Archiv der Kategorie: nachgekocht und -gebacken

Die kulinarische Weltreise: Fiakergulasch (Österreich)

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Juchu, die kulinarische Weltreise geht auch im Jahre 2019 weiter. Volker mampft hat geknobelt, gelost und unserer Reiseroute für das Jahr zusammengestellt:

Jan: Österreich
Feb: Kuba
März: Tschechien
April: Südafrika
Mai: Island
Juni: Isreal
Juli: Kanada
August: Peru
Sept: Urlaubserinnerungen(Sept. 2019)
Okt: Korea
Nov: England
Dez: China

Die Herausforderungen an die Reiseziele wachsen m. E., aber das ist das Schöne daran.

Das Österreichthema habe ich immer vor mir hergeschoben, so dass ich vermutlich nur mit einem Gericht teilnehmen werde, nämlich dem Fiakergulasch, gefunden auf Austria.info.

Bei diesem Gericht handelt oder handelte es sich, wenn ich das richtig verstanden habe, um eine Art Fast Food der, besonders in Wien bekannten, Pferdekutscher. Der Name steht übrigens für die Lohnkutsche selbst, als auch für den Kutscher.

Hier im Foto seht Ihr den GöGa mit einem Fiaker bei einem Fiaker stehen. Das war im Jänner (Januar) 2004 in Wien.

Meine Variante dieses Essens hat uns beiden gut geschmeckt.

 

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Nachgekocht: Kartoffelsuppe mit getrockneten und frischen Champignons

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Vorgestern postete die liebe Giftigeblonde Sina auf FB ein Rezept für eine Erdäpfelsuppe mit getrockneten Steinpilzen mit Majoran. Das sah so lecker aus, dass ich es als Inspiration für mein Solomittagsessen nahm.

Ich habe Sinas Rezept abgewandelt und habe selbst getrocknete und frische Champignons verwendet, Salbei statt Majoran, dazu noch Möhren und die Bindung kommt nicht vom Mehl sondern von ein paar pürierten und wieder zur Suppe gegebenen Kartoffelstücken.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 3 mittelgroße Kartoffeln
  • 3 kleine Möhren
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • getrocknete Salbeiblätter aus dem Garten
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • ca. 1 EL getrocknete Champignons
  • 6 kleine frische Champignons
  • 1 TL Salbeiöl
  • 400 ml Gemüsebrühe (Rest vom sonntäglichen Risotto)

Zubereitung:

Die Trockenpilze in etwa lauwarmen Wasser einweichen.

Kartoffeln in Würfel, Möhren in gleichgroße Stücke schneiden; Zwiebel und Knoblauch hacken.

Die frischen Champignons in sehr dünne Scheiben schneiden. Salbeiöl mit ein paar Salbeiblättern erhitzen und die Champignonscheiben unter gelegentlichem Rühren rösten.

Zwiebel und Knoblauch im Sonnenblumenöl in einem Topf glasig anschwitzen. Salbeiblätter, Kartoffeln und Möhren zugeben. Mit der Brühe aufgießen und so lange köcheln lassen, bis die Kartoffelwürfel weich sind. Ein paar Würfel mit etwas Brühe aus dem Topf schöpfen und mit einem Pürierstab pürieren. Als Bindemittel zurück zur Suppe geben. Die eingeweichten Champignons zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Suppe in eine Schale oder einen tiefen Teller schöpfen und mit den gebratenen Champignons bestreuen.

Schnell! Einfach! Lecker!

Blog-Event CXLVIII – Toast (New York Club Sandwich)

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Blog-Event CXLVIII - Toast (Einsendeschluss 15. Januar 2019)

Im Januar dreht sich das Blog-Event, das Ingrid Auchwas bei Zorra von 1x umrühren bitte aka Kochtopf ausrichtet, alles um das (oder den?) Toast. Nachdem ich zu Heiligabend ein Dinkeltoast gebacken hatte, komme ich nun zu einer der bekanntesten Verwendungen von Toast, dem Sandwich.

