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Die kulinarische Weltreiese: Ruhi maacher jhol – Rohufischcurry (Bangladesh)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise von @volkermampft

Nach dem leckeren Rindfleisch-Kartoffel-Curry (Goru mangshor diye aloo) kommt hier mein zweites Gericht aus Bangladesch. Auch dieses ist aus dem Buch My Bangladesh Kitchen von Saira Hamilton.

Beim Fisch musste ich etwas improvisieren, denn den Rohu (Labeo rohita), eine Karpfenart aus Südostasien konnte ich hier beim besten Willen nicht bekommen und auch mit dem von Saira Hamilton vorgeschlagenen „Ersatzfisch“ Tilapia konnte keines der hiesigen Geschäfte punkten. So entschied ich mich für Victoriaseebarsch, immerhin ein Süßwasserfisch. Ich denke, das Gericht lebt sowieso von den vielfachen Gewürzen und Aromen.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 4 Rohu(karpfen)steaks, insgesamt 500 g (ich: 400 g Victoriaseebarschfilets)
  • 1 TL gemahlener Kurkuma
  • 1 TL Chilipulver
  • 1 TL Salz (plus mehr zum Verarbeiten von TK-Fisch; siehe Schritt 1)
  • 4 EL Senföl
  • 2 TL Panch poran *)
  • 1 Zwiebel, in 1 cm Würfel geschnitten
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 4 frische grüne Chilis im Ganzen (ich habe leider nur Peperoni bekommen, die nicht anders als grüne Paprikaschote schmeckt)
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1/2 TL gemahlener Koriander
  • 1 TL Tomatenmark
  • 150 g gehackte Tomaten (ich: abgegossene Cubetti aus der Dose, da die frischen Tomaten im Februar noch nicht schmecken)
  • 200 g festkochende Kartoffeln, geviertelt **)
  • 200 g Blumenkohlröschen (ich hatte noch lila Blumenkohl eingeforen)
  • 3 EL fein gehacktes Koriandergrün/Cilantro

*) Bei Panch poran auch phoron handelt es sich um das sogenannte bengalische 5-Gewürze-Pulver, das zu gleichen Teilen aus Schwarzkümmel- , Kreuzkümmel- (oben links u. rechts), Fenchel- (MItte), Bockshornklee- und Senfsamen (unten links u. rechts) besteht. Da ich alle Gewürze (bis auf Fenchelsamen, ersetzt durch gemahlenen Fenchel) vorrätig habe, habe ich es selbst zusammengeischt.

**) Ich hatte leider eine „komische“ Kartoffelsorte erwischt, die Würfel wollten einfach nicht weich werden. Um den Blumenkohl nicht zu Mus zu verkochen, habe ich die Würfel irgendwann entnervt aus der Pfanne gefischt und in köchelndem Wasser 10 Minuten zu Ende weich gekocht und dann wieder in die Pfanne zurück gegeben.
Sollte ich das Curry noch einmal machen, würde ich die Kartoffeln vorher kurz vorkochen.

Zubereitung:

Wenn Ihr TK-Fisch benutzt, muss dieser komplett augetaut sein. 50 g Salz und 500 ml Wasser so lange verrühren, bis das Salz aufgelöst ist. Den Fisch in eine flache Schale legen und das Salzwasser darüber geben. Nach 20 Minuten den Fisch gut abspülen und mit Küchenpapier gut trocken tupfen. Frischen Fisch einfach nur trocken tupfen.

Jeweils 1/2 TL Kurkuma, 1/2 TL Chilipulver und 1/2 TL Salz mit 1 EL Senföl vermischen und von beiden Seiten auf den Fisch geben. 30 Minuten marinieren lassen.

Die restlichen Zutaten bereitstellen, nach dem Ende der Marinierzeit eine große beschichtete Pfanne bei Mittelhitze aufstellen. Weitere 2 EL Senföl in der Pfanne erhitzen, den Fisch hineinlegen und von beiden Seiten goldbraun braten. Herausnehmen und zur Seite stellen.

In dieselbe Pfanne den letzten Esslöffel Senföl sowie das Panch poran geben, 30 Sekunden unter Rühren anrösten, dann Zwiebel, Knoblauch und grüne Chilis zugeben. Etwa 5 Minuten braten, bis die Zwiebel leicht angebräunt und weich ist.

