Archiv der Kategorie: Fleisch und Geflügel

Die kulinarische Weltreise: Mit Hähnchen gefülltes Fladenbrot (Türkei)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in der Türkei

Im August reisen wir mit Volker mampft im Rahmen der kulinarischen Weltreise in die Türkei. Ich selber war noch nie dort, bin aber natürlich schon mit der „türkisch-deutschen“ Imbiss-/Fastfood-Küche und auch hin und wieder mit authentischerer türkischer Küche (z. B. hier oder hier) in kulinarischen Kontakt gekommen.

Ob das heutige Gericht nun typisch türkisch ist, sei nun mal dahingestellt, aber bei einer fast zwei Kilo schweiren Maispoularde aus der Heißluftfritteuse bleiben nun mal Reste und die boten sich einfach an, in ein Fladenbrot gepackt zu werden.

Letzten Endes konnten wir von dem Mistkratzer sogar dreimal essen, aber das nur am Rande.

Das Hähnchen wurde am Sonntag in der Heißluftfritteuse zubereitet und dazu gab es orientalisches Gemüse (Möhren, Paprikaschote, rote Linsen) und selbst gekauftes Fladenbrot. Man kann es aber auch selber backen wie hier oder hier beschrieben.

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Berliner Erbsensuppe mit Bockwurst und Speck

Deutsche Küche – die Foodblogger-Aktion

Es ist Juli und normalerweise gäbe es im Hochsommer garantiert keinen Eintopf, egal ob Erbse, Linse (veganer Linseneintopf) oder Graupe (Graupeneintopf), aber dieser Sommer ist ja eher eine kühle Regenzeit mit ein paar zaghaften Sonnentagen. Der GöGa und ich waren uns also wegen der kühlen Temperaturen schnell einig und so gab es zwei Tage hintereinander diesen superleckern Eintopf.

Zubereitet wurde er im Rahmen des Events Deutsche Küche von Sylvia von Brotwein. Nachdem wir in Bayern gestartet waren, geht es diesen Monat (bis Mitte August) nach Berlin. Von dort hatte ich Euch auch schon Königsberger Klopse und Eier in Senfsauce mitgebracht.

Als Anregung diente dieses Rezept, das ich ein bisschen abgewandelt habe. Die Zutaten waren schnell gekauft. Naja, bis auf den Schinkenknochen. Ich kenne es von früher, dass meine Oma sehr oft Eintopf „auf“ Schinkenknochen gekocht hat und konnte mir nicht vorstellen, dass man sie heutzutage nicht einfach an der Metzgertheke oder der sogenannten „Landmetzgerei“ käuflich erwerben kann. Ich hatte mich durch verschiedene Metzgereien telefoniert – ohne Erfolg. „Wir bekommen die Schinken schon ausgelöst“ oder „Das ist gegen die Hygienebedingungen“ bekam ich als Antowrt auf meine Frage, wieso es denn keine Schinkenknochen mehr zu kaufen gäbe.

Letzten Endes bot mir eine Metzgerei, bei der ich nicht mal Kundin bin, an, dass ich mir Schinkenschwarten abholen könne. Für „umme“. Vielen Dank dafür an die Metzgerei Jedowski!

Aus den angegebenen Zutaten bekommt man übrigens mindestens 6 Portionen, so dass wir zwei Tage sehr reichlich essen und noch einen Rest einfrieren konnten.

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Berlin! Berlin! Wir fahren nach Berlin! – Mit Königsberger Klopsen

Deutsche Küche – die Foodblogger-Aktion

Dieses ehemalige (?) Fussballmotto könnte man auch im Zusammenhang mit Sylvias neuem Reiseziel im Rahmen ihres Events Deutsche Küche grölen.

Nach Bayern geht es nämlich in die deutsche Hauptstadt. Auch hier musste ich mich erst mal einlesen, was alles zur typisch Berliner Küche gehört und war erstaunt, welche Gerichte, die ich schon seit Kindertagen kenne, tatsächlich der Berliner Küche zugeordnet werden.

Dazu gehören unter anderem (gepökeltes) Eisbein mit Sauerkraut und Kartoffeln, alternativ mit Kasseler statt des Eisbeins.

Bismarkhering, Rollmops, etc. pp.

Heute komme ich Euch mit einem Klassiker, nämlich Königsberger Klopsen.

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Nachgekocht: Glasnudeln mit grünem Spargel und Rinderfilet

Als Julia von German Abendbrot das Bild zu diesem tollen Gericht auf Facebook postete, war ich gleich Feuer und Flamme.