Wusstet Ihr, dass das Sandwich seinen Namen angeblich von John Montagu, dem 4. Earl of Sandwich hat. Er spielte gerade ein Spiel namens Cribbage und wollte für sein Essen keine Pause machen. Daraufhin ließ er sich sein Essen einfach zwischen zwei Scheiben Brot servieren. Einer seiner Mitspieler soll angeblich dann um „ein Brot wie Sandwichs“ gebeten haben. [Quelle: Wikipedia]

Das Sandwich des Earls war verhältnismäßig unspektakulär, britisches Understatement eben. Unser Sandwich kommt aus New York, ist dreistöckig und so reichhaltig belegt, dass es einer „richtigen“ Mahlzeit in nichts nachsteht. Typisch amerikanisch, immer mehr als nötig. 😉

Wir beiden sind jedenfalls pappsatt geworden.

In der Tradition des Earls haben wir zum Sandwich auch gespielt, nämlich UNO. Der Whisky ist übrigens reine Tarnung, um dem Spielhöllengedanken Rechnung zu tragen. Selbst bis obenhin mit Cola aufgegossen, fand ich ihn schrecklich.

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Blog-Event CXLVIII – Toast (Dinkeltoast)

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Blog-Event CXLVIII - Toast (Einsendeschluss 15. Januar 2019)

Das aktuelle Blog-Event, das Ingrid Auchwas bei Zorra von 1x umrühren aka Kochtopf ausrichtet, dreht sich alles um das Toast und was man aus ihm machen kann.

Da ich ja immer schon mal das Toast als solches selber backen wollte, packte ich die Gelegenheit beim Schopf und suchte und fand das folgende Rezept beim Brotdoc.

Ich muss sagen, dass ich fast zufrieden bin. Fast deshalb, weil der Teig meine Toastbrotform nicht komplett ausgefüllt hat und so die typische eckige Form fehlt. Geschmeckt hat es natürlich trotzdem.

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Die kulinarische Weltreise: Beef Wellington (Großbritannien)

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Ich bleibe dieses Weihnachten mit dem Sonderthema Weihnachten rund um die Welt im Rahmen der kulinarischen Weltreise mit Volker komplett in Europa. Ich bin aber sehr auf die Rezepte meiner Mitreisenden gespannt.

Es gibt Beef Wellington, das in Großbritannien zu den typischen Weihnachtsgerichten gehört. Das Rezept habe ich mir bei Jamie Oliver abgeschaut und nur ein wenig modifiziert.

Zutaten für 2 – 4  Portionen:

  • ca. 600 g Bio-Rinderfilet
  • Meersalz, schwarzer Pfeffer
  • Olivenöl
  • 2 Stücke ungesalzene Butter
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 300 g gemischte Pilze (bei uns leider nur Champignons)
  • 10 0 g Hühnerleber
  • 1 EL Worcestershiresauce
  • 30 g Paniermehl
  • 1 Rolle Blätterteig
  • 1 großes Bio-Ei

Für die Sauce:

  • 2 Zwiebel
  • 4 Thymianzweig
  • 1 gehäufter TL Schwarze-Johannisbeermarmelade (bei mir wurde es Brombeergelee und mindestens 5 TL davon)
  • 100 ml Madeira (bei mir Marsala)
  • 1 gehäufter TL englischer Senf (bei mir Dijonsenf)
  • 2 gehäufte TL Mehl, plus etwas extra zum Bestäuben
  • 300 ml heiße Rinderbrühe

Zubereitung:

Eine Bratpfanne auf hohe Temperatur vorheizen. Das Filet rundum mit Meersalz und schwarzem Pfeffer einreiben. Einen guten Schuss Öl in die Pfanne geben, das Fleisch, ein Stück Butter und einen Rosmarinzweig zugeben.

Das Fleisch etwa 4 Minuten lang rundum scharf anbraten, indem man es gleichmäßig mit einer Zange dreht. Auf einen Teller legen.

Zwiebel und Knoblauch sowie die Pilze sehr fein hacken. Die Pfanne etwas auswischen und zurück auf Mittelhitze stellen. Die Mischung mit dem zweiten Stück Butter und einem Schuss Öl in die Pfanne geben. Von den restlichen Rosmarinzweigen die Nadeln abstreifen, zu der Pilzmischung geben. Etwa 15 Minuten kochen, bis die Menge zu karamellisieren anfängt. Gleichmäßig rühren.

