Wir machen uns mit Volker von volkermampft im Rahmen der kulinarischen Weltreise erneut an die Südspitze des afrikanischen Kontinents. Nach April 2019 geht es im Juli zum zweiten Mal nach Südafrika.
Dieses Mal bringe ich Euch ein Rezept, das viel in den Townships gegessen wird, denn durch die Bohnen sättigt es gut, die restlichen Zutaten werden vor Ort angebaut.
Sie sucht Rezepte mit den drei oben genannten Milchprodukten. Quark spielt in meiner Küche kaum eine Rolle, dafür werden hier fast täglich Joghurt und Frischkäse gegessen.
Aus diesem Grund ist mein heutiges Gericht mal mit Quark, der mit Limettensaft und -zesten sowie Rohrzucker angerührt ist. Er räkelt sich auf einem Biscotto di Limone (selbst gekauft, weil es mir gerade nicht so gut geht, aber wenn man googlet findet man unzählige Rezepte) und wird von Erdbeeren, weißen Johannisbeeren und einem Minzblättchen aus dem Garten getoppt.
Zutaten für 2 Portionen:
2 Biscotti di Limone
250 g Quark, Halbfettstufe
1 Limette, Saft und Abrieb
2 – 3 EL Rohrzucker – je nachdem, wie süß Ihr es mögt und wie süß die Biscotti sind
Erdbeeren in Scheiben – so viele, dass die Törtchen jeweils bedeckt sind
Minze und sonstige Beeren zum Garnieren
außerdem: 2 Servierringe, 1 flache Auflaufform
Zubereitung:
Falls der Quark sehr feucht ist, diesen in ein Geschirrtuch geben und etwas ausdrücken.
In einer Schüssel mit Limettensaft und -abrieb verrühren und mit dem Zucker abschmecken.
Servierringe in die Auflaufform legen und jeweils ein Biscotto hineinlegen und flach drücken.
Limettenquarkcrème darüber geben und ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen.
Erdbeeren in Scheiben oder Stückchen schneiden.
Zum Servieren vorsichtig mittels eines Tortenhebers oder einer breiten Palette auf Teller umsetzen. Vorsichtig die Ringe abziehen und die Törtchen mit den Erdbeeren und einem Minzblatt garnieren.
Update:31 tolle Rezepte mit Quark, Frischkäse oder Joghurt sind zusammengekommen.
Nach den tollen Blätterteigwaffeln mit Erdbeeren, die ich mit den Platten für Belgische Waffeln im Tefal Snack Collection [Werbung ohne Gegenleistung] gemacht hatte, bringe ich Euch jetzt schnell gemachte, leckere Apfeltaschen mit.
Auch hier spielt die Snack Collection eine Rolle, allerdings mit den Sandwichplatten. Dazu braucht Ihr ebenfalls Blätterteig aus der Kühltheke sowie fein gewürfelte Äpfel als Füllung.
Herausgekommen sind herrlich knusprige Apfeltaschen, die im Handumdrehen auf dem Tisch standen.
Zutaten für 4 Apfeltaschen:
1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
1 Apfel
etwas Puderzucker nach Wunsch
etwas Zitronensaft
Zimtzucker
optional: Nüsse, Rosinen
Zubereitung:
Aus dem Blätterteig vier Stücke in der Größe der Sandwichplatten ausschneiden.
Apfel schälen, fein würfeln und mit einem Spritzer Zitronensaft und Puderzucker mischen.
Füllung auf die Hälfte der Blätterteigstücke geben, die zweite Hälfte darauf legen, den Sandwichmaker schließen und die Apfeltaschen ca. 4 Minuten backen.
Im Juni reist das muntere Trüppchen der kulinarische Weltreise um Volker von volkermampft wieder nach Südamerika, genau gesagt nach Venezuela.
Die bolivarische Republik Venezuela (República Bolivariana de Venezuela) ist ein Staat an der Karibikküste Südamerikas und wird im Süden von Brasilien, im Westen von Kolumbien und im Osten von Guyana begrenzt. 1811 erreichte das Land die Unabhängigkeit von Spanien. Die politische und wirtschaftliche Lage ist schwierig, obwohl Venezuala über die größten weltweit nachgewiesenen Erdölreserven verfügt.