Tolle Zutaten für ein relativ schnell gemachtes Gericht. Dem GöGa gezeigt, zusätzlich Brokkoli als Gemüse angeboten, weil er Spargel nicht so gerne mag und das Essen für den Feiertag (Fronleichnam) war gebongt.

Der Plan war, am Folgetag Reste zu Essen, weshalb ich die Zutaten verdoppelt habe. Auch bei den Gewürzzutaten musste ich etwas schrauben, hatte ich doch beim Einkaufen die grünen Chili vergessen und statt Fischsauce nur Austersauce im Haus.

Zutaten für 4 Portionen:
  • 200 g Vermicelli (dünne Reisnudeln)
  • 300 g Rinderfilet
  • 500 g grüner Spargel
  • 1 kleiner Brokkoli
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • Erdnussöl
  • ein Stück Ingwer
  • Austernsauce (im Original Fischsauce)
  • helle Sojasauce
  • Limettensaft
  • Chilipulver (in Ermangelung der grünen Chilischote)
  • zusätzlich: Cashewkerne
Zubereitung:

Vom Spargel die holzigen Enden abschneiden und die Stangen in drei gleich lange Stücke schneiden.

Den Strunk vom Brokkoli abschneiden, schälen und längs in etwa spargeldicke Stücke schneiden. Den Rest in Röschen teilen.

Alles auf den gelochten Einsatz des Dampfgarer legen und bei 100 °C 7 Minuten dämpfen. Das Gemüse sollte noch knackig sein.

Glasnudeln mit kochendem Wasser übergießen, nach der auf der Packung angegebenen Zeit über einem Sieb abgießen und abtropfen lassen.

Ingwer schälen und fein hacken, Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in 2 – 3 cm große Stücke schneiden. Ich hatte Frühlingszwiebeln mit kleinen Knollen, die ich längs geviertelt habe.

Das Erdnussöl im Wok erhitzen, das Filet von allen Seiten scharf anbraten. Herausnehmen und ruhen lassen. Dann das Fleisch in dünne Streifen schneiden.

Ingwer und Frühlingszwiebeln im Öl anbraten, mit Austern- und Sojasauce ablöschen. Gemüse und Fleisch sowie die Glasnudeln zugeben und gut verrühren. Mit Chilipulver und Limettensaft abschmecken.

Paralell die Cashewkerne grob durchhacken (ich hatte Cashewbruch) und ohne Fett in einer beschichteten Pfanne unter Schwenken goldbraun anrösten.

Glasnudeln mit Gemüse und Fleisch in Schälchen anrichten und mit den Cashwekernen bestreuen.

Es war so lecker, dass wir beide noch einmal Nachschlag holten, wodurch sich natürlich die Menge, die für den Folgetag gedacht war, erheblich verringerte.

Ich habe das Ganze dann mit in schräge Scheiben geschnittener Möhre und in Streifen geschnittener Paprikaschote, die ich kurz in Sonnenblumenöl knackig gebraten hatte, sowie weiteren 50 g Vermicelli wie oben beschrieben zubereitet, verlängert. Auch diese Variante mit dem zusätzlichen Gemüse hat uns sehr gut geschmeckt:

Die kulinarische Weltreise: BBQ-Spezial (Flanksteak und grüner Spargel)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft - BBQ Spezial

Zum Juni-Sonderthema im Rahmen der kulinarischen Weltreise mit Volker mampft habe ich – noch – nicht wirklich viel vorzuweisen. Bisher hat es erst einmal mit Grillen geklappt und wirklich international war das ganze auch nicht, wenn man mal von orientalischen Salzzitronen, Szechuanpfeffer auf dem Steak und einem Spaghettisalat absieht.

Der GöGa meint immer, grillen lohne sich im Grunde für zwei Personen nicht. Ich versuche, ihn jedes Jahr aufs Neue davon zu überzeugen, dass man gerade im Kugelgrill auch jede Menge andere Sachen als nur Fleisch zubereiten kann. Man müsse halt nur mal die ganzen einschlägigen Kochbücher studieren… Ich glaube, alleine von Weber selber haben wir mindestens zwei Exemplare.

Grill mit Flanksteaks und grünem Spargel mit Salzzitronen

Naja, wie auch immer. Es gab noch Flanksteaks in der Tiefkühle, die dann eines Samstags dran glauben mussten. Für mich gab es noch gegrillten grünen Spargel mit oben erwähnten Salzzitronen und außerdem noch zwei Sorten Nudelsalat, ganz klassisch mit Mayo, Gürkchen, Mais, Ei und Fleischwurst und italienisch angehaucht mit Spaghetti, Tomaten, Mozzarella, Rucola, Basilikum, Olivenöl und Aceto Balsamico.