Die Leber und die Worcestershiresauce unterrühren und ein paar weitere Minuten kochen. Dann die Masse auf ein großes Brett geben und mit dem Messer durchhacken, bis eine streichbare Paste entstanden ist. (Ich bin einmal mit dem Pürierstab durchgegangen und hatte eine superleckere Leberwurst mit Pilzen. *lach*) Mit Salz und Pfeffer abschmecken, Paniermehl einrühren.

Den Backofen zunächst auf 210 °C Unterhitze vorheizen.

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Die kulinarische Weltreise: Graved Lachs (Skandinavien)

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Ich mag Lachs sehr gerne, auch wenn sein Ruf inzwischen sehr gelitten hat. Früher war er etwas ganz besonderes und kam wirklich nur an Festtagen in kleinen Portionen auf den Tisch – zumindest bei uns. Genau wie Spargel übrigens.

Deshalb habe ich die Lachsseite für meinen Beitrag für Heiligabend auch im Soester Fischhaus gekauft. Da weiß ich, dass Qualität und Herkunft noch stimmen und dafür bezahle ich auch gerne einen Euro mehr.

Nach der im März gestarteten kulinarischen Weltreise mit Volker von Volker mampft, geht es zu Weihnachten entspannt zu. Wir wären aber keine Weltreisenden, gäbe es nicht auch zu Weihnachten internationale Gerichte.

Ich wollte immer schon mal Graved Lachs selber machen, und so ging ich am Freitag vor Heiligabend frisch ans Werk.

Eine schöne Lachsseite wurde gekauft, dazu Dill und eine Bio-Limette. Meersalz, Zucker, Wacholderbeeren, weiße Pfefferkörner sowie Gin befanden sich bereits im Vorrat.

Das Rezept hatte ich bei Lecker.de gefunden

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Herbstlicher Kürbiskuchen mit Walnüssen (vegan)

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Wie bei den gebrannten Mandeln ist auch dieser leckere Kürbiskuchen sozusagen eine verpasste Gelegenheit. Denn eigentlich wollte ich ihn für die Kürbis-Rettungsaktion machen.

Es hat tatsächlich am „Nussknacker“ gehapert. Wir haben kiloweise Walnüsse, teilweise noch aus dem letzten Jahr und noch einmal neue von des GöGas Patentante.

Nur das Knacken stellt mich vor eine unlösbare Aufgabe. Ich habe einfach keine Kraft in den Händen, brauche aber 50 g Walnusskerne. Der Mann im Haus wurde ein paarmal gebeten, aber irgendwann rückte der Abgabetermin für die Kürbisrettung immer näher und es gab dann Kürbisrisotto.

Im Vorrat lag immer noch der für den Kuchen gekaufte Kürbis namens Sweet Dumpling, der laut Vorschlag aus dem Lebensgarten besonders für Desserts oder Kuchen geeignet sei.

Sein Vorteil ist, dass er – genau wie der Hokkaido – nicht geschält werden muss.

 

Endlich bekam ich den GöGa ans Walnüsse knacken und buk das schon lange heraus gesuchte Rezept vom Blog Blattgruen nach. Änderungen stehen wie immer in Kursivschrift.

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Gebrannte Mandeln

Ich wollte eigentlich gebrannte Mandeln schon zur Rettung der Oktoberfestschmankerl machen, aber dann hatte ich mich doch noch umentschieden.

Wenn ich geahnt hätte, wie schnell sie gemacht sind, hätte ich doch noch einen Beitrag für das Blog-Event CXLVVII Geschenke aus der Küche bei Zorra gehabt.

Beide Chancen vertan, dabei geht die Herstellung wirklich fix!

