Urlaub im September 2018 mit Besuch aus England

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Im September hatte ich nach 20 Jahren wieder Besuch von meiner ehemaligen Brieffreundin Anne aus England. Inzwischen hatten wir uns auf Facebook wieder gefunden und endlich einen Termin für einen Besuch gefunden. Sie blieb etwas mehr als eine Woche und natürlich haben wir ein paar Unternehmungen gemacht und dabei auch aus- und inhäusig gegessen. Hier ein paar Impressionen.

Freitags waren wir erst spät zu Hause, so dass der Abend nach ein paar Tassen Tee und ein bisschen Quatschen schnell beendet war.

Am Samstag, 08.09. stand erst einmal Lebensmitteleinkauf auf dem Programm, was relativ schnell beendet war. Da Anne vom Flug sehr erschöpft war und sich außerdem eine fette Erkältung eingefangen hatten, war der Tag dann leider erst mal vorbei.

Abends gab es selbst gemachte Pizza, für die ich am Vortag schon meinen bewährten Teig mit Lievito Madre angesetzt hatte.

Ich hatte ein großes Blech gemacht, jeder durfte sich ein Drittel nach Lust und Laune belegen.

In der Mitte ist mein Stück mit Paprikastreifen, Champignons und Oliven und einem freien Stück, dass ich nach dem Backen mit…

… mit Serranoschinken und Rucola aus dem Garten belegte.

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Die kulinarische Weltreise: Masala-Gemüse (Indien)

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Im Oktober macht unsere Reisegesellschaft rund um Volker von Volker mampft Halt in Indien.

Ein leckeres Tandoori-Paratha hatte ich Euch ja schon vorgestellt, das die Begleitung zu einem vegetarischen Gericht mit buntem Gemüse und typisch indischen Aromen wurde.

Am aufwendigsten war hier die Vorbereitung, das Mise en place der Zutaten. Danach ging dann wirklich alles ganz fix.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 150 g Blumenkohl
  • 1 mittelgroße fest kochende Kartoffel
  • 1 große Möhre
  • 50 g TK-grüne Bohnen (ich noch aus eigener Ernte 2017)
  • 50 g TK-Erbsen
  • 1 Tomate
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Stück frischen Ingwer, etwa 2 cm
  • 1 grüne Chilischote
  • 2 EL Erdnussöl
  • 1/4 TL Chilipulver (kann man je nach Schärfe der Schote auch weglassen)
  • 1/4 TL Kurkumapulver
  • 100 g Joghurt
  • 1 EL getrocknete Bockshornkleeblätter (ich hatte versehentlich die Samen erwischt und habe diese genommen)

Zubereitung:

Blumenkohlröschen vom Strunk brechen bzw. schneiden, gut waschen, große Röschen noch einmal teilen oder vierteln.

Kartoffel und Möhre schälen, die Kartoffeln in ca. 3 cm große Stücke, die Möhre in dickere Scheiben schneiden.

Die TK-Gemüse aus der Tiefkühle holen und auftauen lassen.

Tomate waschen, klein würfeln, dabei den Stielansatz wegschneiden.

Zwiebel schälen, längs halbieren und in feine Streifen schneiden. Knoblauch und Ingwer schälen und möglichst fein hacken. Chili waschen entstielen und fein hacken.

Öl in einem Topf heiß werden lassen, zunächst die Zwiebelstreifen goldgelb anbraten, dann Knoblauch und Ingwer zugeben und 1 Minute unter kräftigem Rühren weiterbraten.

Die Gemüsesorten zugeben, Kurkuma- und eventuell das Chilipulver darüber streuen, 1 Minute weiterrühren. Tomate, gehackte Chili, Jpghurt, Bockshornkleeblätter bzw. -samen und etwa 150 ml Wasser unterrühren und salzen.

Abgedeckt ca. 25 – 30 Minuten bei mittlerer Hitze kochen. Zwischendurch immer wieder umrühren und – wenn nötig – noch Wasser nachgießen. Die Sauce sollte allerdings nicht zu dünn werden.

Zum Schluss eventuell noch einmal nachsalzen und schnell servieren.


Auch dieses Gericht ist dem Buch Indien Basics entnommen.