Der gedeckte Tisch auf der Terrasse: oben rechts die Steaks, mittig darunter der klassiche Nudelsalat, links unten der gegrillte grüne Spargel, rechts daneben der Spaghettisalat

Den Spargel habe ich mit etwas einer halben in Würfel geschnittenen Salzzitrone und dem Öl in eine Auflaufform gelegt. Er wurde über indirekter Hitze gegart.

Für die Steaks war der GöGa zuständig. Er hat sie über direkter Hitze von beiden Seiten bis zu einer Kerntemperatur von knapp 60 °C (Ja, das war etwas zu viel des Guten!) gegrillt.

Die Salate habe ich natürlich vorbereitet. Den klassischen Nudelsalat habe ich nach diesem Rezept mit ein paar anderen Zutaten zubereitet.

Für den Spaghetti-Salat „Caprese“ habe ich ca. 100 g selbst gemachte und getrocknete Spaghetti abgekocht und mit kaltem Wasser abgeschreckt. Dazu kam etwas frischer Rucola und Basilikum aus dem Garten sowie eine grob gewürfelte Mozzarella. Das Dressing habe ich aus Olivenöl, etwas Wasser, Zucker, Salz, Pfeffer und Aceto Balsamico zusammengerührt und erst kurz dem Servieren über den Salat gegeben.

Das Ganze war zwar unspektakulär, aber natürlich trotzdem sehr lecker. Ich hoffe, wir bekomme vor Ende des Monats noch ein weiteres Barbeque hin. Ich hatte da was mit kleinem Drei-Gänge-Menü vom Grill im Kopf, aber momentan sehen die Wetteraussichten eher mau aus.

Mein Teller mit Spaghettisalat „Caprese“, grünem Spargel und Flanksteak mit Bad Sassendorfer Siedesalz und Szechuanpfeffer

Ein paar Grillereien gibt es allerdings doch schon im Blog:

Das ist echt traurig, wenn man bedenkt, dass wir den Weber-Grill bereits im Sommer 2014 angeschafft haben.

Hier geht es zu den bisher veröffentlichten Beiträgen der Mitreisenden:

#wirrettenwaszurettenist: Belegte Brote und Wraps (Roastbeef-Brot mit Remoulade)

Butterbrot, Schnitte, Schnittchen, Pemme, Bemme, Bütterken, Kniffte – Es gibt sicher unzählige regionale Begriffe für das belegte Brot, das diesen Monat das Thema der Rettungstruppe im Kampf gegen die Lebensmittelindustrie ist. Als Alternative dürfen auch Wraps gewickelt werden.

Der GöGa und ich haben uns auf den fast letzten Drücker für ein mit Roastbeef und Remoulade belegtes Brot entschieden.

Butterbrot mit Roastbeef und Remoulade

Als Grund- und Unterlage diente dieses Brot, das ich morgens nach einer fünfzehnstündigen Kühlschrankgare gebacken hatte. Man könnte aber auch ein Baguettebrötchen oder eine Scheibe Roggenbrot nehmen.

Für den Belag braucht Ihr eigentlich nur Roastbeef, ein paar Salatblätter und Remoulade.

Das Roastbeef habe ich einen Tag vorher mariniert und dann im Kühlschrank schön einziehen lassen.

Die Anregung dazu habe ich mir hier geholt.

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Die kulinarische Weltreise: Coq au Riesling (Frankreich)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Frankreich

Frankreich ist im Mai das Ziel der kulinarischen Weltreise mit Volker mampft. Nach der Quiche Lorraine und der Axoa de canard d’Espelette gab es am vergangenen Wochenende die elsässische Version des Hähnchens in Rotwein: das Hähnchen in Riesling.

Da wir ja nur zu zweit sind, habe ich das Rezept auf zwei Hähnchenschenkel, die noch in der Tiefkühle schlummerten, runtergerechnet. Mir persönlich war die Sauce etwas zu zwiebelig, aber ansonsten hat uns der Coq au Riesling sehr gut geschmeckt.

