Archiv der Kategorie: Fisch und Meeresfrüchte

Die kulinarische Weltreise: Pescado encocado (Ecuador)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Ecuador - die besten Rezepte und Gerichte

Mit Volker mampft geht es im Juli mit der Kulinarischen Weltreise auf den südamerikanischen Kontinent, genau gesagt nach Ecuador. Das Land liegt auf der westlichen Seite des Kontinents am Pazifik. Es wird durch die Äquatorlinie durchzogen und ist geographisch, topographisch, klimatisch und ethnisch eines der vielfältigsten Länder der Erde.

Ecuador lässt sich in vier geographische Zonen aufteilen, nämlich:

  • der westliche Küstenbereich (Costa) besteht aus Schwemmland und einem niedrigen Küstengebirge und wird durch den Río Guayas dominiert
  • die zentrale Andenregion (Sierra) umfasst zwei von starkem Vulkanismus geprägte Gebirgsketten und das Hochtal dazwischen
  • das östliche Amazonas-Tiefland (Oriente) beginnt an den Osthängen der Anden und umfasst das dünn besiedelte Amazonasbecken
  • die Galapagosinseln liegen 1000 km vor der Küste im Pazifik [weiterlesen]

Ich fand es relativ schwierig, Rezepte zu finden. Nun gab es im Mai 2019 bei Zorra im Kochtopf ein Blog-Event zum Thema Südamerika und dort fand ich auch mein heutiges Gericht. Gabi von Slowcooker hatte es in selbigem zubereitet und da ich auch so einen Langsamkocher habe, machte ich mich an einem Tag, an dem ich bis kurz vorm (Abend-)Essen unterwegs sein würde, ans Werk. Morgens wurde das Gemüse geschnippelt und die Sauce im Slowcooker vorgekocht. Abends wurde dann der Reis gekocht und das Essen finalisiert.

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Blog-Event CLXXVI – Pasta la vista, Baby! (Linguine mit Meeresfrüchten und Rucola)

Blog-Event CLXXVI - Pasta la vista! (Einsendeschluss 15. Juli 2021)

Es gibt ein neues Blog-Event bei Zorra im Kochtopf:

Pasta la vista, Baby! ruft uns Simone von Zimtkringel zu und wünscht sich tolle Gerichte mit Nudeln.

Da bin ich gerne dabei, denn auch habe das Motto: „Pasta geht immer“.

Mein heutiges Rezept ist eine superschnelle und leichte Mahlzeit für heiße Sommertage und man braucht nur Linguine, Meeresfrüchtesalat vom Fischhändler des Vertrauens sowie Rucola.

Für 2 Portionen habe ich 250 g Linguine wie gewohnt in Salzwasser gekocht, abgegossen und auf Tellern verteilt.

Etwa 200 g in Knoblauchöl eingelegte Meeresfrüchte (kleine Oktopusärmchen, Garnelen, Tintenfischringe und Muscheln) sowie Rucola in zwei kleinen Schüsseln auf den Tisch stellen. Jetzt kann sich jeder nach Gusto Meeresfrüchte und Rucola mit den Linguine auf dem eigenen Teller mischen.

Heraus kam ein lauwarmes Nudelgericht, das wir bei Temperaturen über 30 Grad genossen haben.

Nachgekocht: Eichblattsalat mit Edamame und Kabeljau

Wie ich schon des öfteren erwähnt habe, habe ich den täglichen Newsletter von Essen & Trinken abonniert. Ich habe schon einige Vorschläge nachgekocht bzw. als Inspiration genutzt. So auch letzte Woche wieder.

So langsam wird es wärmer und da habe ich keine Lust auf lange Kochorigen und keinen Appetit auf schwere Gerichte wie Eintöpfe oder viel Fleisch o. ä.

Das Rezept sprach mich an und nachdem die Zutaten besorgt waren, machte ich mich ans Werk.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 75 g Edamame (tiefgekühlt, in der Schote; ich: die ausgelösten Kerne in Bioqualität)
  • 2 EL Zitronensaft
  • 160 g Kabeljaufilet (küchenfertig; ohne Haut)
  • 50 g Eichblattsalat (ich: etwas mehr, so ca. 80 g)
  • ½ TL geschälte helle Sesamsaat (ich: ca. 2 EL, weil ich gerösteten Sesam auch gerne zum Joghurt o. ä. mag)
  • Salz
  • 4 Stiele Koriandergrün (ich: Rucolasprossen)
  • 70 g Seidentofu
  • ½ EL Sesamöl
  • ½ EL Sojasauce (salzarm)
  • 1½ TL Limettensaft (ich: Zitronensaft, weil ich ja sowieso schon eine im Anschnitt hatte)
  • ½ reife Avocado (ich: 1 kleine)
  • ½ TL neutrales Öl