Die Geografie Venezuelas lässt sich grob in fünf Großräume einteilen: die Anden, die sich in einem breiten Ost-West-Bogen von der kolumbianischen Grenze entlang des Karibischen Meeres nach Osten erstrecken; die Orinoco-Ebenen (Llanos) im Zentrum; die Maracaibo-Tiefländer um den dortigen Brackwassersee im Nordwesten sowie das Bergland von Guayana im Südosten. Dazu kommen die venezolanischen Karibikinseln. Venezuela ist das sechstgrößte Land Südamerikas. Es ist landschaftlich sehr vielfältig; den stärksten Kontrast bilden die Dünenlandschaften am Isthmus von Coro und die Sümpfe des Delta Amacuro, beziehungsweise die schneebedeckten Berge der Cordillera de Mérida und die weiten Ebenen im Herzen des Landes. [kopiert von Wikipedia]
Die Küche Venezuales ist natürlich von der landschaftlichen Vielfältigkeit geprägt.
Das Nationalgericht ist der Pabellón Criollo, eine Kombination aus schwarzen Bohnen (Caraotas), Kochbanane (Plátano), Reis und zerrissenem Faserfleisch (Carne Mechada). Von der Zusammensetzung her klingt es ein bisschen wie Diri kole ak pwa (Reis mit Bohnen) aus Haiti oder Arroz congri (Reis mit schwarzen Bohnen) aus Cuba; vielleicht ist das nicht verwunderlich, da diese beiden Länder ja auch in der Karibik liegen.
Typische Gerichte sind außerdem die Hallacas (ein Ragout aus Rindfleisch, Rosinen, Gemüse, Kapern, Oliven und Nüssen in Maisteig) und (ein kräftig gewürzter Eintopf mit Kutteln. Dazu wird vor allem Saft, darunter Papelón con limón, gemischt aus Panela, Limettensaft und Wasser getrunken.
Das Grundnahrungsmittel der Venezolaner sind die Arepas, gebratene bzw. gebackene Maisfladen mit mannigfaltigen Füllungen. Diese leckeren „Brötchen“ habe ich als Arepas con queso bereits im Blog.
Der Sancocho ist eine Suppe, die in der Regel in einem großen Topf für viele Menschen angerichtet wird und verschiedene Gemüse- und Fleischsorten enthält.
Ich bringe Euch heute mit Schinken gefüllte Hefeteighörnchen mit, deren Rezept ich auf der Seite Mommy’s Homecooking gefunden habe.
Wir haben die Hörnchen zum Sonntagsfrühstück gegessen, man kann sie aber auch gut zwischendurch als Snack genießen.
Viele südamerikanische Rezepte benutzen Cups und Spoons. Deshalb habe ich mir mal entsprechende Maße besorgt. Auf der Seite USAkulinarisch von Gabi findet Ihr eine Umrechnungstabelle.
Nachdem mir die letzten Rettungsthemen nicht so zugesagt haben, bin ich im Juni zur Rettung von Brot und Brötchen wieder mit dabei.
Leider gibt es kaum mehr handwerklich arbeitende Bäcker. Die meisten Bäckereien gehören Ketten an, die mit mit künstlichen Triebmitteln und ähnlichem versetzten Mehlen und Teigmischungen arbeiten. Noch schlimmer sind da nur noch die abgepackten Brote aus dem Supermarkt oder aus dem Backautomaten beim Discounter, die nur so tun, als brächten sie gesundes, frisches Brot hervor.
Kein Wunder, dass viele Verbraucher:innen meinen, eine Glutenunverträglichkeit zu haben. In den meisten Fällen liegt es an Unmengen von Hefe, Emulgatoren oder sonstigen Zusatzstoffen, die eine schnelle Fertigung und damit unweigerlich billige und – ja! – minderwertige Ware hervorbringen.
Ganz selten greife ich noch zu fertigem Brot und dann schaue ich, dass es von einem der wenigen noch traditionell arbeitenden Bäckern kommt.
Meistens backe ich selber, und mein Alltagsbrot ist schnell gemacht, superlecker und es bleibt – einfach in ein luftdurchlässiges Geschirrtuch gewickelt – lange saftig und frisch. Sollte es doch einmal hart werden, mache ich einfach ein kräftiges Paniermehl daraus.
Links: Paniermehl aus hellen Broten/Brötchen
Rechts: Paniermehl aus dunklem (Vollkorn-)Brot
Heute zeige ich Euch wie man superschnelle Dinkelbrötchen backen kann. Ihr braucht nur Mehl, wenig Hefe, Wasser, Salz und Ahornsirup, einen Kühlschrank und am nächsten Morgen ca. 30 Minuten Zeit bis die Brötchen frisch zum Frühstück auf dem Tisch stehen.
Gefunden habe ich das Rezept bei food&co. Hier ist das Brot mit Dinkelmehl 630 gebacken. Da in meinem Mehl das pure Leben tobte, habe ich Dinkel selbst zu Vollkornmehl gemahlen.