Da ich immer noch körperlich eingeschränkt bin (OP am rechten Arm, linkes Knie verdreht nach Sturz im Krankenhaus), hat der GöGa wieder tatkräftig geholfen. Als Beilage gab es noch einen einfachen grünen Salat mit schnellem Essig-Öl-Dressing und ein französisches Landbrot, das ich aus vorgenannten Gründen fertig gekauft habe.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 Hähnchenschenkel
  • Mehl
  • 1 EL Butterschmalz
  • 1 mittelgroße Möhre, in Scheiben
  • 2 kleine Zwiebeln, gewürfelt
  • 2 Schalotten, gewürfelt
  • 200 ml Riesling
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 10 g Butter + 10 g Mehl, verknetet und kalt gestellt
  • 2 EL Crème fraîche
  • 80 g Champignons, in Scheiben
  • 1 TL Butter
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Hähnchenschenkel leicht in Mehl wälzen.

In einem Schmortopf das Butterschmalz zerlassen, die Hähnchenschenkel von beiden Seiten scharf anbraten, dann herausnehmen und zur Seite stellen.

Zwiebeln, Schalotten und Möhren in den Topf geben und schmoren, bis das Gemüse leicht gebräunt ist. Riesling und Gemüsebrühe zugeben und aufkochen.

Hähnchenkeulen zugeben und bei geschlossenem Deckel ca. eine Stunde auf kleiner Temperatur garen.

Inzwischen die Mehlbutter herstellen, das Brot etwa eine halbe Stunde vor Ende der Garzeit bei 150 °C Umluft aufknuspern.

Wenn die Hähnchenschenkel gar sind, diese aus der Rieslingbrühe nehmen, die Mehlbutter mit einem Schneebesen einrühren, Crème fraîche, dann die Champignons zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Hähnchenschenkel auf zwei Teller legen, die Sauce dazu geben. Das Brot aufschneiden und zum Coq au Riesling reichen.


Weitere Rezepte aus Frankreich, die schon vor der kulinarischen Weltreise im Blog waren:

Bisher sind die folgenden Rezepte zusammengekommen:

Volker von Volkermampft mit Boeuf Bourguignon – das französische Gulasch
Britta von Backmaedchen 1967 mit Clafoutis-französischer Kirschauflauf
Ulrike von Küchenlatein mit Sauerteigbrot im Poilâne-Stil
Susanne von magentratzerl mit Galette mit Sardine und eingelegter Zitrone
Susanne von magentratzerl mit Gefüllte Artischocken
Susanne von magentratzerl mit Kouign patates – Bretonische Kartoffel-Käseplätzchen
Tina von Küchenmomente mit Financiers aux myrtilles – Kleine Mandelkuchen mit Blaubeeren aus Frankreich
Ronald von Fränkische Tapas mit Tarte Tatin
Conny von Mein wunderbares Chaos mit Cannelés Bordelais
Sylvia von Brotwein mit Französisches Baguette – Das Original selbst backen
Sylvia von Brotwein mit Französisches Landbrot
Sylvia von Brotwein mit Crepes und Galettes
Conny von Mein wunderbares Chaos mit Tarte Dijon
Britta von Backmaedchen 1967 mit Éclairs mit Crème pâtissière
Simone von zimtkringel mit Tarte Bourdaloue
Cornelia von SilverTravellers mit Französisches Gulasch mit Pilzen und Rotwein
Wilma von Pane-Bistecca mit Geroestetes Knochenmark auf zwei Arten – Os a Moelle
Ulrike von Küchenlatein mit Orgeat-Sirup hausgemacht
Ulrike von Küchenlatein mit La Mauresque und andere französische Aperitifs
Petra von Chili und Ciabatta mit Fondant au chocolat
Susi von Turbohausfrau mit Radieschenblättersuppe
Nadine von Möhreneck mit Crème caramel (vegan)
Tina von Küchenmomente mit Französischer Himbeer-Marmorkuchen (Cake marbré framboise)
Volker von Volkermampft mit Pain au cafe – Espresso Brot
Volker von Volkermampft mit Le pain au levain – Französisches Weizenbrot
Wilma von Pane-Bistecca mit Gougeres von Alain Ducasse
Gabi von Langsam kocht besser mit Blanquette de Veau (Kalbsfrikasse aus dem Slowcooker)
Conny von Mein wunderbares Chaos mit Pain Brié
Petra von Chili und Ciabatta mit Le broufado – Schmorgericht aus der Camargue
Ulrike von Küchenlatein mit Tartine For’Bon
Petra von Chili und Ciabatta mit Chinois alsacien – Schneckekueche aus dem Elsass

Die kulinarische Weltreise: Axoa de canard d’Espelette (Frankreich)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Frankreich

Axoa de canard d’Espelette mit Ofenkartoffeln, Tomaten-Olivensalat und einem Glas gekühlten Weißwein

Im Mai geht es mit Volker mampft auf der kulinarischen Weltreise nach Frankreich. Dort war ich in der Tat schon, leider erst zwei Mal, wie ich im Beitrag zur Quiche Lorraine schon erzählt habe. Ein paar Rezepte (siehe Ende des Artikels) aus Frankreich sind auch schon im Blog.