Zubereitung:

Edamame auftauen lassen. Zitronensaft in eine Vorratsdose mit Deckel pressen. Kabeljau in zwei gleichgroße Stücke schneiden, in den Zitronensaft legen, mit dem Deckel verschließen und vorsichtig ein-, zweimal wenden. Eine Stunde kaltstellen.

Salat putzen, waschen, trocken schleudern und in mundgerechte Stücke zupfen.

Sesamsaat in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und zur Seite stellen.

Edamame (aus den Schoten drücken und) in kochendem Salzwasser eine Minute garen, in ein Sieb gießen, abschrecken und abtropfen lassen.

Koriander- bzw. Rucolablätter abzupfen, nötigenfalls waschen und in frischem kalten Wasser bis zum Servieren liegen lassen.

Für das Dressing Seidentofu in einem Sieb abtropfen lassen und dann in einem hohen Rührgefäß mit Sesamöl, Sojasauce und Limetten- bzw. Zitronensaft fein pürieren. Mit Salz abschmecken.

Avocado halbieren, entkernen, die beiden Hälften mit einem Löffel aus der Schale heben und in Spalten schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln.

Kabeljau aus dem Zitronensaft nehmen und abtupfen. Grillpfanne mit neutralem Öl einpinseln und stark erhitzen. Kabeljau auf einer Seite braten, bis sich ein Grillmuster bildet. Leicht salzen; Pfanne zur Seite ziehen und Kabeljau in der Resthitze glasig garen.

Eichblattsalat mit dem Seidentofudressing mischen und auf Tellern verteilen.

Mit Kabeljau, Edamame, Avocado und Rucolasprossen anrichten, mit Sesam bestreuen und servieren.

Ein feines leichtes Sommeressen.

Update: Blog-Event CLXXIII – 28 Frühstücksideen

Von Mitte März bis Mitte April suchte Ilka bei Was machst Du eigentlich so?! bei Zorra im Kochtopf Frühstücksideen.

Es sind 28 tolle Rezepte zusammengekommen, wie Ihr hier nachlesen könnt.

Bei uns gab es Lachstoast mit pochiertem Ei.

Blog-Event CLXXIII – Frühstücksideen (Lachstoast mit pochiertem Ei)

Blog-Event CLXXIII - Frühstücksideen (Einsendeschluss 15. April 2021)

Wie gut, dass ich schon gefrühstückt habe! Denn darum geht es beim 173. Blog-Event, das dieses Mal Ilka von Was machst Du eigentlich so?! bei Zorra im Kochtopf ausrichtet.

Ich hatte mir schon lange in den Kopf gesetzt, mal pochierte Eier zu machen. Das bisher erste und einzige Mal ist leider gründlich in die Hose gegangen, so dass ich die Nase erst einmal voll hatte.

Dann erzählte mir meine englische Freundin Anne hin und wieder, dass sie sich pochiertes Ei zum Frühstück mache und als ich sagte, ich sei zu doof dazu, meinte sie, sie habe ein elektrisches Gerät. So weit gingen wir dann doch nicht, sondern schafften uns diese beiden lustigen Teile an.

Sie werden bis zur Markierung in einen Topf mit siedendem Essigwasser gestellt, die Eier werden hineingeschlagen und pochieren dann lustig vor sich hin. An dem perfekten Timing müssen wir allerdings noch arbeiten, weil das Eigelb noch etwas flüssiger sein dürfte.

Für zwei leckere Frühstückstoast mit Lachs und pochiertem Ei braucht Ihr also…

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Nachgekocht: Pak-Choi-Nudeln

Wenn’s mal wieder flott gehen muss, habe ich hier etwas für Euch:

Das Rezept für die Spaghetti mit würzig abgeschmecktem Pak-Choi kam mal wieder mit dem Newsletter von Essen & Trinken ins Haus. Das Gericht ist quasi im Handumdrehen zubereitet. Falls Ihr keinen Pak-Choi bekommt, könnt Ihr alternativ auch Chinakohl, Spinat oder Romanasalat nehmen.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 200 g Pak Choi
  • 1/2 – 1 rote Chilischote, je nach Schärfegrad
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Sardellenfilets
  • 1 EL Sesamsaat
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 200 g Spaghetti

Zubereitung:

Pak Choi waschen, trocken schütteln und längs vierteln. Dann quer in nicht zu schmale Streifen schneiden.