Restliches Kurkuma, Chilipulver und Salz sowie Kreuzkümmel, gemahlenen Koriander, Tomatenmark und Tomaten einrühren. Ungefähr 100 ml Wasser zugeben und alles gut verrühren. Deckel auflegen und alles ca. 5 Minuten köcheln lassen.

Blumenkohl und Kartoffeln sowie weitere 250 ml Wasser zugeben, einmal aufkochen, Hitze reduzieren und 15 Minuten abgeckt simmern lassen, bis das Gemüse anfängt weich zu werden.

Den vorgebratenen Fisch vorsichtig dazu geben und weitere 5 Minuten ohne Deckel garen.

Mit frisch gehacktem Koriander servieren. Bei uns gab es wieder Fladenbrot als Beilagen, das Fischcurry schmeckt aber auch mit Reis.

Hier sammle ich im Laufe des Monats die Rezepte der Mitreisenden:

Die kulinarische Weltreise: Lohikeitto – Finnische Lachssuppe

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Finnland - die besten Rezepte und Gerichte

Im Mai reisen wir mit Volker mampft und der kulinarischen Weltreise nach Finnland. Im Vorfeld habe ich den tollen Blog Mahtava von Michaela aus München gefunden und konnte mich an den tollen Rezepten, nicht nur aus Finnland, und Bildern kaum satt sehen.

Auch das folgende Rezept habe ich bei Michaela gefunden. Bei Lohikeitto handelt es sich um eine schmackhafte, sättigende Suppe, die mit zwei Hauptzutaten sowie ein paar Gewürzen und Kräutern auskommt.

Ein wenig erinnert sie an die Schwedische Sommersuppe, ist aber noch schneller gemacht als diese.

Zutaten für 2 reichliche Portionen zum Sattessen:

  • 250 g frisches Lachsfilet (bei uns TK-Ware in Bio-Qualität)
  • 700 ml Fischfond, bestehend aus Wasser und einem „Suppenwürfel“ *)
  • 2 große vorwiegend festkochende (neue) Kartoffeln
  • 1 Becher Sahne
  • 1 kleine fein gehackte Zwiebel
  • 4 Pimentkörner, leicht angedrückt
  • 1 Lorbeerblatt
  • Pfeffer, Salz
  • 1/2 Bund frischer Dill
  • optional: 2 lange Gurkenstreifen, mit dem Sparschäler abgeschnitten

*) Ich hätte lieber Fischfond im Glas gekauft, am besten tatsächlich in Bio-Qulität, aber diese Paste war das einzige, was ich bekommen habe. Die Zutatenliste ist natürlich unter aller Kanone, aber geschmeckt hat sie tatsächlich gut.

Zubereitung:

Wasser mit dem Fischfond (Suppenwürfel) in einem großen Topf erhitzen. Die Stiele vom Dill fein hacken und zusammen mit Zwiebel, Piment und Lorbeerblatt zugeben.

Kartoffeln schälen und in gleichmäßige 1 – 2 cm große Würfel schneiden. In der köchelnden Brühe ca. 10 – 15 Minuten fast gar kochen. Die Hälfte der Sahne zufügen und weiter sanft köcheln lassen.

Die restliche Sahne steif schlagen und zur Seite stellen.

Falls nötig die Haut vom Lachs entfernen und diesen in 2 – 3 cm große Würfel schneiden.

Suppe pikant mit Salz und Pfeffer abschmecken. Lachswürfel zugeben und Hitze auf ein Minimum reduzieren.

Die feinen Dillblättchen durchhacken. Die Gurkenscheiben zu einer kleinen Rosette aufdrehen.

Suppe in tiefe Teller oder Schalen schöpfen, einen Klecks geschlagene Sahne daraufgeben. Die Gurkenrosette vorsichtig in die Sahne setzen und die Suppe großzügig mit Dill bestreuen.

Dazu eine Scheibe kräftiges (Roggen-)Brot reichen.