Mein heutiges Rezept habe ich auf der Seite Französisch kochen von Aurélie Bastian gefunden, von der ich auch schon schnelle Baguettebrötchen nachgebacken habe.

Da ich noch eine Entenbrust im Tiefkühler hatte, kam das baskische Axoa (sprich: Aschoa) gerade gelegen.

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Die kulinarische Weltreise: Odschakhuri (Georgien)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Georgien

Im April 2020 nimmt Volker mampft uns auf kulinarische Weltreise mit nach Georgien. Darum gab es auch am Ostermontag nach dem Tschanachi am Sonntag ein Rezept aus der georgischen Küche. Odschakhuri (auch Odjakhuri geschrieben) heißt übersetzt Familienmahl, weil es jedem schmeckt. Es besteht aus Schweinenacken, Kartoffeln, Paprikaschote, Zwiebeln, Knoblauch, Dill sowie dem sogenannten swanetischen Gewürzsalz aus Salz, Bockhornklee, Dill, Knoblauch, Koriander, Kümmel, gemahlener Paprika und Tagetes. Bis auf Tagetes habe ich alles im Vorrat und so würzte ich das Gericht einfach nach Gusto damit.

Zutaten für 2 Portionen:
  • 300 g Schweinenacken (vom Porc Duroc)
  • 200 g Kartoffeln
  • 75 g rote Paprikaschote
  • 100 g Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/4 Bund Dill
  • Salz (plus die oben genannten Kräuter/Gewürze)
  • Pfeffer
  • 50 ml Pflanzenöl zum Braten
Zubereitung:

Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden und in etwas Öl knusprig braten. Zwiebeln, Knoblauch und Paprika würfeln, zugeben und kurz mitbraten. Das Fleisch und Gemüse warmstellen. 

Kartoffeln schälen, würfeln und in einer separaten Pfanne im reichlich Öl knusprig-weich braten. Die Kartoffelwürfel zum Fleisch geben, vermischen und mit Salz, Pfeffer, den swanetischen Gewürzen und dem gehackten Dill würzen. Das Gericht abgedeckt weitere drei bis vier Minuten auf kleiner Flamme ziehen lassen.

Serviert wird Odschakhuri typischerweise in einer unglasierten Tonschale. Wer mag kann das Gericht noch mit frischen Zwiebelringen garnieren (Nö, mag ich nicht!).

Statt dessen gab es ein paar Stücke Tomate und Gurke als „frische Beilage“.

Die kulinarische Weltreise: Tschanachi aus dem Slow Cooker (Georgien)

Blogger Aktion "Die kulinarische Weltreise" von @volkermampft hält in Georgien

Im April 2020 nimmt Volker mampft uns auf kulinarischer Weltreise mit nach Georgien. Eine ungefähre Vorstellung, wo dieses Land, das ehemals zur Sowjetunion gehörte, liegt, hatte ich. Irgendwo zwischen Kaukasus und Schwarzem Meer. Alles andere musste ich bei Wikipedia nachlesen.

Der berühmteste Sohn Georgiens ist übrigens Eduard Schewardnadse, der letzte sowjetische Außenminister unter Michael Gorbatschow und zweiter Präsident Georgiens nach dem Zerfall der Sowjetunion. Ihm und Michael Gorbatschow ist im Wesentlichen die Wiedervereinigung Deutschlands zu verdanken.

Über die georgische Küche weiß ich noch weniger als über das Land selber, auch hier fanden sich bei Wikipedia schon allerlei Informationen und Anregungen. So erfuhr ich zum Beispiel, dass die georgische Küche zur Haute Cuisine der ehemaligen Sowjetrepubliken zählt(e).

Rezepte fand ich unter anderem auf dem Blog My Georgia und in diesem Artikel in der Zeit. Für mich klangen die Gerichte alle sehr lecker, aber ich hatte so meine Zweifel, ob sie meinem GöGa behagen würden. Und so verdonnerte ich ihn, selber Rezepte zu suchen.

Bei dieser Suche kam unter anderem der heutige Lammschmorgericht namens Tschanachi heraus. Passend zu Ostern.

Tschanachi mit Lammkeule, Kartoffeln, Paprika und Tomaten aus dem Slow Cooker, einfach mit einer Scheibe Toast zum Auftunken des Kochsuds

Zum Osterkaffee hatte der GöGa uns einen tollen georgischen Apfelkuchen gebacken.

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