Die kulinarische Weltreise: Tandoori Paratha (Indien)

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Die Reise mit Volker von Volker mampft als Organisator geht weiter… und zwar nach Indien.

Wer denkt da nicht sofort an die Gegensätze von Pracht der Maharadschas und unglaublicher Armut der Kaste der Unberührbaren, an die Düfte der Gewürze und Speisen und den sicherlich vorhandenen Gerüchen nach Abfall, Müll, Verwesung. Ich selber war noch nie in Indien, aber eine Freundin war vor drei Jahren dort und fand diese Gegensätze schwer zu fassen.

Mit Menschen aus Indien hatte ich schon früh Kontakt, arbeiteten doch zur Zeit meiner Mutter drei indische Krankenschwestern im selben Krankenhaus. Eine wohnte später tatsächlich mit Mann und Kindern bei uns zur Miete. Und genau wie von Frau Morales von den Philippinen profitierten wir auch von Amini aus Indien. Oft brachte sie uns kleine Kostproben dieser uns in den frühen 80ern in einer Kleinstadt wie Soest gänzlich unbekannten Küche.

Mein besonderer Favorit war dabei ihr Rotkohl, der natürlich so ganz anders schmeckte als unser traditioneller Apfelrotkohl. Jahre nach ihrem Auszug konnte ich ihr das Rezept in Stichworten entlocken und koche es seitdem immer gerne, auch mit Weiß- oder Spitzkohl statt der roten Verwandtschaft.

Meine allererste Bekanntschaft mit der indischen Küche machte ich allerdings 1984 in unserer Partnerstadt Bangor in Wales, wo wir im Rahmen unserer Abi-Abschlussfahrt 10 Tage verbrachten. Hier habe ich im Rahmen einer anderen kulinarischen Weltreise schon einmal davon berichtet.

Mein erstes Gericht, dass ich nun zu unserem Abstecher nach Indien mitbringe, ist ein Beilagenbrot im weiteren Sinne, namens Paratha. Jamie Oliver hatte es in einem seiner Kochsendungen mal zubereitet: Es sah köstlich aus!

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Blog-Event CXLVI: Mac & Cheese – aber anders

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Blog-Event CXLVI - Mac & Cheese, aber anders (Einsendeschluss 15. Oktober 2018)

Bei Zorra gibt es ein neues Blog-Event, das 146ste um genau zu sein, zu dem sich Susanne von Magentratzerl abgewandelte Versionen des amerikanischen (Fast Food-)Klassikers Mac & Cheese wünscht. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, nur Pasta und Käse sollen im Gericht vorkommen.

Ich komme dann mal mit einer kleinen Luxusvariante um die Ecke und gebe zu den klassischen Mac & Cheese TK-Blattspinat (leider hatte ich wider Erwarten keinen frischen Spinat bekommen, obwohl der jetzt eigentlich Saison hat, bekommen) und Shrimps. Etwas abgespeckt habe ich das ganze, indem ich die Béchamel statt mit Milch mit Gemüsebrühe gemacht habe, aber ich glaube die Menge von über 200 g Käse relativiert das ganze dann doch wieder. *grins*

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#wirrettenwaszurettenist: Oktoberfestspezialitäten

 

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Bild könnte enthalten: TextIngrid von Auch was hatte dieses Thema der Rettungstruppe des guten Geschmacks vorgeschlagen, was zu sehr unterschiedlichen Reaktionen führte.

Da war alles zwischen „nee, lass mal“ und „tolle Idee“ vertreten.

Ich gehörte eher zur ersten Fraktion und um es gleich mal in aller Deutlichkeit zu sagen: Ich als Westfälin habe mit dem Oktoberfest in München so gar nichts am Hut. Wir haben im November in Soest unsere traditionelle Allerheiligenkirmes, dieses Jahr findet übrigens schon die 681. Ausgabe im Gegensatz zu gerade mal 185 auf der Theresienwiese statt. Mehr Kirmes brauche ich dann auch nicht.

Da aber die sogenannten Oktoberfeste wie Krakenarme auch in die entferntesten deutschen Regionen greifen, habe ich mich dann doch entschlossen, meinen Beitrag zu leisten. Kulinarisch und in der heimischen Küche.