Hier sammle ich im Laufe des Mais die Rezepte der Mitreisenden nach Finnland:

Nachgekocht: Hähnchen mit Kartoffeln, Blumenkohl und Kichererbsen in Kokosmilch vom Blech

Für dieses wunderbare Sonntagsessen muss ich mich im Grunde bei vier Foodblogger-Kolleginnen bedanken:

Susanne von Magentratzerl hat bei Zorra im Kochtopf das Blog-Event Sheet Pan Dinner veranstaltet. Ich habe sogar auch mit zwei Rezepten teilgenommen (Pizzaschnecken und Knusprige Nudeln mit glasiertem Tofu), ebenso wie Eva von Evchen kocht, die genau die Hähnchenteile vom Blech vorstellte.

Dieses Rezept wiederum hat sich Petra von Chili und Ciabatta im Rahmen von Koch mein Rezept ausgesucht und bei Petra habe ich es letztendlich auch entdeckt.

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Kartoffel-Möhren-Durcheinander mit pochiertem Ei

Dieses einfache, schnell gemachte und doch sehr leckere Gericht wäre auch eine gute Wahl für die Schnelle Feierabendküche im Rahmen von Leckeres für jeden Tag gewesen, denn es stand in 30 Minuten auf dem Tisch.

Wir essen gerne Kartoffelstampf mit Gemüse drin, z. B. mit Sellerie, Steckrüben oder Möhren. Früher war dieses „Durcheinander“, wie es bei uns in Westfalen heißt, oft ein Resteessen, um Gemüsereste „weg“ zu bekommen. Dann überwogen meistens die Kartoffeln. Ich mache diese Mischung jetzt meistens eins zu eins.

Hier ist mal das Grundrezept für Kartoffel-Möhren-Durcheinander. Statt des „eventuellen“ Wassers aus dem Rezept habe ich etwas Möhrenorangensaft genommen und Milch statt des Sahne-Wasser-Gemischs. Das ist wohl noch ein Relikt aus meinen Dialysetagen, wo pure Milch wegen des hohen Phosphatgehalts nicht empfehlenswert war.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1/2 Rezept Möhren durcheinander (je 2 dicke Kartoffeln und Möhren)
  • 1 Scheibe (Serrano-)Schinken mit etwas Fettrand, ca. 0,5 cm dick
  • 4 Stiele krause Petersilie
  • 1 Lauchzwiebel in Ringen
  • 2 Eier

Zubereitung:

Kartoffeln und Möhren waschen, schälen und in möglichst kleine Würfel schneiden. Je kleiner die Würfel desto kürzer ist die Garzeit und das Stampfen fällt auch leichter.

Gerade mit leicht gesalzenem Wasser bedeckt zum Kochen bringen und in ca. 15 Minuten weich kochen. Abgießen und mit Butter, etwas Möhrenorangensaft und Milch nicht zu fein stampfen. Mit Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.

In der Zwischenzeit den Schinken würfeln und ohne Fett in einer Pfanne knusprig braten. Herausnehmen und im Schinkenfett die Petersilie und die Lauchzwiebelringe braten. Alles zurück in die Pfanne geben und warm halten.

Zum Schluss in 3 Minuten die Eier pochieren.

Wir hatten uns letztes Jahr diese Pochierringe angeschafft, mit denen das Pochieren wirklich prima klappt. Man bringt Essigwasser leicht zum Sieden und schlägt die Eier in den Trichter. Dann holt man sie einfach mit einer Schaumkelle aus dem Wasser.

Zum Servieren das Durcheinander auf Teller geben, mit dem Löffelrücken eine Vertiefung machen und jeweils ein pochiertes Ei hineinsetzen. Die Schinken-Petersilien-Lauchzwiebelmischung darüber geben.

Das Eigelb war noch wunderbar flüssig und ergoss sich über den Stampf. Soooo gut!

Die kulinarischer Weltreise: Dal Bhat (Nepal)

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Und wieder neigt sich ein kulinarisches Weltreisejahr dem Ende entgegen. Uns verschlägt es zusammen mit unserem Reiseleiter Volker mampft nach Nepal (सङ्घीय लोकतान्त्रिक गणतन्त्र नेपाल = Demokratische Bundesrepublik Nepal).

Ich glaube, fast jedem fällt bei Nepal spontan der höchste Berg der Erde, der mit 8848 Metern Höhe im Himalaya gelegene Mount Everest (Nepali: Sagarmatha) ein. Am 29. Mai 1953 gelang dem Sherpa Tenzing Norgay zusammen mit Edmund Hillary die Erstbesteigung des Mount Everest.