Knoblauch in dünne Scheiben, die abgetropften Sardellen in Stücke schneiden.

Sesam in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten, auf eine Teller zum Abkühlen geben.

Chili in feine Streifen schneiden und mit dem Öl bei mittlerer Hitze weich dünsten. Da ich einen Moment abgelenkt war, ist der Knoblauch bei mir ziemlich goldbraun geworden, was aber dann sehr gut harmoniert und geschmeckt hat. Pak Choi zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen. Dabei wegen der Sardellen (salzig) und der Chili (schwarf) erst einmal Vorsicht walten lassen.

Spaghetti in reichlich kochendem Salzwasser bissfest garen. Da ich immer einen speziellen Pastatopf mit Locheinsatz benutze, diesen einfach herausheben und die Spaghetti zum Pak Choi geben. Mit den Sardellen mischen und noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken, wenn nötig.

Auf Teller verteilen und mit Sesam bestreut servieren.

Nachgekocht: Pasta mit Lachs

Dieses tolle Rezept habe ich mal wieder aus dem TV. Ich schaue ganz gerne diverse Kochsendungen auf RTL Living. Das heutige Rezept wurde unter Hensslers schnelle Nummer eingeblendet, das ich vom Bildschirm abfotografiert habe. Das Original ist mit vorgekochtem Reis, der GöGa hatte sich als Alternative Pasta gewünscht.

Fazit: Schnell gemacht und richtig gut.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 200 g Lachs
  • 150 g Penne (im Original: 1 Beutel gekochter Reis)
  • 1 Romanasalatherz (im Original: 1/2 Romanasalat)
  • 1 Lauchzwiebel (im Original: 1 rote Zwiebel)
  • 2 Flocken Butter
  • 1/4 rote Chilischote oder mehr nach Geschmack und Schärfe, in feinen Ringen
  • 10 Champignons, geviertelt
  • 200 ml Sahne
  • 1 Schuss Essig
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Zunächst die Pasta wie gewohnt kochen, abgießen.

In der Zwischenzeit den Lachs in dünne Scheiben schneiden.

Salat und Zwiebel grob schneiden, in einer Pfanne mit einer Butterflocke ca. 2 Minuten anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Salat und die Zwiebeln mit der fertigen Pasta mischen. Den rohen Lachs obenauf legen. (Ich habe das ganze in eine große Schüssel – siehe Foto oben – gegeben und diese über das noch heiße Nudelwasser in den Topf gehängt, so dass alles warm bleibt.)

Die zweite Butterflocke in die Pfanne geben, Champginons und Chili ca. 2 Minuten braten. Mit Sahne und Essig ablöschen, kurz einkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer (Vorsicht wegen der Chili!) abschmecken und über die Pastamischung geben. Dadurch gart der Lachs jetzt ganz leicht, bleibt aber noch schön glasig.

Weihnachtsrückblick 2020

© Bea Badet – mit freundlicher Genehmigung

So, wäre Weihnachten 2020 auch wieder geschafft. Dank Corona war es noch ruhiger als in den Jahren zuvor. Hier kommt mein kleiner kulinarischer Rückblick.

An Heiligabend gab es ein vietnamesischer Buffet im Rahmen von unserer Reise nach Vietnam mit der Truppe der kulinarischen Weltreise unter Federführung von Volker mampft.

Am ersten Weihnachtstag wollte mein GöGa unbedingt mal Surf ’n Turf probieren. Dazu wurde vorab im Soester Fischhaus ein Hummer bestellt, der an Heiligabend abgeholt werden konnte. Bekommen haben wir „zwei kleine statt eines großen“ Hummers.

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Büsumer Krabbenragout – nicht ganz authentisch

Deutsche Küche – die Foodblogger-Aktion

Im November hatte Sylvia von Brotwein im Rahmen ihrer Deutschlandreise unter dem Motto „Das beste aus dem Norden“ nach Schleswig-Holstein eingeladen.

Zuvor waren wir schon in Bayern, Berlin und Nordrhein-Westfalen unterwegs.