Zutaten für 8 Brötchen:
500 g Dinkel, fein gemahlen (alternativ: Dinkelmehl 630)
8 g frische Hefe
370 g Wasser
12 g Salz
2 TL Ahornsirup
Zubereitung:
Hefe im Wasser auflösten, dann alle Zutaten in eine Schüssel oder Teigwanne geben. Mit einem Holzlöffel so lange verrühren, bis das Mehl komplett aufgenommen ist.
Abdecken und mindestens 10 Stunden im Kühlschrank gehen lassen.
Am Backtag den Backofen auf 250 °C Umluft vorheizen, ein zweites Backblech auf die unterste Schiene schieben und mit aufheizen.
Etwas Mehl auf die Arbeitsfläche geben.
Den Teig darauf kippen, in 8 gleich große möglichst viereckige Stücke teilen und jeweils von den Ecken her überkreuz in die Mitte falten, so als wolle man Briefumschläge basteln.
Auf ein mit Backpapier oder Dauerbackfolie ausgelegtes Blech legen. In die Mitte des Ofens schieben, ca. 2 cl Wasser auf das aufgeheizte Blech gießen, Backofentür schnell schließen und die Brötchen ca. 20 Minuten backen. Auf einem Rost abkühlen lassen und knackfrisch servieren.
Der Sommer naht und mit ihm die Beeren. Deshalb lautet bei Leckeres für jeden Tag am ersten Sonntag im Monat Juni das Motto Beerenliebe. Wir hatten die ersten heimischen Erdbeeren aus der Soester Börde erstanden und im Prinzip kann man sie einfach so wegschnabulieren.
Aber vor einiger Zeit hatte Britta von Backmädchen1967 ihre Blätterteigwaffeln vorgestellt, die den GöGa ziemlich begeistert hatten.
Diese dienten als Vorlage für das heutige superschnelle Rezept zum Nachtisch oder zum Nachmittagskaffee. Vielen Dank, liebe Britta!
Zutaten für 4 Blätterteigwaffeln:
1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
200 g Erdbeeren
1 EL Puderzucker
4 EL Clotted Cream, alternativ: Crème fraîche oder Mascarpone
1 Waffeleisen für belgische Waffeln
etwas Butter oder Öl
Zubereitung:
Bis auf 4 Erdbeeren für die Deko alle Beeren in kleine Stücke schneiden und mit gesiebtem Puderzucker mischen und etwas Saft ziehen lassen.
Aus der Teigrolle vier Stücke in der Größe der Waffelmulde vorschneiden. Waffeleisen vorheizen, leicht fetten, Blätterteigstück hineinlegen und 3 – 5 Minuten backen.
Kurz auf einem Kuchenrost auskühlen lassen, dann die Waffeln auf Tellern anrichten, Puderzuckererdbeeren gleichmäßig darauf verteilen, einen Klecks Crème darauf geben und darauf jeweils eine Erdbeere (ganz oder halbiert) setzen.
Die Blätterteigwaffeln schmecken natürlich auch mit anderen Beeren.
Übrigens kann man die Waffeln auch mit – dünn geschnittenem – Obst der Wahl füllen:
Die fertigen Waffeln kann man dann noch mit Puderzucker bestreuen.
Nach meinem selbst gemachten Karamellpudding, bleibe ich in heimischen Gefilden, will sagen Deutschland (und drumherum) und mache Euch einen Schokopudding. Der ist schneller selbstgemacht, als man Doktor Ö… sagen kann.
Im Rahmen der vorangegangenen Weltreisezielen habe ich ein paar Desserts zubereitet. Ich habe hier auch Kuchenrezepte aufgeführt, weil in vielen Ländern Kuchen und Torten als Dessert gegessen werden und nicht wie bei uns zum Nachmittagskaffee:
Ich habe schon seit einiger Zeit den Newsletter von Essen & Trinken abonniert. Hin und wieder koche ich auch ein Rezept nach. So auch dieses für die mit Belugalinsen gefüllten Paprikaschoten. Samstags kaufen wir immer unsere Lebensmittel für die Woche ein, und ich arbeitete im Bio-Laden unseres Vertrauens die Zutatenliste ab.
Als ich heute an die Zubereitung ging, stand in der Zubereitungsanleitung auf einmal etwas von „Zucchini würfeln“. Hä?! Ein Blick in die Zutatenliste. Nix Zucchini. Na toll. Für eine Zucchini ins Auto steigen? Leider haben wir keine fußläufig erreichbaren Geschäfte mehr. Nö. Dann nehme ich halt TK-Erbsen. Bei der Menge habe ich pi mal Daumen geschätzt. Das Ergebnis konnte sich trotzdem schmecken lassen, aber ärgerlich ist so ein Fehler, gerade bei einem professionellen Anbieter allemal. Und ich habe noch einen weiteren Kritikpunkt, die Mengenangaben betreffend (siehe unten).