1978 folgten ihnen Reinhold Messner und Peter Habeler als erste Menschen ohne zusätzlichen Flaschensauerstoff. Eine Wahnsinnsleistung von beiden Teams!

Inzwischen ist der Berg fast zu einem Freizeitpark für Hinz und Kunz verkommen mit der damit verbundenen Problematik von eklatanter Umweltverschmutzung und Eingriff in die Natur.

Dass Nepal nicht nur aus der Himalayaregion, sondern auch aus dem Terai genannten Tiefland des Gangesdeltas, dem Mittelland, das eine Gesamthöhe von bis zu 3000 Metern erreicht und die Hauptstadt Kathmandu beheimatet, ist vielen vermutlich gar nicht so gewärtig – mir auch nicht.

Unter dem Titel Dem Himmel so nah gibt es eine sehr interessante zweiteilige Doku über Nepal in der Arte-Mediathek.

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Koch mein Rezept (Westfälische Potthucke von Katja Brenner)

Blogger Aktion "Koch mein Rezept - der große Rezepttausch" von @volkermampft

Fast hätte ich es nicht mehr geschafft, rechtzeitig etwas für die dreizehnte Runde des großen von Volker mampft ins Leben gerufene Foodblog-Wichtelns Koch mein Rezept zu kochen. Wie hier schon erwähnt war ich ziemlich krank inklusive Krankenhausaufenthalt. Da ich mich mit einer Geschichte nicht zufrieden gebe, kamen dann noch eine Blasenentzündung und eine fette Erkältung obendrauf, so dass ich wirklich ziemlich in den Seilen hing und hänge.

Da freut es mich um so mehr, dass ich – nicht ohne des GöGas tatkräftige Unterstützung – doch noch ein Rezept aus Katjas Blog Kaffeebohne nachgekocht habe.

Bei mir durfte sich übrigens Jenny von Jenny is baking umschauen und hat sich für die leckeren belgischen Waffeln entschieden, die ich längst mal wieder backen könnte. Im Gegensatz zu meinem Rezept hat Jenny viel weniger Hefe genommen und den Teig über Nacht garen lassen. Das muss ich unbedingt mal ausprobieren!

Doch zurück zu Katja und der Westfälischen Potthucke, die es am zweiten Adventsonntag, einem usseligen, kalten trüben Dezembertag gab.

Obwohl „im Herzen Westfalens“ vor über 50 Jahren geboren, habe ich dieses Gericht noch nie vorher gegessen, ergo auch nicht selber gemacht. Dabei ist es sooo lecker!

Nein, da muss erst eine Foodblogger-Kollegin aus Südhessen kommen und mir dieses Heimatgericht, das sie im Rahmen der kulinarischen Deutschlandreise von Sylvia von Brotwein für den Abstecher nach Nordrhein-Westfalen vorgestellt hatte, schmackhaft machen.

Ich kenne Katja von diversen Blog-Events, u. a. ist sie auch beim Rettungstrupp von #wirrettenwaszurettenist dabei. Sie macht einen bodenständigen Eindruck auf mich und mit dem Abschnitt in ihrer Vorstellung „Über mich und mein Blog“, warum sie bloggt, schreibt sie mir aus der Seele!

Ich kaufe mir meine Geräte und Kochbücher – bis auf ein oder zwei sehr seltene Ausnahmen – selber, und ich möchte auch meinen Blog frei von Werbung halten. Nix törnt mich mehr ab, als eine Werbung für Anti-Ohrenschmalzspray in einem Rezept für schmalzgebackene Schweineöhrchen!!!

Auch unsere Wege zum Kochen und Backen ähneln sich. Auch bei mir ging dieser Weg von Kantinenessen über „verfeinerte“ Fertig- und Halbfertiggerichte zu Hause bis hin zu „frisch gekocht und selbst gemacht“.

Wenn ich heutzutage mal auf eine Fertigpizza zurückgreifen muss, weil meine Gesundheit mir mal wieder ein Schnippchen schlägt, bin ich nicht nur kreuzunglücklich, nein, ich merke auch, dass ich das Zeug immer weniger gut vertrage.

Super gefreut habe ich mich übrigens über diese Postkarte, die relativ schnell nach der Auslosung der Tauschblogs bei mir eintrudelte.