Irgendwie war ich so mit der Suche nach Rezepten beschäftigt, dass ich fast den Abgabetermin verpasst hätte. Obwohl Ulrike von Küchenlatein als „Nordlicht“ eine reichliche Auswahl an Gerichten im Blog hatte, fiel es mir trotzdem nicht leicht, etwas passendes zu finden. Einige Rezepte hatten gerade keine Saison, andere hatte ich so ähnlich schon im Blog (Grünkohl wird bei uns in Westfalen ganz ähnlich zubereitet und Birnen, Bohne und Speck gibt’s auch schon), bei wieder anderen war ich sicher, dass sie dem GöGa nicht schmecken würden – und mir vielleicht auch nicht.

Die Nordseekrabben musste ich leider durch TK-Bio-Garnelen ersetzen.

Letzten Endes entschied ich mich für das Büsumer Krabbenragout, das ich auf der Seite Deutsche Delikatessen entdeckte.

Leider gab es keine Nordseekrabben zu kaufen. Beim Fischhändler meines Vertrauens nur auf Vorbestellung, da die Krabben zur Zeit 78 €/Kilo kosteten und man sie zu diesem Preis im Kaff nicht verkauft bekäme und auch im Supermarkt in der Kühltheke oder im TK-Bereich herrschte Ebbe, um mal im norddeutschen Bild zu bleiben.

Notgedrungen griff ich also zu Bio-Garnelen aus der Tiefkühle, die übrigens mit 12 €/200 Gramm auch nicht so viel günster waren als die Nordseekrabben.

Mir ist klar, dass es einen schmeckbaren Geschmacksunterschied zwischen Nordseekrabben und Garnelen gibt, aber das eigentlich sehr einfache Gericht hat uns wunderbar geschmeckt. Obwohl ich nur das halbe Rezept zurbereitet habe, ist noch genug für eine zweite Mahlzeit übrig geblieben.

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Die kulinarische Weltreise: Irish Fish Chowder *)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Irland

*) Chowder: Dabei handelt es sich um eine dickflüssige Fisch- und/oder Meeresfrüchtesuppe. Am bekanntesten ist Clam Chowder aus den USA, aber auch in Irland, das durch seine Insellage natürlich reich an Fischgerichten ist, wird es gerne gegessen.

Im November reisen wir mit Volker auf der kulinarischen Weltreise nach Irland. Auch dieses Rezept fand ich auf der Food-Seite der BBC, musste es aber etwas an die Einkaufsmöglichkeiten bei uns anpassen.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 große Kartoffel
  • 250 g geräuchertes Schellfischfilet mit Haut (ich: Räuchermakrele)
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 halbierte Schalotte
  • 650 ml Vollmilch
  • 30 g ungesalzene Butter
  • 1 gehackte Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe in Scheiben
  • 150 g Maiskörner (aufgetaut, falls TK)
  • 1 Handvoll breite Bohnen, gedrittelt (aus meinem TK-Vorrat)
  • 6 Kammmuscheln, in Scheiben geschnitten (ich: Jakobsmuscheln)
  • 12 gedämpfte Sandmuscheln (ich: Miesmuscheln aus dem TK-Vorrat)
  • 200 g Seelachsfilet, gewürfelt
  • 150 g Garnelen
  • 1 EL glatte Petersilie
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

Die geschälte Kartoffel würfeln, in köchelndem Salzwasser 15 – 20 Minuten weich kochen, zur Seite stellen.

Den Schellfisch (Makrele) mit der Haut nach oben mit dem Lorbeerblatt in eine Casserole geben und mit der Milch aufgießen. Wenige Minuten simmern lassen, von der Hitze nehmen und in der Milch ziehen lassen.

In einer weiten Pfanne die Zwiebeln sanft in der Butter glasig dünsten. Knoblauch, Kartoffel, Mais und die Bohnen zugeben.

Den Schellfisch (Makrele) mit einer Schaumkelle aus der Milch heben und auf eine Platte oder ein Küchenbrett geben. Die Haut abziehen und in Stücke rupfen.

Die Milch durch ein Sieb zur Zwiebel-Kartoffel-Mischung geben und 20 Minuten köcheln lassen.

Zum Schluss den Schellfisch (Makrele), die Kammmuscheln (Jakobsmuscheln), Sandmuscheln (Miesmuscheln), Seelachs und Garnelen zugeben und warm ziehen lassen. Dann Petersilie einrühren und mit viel schwarzem Pfeffer würzen.

Zum Servieren den Chowder in Schüsseln schöpfen und mit Sodabrotscheiben servieren.

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