Zutaten für 2 Portionen *):
200 g Belugalinse
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Frühlingszwiebeln
100 g TK-Erbsen
2 EL Olivenöl zum Braten
½ Bund glatte Petersilie
150 g Feta (Ich habe nur die Hälfte genommen.)
4 EL Aceto balsamico bianco
2 rote Paprikaschoten
2 Stiele Minze (ich: Inhalt von 1 Beutel Pfefferminztee, weil ich keine frische Minze bekommen habe)
150 g griechischer Joghurt (10 % Fett)
Salz
Pfeffer
1 TL Olivenöl extra vergine
etwas Zitronensaft
*) Ich weiß nicht, was sich der Rezeptentwickler gedacht hat, aber wir sind zweimal reichlich satt geworden und hatten noch jede Menge gekochte Belugalinsen übrig, die ich erst mal eingefroren habe.
Zubereitung:
Linsen mit der doppelten Menge Wasser 20 – 30 Minuten kochen, abgießen, abschrecken und abtropfen lassen. Zwiebel und Knoblauch halbieren und fein würfeln. Zucchini (ich: TK-Erbsen auftauen lassen) und Frühlingszwiebeln putzen. (Zucchini fein würfeln,) Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Olivenöl zum Braten in einer Pfanne erhitzen, Gemüse darin 3 Minuten andünsten. Petersilienblätter abzupfen, fein schneiden und unter das Gemüse mischen.
Backofen auf 200 °C (Umluft 180 °C) vorheizen. Feta zerbröseln. Linsen (Ich habe nur die Hälfte der fertig gekochten Linsen genommen und hatte trotzdem zum Schluss noch Füllung übrig.), Gemüse und Essig in einer Schüssel mischen. Paprika putzen, längs halbieren, Kerne und weiße Trennwände entfernen. Paprikahälften auf ein Blech setzen, mit der Linsen-Gemüse-Mischung füllen, mit Feta bestreuen und im heißen Ofen auf der mittleren Schiene 20 Minuten backen.
Minzblätter (Pfefferminztee) abzupfen, fein hacken. Mit Joghurt und 1 TL Olivenöl extra vergine verrühren, mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken. Paprikahälften mit Joghurt und etwas geröstetem Fladenbrot servieren. (Ich hatte noch Ciabatta eingefroren, die wir dazu gegessen haben.)
Die gefüllten Paprikaschoten haben wirklich toll geschmeckt, aber die Mengenangaben sollte Essen & Trinken noch einmal überarbeiten und bei der Gelegenheit gleich noch die Zucchini in die Zutatenliste setzten.
Ich muss sagen, dass bei mir die Zeiten der Schnittchen zum Mitnehmen vorbei sind und ich meine Brote eher „offen“ esse. Das gilt auch für das hier vorgestellte belegte Brot, das ich Caprese-Stulle genannt habe.
Woher sie ihren Namen hat, ahnt Ihr sicher. Es handelt sich im Wesentlichen um den Insalata Caprese (Tomate-Mozzarella) zwischen zwei Brothälften. Auf das Olivenöl habe ich allerdings verzichtet und die Mozzarella durch Frischkäse ersetzt.
Als Unterlage könnt Ihr natürlich die Brotsorte nehmen, die Ihr am liebsten mögt. Ich habe mein Mehrkornbrot mit Nüssen und Saaten gewählt, aber auch Toast (getoastet oder auch nicht) oder Ciabatta würden wunderbar passen.
Zutaten für eine Caprese-Stulle:
1 Scheibe Brot nach Wahl
2 Teelöffel Frischkäse
Crema di Balsamico – einige Tropfen
Basilikumblätter – so viele, dass beide Brothälften gut belegt sind
1 Tomate in dünnen Scheiben
Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Brotscheibe halbieren, entweder als sandwichtypische Dreiecke oder als Rechtecke, beide Hälften mit Frischkäse bestreichen, Crema di Balsamico darauf tröpfeln und etwas mit dem Käse vermischen.
Beide Hälften mit Basilikumblättern belegen, etwas in den Käse drücken.
Tomatenscheiben großzügig auf eine Hälfte legen, salzen und pfeffern, die zweite Hälfte darüber klappen, etwas zusammedrücken und:
Guten Appetit und viel Glück für einen unfallfreien Genuss!