Hallo liebe Britta,
ich freue mich sehr, dass Du mich in der aktuellen Runde von „Koch mein Rezept“ bekochen darfst und bin schon sehr gespannt, für welches Rezept Du Dich eintscheidest. Viel Spaß bei Stöbern und liebe Grüße auch an Martin. Katja „Kaffeebohne“

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Steckrübeneintopf mit Kalbsknochenbrühe und Graupen

Sonntags gab es Kalbstomahawksteaks. Da noch einiges an Fleisch am Knochen war, beschloss ich, diese als Basis für eine Brühe zu verwenden.

Dazu die Knochen mit Porree und einem Lorbeerblatt mit kaltem Wasser aufsetzen. Zum Kochen bringen und ca. 2 – 3 Stunden sanft köcheln lassen – je länger, desto besser.

Wie Ihr seht, habe ich dazu meinen Pastatopf mit Einsatz genutzt. So kann man nach dem Kochvorgang den Einsatz einfach aus der Brühe heben.

Diese wiederum wurden mit Steckrübe, Möhre, Kartoffeln, Graupen, dem Kalbsfleisch und Mettwürsten in Scheiben zu einem wunderbaren Eintopf.

Zutaten für ca. 4 Portionen Eintopf:

  • 1 – 1,5 l Kalbsbrühe
  • Rest Kalbfleisch in dünnen Streifen
  • 2 Mettwürstchen in Scheiben
  • 1 Steckrübe
  • 1 – 2 Möhren, je nahch Größe
  • 1 faustgroße festkochende Kartoffel
  • 100 – 150 g mittelgroße Gerstengraupen
  • Liebstöckelsalz, Pfeffer

Zubereitung:

Das Gemüse waschen, putzen und in etwa gleich große Stücke schneiden. Zusammen mit den Graupen in die Brühe geben, zum Kochen bringen und so lange sanft köcheln, bis die Graupen sowie die Gemüsestücke weich sind.

Kurz vor Ende der Garzeit das Kalbsfleisch und die Wurstscheiben zugeben und warm ziehen lassen. Den Eintopf mit Liebstöckelsalz und Pfeffer abschmecken.

Bocadillo mit Tortilla

Im Juli gehen wir mit Leckeres für jeden Tag auf ein Picknick.

Laut Definition ist ein Picknick eine im freien eingenommene Mahlzeit, oft als Pause während eines Ausflugs. Es gibt aber auch Picknicks, die kommerziell veranstaltet werden, für die man Eintritt zahlt und bei dem das Essen von Cateringunternehmen kommt.

Wir bereiten aber unser Picknick in der heimischen Küche selber zu.

Bei mir gibt es eine leckere Kartoffel-Zuchini-Tortilla im Fladenbrötchen (eigentlich Fougasse-Teig).

Zutaten für 2 Bocadillos:

  • 1 Fladenbrot von ca. 10 cm Durchmesser, alternativ 2 Baguettebrötchen
  • 2 Stücke Kartoffel-Zucchini-Tortilla in der Größe des Brötchens
  • 2 TL Tomatenketchup – nicht zu viel nehmen, damit nicht alles beim Essen ausläuft
  • außerdem: Butterbrottüte/-papier, Servietten, Plastik- oder Blechdose mit Deckel

Zubereitung:

Fladenbrot halbieren, beide Hälften nicht ganz aufschneiden. Auf jedes Brot jeweils einen Teelöffel Ketchup geben und dann die Tortilla hineingeben. Etwas zusammendrücken und in die Butterbrottüte geben bzw. in -papier einwickeln (Ich habe fürs Foto die Brote nicht komplett eingepackt.)

In die Dose legen, Deckel drauf und ab in den Picknickkorb damit.

Denkt bitte beim Picknick an die Nachhaltigkeit und die Umwelt. Verzichtet möglichst auf Plastik- oder Alufolie. Butterbrotpapier oder -tüten sind eine gute Alternative, noch bessser sind Wachstücher.

Auch Wegwerfgeschirr und -besteck sind problematisch. Es gibt Picknicksets zu kaufen, bei denen Geschirr und Besteck zwar auch aus Plastik sind, aber wiederverwendbar.

Dass man nach dem Picknick seinen Müll wieder mitnimmt, versteht sich von selbst!