Wie es der Zufall – Zufall?? – wollte, gab’s beim Metzger gepökelte Schweineunterschenkel (anatomisch gesehen sind es eher Unterarme, also die Vorderläufe) mit ordentlich Schwarte dran. Da der Sommer tatsächlich auf den Schlag zum kalendarischen Herbstanfang klein beigab, war es irgendwie auch Zeit für das erste herzhafte Gericht des nahenden Herbstes und Winters.

Langer Rede kurzer Sinn: Es gab

Knusprig gebratene Haxe mit Sauerkraut und Semmelknödelchen

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Update: Die kulinarische Weltreise war in Mexiko

Hier seht Ihr die Zusammenfassung der Rezepte bei Volker mampft.

Mein Bloggast Sebastian war mit Tacos aus Maistortillas mit scharfer Mango-Salsa dabei und von mir kamen die Chuletas de cerdo con frijoles.

Die kulinarische Weltreise: Tacos aus Maistortillas mit scharfer Mango-Salsa (Mexiko; Gastbeitrag von Sebastian Reichelt)

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Ihr lieben Weltreisesenden, wir haben eine neue Reisebegleitung an Bord. Sebastian Reichelt ist ein lieber FB-Freund und toller Hobbykoch, der ab jetzt in meinem kleinen Blog als Gast dabei ist und dessen Rezepte ich hier als Beiträge veröffentlichen darf. Ich freue mich sehr.

Diesen Monat führte uns die Reise nach Mittelamerika, genau gesagt nach Mexiko. Wohin es uns seit März 2018 mit unserem Reiseleiter Volker von Volker mampft schon verschlagen hat, könnt Ihr hier nachlesen.

Sebastian hat mir dieses tolle, den Mund wässrig machende Foto

mit dem passenden Rezept für Tacos aus Maistortillas mit scharfer Mango-Salsa geschickt:

Zutaten für 12 Portionen:

  • 2 Hähnchenbrüste
  • 1/2 reife Mango
  • 2 Tomaten
  • 1/2 rote Zwiebel
  • 1 rote, scharfe Chili
  • 2 Limetten
  • 2 Avocados
  • frischer Koriander
  • Salz
  • Cayennepfeffer
  • 5 EL Crème fraîche
  • 5 EL Sahne-Kefir
  • 12 Maistortillas

Zubereitung:

Die Hähnchenbrust in kleine, mundgerechte Stücke schneiden und in einer Grillpfanne garen, mit Salz würzen.

Die Tomaten häuten, vierteln und entkernen. Die Mango und Tomaten in 0,5 cm große Würfel schneiden.

Zwiebel und Chili in kleine Würfel schneiden oder hacken.

Tomaten, Mango, Zwiebel und Chili, zusammen mit einigen kleingeschnittenen Korianderblättern und dem Saft einer halben Limette mischen und mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken.

Crème fraîche und Sahne-Kefir vermischen. Limette vierteln. Die Avocados schälen, den Kern entfernen und in 0,5 cm große Würfel schneiden, sofort mit Limettensaft beträufeln.

Die Maistortillas in einer Pfanne oder im Backofen (lt. Anleitung) erwärmen und mit der Salsa, Avocado, dem Hähnchenfleisch, Limettenspalten, der Creme und Korianderblättern anrichten.

Garten 2018: Zucchinischwemme

Diese Größe ist nichts besonderes, gestern habe ich eine von über 1 Kilo geerntet. Ich komme nicht mehr nach. Die Biester wachsen schneller als ich Zucchini sagen kann.

Zum Glück büßen sie mit der Größe nicht an Geschmack ein und so werde ich Euch hier nach und nach neue Rezepte mit Zucchini präsentieren.

Im Archiv habe ich u. a. schon:

Neue Rezepte:

Nachgekocht: Zucchini-Paprika-Chutney süß-sauer

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Eine weitere Möglichkeit meine Zucchini „loszuwerden“ habe ich einmal mehr auf Sigrids Seite Madam Rote Rübe gefunden.

Sie hat ein Zucchini-Paprika-Chutney im Repertoire, das sich nach dem ersten Lesen für mich sehr gut anhörte. Und so machte ich mich schon im August ans Werk. Wie immer stehen meine Abwandlungen/Anpassungen in Kursivschrift.

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