Wenn man den GöGa alleine einkaufen lässt, bringt er schon mal spontan neue Produkte mit. Dieses mal war es das Pulled Thymian und Knoblauch von Endori.
Die Produkte basieren auf Erbsenprotein und die bisher probierten Sorten haben uns gut geschmeckt. Das Pulled Thymian und Knoblauch hat mich nicht so überzeugt, denn es war ziemlich geschmacksneutral und auch etwas „hart“ im Biss. Das „pulled“ erzeugte bei mir die Assoziation zu Pulled Pork, welches ja deutlich weich und faserig ist.
Nichtsdestotrotz verwendete ich es für einen Veggie Pulled Burger, den ich mit selbst gemachtem Sauerkraut und einer Mischung aus karamellisierten Zwiebeln und Äpfeln belegte.
Das Pulled Thymian und Knoblauch pimpte ich ordentlich mit Barbecue-Sauce, damit es Geschmack bekam.
Guten Tag oder Καλημέρα (sprich: Kaliméra) wie es auf griechisch heißt. Heute stelle ich Euch einen typisch griechischen Nudelauflauf: Pastitsio. Das Rezept habe ich auf der Webseite von Radio Kreta gefunden. Ich habe lediglich weniger Hackfleisch als ursprünglich angegeben verwendet.
Eigentlich wollte ich für Die kulinarische Weltreise nach Australien nach Australien noch ein/e Meat Pie backen. Der GöGa war alleine einkaufen und brachte eine Packung gekühlten Blätterteig mit. Als ich dann beginnen wollte, die Pies vorzubereiten, stellte ich fest, dass der Teig vorne und hinten nicht reichen würde.
Da es die Pies sonntags geben sollte, konnte man auch nicht mal schnell noch einkaufen fahren. Um noch einen Mürbeteig vorzubereiten war es auch schon zu spät. Also landete die Pie-Füllung mit schnell abgekochten Nudeln und etwas Käse in einem Auflauf und der wieder aufgerollte Teig im Kühlschrank.
Vergangene Woche griff ich mir den Teig, strich ordentlich Bio-Nuss-Nougat-Creme von Haselherz darauf, streute Kokosraspeln darüber und rollte ihn auf.
Im auf 180 °C Umluft vorgeheizten Backofen habe ich die Rolle ca. 30 Minuten gebacken, bis sie goldbraun gebacken ist.
Nach dem Abkühlen die Rolle in Scheiben schneiden und zum Kaffee genießen. Ich hatte noch ein paar Himbeeren aus der 2019er Ernte im TK-Schrank, die ich als fruchtigen Ausgleich zum süßen Röllchen gab und das obligatorische Minzeblättchen durfte nicht fehlen.
Eher durch Zufall ist gestern mein zweiter Beitrag dazu entstanden.
Ich hatte so Lust auf frische Erdbeeren, dass ich am Samstag vom Einkauf ein Schälchen mitbrachte.
Da waren sie nun und warteten auf ihren Verzehr. Irgendwo in meinen hintersten Gehirnwindungen wusste ich, dass immer noch Biskuitteig vom Fantakuchen im Kühlschrank lag. Biskuitwürfel genauer gesagt, denn ich hatte den Boden schön zurecht geschnitten, um diese Reste-Lamingtons für Die kulinarische Weltreise nach Australien zu machen. Da mir die flüssige Schokolade ausgegangen war, wanderte ein Teil der Biskuitwürfel ein weiteres Mal in den Kühlschrank, um gestern ein würdiges Ende zu finden… mit Erdbeeren und Joghurt in einem Glas.
Zutaten für 2 Portionen:
Reste von Kuchenteig oder weichen Keksen, bei mir ca. 10 Biskuitwürfel
2 EL Erdbeersahnelikör, z. B. Bailey’s Strawberries & Cream, alternativ O-Saft oder etwas Milch
Im Juni reisen wir mit Volker im Rahmen der kulinarischen Weltreise nach Griechenland. Wie Ihr hier lesen könnt, waren der GöGa und ich 2005 einen Tag in Athen und eine Woche auf Kreta. Es hat uns dort sehr gut gefallen, aber irgendwie blieb es bei diesem einen Griechenlandurlaub.