Was man sonst noch so zu einem Picknick mitnehmen kann?

Für Getränke sollte natürlich auch gesorgt sein. Nehmt Wasser oder Saftschorlen mit, auch Tee oder Kaffee in Thermoskannen sind eine gute Idee.

Weitere Ideen für ein gelungenes Picknick liefern die anderen Teilnehmer:innen von Leckeres für jeden Tag:

Kartoffel-Zucchini-Tortilla mit Tomatensalat

Das ist ein schönes Gericht für den Sommer. Der Backofen übernimmt den größten Teil der Arbeit und der Tomatensalat ist schnell gemacht. Ich habe auch schon ein ähnliches Rezept im Blog.

Dieses Mal wird die Tortilla später noch kalt weiterverwendet, denn sie findet sich in einem (Fladen-)Brötchen wieder und darf mit zum Picknick bei Leckeres für jeden Tag (Veröffentlichung am 3. Juli).

Zutaten für 4 bis 6 Portionen für die Tortilla:

  • 2 faustgroße Kartoffeln
  • 1 große Zucchini
  • 6 Eier
  • Olivenöl
  • Salbei, Rosmarin, Thymian, alles sehr fein gehackt
  • 1 kleine Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 kleine (rote) Zwiebel, fein gewürfelt
  • 2 EL fein geriebener Gouda
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zubereitung:

Kartoffeln in der Schale 10 Minuten vorkochen und ganz auskühlen lassen. Nach Wunsch pellen. Ich hatte neue Kartoffeln und habe die Schale dran gelassen.

Erkaltete Kartoffeln und Zucchini in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden.

Kräuter, Knoblauch und Zwiebel in etwas Olivenöl anschwitzen, in eine Schüssel umfüllen und abkühlen lassen.

In derselben Pfanne die Zucchinischeiben von beiden Seiten kurz anbraten.

Backofen auf 180 °C vorheizen.

Eine Auflaufform mit etwas Olivenöl auspinseln. Die Kartoffelscheiben einlegen, die angebratenen Zucchinischeiben darüber legen.

Eier in die Schüssel mit den Kräutern schlagen, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss pikant abschmecken. Den geriebenen Käse unterrühren und über das Gemüse geben.

30 Minuten backen.

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Nachgekocht: Versunkene Eier im Spinatbett

Ihr mögt gerne Spinat mit Kartoffeln und Eiern? Ja, wir auch und deshalb haben wir mal alles in einen Auflauf gepackt. Eine schöne Idee und total lecker.

Vielleicht ist das auch ein schönes Rezept für den kommenden Gründonnerstag, an dem ja traditionell grüne Gerichte auf den Teller kommen.

Das Rezept habe ich auf der Seite Das Kochrezept entdeckt.

Leider hatte ich etwas zu wenig Spinat im Tiefkühler, aber das tat dem Geschmack keinen Abbruch und satt geworden sind wir auf jeden Fall!

Zutaten für 2 Portionen:

  • 300 g Kartoffeln (gekocht, gepellt)
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Olivenöl zum Braten
  • 280 g TK-Spinat
  • 125 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, frisch geriebene Muskatnuss
  • 2 Eier
  • 50 g Gouda mit Kräutern, gerieben
  • außerdem: 1 große oder 2 kleine Auflaufformen

Zubereitung:

Schalotten und Knoblauch schälen und in Würfel schneiden. Im Olivenöl glasig dünsten, Spinat zugeben und mit Deckel so lange dünsten, bis der Spinat aufgetaut ist. 2/3 der Sahne, also ca. 80 ml zugeben, mit den Gewürzen abschmecken.

Kartoffeln in Scheiben schneiden und in eine bzw. zwei gefettete Auflaufform(en) geben. Spinat gleichmäßig auf den Kartoffeln verteilen. Mit einem Löffel Vertiefungen in den Spinat drücken und in jede Mulde den Inhalt eines rohen Eis geben.

Restliche Sahne über den Spinat gießen und den Käse so verteilen, dass die Eier noch zu sehen sind.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C (Umluft: 155 °C) ca. 20 – 30 Minuten (je nach gewünschter Konsistenz der Eier) überbacken.

Entweder den Auflauf mit je einem Ei auf Tellern verteilen oder die kleinen Förmchen auf Holzbrettern direkt servieren.