Man braucht neben einem genügend großen Topf und einem mit Öl eingepinselten Stück Backpapier auf einem Backblech nur:

 100 g ungeschälte Mandeln 100 g feiner Raffinadezucker + 1 TL Zimt
80 ml Wasser  50 g feiner Raffinadezucker zusätzlich

Wasser mit Zucker und Zimt in einem großen Topf zum Kochen bringen.
Die Mandeln zufügen und unter Rühren das Wasser verkochen lassen, so dass der Zucker kristallisiert.

Die restlichen 50 Gramm Zucker unterrühren,
2 – 3 Minuten weiterrühren,
dann die Mandeln auf das vorbereitete Backblech geben und auskühlen lassen.

Die abgekühlten Mandeln mitsamt dem Backpapier einfach in einer Blechdose aufbewahren.

Die kulinarische Rundreise: Gentse waterzooi met kip – Genter Eintopf mit Hähnchen (Belgien)

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Nach zwei Hauptgerichten mit Fisch bzw. Muscheln kommt jetzt noch das flämische Nationalgericht, nämlich Genter Waterzooi *) mit Hähnchen. Im Rahmen der kulinarischen Weltreise bei Volker mampft, befinden wir uns noch in Belgien und gestern Abend kam dieses leckere Eintopfgericht auf den Tisch. Einmal mehr hatte ich das Rezept auf der Seite Dagelijkse Kost von Jeroen Meus gefunden.

*) Waterzooi heißt übersetzt so viel wie Wassersud und wurde ursprünglich mit Fluss- und Seefischen gekocht, liegt Gent doch mit einem Seehafen am Zusammenflußss von Leie und Schelde und das, wo die Stadt gar nicht am Meer liegt, sondern landeinwärts.

Nach und nach wurde der Fisch aber immer öfter durch Hähnchen, manchmal auch Kalbshaxe ersetzt.

Im Originalrezept verwendet Jeroen Meus ein halbe Hähnchen für 2 Personen, da uns das aber doch ein bisschen viel Fleisch war, habe ich eine Maispoulardenbrust von knapp 300 g genommen, was absolut reichlich war.

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Die kulinarische Weltreise: Asperges op Vlaamse wijze – Spargel auf flämische Art (Belgien)

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Zu unserer kulinarischen Weltreise, initiiert und betreut von Volker von Volker mampft, bringe ich heute noch eine Vorspeise mit. Wir befinden uns immer noch in Belgien, wo der GöGa und ich im Mai dieses Jahres waren. Den Spargel auf flämische Art gab es in fast jedem Restaurant oder Bistro auf der Karte. Probiert habe ich ihn allerdings nicht.

Das folgende Gerichte ist von der Website Dagelijkse Kost von Jeroen Meus, dessen Kochbuch ich mir aus dem Urlaub mitgebracht hatte.

Jetzt haben wir November und nicht gerade Spargelsaison, aber keine Angst! Ich habe jetzt keinen Importspargel aus Lateinamerika geholt, sondern auf meine eigenen Vorräte zurück gegriffen. Spargel aus dem Kälteschlaf und Spargelfond aus dem Einmachregal.

Zutaten für 1 Person als Vorspeise:

  • 4 – 6 weiße Spargelstangen (je nach Dicke)
  • Salz
  • 30 g geklärte Butter *) (ich: Butterschmalz)
  • 2 kleine Eier
  • 2 EL gehackte Petersilie
  • frisch gemahlene Muskatnuss
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 200 ml Spargelfond (oder Wasser)

Zubereitung:

*) Die Butter klären: Auf mittlerer Temperatur erhitzen, bis das Eiweiß in weißen Schlieren ausfällt. Diese mit einem Löffel abschöpfen. Ich habe Butterschmalz genommen, das ja nichts anderes als geklärte Butter ist.

Den Spargel mit einem Sparschäler schälen, das untere holzige Ende abschneiden und in köchelndem Salzwasser garen.

Ich habe den gefrorenen rohen (!) Spargel in selbst eingekochtem Spargelfond gegart.

Die Eier hart kochen, abschrecken und pellen. Mit einer Gabel nicht zu „matschig“ zerdrücken. In die geklärte Butter geben, die Petersilie unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Die Spargelstangen auf einem Teller anrichten, das Dressing darüber geben und servieren.