Souvlaki mit Tzatziki, gegrillter Paprikaschote, Oliven und Fladenbrot
Das heutige Gericht haben wir mit Sicherheit auf Kreta auch gegessen, man findet es aber auch in griechischen Restaurants und Imbissen in Deutschland.
In Griechenland ist Souvlaki, übersetzt „Spießchen“, ein Imbissgericht „für auf die Hand“, wie bei uns die Curry- oder Bratwurst.
Ich hatte noch ein schönes Stück Ibériconacken eingefroren und ging am Feiertag (Fronleichnam) fröhlich ans Werk. Neben den Fleischspießen gab es Tzatziki (mit frischer Minze und glatter Petersilie aus dem Garten und etwas TK-Dill), Fladenbrot, Oliven und gegrillte Paprikaschote.
Zutaten für 2 Souvlaki:
350 g Schweinerückensteak (ich: 2 Ibéricoschnitzel und 1 Stück Ibériconacken aus dem Kälteschlaf)
1 Knoblauchzehe
1/2 unbehandelte Zitrone, davon der Saft
2 EL Olivenöl
2 TL Oregano, Thymian und Zitronenmelisse aus dem Garten
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle gemahlen
2 gewässerte Holzspieße
Zubereitung:
Schweinefleisch in ca. 1,5 cm dicke Scheiben schneiden. Jede Scheibe in drei Rechtecke schneiden. Knoblauch pellen, fein hacken und mit etwas grobem Meersalz zu einer Paste verarbeiten. Zitrone waschen, halbieren und auspressen. Zitronensaft mit Olivenöl, Knoblauch und Kräutern verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Schweinestücke in ein verschließbares Gefäß geben, Marinade darüber verteilen, verschließen und für mindestens 3 Stunden ziehen lassen.
Schön wäre es gewesen, wenn wir hätten grillen können, aber über dem Kaff zog ein Unwetter auf und so wurde mal wieder auf dem Herd gegrillt, und zwar mit dem Grilldeckel des Multibräters von d.die Pfanne.
Die Fleischstücke auf die Holzspieße stecken.
Die Grillpfanne erhitzen und die Souvlaki von jeder Seite 3 – 4 Minuten grillen bzw. braten.
Eines der wohl einfachsten und am schnellsten zubereitete Gericht der griechischen Küche ist der Bauernsalat.
Das Grundrezept beinhaltet Tomate, Gurke, (grüne) Paprikaschote, Zwiebeln, Feta, Oliven, Salz, Pfeffer und Kräuter wie Oregano, Dill oder Majoran und natürlich Olivenöl.
Ich habe den Salat etwas abgewandelt: Die Zwiebel habe ich weggelassen, weil ich sie roh nicht vertrage. Wegen der Verträglichkeit habe ich eine geschälte rote Paprikaschote genommen und der Käse ist vegan.
Zutaten für 1 Portion:
1/2 Strauchtomate
1/4 Schlagengurke
1/4 Paprikaschote, eigentlich grün, bei mir rot und geschält
1/2 Feta, bei mir vegan
Zwiebelringe – bei mir nicht!
10 Oliven oder mehr nach Wunsch
Oregano, Thymian
Salz, Pfeffer
ein Spritzer Zitronensaft
ein ordentlicher Schluck Olivenöl, vorzugsweise aus Griechenland
Zubereitung:
Die Salatzutaten waschen, abtrocknen.
Tomaten und Gurke eher grob würfeln. Paprikaschote schälen und in Streifen schneiden und auf einem Teller oder in einer Schüssel anrichten.
Kräuter von den Stielen abstreifen, zusammen mit Salz und Pfeffer über das Gemüse streuen.
Zitronensaft und Olivenöl darüber geben und alles leicht durchmischen.
Zum Schluss mit dem in Würfel geschnittene Feta und den Oliven dekorieren.
Ganz authentisch wäre vermutlich noch ein Ouzo und etwas Pita dazu, aber es ging auch ohne.
Hier geht es zu den weiteren Rezepten aus Griechenland:
Neuer Monat, neues Reiseziel der kulinarischen Weltreise: Es geht mit Volker mampft nach Griechenland. Ja, da kann ich doch ein bisschen mitreden. 2005 waren wir auf Kreuzfahrt in der Adria, wie ich im Rahmen der kulinarischen Abstecher nach Italien und Kroatien schon berichtet haben.
