keine Rezepte o. ä. posten, hätten sie nicht eine gewissen Bedeutung.

3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

Ich glaube, im Jahr 2019 wurde ich am meisten von Sigrid von Madam Rote Rübe und – wie in den Jahren zuvor auch – von Susanne von Magentratzerl zum Nachkochen angeregt.

4. Welches der Rezepte, die du 2019 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?

Am häufigsten gab es dieses Jahr wohl selbstgemachte Pasta mit Champignon-Sahne-Sauce – in etwa nach diesem Rezept.

5. Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2019 beschäftigt? Und hast du es gelöst?

Ich stehe nach wie vor auf Kriegsfuß mit Brotrezepten. Vor allem die Rezepte im Rahmen des Synchronbackens sind oft „Angstgegner“. Trotzdem stürze ich mich immer wieder ins Abendteuer und manchmal kommt auch etwas genießbares heraus.

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

Allgemein finde ich die kulinarische Weltreise, die Volker von Volker mampft seit März 2018 organisiert, eine dauerhafte Neuentdeckung. Für mich waren viele der 2019 bereisten Länder kulinarisches Neuland, und ich finde es immer spannend, entsprechende Rezepte zu recherchieren. Eine echte Offenbarung war für mich die Bulgogi-Marinade von unserer Reise nach Korea im Oktober 2019.

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf deinen Blog gekommen sind?

Ich habe immer noch keine Ahnung, wie ich das herausfinden kann.

8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2020?

Eigentlich kann es so weitergehen. Ich freue mich auf weitere spannende Länder, die wir im Rahmen der kulinarischen Weltreise besuchen, freue mich auf die Blog-Events, die Zorra organisiert, bin gespannt, ob ich irgendwann man ein perfektes Synchrongebäck schaffe. Dann ist da ja auch noch die Rettung von Gerichten vor der Fertigindustrie (#wirrettenwaszurettenist), deren Organisation ich Anfang dieses Jahres mit Tamara und Barbara übernommen habe. Ich hoffe, dass wir auch 2020 noch genügend Fertiggerichte finden, die wir in unseren heimischen Küchen ohne Zusatzstoffe zubereiten werden.

Dann wünsche ich mir natürlich so viel Gesundheit, dass ich viele neue Rezepte ausprobieren kann und außerdem habe ich mir vorgenommen, im kommenden Jahr noch mehr auf Nachhaltigkeit sowie saisonale Produkte zu achten.

Ich wünsche Euch einen guten Rutsch und alles Gute für 2020!

Nudelauflauf mit Rosenkohl, Champignons und Räuchertofu

Auflauf geht ja irgendwie immer. Und da der GöGa letztens noch meinte, er könne ihn jeden Tag in verschiedenen Varianten essen, habe ich mir mal wieder etwas neues ausgedacht:

Zutaten für 4 Portionen:
  • 300 g Gabelmaccheroni oder Nudelreste vom Vortag
  • 200 g Räuchertofu klassik von Taifun (mein Favorit)
  • 1 kleine Schalotte
  • 150 g Champignons
  • 150 g Rosenkohl, nach dem Putzen
  • 2 EL Sonnenblumenöl zum Braten
  • 4 Eier
  • 300 ml Sahne
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Muskatnuss, frisch gemahlen
  • 300 g geriebener Käse nach Wunsch, bei uns junger Gouda
Zubereitung:

Rosenkohl in Blättchen zerteilen, Champignons in dünne Scheiben schneiden. Schalotte fein hacken. Räuchertofu in feine Würfel schneiden.

Nudeln in kochendem Salzwasser kurz angaren (ziemlich al dente kochen) und mit etwas Kochwasser in eine Schüssel geben. Die Rosenkohlblättchen im Nudelwasser knapp blanchieren und zu den Nudeln geben.

In einer heißen Pfanne die Champignons ohne Fett braten. Zu den anderen Zutaten in die Schüssel geben.

Ein Esslöffel Öl in der Pfanne erhitzen, den Räuchertofu von allen Seiten kross anbraten. Schalotte zugeben und weich dünsten. Beides ebenfalls in die Schüssel geben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Eine genügend große Auflaufform mit dem zweiten Esslöffel Öl ausfetten, Auflaufmischung darin verteilen.

Eier aufschlagen, mit der Sahne verschlagen, kräftig mit Salz, Pfeffer, Muskat abschmecken. Ca. 100 g Käse einrühren.

Die Eiersahne mit der Nudelmischung in der Auflaufform gründlich verrühren, restlichen Käse darüber streuen und den Auflauf bei 180 °C Umluft ca. 30 Minuten überbacken, bis der Käse eine goldbraune Kruste gebildet hat.