Die Kreuzfahrt startete und endete in Heraklion (Ηράκλειο) auf Kreta (Κρήτη) und dort hängten wir damals auch noch eine Woche im Norden der Insel, in Limin Chersonnisos (Λιμένας Χερσονήσου) an.
Eines unserer Tagesziele mit der AidaAura war auch Athen mit dem Besuch der Akropolis, was schon sehr beeindruckend war.
Unglaublicher Verkehr in Athen
Akropolis
Blick von der Akropolis auf Athen
Das sogenannte Erechteion
Blick auf die Altstadt von Athen, die sogenannte Plaka
Theater des Dionysos
Blick hinauf zur Aprokolis
Auch die Anschlusswoche auf Kreta hat uns gut gefallen. Wir hatten einen Mietwagen und haben tolle Tagesausflüge gemacht, währenddessen wir auch sehr lecker gegessen habe. Damals hatte ich noch keinen Foodblog und so habe ich nicht so viel Essen fotografiert wie heutzutage, aber gucken wir mal.
Impressionen aus dem venezianischen Hafen in Rhethimon
Fischgeschäft
Gemüsestand
Typische Taverne
Bei unserem Besuch in Rhethymno (Ρέθυμνο) sind wir einer Empfehlung aus verschiedenen Reiseführern gefolgt und haben am Venezianischen Hafen dort in der Taverna Knossos gegessen. Gekocht hatte damals Mama Anna. Ich hatte Spaghetti mit Meeresfrüchten.
Apropos Knossos: Wer denkt denn bei Kreta nicht an den sagenumwobenen Palast von Knossos. Dort waren wir natürlich auch. Wir waren extra früh dort, was kein Fehler war, denn ab ca. 11 Uhr kamen die Reisebusse und die Leute traten sich gegenseitig die Füße platt. Her ein paar Impressionen:
Im Mai wird wieder gerettet und zwar Tartes und Quiches. Auch diese gibt es in allen möglichen fertigen Versionen angeboten, aber wir Retter*innen machen sie natürlich selber.
Zunächst stellt sich ja mal die Frage, wo der Unterschied zwischen Tarte und Quiche liegt. Eine Quiche ist eine spezielle Tarte aus Lothringen und ist immer herzhaft. Der Name leitet sich vom fränkisch-lothringischen Wort Kichel bzw. Kuechel ab.
Eine Tarte hingegen kann sowohl herzhaft als auch süß sein. Beide Formen basieren eigentlich auf einem geschmacksneutralem Mürbeteig, in Rezepten sieht man aber meistens die Zugabe von Salz bzw. Zucker.
Eine Sonderform der Tarte ist der Flammkuchen, auf französich Tarte flambée genannt.
Im Rahmen der Rettung habe ich uns eine herzhafte Tarte mit Spinat gemacht. Und noch vier Portionen Nudel-Spinatauflauf dazu. Ich hatte dieses Rezept als Basis genommen, muss aber sagen, dass das Verhältnis Teig (viel zu wenig für die Form) zu Füllung (viel zu viel) überhaupt nicht gepasst hat. Das darf eigentlich auf einer professionellen Rezeptseite nicht passieren.
Ich habe natürlich die angegebenen Mengen genommen, versuche aber mal, die Menge geschätzt ein bisschen in Kursivschrift anzupassen.
Ich find’s ja immer sehr praktisch, wenn man ein Rezept für zwei Blog-Events parat hat. Mit meiner Erdbeer-Pavlova bediene ich einmal die kulinarische Weltreise nach Australien, denn diese fluffige Baiserschaumtorte hat ihren Ursprung dort, obwohl sie ja vom Namen her eher nach Russland passte. Außerdem streiten sich wohl die Australier und Neuseeländer, wer’s tatsächlich erfunden hat.
Update: Hier geht es zur Zusammenfassung aller Erdbeerrezepte.
Das Rezept habe ich auf Eat Little Bird gefunden. Bei Thanh besteht das Topping aus Himbeeren und Maracuja, ich habe auf die ersten süßen heimischen Erdbeeren gesetzt.
Bei dem derzeitigen miesen Wetter mache ich mir keine Illusionen, dass die Früchtchen aus dem Folientunnel oder beheizten Gewächshaus kommen, aber ich hatte sooo Lust drauf!